KR-Nr. 309/2005

Interventionen in der Geburtshilfe

Winterthur, 7. November 2005 KR-Nr. 309/2005

ANFRAGE von Cécile Krebs (SP, Winterthur)

betreffend Interventionen in der Geburtshilfe

In der Geburtshilfe gibt es zurzeit zwei verschiedene Ansätze. Der Häufigste ist technisiert, arztzentriert und oder medikalisiert, wobei Hebammen kaum eine Rolle spielen. In diesem Zusammenhang wurde im März die Anfrage KR-Nr. 67/2005 eingereicht, aus der Antwort der Regierung ergeben sich nochmalige Fragen.

1 Im Jahr 2003 seien in den kantonalen und staaatsbeitragsberechtigten Spitälern 7.5%

Dammschnitte gemacht worden. Alleine im Kantonsspital Winterthur liegt die Dammschnittsrate im Jahr 2003 bei 32.5% und im Jahr 2004 bei 30,3%. Wie hoch war die Dammschnittsrate in den einzelnen Spitälern im Jahr 2004?

  1. Bei den Antworten zu den Fragen 2 bis 4 aus der Anfrage KR-Nr. 67/2004, wird von den Kosten zu den verschiedenen Geburtsformen gesprochen. Handelt es sich dabei um die effektiven Kosten oder sind die Betriebskosten darin auch enthalten?

  2. Die Regierung hat keine Hinweise, dass Wöchnerinnen die Haushalthilfeleistung nur ungenügend zur Verfügung gestellt werden konnte. In welchen Gemeinden machte die Regierung im Kanton Zürich eine Bedarfsabklärung? Falls keine Bedarfsabklärung gemacht wurde, welche Überlegungen stehen dahinter? Bei einer ambulanten Geburt könnten die Kosten in der Geburtshilfe gesenkt werden.

  3. In welchen Gemeinden haben die Wöchnerinnen nach einer ambulanten oder einer Geburt zu Hause Anrecht bzw. besteht überhaupt die Möglichkeit auf die Leistungen einer Haushaltshilfe und in welchem Zeitrahmen nach Stunden und Tagen?

  4. Vor dem Einsatz der Spitex wird eine Bedarfsabklärung oft durch die Leitung des Spitexzentrums gemacht. Werden diese Bedarfsabklärungen auch vor dem Einsatz einer Haushaltshilfe bei einer Wöchnerin gemacht? Falls ja, wie hoch sind die Kosten dafür?

Cécile Krebs