Quelle

142.314

Asylverordnung 3 über die Bearbeitung von Personendaten (Asylverordnung 3, AsylV 3)
(AsylV 3)

vom 11. August 1999 (Stand am 1. April 2013)

Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf Artikel 119 des Asylgesetzes vom26. Juni 19981 (AsylG), verordnet:

Art. 12 Geltungsbereich

Diese Verordnung gilt, soweit die Dublin-Assoziierungsabkommen keine abweichenden Bestimmungen vorsehen.

Die Dublin-Assoziierungsabkommen sind in Anhang 4 aufgeführt.

Art. 1a3 Informationssysteme Das Bundesamt für Migration (BFM) betreibt zur Erfüllung seiner gesetzlichen Aufgaben folgende Informationssysteme:

  1. Zentrales Migrationsinformationssystem (ZEMIS) nach der ZEMIS-Verordnung vom12. April 20065;

  2. Datenbank Artis;

  3. Geschäftsverwaltung Darlehen;

  4. Gerichtsdokumentation Türkei;

  5. Datenbank Finanzierung Asyl (Finasi);

  6. Datenbank Medizinalfälle;

  7. Datenbank individuelle Rückkehrhilfe;

  8. Datenbank LINGUA;

AS 1999 2351

BG vom20. Juni 2003 über das Informationssystem für den Ausländer- und den Asylbereich (SR 142.51)

  1. Informationssystem der Empfangs- und Verfahrenszentren und der Unterkünfte an den Flughäfen (MIDES);

  2. Informationssystem AURORA nach Artikel 12 der Verordnung vom 11. August 19996 über den Vollzug der Weg- und Ausweisung von ausländischen Personen;

  3. 7 Datenbank Dolmetscher Pool (DOPO).

Art. 1b8 Datenbank Artis

In der Datenbank Artis werden Dokumente mit Informationen über die Herkunftsländer der Asylsuchenden erfasst.

Es werden keine besonders schützenswerten Personendaten und Persönlichkeitsprofile gespeichert. Enthält ein nicht aus öffentlicher Quelle stammendes Dokument Personennamen, so werden diese vor dem Einlesen in das System anonymisiert.

Zugriff auf die Daten haben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BFM und des Bundesverwaltungsgerichts.

Das BFM kann die in Artis gespeicherten Informationen folgenden Behörden mittels Abrufverfahren zugänglich machen:

  1. den kantonalen Ausländerbehörden;

  2. Behördenvertreterinnen und Behördenvertretern der Bundesverwaltung, welche für die Erfüllung ihrer Arbeit auf Informationen über Herkunftsstaaten von Asylsuchenden angewiesen sind;

  3. Partnerbehörden ausländischer Staaten sowie internationalen Organisationen, mit denen die Schweiz einen institutionalisierten Austausch von Länderinformationen pflegt.

Art. 1c9 Geschäftsverwaltung Darlehen

Mitder Geschäftsverwaltung Darlehen werden die anerkannten Flüchtlingen gewährten Darlehen verwaltet. der Darlehensverwaltung befasst sind.

Art. 1d10 Gerichtsdokumentation Türkei

Die Gerichtsdokumentation Türkei ist eine Referenzdatenbank zu den von Asylsuchenden eingereichten und als echt befundenen türkischen Gerichtsdokumenten.

Zugriff auf die Daten haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BFM, die auf die Analyse von Gerichtsdokumenten spezialisiert sind.

Art. 1e11 Datenbank Finanzierung Asyl (Finasi)

In der Datenbank Finasi werden die Daten erfasst, die zur Auszahlung der Pauschalen nach den Artikeln20, 22, 24, 26, 28 und 31 der Asylverordnung 2 vom 11. August 199912 (AsylV 2) und Artikel 18 der Verordnung vom24. Oktober 200713 über die Integration von Ausländerinnen und Ausländern (VIntA) benötigt werden.

Sie enthält folgende Personendaten von Asylsuchenden, vorläufig Aufgenommenen, Flüchtlingen und Staatenlosen: Name, Vorname, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, Erwerbstätigkeit, Personennummer, AHV-Versichertennummer und BFS- Nummer ihrer Wohnsitzgemeinde.14

Die Daten werden zu Kontrollzwecken drei Jahre in Finasi gespeichert. Danach werden die vom Bundesarchiv als nicht archivwürdig bezeichneten Daten gelöscht.

Zugriff auf die Daten haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BFM, die mit der Auszahlung der Pauschalen befasst sind.

Art. 1f15 Datenbank Medizinalfälle

In der Datenbank Medizinalfälle werden Sachverhalt und Entscheid bei Medizinalfällen gesammelt. Dadurch soll ein einheitlicher Umgang mit Medizinalfällen erleichtert werden. Medizinalfällen befasst sind.

Art. 1g16 Datenbank individuelle Rückkehrhilfe

In der Datenbank individuelle Rückkehrhilfe werden die Abrechnungen der an Asylsuchende ausbezahlten individuellen Rückkehrhilfe erfasst.

der Kontrolle und der Auswertung der individuellen Rückkehrhilfe befasst sind.

Art. 1h17 Datenbank LINGUA

In der Datenbank LINGUA werden die Namen der Expertinnen und Experten sowie der Asylsuchenden, von denen ein LINGUA-Gutachten erstellt wird, gespeichert. Der Inhalt der Gutachten befindet sich nicht in der Datenbank.

Zugriff auf die Daten haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BFM, die in der Fachstelle LINGUA beschäftigt sind.

Art. 1j18 Datenbank DOPO

In der Datenbank DOPO werden von Personen, die für die Planung und Durchführung der Anhörung erforderlich sind, die folgenden Daten gespeichert:

  1. Personalien;

  2. Einsatzpläne; und

  3. für die Entlöhnung der folgenden Personen relevante Daten: 1. Dolmetscherin oder Dolmetscher, 2. Protokollführerin oder Protokollführer, 3. Herkunftsspezialistin oder Herkunftsspezialist, 4. Expertin oder Experte LINGUA, 5. Interviewerin oder Interviewer LINGUA.

Zugriff auf diese Daten haben diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BFM, die mit der Planung und Durchführung der Anhörungen sowie der Entlöhnung nach Absatz 1 Buchstabe c befasst sind.

Die folgenden Personen haben ausschliesslich Zugriff auf ihre eigenen Einsatzpläne:

  1. Dolmetscherin oder Dolmetscher;

  2. Protokollführerin oder Protokollführer;

  3. Herkunftsspezialistin oder Herkunftsspezialist;

  4. Expertin oder Experte LINGUA;

  5. Interviewerin oder Interviewer LINGUA.

Die Datenbank DOPO weist die folgenden Schnittstellen auf:

a. zum System ZEMIS, um die Daten der Asylsuchenden, die zur Planung der Anhörung notwendig sind, abzurufen, insbesondere die Referenznummern, die Nationalität, die Sprache sowie Datum und Ort der Gesuchseinreichung;

b. zum Personalinformationssystem BV PLUS, um die für die Entlöhnung nach Absatz 1 Buchstabe c relevanten Daten zu übernehmen.

Art. 1i19 Informationssystem MIDES

MIDES dient der Bearbeitung von Personendaten von Asylsuchenden und Schutzbedürftigen.

Im Anhang 5 werden die in MIDES enthaltenen Daten abschliessend aufgeführt und der Umfang des Zugriffs sowie die Berechtigung zur Datenbearbeitung festgelegt.

Das BFM legt in einem Bearbeitungsreglement insbesondere die organisatorischen und technischen Massnahmen gegen unbefugtes Bearbeiten der Daten fest und regelt die automatische Protokollierung der Datenbearbeitung und die Datensicherheit.

Art. 220 Verbot der Datenbekanntgabe

(Art. 97 Abs. 1 und 2 AsylG) Behörden des Bundes und der Kantone, die Daten von sich in der Schweiz befindenden Asylsuchenden, anerkannten Flüchtlingen und Schutzbedürftigen an deren Heimat- oder Herkunftsstaat bekannt zu geben beabsichtigen, haben sich vorgängig beim BFM zu vergewissern, dass in erster Instanz das Asylgesuch abgelehnt oder ein Nichteintretensentscheid verfügt wurde oder dass durch die Bekanntgabe weder die betroffene Person noch deren Angehörige gefährdet werden.

Art. 3 Datenbekanntgabe zwecks Beschaffung von Reisepapieren

(Art. 97 Abs. 3 Bst. b) Ist es für den Vollzug einer Wegweisung notwendig, dem Heimat- oder Herkunftsstaat die Fingerabdrücke der betroffenen Person weiterzugeben, so darf aus dieser Weitergabe nicht erkenntlich sein, dass die betroffene Person in der Schweiz ein Asylgesuch eingereicht hat.

Art. 421 Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden

(Art. 98a AsylG) Das BFM übermittelt den zuständigen Strafverfolgungsbehörden Informationen und Beweismittel, wenn ernsthafte Gründe für den Verdacht auf ein Verbrechen nach

Artikel 1 Abschnitt F Buchstaben a und c des Abkommens vom28. Juli 195122 über

die Rechtsstellung der Flüchtlinge bestehen.

Art. 523 Biometrische Daten

(Art. 98b AsylG)

Zur Feststellung der Identität von Asylsuchenden und Schutzbedürftigen können die zuständigen Behörden folgende biometrischen Daten erheben:

  1. Fingerabdrücke;

  2. Fotos.

Der Zugriff auf die Daten nach Absatz 1 ist in Anhang 1 der Verordnung vom 12. April 200624 über das Zentrale Migrationsinformationssystem (ZEMIS-Verordnung) geregelt. Die biometrischen Daten sind im AFIS-System gespeichert. Dieses enthält keine Angaben zur Person der Betroffenen.

Art. 625 Abnahme und Auswertung von biometrischen Daten

(Art. 99 AsylG und Art. 13 Abs. 2 BGIAA26

Bei Gesuchen aus dem Ausland, an der Grenze, an den Flughäfen und in den Kantonen sind die biometrische Daten von den dort zuständigen Behörden zu erstellen.

Bei Gesuchen von Personen, die sich in Haft befinden, fordert das BFM den von der Polizei erstellten Fingerabdruckbogen beim Bundesamt für Polizei (Fedpol) an. Es versieht den Bogen mit einer Asyl-Prozesskontrollnummer und übermittelt den Bogen anschliessend zur separaten Speicherung als Asylbogen dem Fedpol.

Das BFM kann private Unternehmen mit der Erhebung und Auswertung von biometrischen Daten in den Empfangsstellen und an Flughäfen beauftragen, sofern diese die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen garantieren können.

Das BFM stellt biometrische Daten den ermittelnden Polizeistellen zur Verfügung, wenn dies zur Aufklärung von strafbaren Handlungen notwendig ist. Diese Daten dürfen von den Polizeistellen nur mit Zustimmung des BFM an ausländische Behörden weitergeleitet werden.

Stimmen die biometrischen Daten ausländischer Polizeistellen (INTERPOL) mit denjenigen des BFM überein, so entscheidet dieses nach Artikel 97 Absatz 1 des AsylG, ob die Weiterleitung der Ergebnisse an ausländische Behörden zulässig ist.

Art. 6a27 Bekanntgabe von Personendaten an einen Staat, der durch keines der Dublin-Assoziierungsabkommen gebunden ist (Art. 102c Abs. 3 und 4 AsylG) Ein angemessener Schutz der betroffenen Person im Sinne von Artikel 102c Absatz 3 AsylG liegt vor, wenn hinreichende Garantien sich insbesondere aus entsprechenden Vertragsklauseln ergeben und bezüglich der übermittelten Daten und ihrer Bearbeitung Folgendes gewährleisten:

  1. Die Grundsätze der Rechtmässigkeit, von Treu und Glauben der Datenbearbeitung sowie der Richtigkeit der Daten werden beachtet.

  2. Der Zweck der Bekanntgabe ist klar festgelegt.

  3. Die Daten werden nur so weit bearbeitet, als es für den Zweck der Bekanntgabe erforderlich ist.

  4. Die zur Bearbeitung ermächtigten Behörden werden klar bezeichnet.

  5. Die Weitergabe der Daten an andere Staaten, die kein angemessenes Datenschutzniveau gewährleisten, ist verboten.

  6. Die Aufbewahrung und die Vernichtung der Daten sind klar geregelt.

  7. Die betroffene Person hat ein Recht auf Berichtigung unrichtiger Daten.

  8. Die betroffene Person wird über die Bearbeitung ihrer Personendaten sowie deren Rahmenbedingungen informiert.

  9. Die betroffene Person hat ein Recht auf Auskunft über die sie betreffenden Daten.

  10. Die Datensicherheit ist gewährleistet.

  11. Die betroffene Person hat das Recht, eine unabhängige Behörde anzurufen, wenn sie der Auffassung ist, die Bearbeitung ihrer Daten sei unzulässig.

Art. 7 und 828

Art. 9 Bekanntgabe im Einzelfall

Das BFM kann im Einzelfall den Behörden des Bundes, der Kantone und Gemeinden sowie privaten Organisationen diejenigen Personendaten bekannt geben, die sie zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben benötigen.

Privatpersonen werden in der Regel keine Personendaten bekannt gegeben. Ausnahmsweise kann die Adresse bekannt gegeben werden, wenn die um Auskunft ersuchende Person nachweist, dass sie diese zur Durchsetzung von bestehenden Rechtsansprüchen oder zur Wahrnehmung anderer schutzwürdiger Interessen benötigt.

Art. 10 Bekanntgabe von Listen

Das BFM kann Listen mit Personendaten an Behörden des Bundes, der Kantone und Gemeinden sowie privaten Organisationen abgeben, wenn diese die Listen zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben benötigen und die Bearbeitung durch die ersuchende Behörde mit dem Bearbeitungszweck nach dem Gesetz vereinbar ist.

Die Abgabe von Listen mit Personendaten an Privatpersonen ist nicht zulässig.

Art. 1129

Art. 12 Datensicherheit

Das BFM trifft die nach den datenschutzrechtlichen Bestimmungen angemessenen organisatorischen und technischen Massnahmen gegen Verlust, Verfälschung, Zerstörung und unbefugtes Bearbeiten der Daten.

…30

Beim Transport oder bei der Weitergabe von Personendaten ist sicherzustellen, dass diese nicht unbefugt gelesen, kopiert, verändert oder gelöscht werden können. 4–5 …31

Art. 13 Archivierung

Daten, die nicht mehr benötigt werden, müssen archiviert oder vernichtet werden. Die Archivierung oder Löschung der Daten erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Bundesarchiv.

Art. 14 Statistik, Planung und Forschung

…32

Das BFM kann Personendaten zu Forschungs- oder Planungszwecken Behörden, Universitäten und deren Instituten sowie privaten Organisationen bekannt geben. Die Daten müssen anonymisiert werden, soweit der Zweck des Bearbeitens es erlaubt. Die Ergebnisse sind so zu veröffentlichen, dass die betroffenen Personen nicht bestimmbar sind. Die Weiterleitung dieser Daten ist nur mit Zustimmung des BFM zulässig.

Art. 15 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am 1. Oktober 1999 in Kraft.

Anhänge 1 und 233

Änderung bisherigen Rechts

…34

34 Die Änderung kann unter AS 1999 2351 konsultiert werden.

Anhang 435 (Art. 1 Abs. 2)

Dublin-Assoziierungsabkommen

Die Dublin-Assoziierungsabkommen umfassen: a. Abkommen vom 26. Oktober 200436 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Gemeinschaft über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat oder in der Schweiz gestellten Asylantrags (DAA); b. Übereinkommen vom 17. Dezember 200437 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Republik Island und dem Königreich Norwegen über die Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands und über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung eines in der Schweiz, in Island oder in Norwegen gestellten Asylantrags; c. Protokoll vom 28. Februar 200838 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Europäischen Gemeinschaft und dem Fürstentum Liechtenstein zu dem Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Gemeinschaft über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat oder in der Schweiz gestellten Asylantrags; d. Protokoll vom 28. Februar 200839 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Europäischen Gemeinschaft und dem Fürstentum Liechtenstein über den Beitritt des Fürstentums Liechtenstein zu dem Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Gemeinschaft über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat oder in der Schweiz gestellten Asylantrags.

12. Dez. 2008 (AS 2008 5421).

Anhang 540

Umfang des Zugriffs und Berechtigung zur Datenbearbeitung im Informationssystem MIDES Zeichenerklärung Zugriffsstufen: A: Anfragen online B: Bearbeiten Leer: kein Zugriff Organisationseinheiten: AFIS: Externe Mitarbeitende, die mit AFIS-Lifescan arbeiten Betreuung: Externe Mitarbeitende Bereich Betreuung BFM: Bundesamt für Migration – I: Superuser – II: Sekretariat – III: Leitung Empfangs- und Verfahrenszentren (EVZ) – IV: Verteilbüro – V: Zentrale EVZ – VI: Sachbearbeiter/innen im Asylbereich – VII: Bereich Datenaustausch und Identifikation – VIII: Bereich Sachdatenerfassung und Datenpflege – IX: Bereich Sprachanalysen Flupo: Flughafenpolizei Sicherheit: Externe Mitarbeitende Bereich Sicherheit

Asylverordnung 3 142.314

Datenkatalog MIDES

MIDES-Datenfelder BFM BFM-Partner

1. Stammdaten Name B B A A A B A B B A A Vorname B B A A A B A B B A A ZEMIS-Nummer A A A A A A A A A A A MIDES-Personennummer A A A A A A A A A A A Asyl-Dossiernummer A A A A A A A A A A A Asylkategorie - Status B B A A A B A B B A A Persönliche Kontrollnummer (PCN) A A A A A A A A A A A Identifikationsart B B A A A B A B A A A Dublin-Code B B A A A B A A A A A Geburtsdatum B B A A A B A B B A A Geschlecht B B A A A B A B B A A Nationalität B B A A A B A B B A A Sprache B B A A A B A B B A A zweite Sprache B B A A A B A B B A A Zivilstand B B A A A B A B B A A Rechtsvertreter/in B B A A A A A A A A A Vertrauensperson B B A A A A A A A A A

Migration 142.314

MIDES-Datenfelder BFM BFM-Partner

Personenart (Hauptperson/Nebenperson) B B A A A A A A B A A Beziehungsart B B A A A A A A B A A Personenstatus B B A A A A A A A A A Status Daktyloskopierung B B A A A A A A B A B Status Grenzsanitarische Massnahmen B B A A A A A A B B A

2. Unterbringung Voreintritt Voreintrittsdatum B B A A A A B A Rückmeldedatum bei Voreintritt B B A A A A B A Eintritt Eintrittsdatum EVZ B B A A A A B A Datum des Asylgesuchs (Eröffnung Verfahren) B B A A A A B A Provisorischer Eintritt B B A A A A B A Transfer Vorgesehen für Transfer B B A A A A B A Transfer erfolgt B B A A A A B A Standort vor Transfer B B A A A A B A Transferdatum B B A A A A B A

Asylverordnung 3 142.314

MIDES-Datenfelder BFM BFM-Partner

Ankunftsdatum Transfer B B A A A A B A Bemerkung Transfer B B A A A A B A Verschwinden Datum des Verschwindens B B A A A A B A Austritt Austrittsdatum B B A A A A B A Bemerkung an Kanton B B A A A A B A Austrittskanton B B A A A A B A Ankunftszeit Kanton B B A A A A B A

3. Geschäfte Erfassender Sachbearbeiter/erfassende Sachbearbeiterin B B A A A A A A (Angabe Identifikationsnummer/Kürzel) Zuständiger Sachbearbeiter/zuständige Sachbearbeiterin B B A A A A Geschäftsart B B A A A A Datum Eröffnung des Geschäfts B B A A A A Statistik-Datum des Geschäfts B B A A A A Synchronisierung ZEMIS B B A A A A Mögliches ZEMIS-Geschäft B B A A A A Ereignisdatum (Interview) B B A A A A Erledigungsart B B A A A A

Migration 142.314

MIDES-Datenfelder BFM BFM-Partner

Erledigungsdatum B B A A A A Aufhebungsart B B A A A A Aufhebungsdatum B B A A A A Inaktivierung der Aufhebung B B A A A A Inaktivierungsdatum B B A A A A Bemerkungstext zu Geschäft B B A A A A Bemerkungsdatum B B A A A A Bemerkungstitel B B A A A A

4. Referenzdaten Referenzdaten B A

5. Ausgangsverwaltung Ausgangshistory B B A B B B B B Ausgangssperre B B A B B B B B Sonderausgang B B A B B B B B

6. Nichteintretensentscheide/Fristenverwaltung Eröffnungsdatum Nichteintretensentscheid B B A A A A Letzter Beschwerdetermin B B A A A A Datum des Verschwindens B B A A A A Beschwerdeeingang beim Bundesverwaltungsgericht (BVGer) B B A A A A

Asylverordnung 3 142.314

MIDES-Datenfelder BFM BFM-Partner

Termin für Urteil BVGer B B A A A A Rechtskraft Urteil BVGer B B A A A A

7. Protokoll Befragung zur Person Befrager/in B A A A B B Datum der Befragung B A A A B B Sprache der Befragung B A A A B B Angaben zum Merkblatt B A A A B B Angaben zur Rechtsvertretung B A A A B B Angaben zum/zur Dolmetscher/in B A A A B B 1. Identität Ledigname B A A A B B Geburtsort B A A A B B Ethnie B A A A B B zweite Staatsangehörigkeit B A A A B B Staatsangehörigkeit bei Geburt B A A A B B Herkunftscode B A A A B B Zivilstand seit: B A A A B B Angaben zum Partner/zur Partnerin B A A A B B Religion B A A A B B

Migration 142.314

MIDES-Datenfelder BFM BFM-Partner

Nebenidentität B A A A B B Angaben zum Vater B A A A B B Angaben zur Mutter B A A A B B Weitere Sprachen genügend für die Anhörung B A A A B B Übrige Sprachkenntnisse B A A A B B Sprachen des Vaters B A A A B B Sprachen der Mutter B A A A B B Schul-/Ausbildung, Beruf B A A A B B Letzte ausgeübte Tätigkeit B A A A B B Vorhandene Mittel in Schweizer Franken B A A A B B Vorhandene Mittel in ausländischen Währungen B A A A B B 2. Aufenthalte Letzter Wohnort im Heimatstaat B A A A B B Letzte offizielle Adresse im Heimatstaat B A A A B B Früherer Aufenthalt in der Schweiz B A A A B B Früherer Aufenthalt im Ausland (ausser Schweiz) B A A A B B Früheres Asylgesuch in Drittstaat/Vertretung Drittstaat B A A A B B Früheres Asylgesuch in Schweiz/Schweizer Vertretung B A A A B B

Asylverordnung 3 142.314

MIDES-Datenfelder BFM BFM-Partner

3. Beziehungen Im Heimatstaat B A A A B B In der Schweiz B A A A B B Angaben zu Beziehungen in der Schweiz B A A A B B Beziehungen in Drittstaaten B A A A B B Angaben zu minderjährigen Kindern, die im Asylgesuch B A A A B B eingeschlossen sind Angaben zu den Nebenidentitäten der Kinder B A A A B B Ausweispapiere der Kinder B A A A B B 4. Reiseweg Datum der Ausreise aus dem Heimatstaat B A A A B B Reise vom Heimatstaat bis in die Schweiz B A A A B B Datum der Einreise in die Schweiz B A A A B B Einreiseart B A A A B B Ort der Einreichung des Gesuchs B A A A B B Herkunfts- und Länderfragen B A A A B B

Migration 142.314

MIDES-Datenfelder BFM BFM-Partner

5. Gesuchsgründe Ausreise/Gesuchsgründe B A A A B B Beweismittel B A A A B B Weitere Unterlagen B A A A B B 6. weitere Fragen Zusatzbemerkungen des Gesuchstellers/der Gesuchstellerin B A A A B B Dolmetscher/in B A A A B B Dauer der Befragung B A A A B B Identitätskategorie B A A A B B Rückübersetzung des Protokolls, Sprache der Befragung B A A A B B