Geltung: Wie spätere Gerichte diesen Entscheid behandelt haben, wurde nicht ausgewertet. Keiner der 2 zitierenden Entscheide wurde ausgewertet.

BGE 79 II 104

104 Verfahren N° 16. Verfahren. N0 16. 105 Die Ausführungen der Berufung, dass nur eine Verlet- Patrocinio deUe pani ~var:ti al Tribunale federale, art. 29 cp. 2 OG. zung jeder der beiden gegnerischen Marken für sich allein Nelle ca~e proveme~tl dal Cantone di Zurigo solo gli avvocati patentatl po~ono !l'f5Jre come ~a!ldatari, quantunque l'art. 34, rechtserheblich sein könne, sind als Kritik des bundes- cp. 1, deI ,?odice ~ pr?cedura Clvi!e zurigano pennetta ad altre gerichtlichen Rückweisungsurteils unzulässig. persone d mtervemre m tale qua,lita a titolo non professionale. Eine solche Markenrechtsverletzung ist gemäss der über- 1. - Die Berufungsklägerin war vor den kantonalen zeugenden Begründung des angefochtenen Urteils unzwei- Instanzen durch Dr Walter Guldenmann vertreten, der in felhaft zu bejahen. Die Marke « Soliput)) erscheint als Zürich ein Treuhand- und Verwaltungsbüro führt, jedoch eine Kombination charakteristischer Elemente der Marken nicht im Besitze eines Anwaltspatentes ist. Auch die « Solis)) und « Liliput », und es liegt darum nahe, dem Berufungsschrift an das Bundesgericht ist von Dr Gulden- Geschäft, dessen Erzeugnisse mi.t den beiden letzteren mann eingereicht worden. Marken angeboten werden,' auch nicht gänzlich abwei- 2. - Nach Art. 29 Abs. 2 OG können in Zivil- und chende Erzeugnisse mit der einprägsamen Zusammen- Strafsachen nur patentierte Anwälte sowie die Rechtslehrer ziehung jener beiden Marken in ({ Soliput)) zuzuschreiben. an schweizerischen Hochschulen als Parteivertreter vor Mit Rücksicht auf diese Verwechslungsgefahr erweist Bundesgericht auftreten; vorbehalten bleiben lediglich sich daher die Bezeichnung « Soliput )) als unzulässig. Der die Fälle aus Kantonen, in welchen der Anwaltsberuf Berufungsklägerin ist deshalb die marken- und wettbe- ohne behördliche Bewilligung ausgeübt werden darf. werbsmässige Verwendung des Zeichens in dem von der Gemäss § 34 der zürch. ZPO können sich die Parteien, Vorinstanz umschriebenen Ausmass zu untersagen. vorbehältIich der Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Ausübung des Rechtsanwaltsberufs, grundsätzlich durch eine andere, in bürgerlichen Ehren und Rechten stehende Person vertreten lassen. § I des zürch. Anwalts- gesetzes vom 3. Juli 1938 sodann gestattet die berufs- VI. VERFAHREN mässige Vertretung von Parteien in Zivil- und Strafpro-

zessen vor den zürcherischen Gerichten (mit Ausnahme PROC:EDURE des summarischen Verfahrens und der nicht streitigen Gerichtsbarkeit) nur den Personen, die im Besitze des zür- cherischen Fähigkeitszeugnisses sind oder denen das Ober-

16. Urteil der I. Zivilabteilunu vom 8. April 1953 i. S. Stolle gegen Horstmann und Mitbeteiligte. gericht gemäss Art. 5 der Uebergangsbestimmungen zur BV die Bewilligung auf Grund eines ausserkantonalen Parteivertretung vor Bundesgericht, Art. 29 Aha. 2 OG. In Fällen Fähigkeitsausweises erteilt hat. aus dem Kanton Zürich ist die Vertretung nur durch einen Anwalt zulässig, ohne Rücksicht darauf, dass § 34 Aha. 1 3. - Dr W. Guldenmann besitzt keinerlei Ausweis, auf zürch. ZPO die nicht berufsmässige Vertretung durch andere Grund dessen er zur Ausübung des Rechtsanwaltsberufs Personen gestattet. im Kanton Zürich befugt wäre. Die zürcherischen Gerichte Representation des parties devant le Tribunal fedbal, art. 29 al. 2 OJ. D~ las litiges provenant du canton de Zurich, las avocats haben ihn im vorliegenden Fall zur Prozessführung ledig- patentes peuvent seuls agir comme mandataires, bien que lich zugelassen, weil sie annahmen, es stehe keine « berufs- l'art. 34 a1. 1 du code de procedure civile zurichois pennette a d'autres personnes d'intervenir non professionnellement en mässige» Vertretung in Frage, da er erklärt hatte, er habe cette qualiM. die Vertretung der Klägerin auf Grund seiner engen

106 Verfahren. N0 17. Verfahren. N0 17. 107

freundschaftlichen Beziehungen zu der Familie Stolle del tribunale di distretto, non e una sentenza finale suscettibile unentgeltlich übernommen. di ricorso per riforma 1.1.1 Tribunale federale, anche se le altre condizioni di questo ricorso sono adempiute. Diese Einstellung der kantonalen Instanzen vermag indessen dem Dr Guldenmann nicht die Berechtigung zu A. - Par jugement du 9 juillet 1952, le Tribunal civil verschaffen, auch vor Bundesgericht für Frau Stolle auf- du district de Lausanne a pronopce, a la demande de zutreten. Denn grundsätzlich. gehört Zürich nicht zu den l'epouse, le divorce des epoux de Kotzebue-Vautier, Kantonen, in denen im Sinne des Art. 29 Abs. 2 OG der attribue a la mere l'exercice de la puissance paternelle Anwaltsberuf ohne behördliche Bewilligung ausgeübt wer- sur l'enfant Nicolas, ne le II juillet 1944, fixe le droit den darf. In Zivilrechtsstreitigkeiten aus dem Kanton de visite du pere et sa contribution a l'entretien de l'enfant Zürich können infolgedessen nur zur Ausübung des Rechts- et enfin pris acte de ce que le regime matrimonial etait anwaltsberufes ermächtigte Personen als Part-eivertreter liquide. vor Bundesgericht auftreten. Denn wie schon der Kassa- En raison de la non-comparution du mari, defendeur, tionshof in BGE 78 IV 77 ausgeführt hat, geht aus dem aux debats, ce jugement a eM, contre lui, rendu « par Wortlaut und der Entstehungsgeschichte des Art 29 Abs. dMaut » dans le sens des art. 344 et suiv. CPCV. 2 OG der eindeutige Wille des Gesetzgebers hervor, in Contre ce jugement, le mari defaillant a forme aupres Streitfällen aus Kantonen, in denen der Anwaltsberuf du Tribunal cantonalle recours en nulliM prevu par I'art. gesetzlich geregelt ist, nur patentierte Anwälte als Partei- 355 al. 2 CPCV, en soutenant que ce jugement avait vertreter vor Bundesgericht zuzulassen. eM rendu en violation de l'art. 345 al. 2 du meme code, Auf die Berufung kann daher nicht eingetreten werden. qui prevoit que, quand le Tribunal sait que la partie qui fait defaut est empechee de comparaitre pour cause de presence au Grand Conseil, de service militaire, de maladie ou de toute autre cause majeure, il doit ordonner le renvoi .d'office.

17. Arrßt de Ia lI e Cour eivile du 17 mars 1953 dans Ia cause Par arret du 22 decembre 1952, le Tribunal cantonal de Kotzebue contre de Kotzebue. a rejeM le recours par le motif que le Tribunal ignorait Recours en re/arme. Decision finale. Art. 48 al. 1 OJ. que .le defendeur etait emp&cM de comparaitre pour une L'arret par lequel le Tribunal cantonal vaudois rejette 1e recours en nulliM interjeM contre un jugement par defaut rendu par cause majeure et que les conditions prevues par l'art. 1e Tribunal de district n'est pas une decision finale pouvant 345 al. 2 CPCV n'etaient donc pas realisees. etre porWe devant le Tribunal federal par 11.1. voie du recours en reforme, quand bien meme les autres conditions de ce B. - Contre cet arret et « contre cette decision de recours seraient realisees. premiere instance qu'il a confirmee, a savoir le jugement Berufung. Endentscheid. Art. 48 Abs. lOG. au fond rendu par dMaut le 9 juillet 1952 par le Tribunal Das Urteil, mit dem das waadt1ändische Kantonsgericht die gegen civil du district de Lausanne », R. de Kotzebue a forme, ein Säunmisurteil des Bezirksgerichtes erhobene Nichtigkeits. beschwerde abweist, ist kein der Berufung an das Bundesgericht aupres du Tribunal federal, un recours en reforme a unterliegender Endentscheid, auch wenn die übrigen Voraus· l'appui duquel il fait valoir : setzungen einer Berufung erfüllt wären. a) que la demande de divorce de sa femme a 13M admise Ricorso per riforma. Sentenza finale. Art. 48 cp. lOG. La sentenza, con cui il Tribunale cantonale vodese respinge il en violation des art. 140, 142 et 158 CC ; ricorso per nullitA interposto contro un giudizio in contumacia b) que la maniere dont le jugement de divorce a regIe

Seither geänderte Bestimmungen

Dieser Entscheid legt Bestimmungen aus, deren Erlass seither erneut konsolidiert wurde. Ob der Artikel selbst geändert hat, ist nicht erfasst.

  • Schweizerisches Zivilgesetzbuch, Art. 140, Art. 142 und Art. 158 — der Erlass wurde am 1. Januar 2000, 1. Januar 2001, 1. März 2002, 1. Januar 2003, 1. April 2003, 1. Januar 2004, 1. April 2004, 1. Juni 2004, 1. Juli 2004, 1. Januar 2005, 1. Juni 2005, 1. Januar 2006, 1. Januar 2007, 1. Mai 2007, 1. Juli 2007, 1. Dezember 2007, 1. Januar 2008, 1. Juli 2008, 5. Dezember 2008, 1. Januar 2010, 1. Februar 2010, 1. Januar 2011, 1. Januar 2012, 1. Januar 2013, 1. Juli 2013, 1. Juli 2014, 1. Januar 2016, 1. April 2016, 1. Januar 2017, 1. September 2017, 1. Januar 2018, 1. Januar 2019, 1. Januar 2020, 1. Juli 2020, 1. Januar 2021, 1. Januar 2022, 1. Juli 2022, 1. Januar 2023, 23. Januar 2023, 1. September 2023, 1. Januar 2024, 1. Januar 2025, 1. Januar 2026 und 1. Juli 2026 erneut konsolidiert.

Zitiert in