Quelle

AS 1998 2731

Verordnung
über Geburtsgebrechen
(GgV)

Änderung vom 4. September 1998

Das Eidgenössische Departement des Innern,
gestützt auf Artikel 1 Absatz 2 der Verordnung vom 9. Dezember 19851 über Geburtsgebrechen,
verordnet:

I

Die Liste im Anhang zur Verordnung vom 9. Dezember 1985 über Geburtsgebrechen wird wie folgt geändert:

Ziff. 142, 163, 164, 194, 381, 382

142 Kraniosynostosen, sofern Operation notwendig ist 163 Trichterbrust, sofern Operation notwendig ist 164 Hühnerbrust, sofern Operation oder Orthese notwendig sind 194 Angeborene Luxation des Kniegelenks, sofern Operation, Apparateversorgung oder Gipsverband notwendig sind 381 Missbildungen des Zentralnervensystems und seiner Häute (Encephalocele, Arachnoidalzyste, Myelomeningocele, Hydromyelie, Meningocele, Diastematomyelie und Tethered Cord) 382 Zentrale Hypoventilationsstörung des Neugeborenen Kapitel XVII, Bst. a Einleitungssatz Wird die Anerkennung als Geburtsgebrechen von einem bestimmten Grad der Visusverminderung abhängig gemacht, so ist der entsprechende Wert nach erfolgter optischer Korrektur massgebend. Ist der Visus nicht messbar und kann das betreffende Auge nicht zentral fixieren, so gilt ein Visus von 0,2 oder weniger (Ziff. 416, 417, 418, 419, 423, 425, 427).

II

Diese Änderung tritt am1. Januar 1999 in Kraft.

4. September 1998 Eidgenössisches Departement des Innern: Dreifuss