KR-Nr. 359/2004

Jugend und Europa

Illnau-Effretikon und Zürich, 27. September 2004 KR-Nr. 359/2004

ANFRAGE von Dr. Ueli Annen (SP, Illnau-Effretikon) und Dr. Anna Maria Riedi (SP, Zürich)

betreffend Jugend und Europa

Unter dem Titel „Interessenwahrung des Kantons Zürich“ führt der Regierungsrat in seinen Legislaturzielen 2003-2007 an: „Europäische und weitere Integration vorausschauend angehen.“ Eine solche vorausschauende Strategie schliesst zweifellos mit ein, dass sich die jungen Leute in unserem Kanton der Veränderungen bewusst werden, die sich in Europa heute abspielen. Unserer Meinung nach hat die Schule ihren Teil dazu beizusteuern.

Wir fragen den Regierungsrat deshalb an:

1 Hält der Regierungsrat den Informationsstand der jungen Menschen in unserem Kanton

über die Veränderungen in Europa und über die neuen Möglichkeiten für junge Menschen, welche sich im Zuge des Personenfreizügigkeitsabkommen der Bilateralen ergeben haben, für ausreichend?

  1. Gibt es Aufträge oder Anweisungen an die Lehrerschaft Sekundarstufe I und II, das Thema „Neuere Entwicklungen in Europa“ aufzugreifen und in den Unterricht einzuspeisen?

  2. Gibt es irgendwelche Ausbildungsmodule an der PHZH und in der Weiterbildung, welche die Lehrkräfte in dieser Beziehung unterstützen?

  3. Wie ist die Beteiligung von Zürcher Schulen an den Bildungsprogrammen der Europäischen Union, an denen sie als assoziierte Partner partizipieren können?

  4. Wie steht es mit der Nutzung der Erasmus-Programme durch die Studierenden der Hochschulen?

Dr. Ueli Annen Dr. Anna Maria Riedi