Vorlage 4004a

Voranschlag 2003 / Budget

Antrag der Finanzkommission* vom 21. November 2002

4004 a Beschluss des Kantonsrates über den Voranschlag 2003 (vom .....................)

Der Kantonsrat,

nach Einsicht in den Entwurf des Regierungsrates vom 11. September 2002, die Nachträge vom 6. November 2002 und den Antrag der Finanzkommission vom 21. November 2002,

beschliesst:

I. Der Voranschlag 2003 wird wie folgt genehmigt:

Verwaltungsrechnung Laufende Rechnung: Aufwandüberschuss von Fr. 336'732'959 Investitionsrechnung: Nettoinvestitionen von Fr. 770'759'000

Laufende Rechnung und Investitionsrechnung der unselbstständigen und selbstständigen staatlichen Unternehmungen gemäss Entwurf und Nachträgen des Regierungsrates.

II. Mitteilung an den Regierungsrat.

III. Veröffentlichung im Amtsblatt.

Zürich, 21. November 2002

Im Namen der Finanzkommission Die Präsidentin: Die Sekretärin: Susanne Bernasconi-Aeppli Dr. Evi Didierjean

* Die Finanzkommission besteht aus folgenden Mitgliedern: Susanne Bernasconi-Aeppli, Zürich (Präsidentin); Martin Bäumle, Dübendorf; Werner Bosshard, Rümlang; Julia Gerber Rüegg, Wädenswil; Heinz Jauch, Dübendorf; Regula Mäder-Weikart, Opfikon; Hans-Peter Portmann, Kilchberg; Dr. Theo Toggweiler, Zürich; Erika Ziltener, Zürich; Hansueli Züllig, Zürich; Ernst Züst, Horgen; Sekretärin: Dr. Evi Didierjean.

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

11 RECHTSPFLEGE

1100 Obergericht und angegliederte Gerichte 64f. Aufwand Laufende Rechnung -53.684.500 -53.184.500 dito 500.000 1 Die Ausgaben für Aus- und Weiterbildung des Personals werden um Fr. 250'000 gekürzt, jene für die Ersatzrichter am Obergericht um Fr. 200'000 (da zusätzliche Stellen im juristischen Sekretariat geschaffen werden). Weitere Kürzungen im Betrag von Fr. 50'000.

1102 Bezirksgerichte 66f. Aufwand Laufende Rechnung -123.846.100 -123.546.100 dito 300.000 2 Die eingestellten Planungskosten für den Zwischenbau an der Wengistrasse am Bezirksgericht Zürich werden um Fr. 300'000 gekürzt.

Ausgaben Investitionsrechnung -5.410.000 -4.610.000 dito 800.000 3 Auf das Büroprovisorium am Bezirksgericht Uster ist zu verzichten. Streichung der diesbezüglichen Investitionen.

1104 Kassationsgericht 70f. Saldo Laufende Rechnung -6.447.100 -6.255.800 dito 191.300 4 Aufwand auf Stand Voranschlag 2002 beschränken; Globalbudget – globale Kürzung; Anpassung an Finanzsituation 2003

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Saldo Laufende Rechnung 4a Minderheitsantrag Bernhard Egg, Gerhard Fischer, Jacqueline Gübeli, Gabriele Petri (JUKO) Gemäss Antrag des Kassationsgerichts

Ausgaben Investitionsrechnung -170.000 -100.000 dito 70.000 5

Ausgaben Investitionsrechnung 5a Minderheitsantrag Bernhard Egg, Gerhard Fischer, Jacqueline Gübeli, Gabriele Petri (JUKO) Gemäss Antrag des Kassationsgerichts

20 REGIERUNGSRAT UND STAATSKANZLEI

2000 Regierungsrat und Staatskanzlei 80f. Aufwand Laufende Rechnung 6a Minderheitsantrag Ernst Züst, Werner Bosshard, Theo Toggweiler, Hansueli Züllig (FIKO) alt: Fr. -17'352'000 neu: Fr. -16'852'000 Verbesserung: Fr. 500'000 Aufwandsenkung um 3 %. Anzustreben durch Einsparungen und Aufgabenverzicht.

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

22 DIREKTION DER JUSTIZ UND DES INNERN

2201 Generalsekretariat 84f. 7a Aufwand Laufende Rechnung Minderheitsantrag Werner Bosshard, Theo Toggweiler, Hansueli Züllig, Ernst Züst (FIKO) alt: Fr. -4'571'600 neu: Fr. -4'435'000 Verbesserung: Fr. 136'000 Aufwandsenkung um 3 %. Anzustreben durch konsequentes Sparen sowie durch erhöhte Effizienz.

2203 Zentrale Dienstleistungen 86f. Aufwand Laufende Rechnung 8a Minderheitsantrag Werner Bosshard, Theo Toggweiler, Hansueli Züllig, Ernst Züst (FIKO) alt: Fr. -13'717'835 neu: Fr. -13'300'000 Verbesserung: Fr. 417'835 Aufwandsenkung um 3 %. Anzustreben durch konsequentes Sparen sowie durch erhöhte Effizienz.

2204 Strafverfolgung Erwachsene 88f. Saldo Laufende Rechnung -60.345.500 -59.745.500 dito 600.000 9 Reduktion der Aufwandsteigerung für Verteidigerhonorare und Übersetzerkosten sowie höhere Erträge aus Beschlagnahmungen

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Saldo Laufende Rechnung 9a Minderheitsantrag Bernhard Egg, Hugo Buchs, Thomas Müller, Susanne Rihs-Lanz, Marco Ruggli, Erika Ziltener (in Vertretung von Johanna Tremp) (KJS) Gemäss Antrag des Regierungsrates

2205 Jugendstrafrechtspflege Saldo Laufende Rechnung 90f. 10-1 FIKO: gemäss Antrag des Regierungsrates

Saldo Laufende Rechnung -29.577.200 -31.337.200 10-2 Mehrheitsantrag KJS: Die durchschnittliche Untersuchungsdauer soll weniger als 120 Tage betragen. Die Aufwandsteigerung entspricht 4 JugendanwältInnen, 4 jur. SekretärInnen, 2 SozialarbeiterInnen, 4 VerwaltungssekretärInnen. Nur so kann das Jugendstrafrecht die ihm gestellte erzieherische Funktion erfüllen. Und nur so kann das Postulat der einstimmigen Justizkommission zur Wiedereinführung der Befragung von jugendlichen Ersttätern erfüllt werden. Verschlechterung 1,76 Mio. Franken.

Saldo Laufende Rechnung 10-1 Minderheitsantrag Peter Good, Urs Hany, Alfred Heer, Robert Marty, Regula Thalmann, Jürg Trachsel, Beat Walti (KJS) entspricht Antrag Regierungsrat und FIKO

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

2206 Amt für Justizvollzug 92f. Aufwand Laufende Rechnung -176.861.900 -173.861.900 dito 3.000.000 11 Effizienzsteigerung, Reduktion Sachaufwand

Aufwand Laufende Rechnung 11a Minderheitsantrag Bernhard Egg, Hugo Buchs, Thomas Müller, Susanne Rihs-Lanz, Marco Ruggli, Erika Ziltener (in Vertretung von Johanna Tremp) (KJS) Gemäss Antrag des Regierungsrates

Aufwand Laufende Rechnung 11b Minderheitsantrag Susanne Rihs-Lanz, Hugo Buchs, Bernhard Egg, Thomas Müller, Erika Ziltener (in Vertretung von Johanna Tremp) (KJS) alt: Fr. -176'861'900 neu: Fr. -177'361'900 Verschlechterung: Fr. 500'000 Umsetzung des Projekts für ein Kompetenzzentrum für Kinder- und Jugendforensik. Grund: Die Delinquenz bei Jugendlichen steigt weiter an. Alarmierend ist, dass ein grosser Teil der jugendlichen StraftäterInnen dringend psychologisch und psychiatrisch betreut werden sollte und keine geeigneten Kliniken und ambulanten Betreuungsmöglichkeiten vorhanden sind.

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

2223 Statistisches Amt 104f. Saldo Laufende Rechnung 12a Minderheitsantrag Werner Bosshard, Theo Toggweiler, Hansueli Züllig, Ernst Züst (FIKO) alt: Fr. -7'646'600 neu: Fr. -7'417'000 Verbesserung: Fr. 229'600 Moderate Saldoverbesserung um 3 %. Anzustreben durch konsequentes Sparen sowie durch erhöhte Effizienz.

2224 Staatsarchiv 106f. Saldo Laufende Rechnung 13a Minderheitsantrag Werner Bosshard, Theo Toggweiler, Hansueli Züllig, Ernst Züst (FIKO) alt: Fr. -4'327'200 neu: Fr. -4'200'000 Verbesserung: Fr. 127'200 Moderate Saldoverbesserung um 3 %. Anzustreben durch konsequentes Sparen sowie durch erhöhte Effizienz.

2231 Datenschutzbeauftragter 108f. Saldo Laufende Rechnung 14a Minderheitsantrag Werner Bosshard, Theo Toggweiler, Hansueli Züllig, Ernst Züst (FIKO) alt: Fr. -1'628'400 neu: Fr. -1'580'000 Verbesserung: Fr. 48'400 Moderate Saldoverbesserung um 3 %. Anzustreben durch konsequentes Sparen sowie durch erhöhte Effizienz.

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

2232 Fachstelle Opferhilfe 110f. Saldo Laufende Rechnung 15a Minderheitsantrag Kurt Krebs (in Vertretung von Bruno Walliser), Peter Good, Alfred Heer und Jürg Trachsel (KJS) alt: Fr. -7'397'800 neu: Fr. -6'797'800 Verbesserung: Fr. 600'000 Aufwandminderung bei gleicher Leistung

2233 Fachstelle für Gleichberechtigungsfragen 112f. Saldo Laufende Rechnung 16a Minderheitsantrag Werner Bosshard, Theo Toggweiler, Hansueli Züllig, Ernst Züst (FIKO) alt: Fr. -948'600 neu: Fr. -920'000 Verbesserung: Fr. 28'600 Moderate Saldoverbesserung um 3 %. Anzustreben durch konsequentes Sparen sowie durch erhöhte Effizienz.

2234 Fachstelle für Kultur 114f. Saldo Laufende Rechnung 17a Minderheitsantrag Theo Toggweiler, Werner Bosshard, Hansueli Züllig, Ernst Züst (FIKO) alt: Fr. -77'689'200 neu: Fr. -75'400'000 Verbesserung: Fr. 2'289'200 Moderate Saldoverbesserung um 3 %. Anzustreben durch konsequentes Sparen, weniger offensives Auftreten gegenüber den Gemeinden sowie durch erhöhte Effizienz.

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

2241 Kantonale Arbeitsgemeinschaft für 116f. Ausländerfragen Saldo Laufende Rechnung 18a Minderheitsantrag Werner Bosshard, Theo Toggweiler, Hansueli Züllig, Ernst Züst (FIKO) alt: Fr. -1'192'200 neu: Fr. -1'160'000 Verbesserung: Fr. 32'200 Moderate Saldoverbesserung um 3 %. Anzustreben durch konsequentes Sparen sowie durch erhöhte Effizienz.

2251 Bezirksräte 118f. Saldo Laufende Rechnung 19a Minderheitsantrag Werner Bosshard, Theo Toggweiler, Hansueli Züllig, Ernst Züst (FIKO) alt: Fr. -7'263'000 neu: Fr. -7'050'000 Verbesserung: Fr. 213'000 Moderate Saldoverbesserung um 3 %. Anzustreben durch konsequentes Sparen sowie durch erhöhte Effizienz.

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

2262 Baurekurskommissionen 120f. Saldo Laufende Rechnung 20a Minderheitsantrag Werner Bosshard, Theo Toggweiler, Hansueli Züllig, Ernst Züst (FIKO) alt: Fr. -4'182'500 neu: Fr. -4'060'000 Verbesserung: Fr. 122'500 Moderate Saldoverbesserung um 3 %. Anzustreben durch konsequentes Sparen sowie durch erhöhte Effizienz.

2263 Steuerrekurskommissionen 122f. Saldo Laufende Rechnung 21a Minderheitsantrag Werner Bosshard, Theo Toggweiler, Hansueli Züllig, Ernst Züst (FIKO) alt: Fr. -3'152'800 neu: Fr. -3'060'000 Verbesserung: Fr. 92'800 Moderate Saldoverbesserung um 3 %. Anzustreben durch konsequentes Sparen sowie durch erhöhte Effizienz.

2271 Evangelisch-Reformierte Landeskirche 124f. Saldo Laufende Rechnung 22a Minderheitsantrag Werner Bosshard, Theo Toggweiler, Hansueli Züllig, Ernst Züst (FIKO) alt: Fr. -42'813'400 neu: Fr. -41'600'000 Verbesserung: Fr. 1'213'400 Moderate Saldoverbesserung um 3 %. Anzustreben durch konsequentes Sparen sowie durch erhöhte Effizienz.

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

23 DIREKTION FÜR SOZIALES UND SICHERHEIT

2300 Generalsekretariat; Zentrale Vollzugsaufgaben 130f. Saldo Laufende Rechnung 23a Minderheitsantrag Kurt Krebs (in Vertretung von Bruno Walliser), Peter Good, Alfred Heer, Jürg Trachsel, Beat Walti (KJS) alt: Fr. 1'219'700 neu: Fr. 2'019'700 Verbesserung: Fr. 800'000 Aufwandminderung um Fr. 800'000 bei gleicher Leistung

2302 Fonds zur Bekämpfung des Alkoholismus 134f. Saldo Laufende Rechnung 24a Minderheitsantrag Willy Haderer, Kurt Bosshard, Jürg Leuthold, Ursula Moor-Schwarz, Theresia Weber-Gachnang (KSSG) alt: Fr. 0 neu: Fr. 0 Veränderung: Fr. 0 Generell Kürzung des Aufwands um 8 % auf neu Fr. 3'868'600 Zuwachs des Fondsbestands um Fr. 336'400

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

2310 Kantonspolizei 136f. Saldo Laufende Rechnung 25a Minderheitsantrag Martin Bäumle (FIKO) alt: Fr. -343'361'000 neu: Fr. -342'361'000 Verbesserung: Fr. 1'000'000 Verzicht auf zusätzliche Stellen gemäss KEF durch Anpassung Flughafenpolizei an geänderte Bedingungen und Nutzung von Synergien.

Saldo Laufende Rechnung 25b Minderheitsantrag Bernhard Egg, Hugo Buchs, Thomas Müller, Erika Ziltener (in Vertretung von Johanna Tremp) (KJS) alt: Fr. -343'361'000 neu: Fr. -344'361'000 Verschlechterung: Fr. 1'000'000 Füllen der Polizeischulen 2003 mit je 35 AspirantInnen statt wie vorgesehen mit nur 30.

2320 Amt für Militär und Zivilschutz 142f. Saldo Laufende Rechnung -22.578.300 -20.178.300 2.400.000 26-1 Senkung des Aufwands bei gleicher Leistung

Saldo Laufende Rechnung 26-2 Mehrheit KJS: gemäss Antrag des Regierungsrates

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Saldo Laufende Rechnung 26-1 Minderheitsantrag Kurt Krebs (in Vertretung von Bruno Walliser), Peter Good, Alfred Heer, Robert Marty, Regula Thalmann, Jürg Trachsel, Beat Walti (KJS) Entspricht Antrag FIKO

2330 Kantonales Sozialamt 144f. Saldo Laufende Rechnung 27a Minderheitsantrag Willy Haderer, Jürg Leuthold, Ursula Moor-Schwarz, Theresia Weber- Gachnang (KSSG) alt: Fr. -787'104'700 neu: Fr. -724'136'324 Verbesserung: Fr. 62'968'376 Generell Kürzung des Saldos um 8 %

2340 Statthalterämter 146f. Saldo Laufende Rechnung 28a Minderheitsantrag Alfred Heer, Peter Good, Kurt Krebs (in Vertretung von Bruno Walliser), Jürg Trachsel (KJS) alt: Fr. 3'705'500 neu: Fr. 5'005'500 Verbesserung: Fr. 1'300'000

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

25 FINANZDIREKTION

2540 Steuern 160f. Saldo Laufende Rechnung 29a Minderheitsantrag Fredi Binder, Lorenz Habicher (in Vertretung von Rudolf Ackeret), Arnold Suter, Hans Wild (in Vertretung von Bruno Dobler) (WAK) alt: Fr. -135'357'000 neu: Fr. -131'296'290 Verbesserung: Fr. 4'060'710 Sparauftrag; Kürzung des Saldos um 3 %

2595 Steuererträge n7/168f. Saldo Laufende Rechnung 30a Eventualminderheitsantrag Peter Reinhard, Claudia Balocco, Elisabeth Derisiotis-Scherrer, Regula Götsch Neukom, Katharina Prelicz-Huber (WAK) alt: Fr. 5'296'550'000 neu: Fr. 5'246'550'000 Verschlechterung: Fr. 50'000'000 Als Folge des Minderheitsantrags der WAK um 3 % beim Steueramt, welcher sich auf der Leistungsseite auswirken wird, werden die Steuereinnahmen um 50 Mio. gekürzt.

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

2598 Buchgewinne/-verluste Liegenschaftengeschäfte 174f. Saldo Laufende Rechnung 842.000 5.842.000 dito 5.000.000 31 Gemäss RRB 1855/01 können diverse Liegenschaften veräussert werden, Erlös rund 70 Mio. Bei einem Bilanzwert von 25 Mio. entstehen Kapitalgewinne von etwa 45 Mio. Gemäss Budget 2003 werden nur 4 Mio. erzielt. Dieses Ziel ist um 5 Mio. zu erhöhen.

2599 Verrechnete Zinsen n7/176f. Saldo Laufende Rechnung 32a Minderheitsantrag Erika Ziltener, Julia Gerber Rüegg (FIKO) alt: Fr. 230'236'900 neu: Fr. 202'236'900 Verschlechterung: Fr. 28'000'000 Aufstockung um 28 Mio. Franken. 36 Mio. für den auf den 1. Juli 2003 zu gewährenden Stufenanstieg, minus 8 Mio. für die 0,2 %, die mehr für die Beförderungen eingesetzt worden sind.

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

26 VOLKSWIRTSCHAFTSDIREKTION

2600 Generalsekretariat n7/178f. Saldo Laufende Rechnung -4.239.900 -4.112.703 127.197 33-1 Sparauftrag; Kürzung des Saldos um 3 %

Saldo Laufende Rechnung Mehrheit WAK: gemäss Antrag des 33-2 Regierungsrates

Saldo Laufende Rechnung 33-1 Minderheitsantrag Lukas Briner, Hansruedi Hartmann, Franziska Troesch-Schnyder (WAK) Entspricht Antrag FIKO

Saldo Laufende Rechnung 33a Minderheitsantrag Arnold Suter, Rudolf Ackeret, Fredi Binder, Lorenz Habicher (in Vertretung von Werner Furrer), Hans Wild (in Vertretung von Bruno Dobler) (WAK) alt: Fr. -4'239'900 neu: Fr. -3'900'708 Verbesserung: Fr. 339'192 Sparauftrag; Kürzung des Saldos um 8 %

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

2602 Fonds für die Förderung des öffentlichen 182f. Verkehrs Saldo Laufende Rechnung 34a Minderheitsantrag Adrian Bergmann, Hans Badertscher, Ernst Brunner, Lorenz Habicher, Laurenz Styger (KEVU) --> siehe Minderheitsantrag unter 2641, Finanzierung öffentlicher Verkehr alt: Fr. 0 neu: Fr. 0 Reduktion der Fondseinlage auf das gesetzliche Minimum von 70 Mio. Die Einsparung in der Laufenden Rechnung ist nur in der Leistungsgruppe 2641 "Finanzierung öffentlicher Verkehr" ersichtlich. In der Laufenden Rechnung des Fonds reduzieren sich sowohl der Aufwand wie auch der Ertrag um je 26 Mio. Franken.

Ausgaben Investitionsrechnung 35a Minderheitsantrag Lorenz Habicher, Adrian Bergmann, Hans Badertscher, Ernst Brunner, Laurenz Styger (KEVU) alt: Fr. -74'330'000 neu: Fr. -44'330'000 Verbesserung: Fr. 30'000'000 Nichtrealisierung der Glattalbahn

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

2634 Landschaft und Natur 192f. Saldo Laufende Rechnung 36a Minderheitsantrag Arnold Suter, Rudolf Ackeret, Fredi Binder, Lorenz Habicher (in Vertretung von Werner Furrer), Hans Wild (in Vertretung von Bruno Dobler) (WAK) alt: Fr. -64'338'500 neu: Fr. -59'191'420 Verbesserung: Fr. 5'147'080 Sparauftrag; Kürzung des Saldos um 8 %

Saldo Laufende Rechnung 36b Minderheitsantrag Regula Götsch Neukom, Claudia Balocco, Elisabeth Derisiotis-Scherrer, Katharina Prelicz-Huber, Peter Reinhard, Bettina Volland (WAK) alt: Fr. -64'338'500 neu: Fr. -64'338'500 Veränderung: Fr. 0 Wirkung/Effektivität 12 Intakte Lebensräume und natürliche Ressourcen Bestandessicherung bedrohter Arten: Erhöhung des Zielwertes von >1 auf 1,5 Mehraufwand netto 4,5 Mio. Franken. Im VA 2634 des ALN saldoneutral, da die Finanzierung im NHF erfolgt. Entsprechend dem höheren Aufwand erhöht sich auch der Übertrag vom NHF (8910) --> siehe dort sowie 8000

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Saldo Laufende Rechnung 36c Minderheitsantrag von Fredi Binder, Rudolf Ackeret, Lorenz Habicher (in Vertretung von Werner Furrer), Arnold Suter, Hans Wild (in Vertretung von Bruno Dobler) (WAK) alt: Fr. -64'338'500 neu: Fr. -64'338'500 Veränderung: Fr. 0 Wirkung/Effektivität 12 Intakte Lebensräume und natürliche Ressourcen Bestandessicherung bedrohter Arten: Reduktion des Zielwertes von >1 auf unter 1, damit nur das gesetzliche Minimum von 20 Mio. aus allgemeinen Staatsmitteln in den NHF eingelegt wird. Minderaufwand netto Fr. 2'015'700. Im VA 2634 des ALN saldoneutral, da die Finanzierung im NHF erfolgt. Entsprechend dem tieferen Aufwand vermindert sich auch der Übertrag vom NHF (8910) --> siehe dort sowie 8000

2640 Amt für Verkehr n8/194f. Saldo Laufende Rechnung 37a Minderheitsantrag Hans Badertscher, Adrian Bergmann, Ernst Brunner, Lorenz Habicher, Laurenz Styger (KEVU) alt: Fr. -6'017'300 neu: Fr. -5'535'916 Verbesserung: Fr. 481'384 Effizienzsteigerung unter Erbringung gleichbleibender Leistung

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Ausgaben Investitionsrechnung 38a Minderheitsantrag Hans Badertscher, Adrian Bergmann, Ernst Brunner, Lorenz Habicher, Laurenz Styger (KEVU) alt: Fr. -2'000'000 neu: Fr. -1'840'000 Verbesserung: Fr. 160'000 Effizienzsteigerung unter Erbringung gleichbleibender Leistung

2641 Finanzierung öffentlicher Verkehr 196f. Saldo Laufende Rechnung 34a Minderheitsantrag Adrian Bergmann, Hans Badertscher, Ernst Brunner, Lorenz Habicher, Laurenz Styger (KEVU) alt: Fr. -227'655'000 neu: Fr. -201'655'000 Verbesserung: Fr. 26'000'000 Verzicht einer Einlage in den Verkehrsfonds infolge Verzicht auf die Realisierung der Glattalbahn (gesetzlich vorgeschriebene Minimaleinlage von 70 Mio.) --> löst saldoneutrale Korrektur in der Leistungsgruppe 2602 Verkehrsfonds aus.

Saldo Laufende Rechnung 39a Minderheitsantrag Peter Stirnemann, Esther Arnet, Thomas Weibel, Sabine Ziegler, Regula Ziegler-Leuzinger (KEVU) alt: Fr. -227'655'000 neu: Fr. -234'155'000 Verschlechterung: Fr. 6'500'000

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Erhöhung Aufwand ZVV um 13 Mio. für Zugsbegleitung führt zu Staatsbeitragserhöhung an ZVV von 6,5 Mio. --> siehe Minderheitsantrag zu 9300 ZVV

Saldo Laufende Rechnung 39b Minderheitsantrag Hans Badertscher, Adrian Bergmann, Ernst Brunner, Lorenz Habicher, Laurenz Styger (KEVU) alt: Fr. -227'655'000 neu: Fr. -218'655'000 Verbesserung: Fr. 9'000'000 Senkung Aufwand ZVV um 18 Mio. führt zu Senkung des Staatsbeitrags an ZVV von 9 Mio. --> siehe Minderheitsantrag zu 9300 ZVV

2660 Wirtschaft und Abgaben 198f. Saldo Laufende Rechnung 40a Minderheitsantrag Arnold Suter, Rudolf Ackeret, Fredi Binder, Lorenz Habicher (in Vertretung von Werner Furrer), Hans Wild (in Vertretung von Bruno Dobler) (WAK) alt: Fr. -24'770'900 neu: Fr. -22'789'228 Verbesserung: Fr. 1'981'672 Sparauftrag; Kürzung des Saldos um 8 %

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Saldo Laufende Rechnung 40b Minderheitsantrag Elisabeth Derisiotis-Scherrer, Claudia Balocco, Regula Götsch Neukom, Katharina Prelicz-Huber, Bettina Volland (WAK) alt: Fr. -24'770'900 neu: Fr. -25'070'900 Verschlechterung: Fr. 300'000 Der Betrag ist zugunsten des Arbeitnehmerschutzes einzusetzen. Unter Wirkung/Effektivität: 11, Hohe Arbeitssicherheit: Erhöhung des Umsetzungsgrades der EKAS-Richtlinie in den ASA-kontrollierten Betrieben um ca. 1/3 Unter Leistungen/Effizienz: 22, Arbeitssicherheit: Erhöhung der aktiven Betriebskontrollen (ASA- Systemkontrollen; Arbeitszeit)

6 GESUNDHEITSDIREKTION

6000 Steuerung Gesundheitsversorgung 200f. Saldo Laufende Rechnung 41a Minderheitsantrag Willy Haderer, Kurt Bosshard, Jürg Leuthold, Ursula Moor-Schwarz, Theresia Weber-Gachnang (KSSG) alt: Fr. -20'737'000 neu: Fr. -19'034'840 Verbesserung: Fr. 1'702'160 Generell Kürzung des Aufwands um 8 %

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

6100 Aufsicht und Bewilligungen im 202f. Gesundheitswesen Saldo Laufende Rechnung 42a Minderheitsantrag Willy Haderer, Kurt Bosshard, Jürg Leuthold, Ursula Moor-Schwarz, Theresia Weber-Gachnang (KSSG) alt: Fr. -16'384'900 neu: Fr. -14'836'508 Verbesserung: Fr. 1'548'392 Generell Kürzung des Aufwands um 8 %

6200 Prävention und Gesundheitsförderung 204f. Saldo Laufende Rechnung 43a Minderheitsantrag Willy Haderer, Kurt Bosshard, Jürg Leuthold, Ursula Moor-Schwarz (KSSG) alt: Fr. -4'020'000 neu: Fr. -3'524'000 Verbesserung: Fr. 496'000 Generell Kürzung des Aufwands um 8 %

6300 Somatische Akutversorgung und Rehabilitation 206f. Saldo Laufende Rechnung -757.375.300 -747.375.000 10.000.000 44-1 Aufwandkürzung bei den Fallpauschalen um 10 Mio.

Saldo Laufende Rechnung 44-2 Mehrheit KSSG: gemäss Antrag des Regierungsrates

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Saldo Laufende Rechnung 44-1 Minderheitsantrag Franziska Frey-Wettstein, Oskar Denzler, Armin Heinimann (KSSG) alt: Fr. -757'375'300 neu: Fr. -747'375'300 Verbesserung: Fr. 10'000'000 Entspricht Antrag FIKO

Saldo Laufende Rechnung 44a Minderheitsantrag Willy Haderer, Kurt Bosshard, Jürg Leuthold, Ursula Moor-Schwarz, Theresia Weber-Gachnang (KSSG) alt: Fr. -757'375'300 neu: Fr. -633'231'820 Verbesserung: Fr. 124'143'480 Generell Kürzung des Aufwands um 8 %

Ausgaben Investitionsrechnung 45a Minderheitsantrag Christoph Schürch, Käthi Furrer, Ruth Gurny, Silvia Kamm, Walter Reist (KSSG) alt: Fr. -120'423'000 neu: Fr. -218'121'000 Verschlechterung: Fr. 97'689'000 Aufrechterhaltung der von der Gesundheitsdirektion ursprünglich als notwendig erachteten und budgetierten Investitionstätigkeiten.

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Ausgaben Investitionsrechnung 45b Minderheitsantrag Hans Fahrni, Blanca Ramer- Stäubli (KSSG) alt: Fr. -120'423'000 neu: Fr. -196'308'900 Verschlechterung: Fr. 75'885'900 Die von der Gesundheitsdirektion ursprünglich als notwendig erachteten und budgetierten Investitionstätigkeiten sollen lediglich um 10 % gekürzt werden.

6400 Psychiatrische Versorgung n8/208f. Saldo Laufende Rechnung 46a Minderheitsantrag Willy Haderer, Kurt Bosshard, Jürg Leuthold, Ursula Moor-Schwarz, Theresia Weber-Gachnang (KSSG) alt: Fr. -255'294'000 neu: Fr. -221'213'440 Verbesserung: Fr. 34'080'560 Generell Kürzung des Aufwands um 8 %

Ausgaben Investitionsrechnung 47a Minderheitsantrag Christoph Schürch, Käthi Furrer, Ruth Gurny, Silvia Kamm, Walter Reist (KSSG) alt: Fr. -36'111'000 neu: Fr. -42'434'000 Verschlechterung: Fr. 6'323'000 Aufrechterhaltung der von der Gesundheitsdirektion ursprünglich als notwendig erachteten und budgetierten Investitionstätigkeiten.

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Ausgaben Investitionsrechnung 47b Minderheitsantrag Hans Fahrni (KSSG) alt: Fr. -36'111'000 neu: Fr. -38'190'600 Verschlechterung: Fr. 2'079'600 Die von der Gesundheitsdirektion ursprünglich als notwendig erachteten und budgetierten Investitionstätigkeiten sollen lediglich um 10 % gekürzt werden.

6500 Langzeitversorgung Gesundheitswesen Saldo Laufende Rechnung 48a Minderheitsantrag Willy Haderer, Kurt Bosshard, Jürg Leuthold, Ursula Moor-Schwarz, Theresia Weber-Gachnang (KSSG) alt: Fr. -29'302'000 neu: Fr. -26'957'840 Verbesserung: Fr. 2'344'160 Generell Kürzung des Aufwands um 8 %

Ausgaben Investitionsrechnung 49a Minderheitsantrag Christoph Schürch, Käthi Furrer, Ruth Gurny, Silvia Kamm, Walter Reist (KSSG) alt: Fr. -5'000'000 neu: Fr. -8'700'000 Verschlechterung: Fr. 3'700'000 Aufrechterhaltung der von der Gesundheitsdirektion ursprünglich als notwendig erachteten und budgetierten Investitionstätigkeiten.

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Ausgaben Investitionsrechnung 49b Minderheitsantrag Hans Fahrni (KSSG) alt: Fr. -5'000'000 neu: Fr. -7'830'000 Verschlechterung: Fr. 2'830'000 Die von der Gesundheitsdirektion ursprünglich als notwendig erachteten und budgetierten Investitionstätigkeiten sollen lediglich um 10 % gekürzt werden.

6700 Beiträge an Krankenkassenprämien 212f. Saldo Laufende Rechnung 50a Minderheitsantrag Willy Haderer, Kurt Bosshard, Jürg Leuthold, Ursula Moor-Schwarz, Theresia Weber-Gachnang (KSSG) alt: Fr. -245'922'000 neu: Fr. -208'154'000 Verbesserung: Fr. 37'768'000 Generell Kürzung des Aufwands um 8 %

Saldo Laufende Rechnung 50b Minderheitsantrag Silvia Kamm, Hans Fahrni, Käthi Furrer, Ruth Gurny, Walter Reist, Christoph Schürch (KSSG) alt: Fr. 245'922'000 neu: Fr. 310'058'000 Verschlechterung: 64'136'000 100 % Ausschöpfung der vom Bund bereitgestellten Prämienverbilligungsgelder.

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

6900 Tierseuchenfonds 214f. Saldo Laufende Rechnung 51a Minderheitsantrag Willy Haderer, Kurt Bosshard, Jürg Leuthold, Ursula Moor-Schwarz, Theresia Weber-Gachnang (KSSG) alt: Fr. 0 neu: Fr. 0 Veränderung: Fr. 0 Generell Kürzung des Aufwands um 8 % auf Fr. 2'269'640. Zuwachs Fondsbestand um Fr. 197'360

7 BILDUNGSDIREKTION

7000 Bildungsverwaltung 216f. Saldo Laufende Rechnung 52a Minderheitsantrag Theo Toggweiler, Werner Bosshard, Hansueli Züllig, Ernst Züst (FIKO) alt: Fr. -81'082'060 neu: Fr. -74'000'000 Verbesserung: Fr. 7'082'060 Saldoverbesserung um 8 %. Anzustreben primär aufwandseitig durch konsequentes Sparen sowie durch erhöhte Effizienz und Abbau von aufgeblähten Strukturen.

7100 Lehrmittelverlag 218f. Saldo Laufende Rechnung 53a Minderheitsantrag Theo Toggweiler, Werner Bosshard, Hansueli Züllig, Ernst Züst (FIKO)

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

alt: Fr. 2'048'700 neu: Fr. 2'200'000 Verbesserung: Fr. 151'300 Saldoverbesserung um 8 %. Anzustreben durch konsequentes Sparen und Erhöhen der Einnahmen sowie durch erhöhte Effizienz.

7200 Volksschulen n8/220f. Saldo Laufende Rechnung 54a Minderheitsantrag Theo Toggweiler, Werner Bosshard, Hansueli Züllig, Ernst Züst (FIKO) alt: Fr. -407'482'700 neu: Fr. -395'277'000 Verbesserung: Fr. 12'205'700 Moderate Saldoverbesserung um 3 %. Anzustreben durch konsequentes Sparen sowie durch erhöhte Effizienz.

7301 Mittelschulen n8/222f. Saldo Laufende Rechnung 55a Minderheitsantrag Theo Toggweiler, Werner Bosshard, Hansueli Züllig, Ernst Züst (FIKO) alt: Fr. -321'655'000 neu: Fr. -312'005'000 Verbesserung: Fr. 9'650'000 Moderate Saldoverbesserung um 3 %. Anzustreben durch konsequentes Sparen sowie durch erhöhte Effizienz.

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

7302 Schulen im Gesundheitswesen 224f. Saldo Laufende Rechnung 56a Minderheitsantrag Theo Toggweiler, Werner Bosshard, Hansueli Züllig, Ernst Züst (FIKO) alt: Fr. -62'983'000 neu: Fr. -61'100'000 Verbesserung: Fr. 1'883'000 Moderate Saldoverbesserung um 3 %. Anzustreben durch konsequentes Sparen sowie durch erhöhte Effizienz.

7303 Berufsschulen und Lehrabschlussprüfungen n8/226f. Saldo Laufende Rechnung 57a Minderheitsantrag Theo Toggweiler, Werner Bosshard, Hansueli Züllig, Ernst Züst (FIKO) alt: Fr. -262'284'200 neu: Fr. -254'416'000 Verbesserung: Fr. 7'868'200 Moderate Saldoverbesserung um 3 %. Anzustreben durch konsequentes Sparen sowie durch erhöhte Effizienz.

Saldo Laufende Rechnung 57b Minderheitsantrag Chantal Galladé, Hanspeter Amstutz, Regina Bapst-Herzog, Esther Guyer, Susanna Rusca Speck, Charles Spillmann (KBIK) alt: Fr. -262'284'200 neu: Fr. -263'084'200 Verschlechterung: Fr. 800'000

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Den Mittel- und Berufsschulen müssten zu gleichen Teilen 1500 Entlastungsstunden mehr gewährleistet werden. Angesichts der prekären Finanzlage kürzte man auf 600 Lektionen. Fakt ist, dass auch für diese 600 Lektionen kein Geld zur Verfügung steht. Um das Minimum von 600 Entlastungsstunden zu gewährleisten, sind 800'000 Franken nötig.

7401 Universität, Beiträge und Liegenschaften 230f. Saldo Laufende Rechnung 58a Minderheitsantrag Theo Toggweiler, Werner Bosshard, Hansueli Züllig, Ernst Züst (FIKO) alt: Fr. -425'000'000 neu: Fr. -391'000'000 Verbesserung: Fr. 34'000'000 Saldoverbesserung um 8 %. Anzustreben durch konsequentes Sparen sowie durch erhöhte Effizienz und Abbau aufgeblähter Strukturen. (--> siehe auch 9600 Universität)

7402 Sonstige universitäre Leistungen n9/232f. Saldo Laufende Rechnung 59a Minderheitsantrag Theo Toggweiler, Werner Bosshard, Hansueli Züllig, Ernst Züst (FIKO) alt: Fr. -68'989'800 neu: Fr. -63'470'000 Verbesserung: Fr. 5'519'800 Saldoverbesserung um 8 %. Anzustreben durch konsequentes Sparen sowie durch erhöhte Effizienz und Abbau aufgeblähter Strukturen.

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

7406 Zürcher Fachhochschule, Beiträge und n9/236f. Liegenschaften Saldo Laufende Rechnung 60a Minderheitsantrag Theo Toggweiler, Werner Bosshard, Hansueli Züllig, Ernst Züst (FIKO) alt: Fr. -213'733'100 neu: Fr. -196'640'000 Verbesserung: Fr. 17'093'100 Saldoverbesserung um 8 %. Anzustreben durch konsequentes Sparen sowie durch erhöhte Effizienz. (--> siehe auch 9700 Zürcher Fachhochschule)

7501 Jugend und Familienhilfe 240f. Saldo Laufende Rechnung -122.069.045 -124.469.045 dito 2.400.000 61 Schaffung von zusätzlichen Stellen bei den Jugendsekretariaten

Abschreibung einer Leistungsmotion 62 KR-Nr. 65/2002, Leistungsmotion der KBIK betreffend Vorbereitungskurse für die Pädagogische Hochschule Die Leistungsmotion ist erfüllt. Die KBIK beantragt Abschreibung.

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

8 BAUDIREKTION

8000 Generalsekretariat 244f.

(siehe zum folgenden Antrag und zu den Minderheitsanträgen zum NHF auch unter 8910)

Saldo Laufende Rechnung 63-1 FIKO: gemäss Antrag des Regierungsrates

Saldo Laufende Rechnung -27.557.500 -34.557.500 63-2 Mehrheitsantrag KPB: Entschuldung NHS-Fonds 8910 um 7 Mio. Franken

Saldo Laufende Rechnung 63-1 Minderheitsantrag Hans-Heinrich Heusser, Ernst Brunner (in Vertretung von Ueli Kübler), Hans Frei, Bruno Grossmann, Luzius Rüegg, Hanspeter Schneebeli (KPB) Ablehnung des Mehrheitsantrags Entspricht Antrag Regierungsrat und FIKO

Saldo Laufende Rechnung 63a Minderheitsantrag Hans Frei, Ernst Brunner (in Vertretung von Ueli Kübler), Bruno Grossmann, Hans-Heinrich Heusser, Luzius Rüegg (KPB) alt: Fr. -27'557'500 neu: Fr. -26'102'000 Verbesserung: Fr. 1'455'000

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Im NHS-Fonds sind 11 % (Fr. 1'455'000) für Landerwerb vorgesehen, darauf ist zu verzichten. Ist 2003 ein Landerwerb zwingend, kann dieser Kredit über einen NK beantragt werden und vom Kantonsrat im Einzelfall beurteilt werden.

Saldo Laufende Rechnung 36b Minderheitsantrag Regula Götsch Neukom, Claudia Balocco, Elisabeth Derisiotis-Scherrer, Katharina Prelicz-Huber, Peter Reinhard, Bettina Volland (WAK) alt: Fr. -27'557'500 neu: Fr. -32'057'500 Verschlechterung: Fr. 4'500'000 --> siehe 2634 und 8910

Saldo Laufende Rechnung 36c Minderheitsantrag von Fredi Binder, Rudolf Ackeret, Lorenz Habicher (in Vertretung von Werner Furrer), Arnold Suter, Hans Wild (in Vertretung von Bruno Dobler) (WAK) alt: Fr. -27'557'500 neu: Fr. -25'541'800 Verbesserung: Fr. 2'015'700 --> siehe 2634 und 8910

siehe zum folgenden Antrag und zu den Minderheitsanträgen zum Strassenfonds auch unter 8920 und 8400

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Saldo Laufende Rechnung 64-1 FIKO: gemäss Antrag des Regierungsrates

Saldo Laufende Rechnung -27.557.500 -87.557.500 64-2 Mehrheitsantrag KEVU: Äufnung des Strassenfonds um 60 Mio. Franken

Saldo Laufende Rechnung 64-1 Minderheitsantrag Willy Germann, Kurt Schreiber (KEVU) Entspricht Antrag Regierungsrat und FIKO

Saldo Laufende Rechnung 64a Minderheitsantrag Sabine Ziegler, Esther Arnet, Peter Stirnemann, Thomas Weibel, Regula Ziegler-Leuzinger (KEVU) alt: Fr. -27'557'500 neu: Fr. -13'557'500 Verbesserung: Fr. 14'000'000 Keine Einlage von allgemeinen Staatsmitteln in den Strassenfonds

8100 Hochbau n10/246f. Saldo Laufende Rechnung -43.780.220 -42.780.220 dito 1.000.000 65 Verzicht Logenbetrieb 8,2 Stellen. Mit der Ablehnung des 1. und 2. Nachtragskredites durch den Kantonsrat betreffend Umsetzung von Sicherheitsmassnahmen in den Gebäuden der Zentralverwaltung erübrigt sich diese Budgetposition.

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Saldo Laufende Rechnung 66-1 FIKO: gemäss Antrag des Regierungsrates

Saldo Laufende Rechnung -43.780.220 -44.080.220 66-2 Mehrheitsantrag KPB: Projektierungskosten für Kreditvorlage Sicherheitskonzept zentrale Verwaltung: KEH, Walche, Neumühle; Verschlechterung um Fr. 300'000

Saldo Laufende Rechnung 66-1 Minderheitsantrag Bruno Grossmann, Hans Frei, Hans-Heinrich Heusser, Ulrich Isler, Ueli Kübler, Luzius Rüegg, Hanspeter Schneebeli (KPB) Entspricht Antrag Regierungsrat und FIKO

Saldo Laufende Rechnung -43.780.220 -43.480.220 dito 300.000 67 Verzicht auf 2,8 Stellen bei der Leistungsgruppe Bau

Saldo Laufende Rechnung 67a Minderheitsantrag Ueli Keller, Thomas Hardegger, Ruedi Lais, Felix Müller, Roland Munz (KPB) Gemäss Antrag des Regierungsrates

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Saldo Laufende Rechnung -43.780.220 -41.580.220 dito 2.200.000 68 namentlich: Reduktion Leistungsabgeltung für Archäologietaucher an die Stadt Zürich, Zurückhaltung bei Rettungsgrabungen der Archäologie, bei den Schutzverträgen der Denkmalpflege und bei Publikationen; ergänzend: Einsparungen im ganzen Bereich HBA

Saldo Laufende Rechnung 68a Minderheitsantrag Thomas Hardegger, Willy Furter, Ueli Keller, Ruedi Lais, Roland Munz, Stephan Schwitter (in Vertretung von Peter Bielmann) (KPB) Gemäss Antrag des Regierungsrates

Ausgaben Investitionsrechnung -35.080.000 -34.080.000 dito 1.000.000 69 Verzicht auf interne Sicherheitsmassnahmen in den Gebäuden der Zentralverwaltung

Ausgaben Investitionsrechnung -35.080.000 -32.105.000 dito 2.975.000 70 Kürzung um Sicherheitskonzept: Peripherieschutz der Gebäude Walchetor, Neumühle und Kaspar Escher-Haus

8200 Kantonale Fernwärmeversorgung 248f. Saldo Laufende Rechnung 71a Minderheitsantrag Ernst Brunner, Hans Badertscher, Adrian Bergmann, Lorenz Habicher, Laurenz Styger (KEVU) alt: Fr. -29'993'300 neu: Fr. 27'593'836 Verbesserung: Fr. 2'399'464 Effizienzsteigerung unter Erbringung gleichbleibender Leistung 37

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

8300 Raumordnung und Vermessung 250f. Saldo Laufende Rechnung 72a Minderheitsantrag Hans Frei, Ernst Brunner (in Vertretung von Ueli Kübler), Bruno Grossmann, Hans-Heinrich Heusser, Luzius Rüegg (KPB) alt: Fr. -10'741'000 neu: Fr. -9'441'000 Verbesserung: Fr. 1'300'000 Kostendeckungsgrad Raumplanung von über 15 %; 8 % Senkung des Aufwands; Einsparungsmöglichkeiten: kein Teuerungsausgleich Personal, Beförderungen ab 1.7.03 max. 0,4 % (generell in allen Direktionen)

8400 Tiefbau 252f. 64-11 Saldo Laufende Rechnung FIKO: gemäss Antrag des Regierungsrates

Saldo Laufende Rechnung 0 0 64-21 Mehrheit KEVU: Übertrag aus Strassenfonds 60 Mio. Franken. Insgesamt 17 Mio. Mehraufwand für Projekte: Planungen 5 Mio. (Ortsumfahrungen, IVM, Agglomerationsverkehr, Nordumfahrung Zürich); Projektierungen 7 Mio. (Ortsumfahrungen, IVM, Agglomerationsverkehr, Nordumfahrung Zürich); Unterhalt Staatsstrassen 5 Mio. Franken. 43 Mio. Franken für Äufnung Strassenfonds.

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Saldo Laufende Rechnung 64-11 Minderheitsantrag Peter Stirnemann, Esther Arnet, Thomas Weibel, Sabine Ziegler, Regula Ziegler-Leuzinger (KEVU) Entspricht Antrag Regierungsrat und FIKO

Saldo Laufende Rechnung 73a Minderheitsantrag Martin Bäumle (FIKO) alt: Fr. 0 neu: Fr. 0 Veränderung: Fr. 0 Verzicht auf Projektierungen Oberlandautobahn, Einsparung 9 Mio. Franken

Ausgaben Investitionsrechnung 74-1 FIKO: gemäss Antrag des Regierungsrates

Ausgaben Investitionsrechnung -587.896.000 -610.896.000 74-2 Mehrheit KEVU: Staatsstrassen, Erneuerungsunterhalt 12 Mio. (Betonstrassen Neerach und Embrach, Unfallschwerpunkte usw.), Radwege 2 Mio., Lärmschutz A1 (Limmattal 6 Mio.), Langsamverkehr 3 Mio.; Verschlechterung 23 Mio.

Ausgaben Investitionsrechnung 74-1 Minderheitsantrag Peter Stirnemann, Esther Arnet, Thomas Weibel, Sabine Ziegler, Regula Ziegler-Leuzinger (KEVU) Entspricht Antrag Regierungsrat und FIKO

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Ausgaben Investitionsrechnung 74a Minderheitsantrag Sabine Ziegler, Esther Arnet, Thomas Weibel, Regula Ziegler-Leuzinger (KEVU) alt: Fr. -587'896'000 neu: Fr. -590'896'000 Verschlechterung: Fr. 3'000'000 Weiterhin Bau der Fussgängeranlagen und Erhaltung/Erhöhung der Verkehrssicherheit für den Langsamverkehr

Ausgaben Investitionsrechnung 74b Minderheitsantrag Martin Bäumle (FIKO) alt: Fr. -587'896'000 neu: Fr. -487'896'000 Verbesserung: Fr. 100'000'000 Reduktion Nationalstrassenbau mit entsprechender Anpassung der Leistungen (Reduktion Erfüllungsgrad Bauprogramm Bund von 95 % auf 80 %)

Einnahmen Investitionsrechnung 74b Minderheitsantrag Martin Bäumle (FIKO) alt: Fr. 423'797'000 neu: Fr. 343'797'000 Verschlechterung: Fr. 80'000'000 Reduktion Nationalstrassenbau mit entsprechender Anpassung der Leistungen (Reduktion Erfüllungsgrad Bauprogramm Bund von 95 % auf 80 %)

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Saldo Laufende Rechnung 75a Minderheitsantrag Adrian Bergmann, Hans Badertscher, Ernst Brunner, Lorenz Habicher, Laurenz Styger (KEVU) alt: Fr. -83'799'200 neu: Fr. -77'095'264 Verbesserung: Fr. 6'703'936 Effizienzsteigerung unter Erbringung gleichbleibender Leistung

Einnahmen Investitionsrechnung 76a Minderheitsantrag Regula Ziegler-Leuzinger, Esther Arnet, Willy Germann, Kurt Schreiber, Peter Stirnemann, Thomas Weibel, Sabine Ziegler (KEVU) alt: Fr. 14'800'000 neu: Fr. 15'750'000 Verbesserung: Fr. 950'000 Ausgaben Investitionsrechnung Minderheitsantrag Regula Ziegler-Leuzinger, Esther Arnet, Willy Germann, Kurt Schreiber, Peter Stirnemann, Thomas Weibel, Sabine Ziegler (KEVU) alt: Fr. -45'322'000 neu: Fr. -47'222'000 Verschlechterung: Fr. 1'900'000

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Erhöhung um Fr. 950'000, damit der Rahmenkredit von Fr. 1'950'000 für direkte Förderung energetischer Massnahmen gemäss § 16 Energiegesetz ausgeschöpft werden kann. Dies ermöglicht rund 1 Mio. höhere Bundesbeiträge. Der Kredit wird im VA 03 entgegen der Vorlage 3854 um 1 Mio. gekürzt. Diese Kürzung würde einen Rückgang der Bundessubventionen in derselben Höhe verursachen und private Investitionen in der Höhe von rund 10 Mio. blockieren.

8910 Natur- und Heimatschutzfonds 256f.

(siehe zu den Anträgen und Minderheitsanträgen zum NHF auch unter 8000 Generalsekretariat)

Ertrag Laufende Rechnung 63-1 FIKO: gemäss Antrag des Regierungsrates

Ertrag Laufende Rechnung 22.501.700 29.501.700 63-2 Mehrheitsantrag KPB: Entschuldung NHS-Fonds um 7 Mio. Franken

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Ertrag Laufende Rechnung 63-1 Minderheitsantrag Hans-Heinrich Heusser, Ernst Brunner (in Vertretung von Ueli Kübler), Hans Frei, Bruno Grossmann, Luzius Rüegg, Hanspeter Schneebeli (KPB) Ablehnung des Mehrheitsantrags Entspricht Antrag Regierungsrat und FIKO

Ertrag Laufende Rechnung 63a Minderheitsantrag Hans Frei, Ernst Brunner (in Vertretung von Ueli Kübler), Bruno Grossmann, Hans-Heinrich Heusser, Luzius Rüegg (KPB) alt: Fr. 22'501'700 neu: Fr. 21'046'700 Verschlechterung: Fr. 1'455'000

Aufwand Laufende Rechnung 63-1 FIKO: gemäss Antrag des Regierungsrates

Aufwand Laufende Rechnung -22.501.700 -29.501.700 63-2 Mehrheitsantrag KPB: Entschuldung NHS-Fonds um 7 Mio. Franken

Aufwand Laufende Rechnung 63-1 Minderheitsantrag Hans-Heinrich Heusser, Ernst Brunner (in Vertretung von Ueli Kübler), Hans Frei, Bruno Grossmann, Luzius Rüegg, Hanspeter Schneebeli (KPB) Ablehnung des Mehrheitsantrags Entspricht Antrag Regierungsrat und FIKO

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Aufwand Laufende Rechnung 63a Minderheitsantrag Hans Frei, Ernst Brunner (in Vertretung von Ueli Kübler), Bruno Grossmann, Hans-Heinrich Heusser, Luzius Rüegg (KPB) alt: Fr. -22'501'700 neu: Fr. -21'046'700 Verbesserung: Fr. 1'455'000

Ertrag Laufende Rechnung 36b Minderheitsantrag Regula Götsch Neukom, Claudia Balocco, Elisabeth Derisiotis-Scherrer, Katharina Prelicz-Huber, Peter Reinhard, Bettina Volland (WAK) alt: Fr. 22'501'700 neu: Fr. 27'001'700 Verbesserung: Fr. 4'500'000 --> siehe 2634 und 8000

Ertrag Laufende Rechnung 36c Minderheitsantrag von Fredi Binder, Rudolf Ackeret, Lorenz Habicher (in Vertretung von Werner Furrer), Arnold Suter, Hans Wild (in Vertretung von Bruno Dobler) (WAK) alt: Fr. 22'501'700 neu: Fr. 20'486'000 Verschlechterung: Fr. 2'015'700 --> siehe 2634 und 8000

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Aufwand Laufende Rechnung 36b Minderheitsantrag Regula Götsch Neukom, Claudia Balocco, Elisabeth Derisiotis-Scherrer, Katharina Prelicz-Huber, Peter Reinhard, Bettina Volland (WAK) alt: Fr. -22'501'700 neu: Fr. -27'001'700 Verschlechterung: Fr. 4'500'000 --> siehe 2634 und 8000

Aufwand Laufende Rechnung 36c Minderheitsantrag von Fredi Binder, Rudolf Ackeret, Lorenz Habicher (in Vertretung von Werner Furrer), Arnold Suter, Hans Wild (in Vertretung von Bruno Dobler) (WAK) alt: Fr. -22'501'700 neu: Fr. -20'486'000 Verbesserung: Fr. 2'015'700 --> siehe 2634 und 8000

8920 Strassenfonds 258f.

siehe zu den folgenden Anträgen und Minderheitsanträgen auch unter 8000 und 8400

Ertrag Laufende Rechnung 64-1 FIKO: gemäss Antrag des Regierungsrates

Ertrag Laufende Rechnung 354.220.000 414.220.000 64-2 Mehrheitsantrag KEVU: Äufnung des Strassenfonds um 60 Mio. Franken

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Ertrag Laufende Rechnung 64-1 Minderheitsantrag Willy Germann, Kurt Schreiber (KEVU) Gemäss Antrag Regierungsrat und FIKO

Aufwand Laufende Rechnung 64-1 FIKO: gemäss Antrag des Regierungsrates

Aufwand Laufende Rechnung -354.220.000 -414.220.000 64-2 Mehrheitsantrag KEVU: Äufnung des Strassenfonds um 60 Mio. Franken

Aufwand Laufende Rechnung 64-1 Minderheitsantrag Willy Germann, Kurt Schreiber (KEVU) Gemäss Antrag Regierungsrat und FIKO

Ertrag Laufende Rechnung 64a Minderheitsantrag Sabine Ziegler, Esther Arnet, Peter Stirnemann, Thomas Weibel, Regula Ziegler-Leuzinger (KEVU) alt: Fr. 354'220'000 neu: Fr. 340'220'000 Verschlechterung: Fr. 14'000'000 Keine Einlage von allgemeinem Staatsgut in den Strassenfonds von 14 Mio.

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Aufwand Laufende Rechnung 64a Minderheitsantrag Sabine Ziegler, Esther Arnet, Peter Stirnemann, Thomas Weibel, Regula Ziegler-Leuzinger (KEVU) alt: Fr. -354'220'000 neu: Fr. -340'220'000 Verbesserung: Fr. 14'000'000

9300 Zürcher Verkehrsverbund Saldo Laufende Rechnung 39a Minderheitsantrag Peter Stirnemann, Esther Arnet, Thomas Weibel, Sabine Ziegler, Regula Ziegler-Leuzinger (KEVU) alt: Fr. -39'942'000 neu: Fr. -39'942'000 Einführung einer Zugsbegleitung (Doppelpatrouille) auf allen (rund 50) S-Bahnzügen während den Randverkehrszeiten abends 20:00 bis 24:30 Uhr Montag bis Sonntag.

Aufwand und Ertrag erhöhen sich um je 13 Mio.; der Saldo des Globalbudgets bleibt sich gleich. Die Belastung des Kantons erfolgt mit 6,5 Mio. in der Leistungsgruppe 2641 Finanzierung öffentlicher Verkehr. Die zweiten 6,5 Mio. belasten die Gemeinden.

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Saldo Laufende Rechnung 39b Minderheitsantrag Hans Badertscher, Adrian Bergmann, Ernst Brunner, Lorenz Habicher, Laurenz Styger (KEVU) alt: Fr. -39'942'000 neu: Fr. -39'942'000 Effizienzsteigerung bei gleicher Leistung. Aufwand und Ertrag reduzieren sich um je 18 Mio. Der Saldo des Globalbudgets bleibt sich gleich. Die Einsparung beim Kanton erfolgt mit 9 Mio. in der Leistungsgruppe 2641 Finanzierung öffentlicher Verkehr. Die zweiten 9 Mio. entlasten die Gemeinden.

9600 Universität 282f. Saldo Laufende Rechnung 58a Minderheitsantrag Theo Toggweiler, Werner Bosshard, Hansueli Züllig, Ernst Züst (FIKO) alt: Fr. 0 neu: Fr. 0 Veränderung: Fr. 0 Kürzung des Staatsbeitrags um 34 Mio. auf 391 Mio., entsprechende Reduktion des Aufwands (siehe auch 7401)

Budget VA 2003 bzw. Sachko FIKO Verschlechterung Verbesserung Antrag Nr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

8400 Zürcher Fachhochschule Saldo Laufende Rechnung 60a Minderheitsantrag Theo Toggweiler, Werner Bosshard, Hansueli Züllig, Ernst Züst (FIKO) alt: Fr. 0 neu: Fr. 0 Veränderung: Fr. 0 Kürzung des Staatsbeitrags um 17,0931 Mio. auf 196,64 Mio., entsprechende Reduktion des Aufwands (siehe auch 7406)

Total 2.400.000 30.463.497

Davon entfallen: auf Laufende Rechnung 2.400.000 25.618.497 auf Investitionsrechnung 0 4.845.000

Total FIKO-Anträge Laufende Rechnung 23.218.497 Investitionsrechnung 4.845.000

Laufende Rechnung -359.951.456 -336.732.959 Investitionsrechnung -775.604.000 -770.759.000

49 I. Bericht der Finanzkommission

1 Voranschlagsentwurf vom 11. September 2002

Am 12. September 2002 präsentierte der Finanzdirektor der Finanzkommission im Beisein der Sachkommissionspräsidien den Entwurf zum Voranschlag 2003, den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan 2003 bis 2006 (KEF 2003) mit Finanzplan 2007 bis 2008 sowie den Antrag über die Festsetzung des Steuerfusses für die Jahre 2003 bis 2005. Der Voranschlagsentwurf sieht bei einem Aufwandtotal von 11'679 Mio. Franken und einem Ertragstotal von 11'429 Mio. Franken (10'307 bzw. 10'057 Mio. Franken ohne Interne Verrechnungen) einen Aufwandüberschuss von 250 Mio. Franken vor. Der Aufwand 2003 ohne Interne Verrechnungen nimmt gegenüber dem Voranschlag 2002 um 599 Mio. Franken oder 6,2 % zu. Davon sind rund 420 Mio. Franken saldowirksam, was ein Wachstum von 4,3 % ergibt. Die grössten Aufwandzunahmen sind bei den Eigenen Beiträgen (minus 276 Mio. Franken) und beim Personalaufwand (minus 192 Mio. Franken) zu verzeichnen. Die Aufwandsteigerung bei den Eigenen Beiträgen wird vor allem verursacht durch eine zusätzliche Belastung von 59 Mio. Franken bei der AHV und der IV, durch den Mehraufwand von 47 Mio. Franken bei der Psychiatrischen Versorgung (teilweise saldoneutral), durch die um 47 Mio. Franken höheren Staatsbeiträge an die Universität Zürich, Fachhochschulen und Höhere Fachschulen, durch den um 42 Mio. Franken gestiegenen Aufwand bei der somatischen Akutversorgung sowie durch eine Zunahme von 34 Mio. Franken bei der Verbilligung der Krankenkassenprämien. Hauptgründe für die Aufwandsteigerung beim Personalbedarf (plus 5,5 %) sind: 60 Mio. Franken für Teuerungsausgleich und Beförderungen, 41 Mio. Franken bei den Bezirksjugendsekretariaten (saldoneutral), 20 Mio. Franken durch neue medizinische Angebote, 18 Mio. Franken Mehraufwand auf Grund der Neueinstufung der Assistenzärzte und der Arbeitszeitreduktion der Oberärzte sowie zusätzliche Stellen, insbesondere bei den Berufsschulen und im Gesundheitsbereich. Der Ertrag ohne Interne Verrechnungen steigt gegenüber dem Voranschlag 2002 um 316 Mio. Franken oder um 3,2 %. Auf Grund der verschlechterten Wirtschaftslage muss gegenüber dem Vorjahres-KEF mit niedrigeren Steuereinnahmen gerechnet werden. Die Nettoinvestitionen werden auf 771 Mio. Franken veranschlagt. Die Finanzierungsrechnung weist einen Finanzierungsfehlbetrag von 380 Mio. Franken auf, was einem Selbstfinanzierungsgrad von 51 % entspricht.

2 Novemberbrief

Der Novemberbrief bringt in der Laufenden Rechnung eine zusätzliche Verschlechterung um 110 Mio. Franken, so dass der Negativsaldo auf 360 Mio. Franken steigt, was insbesondere auf geringere Steuereinnahmen zurückzuführen ist (siehe Kapitel 5). Ausgabenseitig ist die wesentlichste Änderung auf den Bundesgerichtsentscheid zur Lohnklage der Handarbeits- und Hauswirtschaftslehrerinnen zurückzuführen, der für den Kanton mit 14 Mio. Franken und für die Gemeinden mit 28 Mio. Franken zu Buche schlägt. Auf Grund der niedrigeren Teuerungsprognose ist hingegen mit 12 Mio. Franken weniger Personalaufwand zu rechnen. Die zunehmende Arbeitslosigkeit belastet die Arbeitslosenkasse mit 80 Mio. Franken. Der Mehraufwand ist saldoneutral, da er von der Arbeitslosenversicherung vergütet wird. Die Nettoinvestitionen erhöhen sich um 4 Mio. Franken.

3 Antrag der Finanzkommission

Die Änderungen der Finanzkommission bringen gegenüber dem Novemberbrief des Regierungsrates vom 6. November 2003 in der Laufenden Rechnung eine Verbesserung von 23,2 Mio. Franken bzw. einen Aufwandüberschuss von 336,7 Mio. Franken und in der Investitionsrechnung Minderausgaben von 4,8 Mio. Franken bzw. Nettoinvestitionen von 770,8 Mio. Franken. Die SVP-Minderheit lehnt den Voranschlag 2003 in der jetzt vorliegenden Form ab.

4 Globalbudgets – Kosten-Leistungs-Rechnung (KLR)

Die Umstellung auf Globalbudgets wird mit dem Voranschlag 2003 abgeschlossen. Die Finanzkommission hält fest, dass Leistungsbeschriebe und Indikatoren mit wenigen Ausnahmen nach wie vor ungenügend sind.

Ziel der Globalbudgets ist, die inputorientierte Verwaltungsführung durch die Outputsteuerung abzulösen. Da Grundlage dafür die KLR ist, die den Zusammenhang von Leistungen und Kosten aufzeigt, hat sich die Finanzkommission bereits in ihrem Bericht zum Voranschlag 2001 für die rasche Einführung ausgesprochen und sich in der Folge auch immer wieder über den Stand informieren lassen. Am 21. August 2002 beschloss der Regierungsrat die Einführung der Kostenrechnung in der kantonalen Verwaltung auf der Grundlage einer Leistungserfassung mit Aufwandausweis (LEA). Das Grundschema für die LEA ist sehr einfach gehalten. Damit wird sichergestellt, dass vorab für einfach strukturierte Amtsstellen/Leistungsgruppen die LEA mit geringem Aufwand eingeführt und betrieben werden kann. Die Einführung erfolgt zudem in zwei Schritten – zuerst als Ist-Rechnung und voraussichtlich in einem zweiten Schritt als Planrechnung –, wodurch Engpässe beim Personal weiter entschärft werden. Es ist davon auszugehen, dass die Einführung der LEA wesentlich weniger Personalressourcen binden wird, als ursprünglich geschätzt wurde. Gleichzeitig ist sichergestellt, dass die vorliegenden Grundsätze für die LEA den minimalen Anforderungen an eine Kostenrechnung, die als outputorientiertes Führungsinstrument eingesetzt werden kann, genügt. Die Finanzkontrolle begrüsst die Einführung der LEA, bemängelt aber, dass die Korrektheit der in der ersten Phase dafür verwendeten Excel-Tabellen nicht nachprüfbar ist. Erschwert wird die Überprüfung auch durch die vielen strukturellen Änderungen, welche die Vergleichbarkeit mindern und den Aufwand erhöhen.

5 Steuern

Infolge der Wirtschaftsabschwächung seit Sommer 2001 und den geplanten kantonalen Steuergesetzrevisionen bei den natürlichen und juristischen Personen sowie Gesetzesänderungen bei der Direkten Bundessteuer ist gegenüber der letztjährigen Planung für die kommenden Jahre mit niedrigeren Steuereinnahmen zu rechnen.

Die folgenden Zahlen beruhen auf der Schätzung für das Jahr 2002: Bei der Erarbeitung des Novemberbriefs lag der Staatssteuerertrag 190 Mio. Franken unter dem Budget. Hingegen übertrafen die Nachträge den Voranschlag um 140 Mio. Franken. Der normale Ertrag aus der Erbschafts- und Schenkungssteuer ist stark rückläufig. Im Jahr 2002 fallen allerdings in diesem Bereich ausserordentliche Erträge an (plus 260 Mio. Franken). Die Entwicklung der direkten Bundessteuer entspricht etwa jener der Staatssteuern (minus 60 Mio. Franken). Die Quellensteuer wird den Voranschlag um 30 Mio. Franken überschreiten. Dank des ausseror-

dentlichen Ertrags bei der Erbschafts- und Schenkungssteuer schliesst das Laufende Rechnungsjahr mit einem Mehrertrag von 180 Mio. Franken gegenüber dem Budget ab.

Da gegenüber dem Zeitpunkt der Erstellung des KEF 2003 bis 2006 die Wirtschaftsprognosen stark nach unten korrigiert werden mussten und das positive Ergebnis für das Jahr 2002 auf periodenfremde Vorfälle zurückzuführen ist, senkte der Regierungsrat die Staatssteuereinnahmen für das Jahr 2003 um 90 Mio. Franken. Auf Grund der tieferen Schätzung des Bundes nahm man auch den Ertrag aus der Direkten Bundessteuer um 17 Mio. Franken zurück.

Die vom Kantonsrat in erster Lesung bereits beratene Teilrevision des Steuergesetzes im Bereich natürliche Personen (Vorlage 3892), die ab dem Jahr 2004 wirksam werden soll, führt beim Kanton zu Steuerausfällen von rund 140 Mio. Franken und bei den Gemeinden zu solchen von 150 Mio. Franken. Der Regierungsrat geht davon aus, dass mittel- bis längerfristig mit einer Kompensation dieser Ausfälle durch Vermeidung von Wegzügen bzw. durch den Zuzug finanzkräftiger Steuerpflichtiger zu rechnen ist.

Die von der WAK verabschiedete Teilrevision des Steuergesetzes im Bereich juristische Personen (Vorlage 3942) soll aus finanzpolitischen Gründen erst auf den 1. Januar 2005 in Kraft gesetzt werden. Bei den juristischen Personen muss kantonal gesamthaft mit Steuerausfällen von 130 Mio. Franken gerechnet werden. Dieser Betrag beinhaltet auch die Halbierung der Kapitalsteuer, welche mit 70 Mio. Franken zu Buche schlägt. Für die Gemeinden wird mit einem Ausfall von 140 Mio. Franken gerechnet. Die Finanzkommission schliesst sich der Annahme des Regierungsrates an, dass die Steuerausfälle auch in diesem Bereich nur vorübergehend sein werden, da die Gesetzesrevision die Standortattraktivität des Kantons Zürich erhöhen wird.

Aus finanzpolitischen Überlegungen hat sich der Regierungsrat entschieden, das Gesetz über die Erbschafts- und Schenkungssteuer vorderhand nicht zu ändern, obwohl die Differenz zwischen direkten Nachkommen, die nicht steuerpflichtig sind, und den entfernten Nachkommen mit einer Steuer von bis zu 36 % sehr gross ist.

6 Ausgabenbremse

Mit dem im September präsentierten Entwurf des Voranschlags 2003 und dem KEF 2003 bis 2006 war der mittelfristige Ausgleich der Laufenden Rechnungen von 1999 bis 2006 mit einem kumulierten Saldo von minus 25 Mio. Franken praktisch erreicht. Mit dem Novemberbrief verschlechterte sich der kumulierte Saldo auf minus 425 Mio. Franken, was bedeutet, dass der mittelfristige Ausgleich der Laufenden Rechnung nicht mehr gegeben ist. Demzufolge tritt die Ausgabenbremse in Kraft. § 6 des Finanzhaushaltsgesetzes schreibt dem Regierungsrat vor, im Falle der Gefährdung des mittelfristigen Ausgleichs der Laufenden Rechnung dem Kantonsrat Massnahmen zur dauerhaften Senkung der Ausgaben zu beantragen, insbesondere Änderungen von gesetzlichen Verpflichtungen. Nach Art. 31 a Kantonsverfassung muss der Kantonsrat innerhalb eines halben Jahres über diese Anträge beschliessen. Er kann dabei einzelne Anträge ändern oder durch eigene Massnahmen ergänzen oder ersetzen, ist jedoch an den Gesamtbetrag der mit den Anträgen des Regierungsrates erzielbaren Saldoverbesserungen gebunden.

7 Ausblick

In der Planperiode des Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplans 2003 bis 2006 werden in der Laufenden Rechnung Aufwandüberschüsse ausgewiesen. Das kumulierte Ergebnis der Laufenden Rechnungen von 1999 bis 2006 weist einen Aufwandüberschuss von 425 Mio. Franken auf. In der Investitionsrechnung ist über die Planjahre 2003 bis 2006 eine markante Zunahme feststellbar. Die Nettoinvestitionen steigen von rund 776 Mio. Franken im Jahr 2003 auf rund 1'065 Mio. Franken im Jahr 2006. Die Zunahme ist die Folge von verschiedenen Grossprojekten im Kanton Zürich (Glattalbahn mit Anpassungen im Strassennetz, Durchgangsbahnhof Löwenstrasse und Investitionen in die Bildungs- und Spitalinfrastruktur). Der hohe Abschreibungsbedarf wird die Laufende Rechnung zunehmend belasten.

8 Würdigung

Die Finanzkommission ist äusserst besorgt über das hohe Defizit im Budget 2003, insbesondere aber über die mittelfristig nicht mehr ausgeglichene Rechnung. Es war absehbar, dass die stetige Aufwandsteigerung bei einem Einbruch der Konjunktur mit entsprechender Wirkung auf die Steuereinnahmen nicht mehr aufgefangen werden kann. Die Finanzkommission hat den Regierungsrat daher mehrfach aufgefordert, Massnahmen im strukturellen Bereich einzuleiten. Ein entsprechendes Projekt hat er erst jetzt eingeleitet.

Der Voranschlagsprozess hat einmal mehr gezeigt, dass man mit kleinen Sparmassnahmen keinen Trendwechsel herbeiführen kann. Um mittelfristig zu einem gesunden Finanzhaushalt zu kommen, braucht es strukturelle Änderungen, sei dies auf der Aufwand- oder der Ertragsseite.

Finanzkommission Die Präsidentin: Die Sekretärin: Susanne Bernasconi-Aeppli Dr. Evi Didierjean

53 II. Berichte der Justizkommission und der Sachkommissionen

1 Justizkommission

1.1 Einleitende Bemerkungen

Die Justizkommission hat die Globalbudgets der obersten kantonalen Gerichte an ihren Sitzungen vom 25. September 2002, 2. Oktober 2002 und 23. Oktober 2002 beraten. Dabei erfolgte die Präsentation der einzelnen Globalbudgets durch die Präsidien der jeweiligen Gerichte. An die Sitzung vom 2. Oktober 2002 wurde für die Beantwortung spezifischer Fragen neben dem Präsidium des Obergerichts auch das Präsidium des Bezirksgerichts Zürich eingeladen. Vor der Abstimmung über die eingebrachten Anträge hat die JUKO zudem am 23. Oktober 2002 mit Vertretern des Obergerichts und des Kassationsgerichts weitere Gespräche geführt. Anlässlich der Budgetberatungen konnte die JUKO erneut feststellen, dass die aus den im Referentensystem durchgeführten Visitationen und der anschliessenden Diskussion im Plenum der entsprechenden Berichte gewonnenen Erkenntnisse ihre Arbeit wesentlich unterstützen.

Die von der FIKO an die JUKO gestellten Fragen zum Voranschlag 2003 und zum KEF 2003-2006 wurden den Gerichten weitergeleitet. Deren schriftliche Stellungnahmen wurden den Mitgliedern der JUKO und der FIKO abgegeben.

1.2 Obergericht und angegliederte Gerichte (1100)

Der Saldo des Voranschlages 2003 verschlechtert sich gegenüber dem Vorjahr nicht unerheblich. Während eine Beeinflussung des Ertrages praktisch nur über die Revision der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen möglich ist, bestehen hinsichtlich des Aufwandes differenziertere Steuerungsmöglichkeiten. Zu Diskussionen Anlass gaben vor allem die vom Obergericht im Voranschlag eingestellten Mittel für die acht vorgesehenen Mehrstellen. Festzuhalten ist, dass die im Bereich des Zentralen Inkassos vorgesehene Mehrstelle budgetmässig neutral ist, da sie vom Bezirksgericht Zürich ans Obergericht verschoben wird. Zu den weiteren sieben Mehrstellen liess sich die JUKO in Gesprächen informieren und durch zusätzliche Unterlagen dokumentieren. Die mit den Mehrstellen angestrebten Leistungsoptimierungen befürwortet die JUKO grundsätzlich. Im Bereich der Aus- und Weiterbildung ist sie jedoch der Meinung, die Kosten für die Mehrstellen seien zu einem erheblichen Teil aus den für Aus- und Weiterbildung eingestellten Mitteln zu finanzieren. Die JUKO begegnet diesen Bemühungen des Obergerichts mit viel Wohlwollen, erachtet aber eine zeitliche Staffelung der derzeit geplanten Projekte ohne wesentliche Qualitätseinbussen als möglich und wünschbar. Der Aufstockung im juristischen Mittelbau stimmt die JUKO grundsätzlich ebenfalls zu. Die dafür benötigten Mittel sollten das Budget jedoch nicht in vollem Umfang zusätzlich belasten, sondern dank der resultierenden Reduktion beim Einsatz von Ersatzrichtern und den daraus folgenden Einsparungen mindestens teilweise saldoneutral zur Verfügung gestellt werden.

Den Vertretern des Obergerichts wurden obenstehende Überlegungen der JUKO erläutert. Das Obergericht hielt in der Folge fest, es widersetze sich – unter dem Vorbehalt, dass die Eingänge nicht erheblich steigen und keine sehr umfangreichen Prozesse anstünden – einem Antrag auf eine Aufwandverbesserung in der Höhe von 0,5 Mio. Franken mit entsprechender Begründung nicht grundsätzlich. In Kenntnis dieser Stellungnahme des Obergerichts befür-

wortet die JUKO einstimmig den Antrag auf eine Aufwandverbesserung im erwähnten Betrag.

1.3 Bezirksgerichte (1102)

Die Saldoverschlechterung bei den Bezirksgerichten ist in erster Linie auf die neu geregelten Zuständigkeiten im Liegenschaftsbereich zurückzuführen. Erhöhten Erklärungsbedarf stellte die JUKO hingegen bei den in der Laufenden Rechnung eingestellten Mitteln für Planungskredite – insbesondere für einen Zwischenbau an der Wengistrasse 28/30 am Bezirksgericht Zürich – und bei den in der Investitionsrechnung eingestellten Mitteln für ein Büroprovisorium am Bezirksgericht Uster fest. Das Präsidium des Bezirksgerichts Zürich erläuterte das beabsichtigte Bauvorhaben der JUKO an der Sitzung vom 2. Oktober 2002. Über die Hintergründe des geplanten Büroprovisoriums am Bezirksgericht Uster informierte das Obergericht schriftlich. Die JUKO ist der Meinung, die sich abzeichnenden geringeren Investitionskosten für das Projekt Wengistrasse am Bezirksgericht Zürich müssten bereits zu einer Reduktion der im Voranschlag 2003 eingestellten Mittel für den zugehörigen Planungskredit führen. Nachdem die Planung für eine bauliche Erweiterung am Bezirksgericht Uster wegen der Ungewissheit in Sachen Regionalisierung der Bezirksanwaltschaften derzeit gestoppt ist, wird im Jahre 2003 das Büroprovisorium wohl kaum realisiert werden, so dass auf die Einstellung der entsprechenden Mittel in der Investitionsrechnung zu verzichten ist. Das Obergericht, welches die Bezirksgerichte bei den Budgetberatungen im Kantonsrat vertritt, konnte auch diese Überlegungen der JUKO nachvollziehen und hielt fest, es widersetze sich einer Aufwandverbesserung im Betrag von 300'000 Franken in der Laufenden Rechnung und einer Ausgabenverbesserung in der Investitionsrechnung im Betrag von 800'000 Franken im Sinne obenstehender Ausführungen nicht. Die JUKO befürwortet den entsprechenden Antrag einstimmig.

1.4 Notariate / Grundbuch- und Konkursämter (1103)

Das Globalbudget Notariate / Grundbuch- und Konkursämter weist gegenüber dem Voranschlag 2002 eine Saldoverbesserung, gegenüber der ausserordentlich guten Rechnung 2001 eine Saldoverschlechterung auf, welche in der JUKO zu keinen Bemerkungen Anlass gab. Festgehalten sei hier, dass seitens des Notariatsinspektorats erneut auf die Schwierigkeiten bei der Rekrutierung des Personals hingewiesen wurde.

1.5 Kassationsgericht (1104)

Beim Kassationsgericht führte die Einführung der Globalbudgetierung im Jahr 2002 zu einer erheblichen Saldoverschlechterung. Der Voranschlag 2003 weist eine weitere Saldoverschlechterung auf, welche unter anderem auf die Anpassung der personellen Ressourcen an den Sollbestand zurückzuführen ist. Zusätzlichen Erklärungsbedarf machte die JUKO auch im Bereich der weiter zunehmenden Abschreibungen bei den Debitorenbeständen aus. Das Präsidium des Kassationsgerichts hielt an der Sitzung vom 23. Oktober 2002 fest, die Ausgaben des laufenden Jahres würden derzeit noch unter den Voranschlagszahlen 2002 liegen, man habe aber auch eine ziemlich massive Zunahme bei den Pendenzen zu verzeichnen. Über die Investitionen in die neue EDV-Anlage habe man noch nicht definitiv entschieden, allenfalls liessen sich die Ausgaben bei der Realisierung eines Anschlusses an das System des Obergerichts noch etwas reduzieren. Die Kommissionsmehrheit stimmte in der Folge dem Antrag auf eine Saldoverbesserung in der Laufenden Rechnung um 191'300 Franken – welcher Betrag

der Aufwandsteigerung vom Voranschlag 2002 zum Voranschlag 2003 entspricht – und einer Ausgabenverbesserung in der Investitionsrechnung im Betrag von 70'000 Franken zu. Die Kommissionsminderheit hingegen lehnt diesen Antrag angesichts der wieder stark steigenden Pendenzenzahl ab.

1.6 Landwirtschaftsgericht (1121)

Die JUKO stimmt dem vorgelegten Globalbudget des Landwirtschaftsgerichts einstimmig zu.

1.7 Verwaltungsgericht (1150)

Die vorliegende Saldoverschlechterung konnte umfassend begründet werden und ist für die JUKO insbesondere angesichts der steigenden Eingangszahlen nachvollziehbar. Die JUKO stimmt dem vorgelegten Globalbudget des Verwaltungsgerichts mit nur einer Gegenstimme deshalb zu.

1.8 Sozialversicherungsgericht (1160)

Das Sozialversicherungsgericht weist erfreulicherweise aufgrund eines reduzierten Personaleinsatzes infolge sinkender Eingangszahlen eine Aufwand- sowie Saldoverbesserung aus. Die JUKO stimmt dem vorgelegten Globalbudget des Sozialversicherungsgerichts einstimmig zu.

Justizkommission Der Präsident: Die Sekretärin: Gerhard Fischer Marion Wyss

2 Kommission für Staat und Gemeinden

2.1 Einleitende Bemerkungen

Die Kommission hat die ihr zugewiesenen Positionen des Voranschlags 2003 in seit Legislaturbeginn gleich bleibenden Arbeitsgruppen behandelt. Auf Grund der Vorkenntnisse haben die Arbeitsgruppen nur bei ausgewählten Fragen Rücksprache mit der Verwaltung genommen. Während den Beratungen wurde das Hauptaugenmerk auf grössere Veränderungen gerichtet (insbesondere auch Personalstellen), was auch einem Anliegen der Finanzkommission entsprach. Mit einer Ausnahme wird allen Budgetpositionen zugestimmt. Einzig bei Position 2598, Buchgewinne/-verluste Liegenschaften, wird eine Erhöhung des Ertrags um 5 Mio. Franken beantragt.

2.2 Zu den einzelnen Bereichen

2.2.1 Behörden

2.2.1.1 Verfassungsrat (1020)

Die Kommission gibt einer gewissen Sorge über die beträchtliche Aufwandsteigerung Ausdruck, die zwar teilweise auch auf die durch den Kantonsrat beschlossene Entschädigungserhöhung zurückzuführen ist. Die Kommission empfiehlt dem Verfassungsrat, im Rahmen seiner Möglichkeiten mässigend auf diese Entwicklung einzuwirken.

2.2.2 Direktion Justiz und Inneres

2.2.2.1 Amt für Gemeinden und berufliche Vorsorge (2207)

Die drei bisherigen Stellen aus dem Finanz- und Lastenausgleich (2215) wurden zum Amt für Gemeinden verschoben. Deren Leistungen im Umfang von rund 400'000 Franken für Position 2215 werden verrechnet. Zwei Stellen wurden für die Einbürgerungen geschaffen, welche einen markanten Überschuss generieren, weil die Einbürgerungsgebühren relativ hoch sind. Im Weiteren sind zwei Stellen in der Revisionsabteilung zu besetzen. Auch diese Stellenerhöhung entlastet den Saldo, denn die Gemeinden müssen die Revisionen abgelten. Die Kommission begrüsst die geplante Abtrennung der Abteilung Berufliche Vorsorge und Stiftungen in ein eigenes Fachamt. Dessen Leistungen werden den zu beaufsichtigenden Institutionen ebenfalls verrechnet.

2.2.2.2 Statistische Versorgung und Dienstleistungen (2223)

Die vor zwei Jahren durchgeführte Reorganisation ist abgeschlossen und darf mit Fug und Recht als erfolgreich bezeichnet werden. Die Rücklagen des Jahres 2001 wurden zur Hälfte an das Personal ausgeschüttet. Weitere Auflösungen werden nur sehr zurückhaltend vorgenommen. Die durch das doppelte Wahljahr entstehenden Zusatzkosten wurden nicht voll eingestellt, sondern werden teilweise bei laufenden Ausgaben eingespart.

2.2.2.3 Staatsarchiv (2224)

Die Aufwandsteigerung ist auf die verstärkte Verfilmung gefährdeter Archivbestände, höhere Abschreibungen wegen dem Erweiterungsbau und höhere interne Verrechnungen zu Gunsten der Baudirektion zurückzuführen.

2.2.2.4 Kantonale Arbeitsgemeinschaft für Ausländerfragen (2241)

Die Funktion der KAAZ wird im Zusammenhang mit der Vorlage 3982 betreffend Ausarbeitung einer umfassenden Ausländerpolitik für den Kanton Zürich überprüft. Die vakante Stelle des Geschäftsleiters wird mit einem kantonalen Integrationsbeauftragten besetzt, der sich der Aufgabenabgrenzung zwischen KAAZ und Kanton annehmen soll.

2.2.3 Finanzdirektion

2.2.3.1 Finanzverwaltung (2510)

Mit dem Voranschlag 2001 wurde einer personellen Verstärkung um zwei Stellen zugestimmt, allerdings mit dem Vorbehalt, diese Stellen zwei Jahre später wieder abzubauen. Auf Grund der geänderten Auftragslage und der permanenten Überbelastung, der das Amt ausgesetzt ist, wird von einem Stellenabbau abgesehen.

2.2.3.2 Liegenschaftengeschäfte (2513)

Die Kommission stimmt dem Antrag auf drei zusätzliche Stellen auf Grund des in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegenen Volumens zu. Die Kosten werden der BVK verrechnet. Mit der Verselbstständigung der BVK und der Entflechtung zwischen staatlichen und BVK- Liegenschaften wird die Liegenschaftenverwaltung eine personelle Änderung erfahren. Der genaue Zeitpunkt hängt von der Erreichung des vollen Deckungsgrades ab, welcher massgeblich vom Börsenumfeld beeinflusst wird und als Voraussetzung für die Verselbstständigung der BVK gilt. Das wird kaum vor dem Jahr 2006 eintreten.

2.2.3.3 Vermögensverwaltung (2514)

Die heutige Vermögensverwaltung der BVK wird zur verselbstständigten BVK wechseln. Bis zu diesem Zeitpunkt ist ein Mitarbeiter als zukünftiger Chef Tresorerie einzustellen und einzuarbeiten. Die zukünftige Vermögensverwaltung wird 3,6 Stellen umfassen und für die Tresorerie, Legate und Stiftungen und die Administration des Zahlungsverkehrs zuständig sein.

2.2.3.4 Informatikplanung (2570)

Das Amt für Informatikplanung erfährt eine Ausweitung des Budgets, um seine Querschnittfunktion besser wahrnehmen zu können. Dies entspricht einer Anregung der STGK. Für die zentrale Beschaffungskoordination wird eine Stelle eingerichtet. Im Weiteren werden zusätzliche Mittel für die externe Unterstützung bei grossen Projekten wie PALAS, KEF-Tools, ZERA oder E-Government eingestellt, was auf Grund der komplexen Anforderungen und der Personalsituation unvermeidlich ist.

2.2.3.5 Drucksachen und Material (2580)

Die Kommission stimmt der Stellenerhöhung um 2,9 im Bereich E-Business und Projekte zu, weil sich das Bestell- und Auftragsvolumen seit dem Jahr 1995 verdoppelt und die Qualität unter der Belastung gelitten hat. Die Kosten können durch Mehreinnahmen kompensiert werden.

2.2.3.6 Buchgewinne/-verluste Liegenschaftenverwaltung (2598)

Da der Immobilienmarkt nach Ansicht der Kommission gut funktioniert und trotz schwierigerem Umfeld weiterhin Liegenschaften mit Gewinn veräussert werden können, sind die Erträge aus Verkäufen um 5 Mio. Franken zu erhöhen.

Kommission für Staat und Gemeinden Der Präsident: Die Sekretärin: Thomas Isler Jacqueline Wegmann

3 Kommission für Justiz und öffentliche Sicherheit

Die KJS hat die ihr zugewiesenen Bereiche des Voranschlages 2003 an den Sitzungen vom 24. September, 1. Oktober und 22. Oktober 2002 in Anwesenheit der jeweiligen Direktionsvorstehenden sowie deren Mitarbeiterstab beraten. Am 11. November 2002 befasste sich die KJS mit dem Novemberbrief und der Differenzbereinigung mit der FIKO betreffend das Globalbudget 2320 (Amt für Militär und Zivilschutz). Die Differenzbereinigung führte in der KJS zu keinen neuen Mehrheiten.

3.1 Direktion der Justiz und des Inneren

3.1.1 Einleitende Bemerkungen

Der Direktionsabschluss insgesamt weist gegenüber dem Voranschlag 2002 eine Saldoverschlechterung von 27 Mio. Franken auf, welche in erster Linie mit einem Kostenanstieg auf Grund des erhöhten Steuerfussausgleichs, den höheren Betriebsbeiträgen an Gemeinden und den steigenden Kulturbeiträgen begründet wird.

3.1.2 Zu den einzelnen Positionen

3.1.2.1 Strafverfolgung Erwachsene (2204)

Eine Aufwandverschlechterung im Betrag von 1,6 Mio. Franken und eine Verbesserung der Erträge von gegen 0,4 Mio. Franken führen zu einer Saldoverschlechterung von 1,2 Mio. Franken. Die Kommission ist der Meinung, diese Saldoverschlechterung sei zu halbieren. Dabei wurden die vorgelegten Zahlen zu den Mehrausgaben infolge höherer Verteidigerkosten (250'000 Franken) und höherer Übersetzerkosten (460'000 Franken) sowie zu den Mindereinnahmen aus den Beschlagnahmungen (400'000 Franken) kritisch gewürdigt und als überhöht betrachtet. Eine Kommissionsminderheit befürwortet den Voranschlag der Regierung, deren Vertreter darauf hinwies, die erwähnten Positionen seien von Faktoren abhängig, welche sich einer Beeinflussung entziehen würden, und stellt einen entsprechenden Minderheitsantrag.

3.1.2.2 Jugendstrafrechtspflege (2205)

Eine Aufwandverschlechterung im Betrag von 1,7 Mio. Franken – in erster Linie verursacht durch die Erhöhung der Mindestversorgertaxen in den zürcherischen Kinder- und Jugendheimen – führt zu einer Saldoverschlechterung in praktisch gleicher Höhe. Da die Eingänge in den letzten Jahren stark angestiegen und die personellen Ressourcen unverändert geblieben sind, nehmen die durchschnittliche Untersuchungsdauer und die Pendenzen pro Jugendanwalt erheblich zu. Die Kommission ist der Meinung, einer solchen Entwicklung müsse entgegengewirkt werden. Sie beantragt deshalb eine Saldoverschlechterung gegenüber dem Voranschlag 2003 im Betrag von 1,76 Mio. Franken. Nach den Angaben der Direktion JI können mit diesem Betrag die personellen Ressourcen bereitgestellt werden, welche ein optimales Arbeiten in der Jugendstrafrechtspflege ermöglichen und die negative Entwicklung der erwähnten Indikatoren aufhalten würden. Eine Kommissionsminderheit weist darauf hin, eine schnellere Behandlung der immer zahlreicheren straffälligen Jugendlichen mit entsprechend steigenden Kosten zu Lasten der Öffentlichkeit könne nicht befürwortet werden. Sie lehnt die Saldoverschlechterung ab und stellt einen Minderheitsantrag, welcher dem Voranschlag der Regierung entspricht.

3.1.2.3 Amt für Justizvollzug (2206)

Das Amt für Justizvollzug weist bei einem Gesamtaufwand von gegen 177 Mio. Franken eine Saldoverschlechterung von beinahe 4,5 Mio. Franken auf, welche teilweise auf die im Rahmen des Vorgegebenen liegende Erhöhung bei den Personalkosten, insbesondere aber auf höhere Verrechnungen durch das Hochbauamt sowie auf gestiegene Straf- und Massnahmevollzugskosten in kantonalen und ausserkantonalen Anstalten zurückzuführen ist. Die Kommission ist der Ansicht, angesichts der Grösse des Budgets, der Vielfalt der Massnahmen und der Komplexität der Organisation seien Effizienzsteigerungen sowie eine Saldoverbesserung von 3 Mio. Franken bei diesem Amt möglich, und stellt einen entsprechenden Antrag. Eine Kommissionsminderheit verlangt mit ihrem Minderheitsantrag die Bestätigung des Voranschlags der Regierung. Eine weitere Kommissionsminderheit beantragt eine Aufwandverschlechterung im Betrag von 0,5 Mio. Franken, welche die Umsetzung des Projekts für ein Kompetenzzentrum Kinder- und Jugendforensik ermöglichen soll.

3.1.2.4 Fachstelle Opferhilfe (2232)

Die Saldoverschlechterung im Betrag von etwas mehr als 0,5 Mio. Franken ist beinahe vollumfänglich auf die Erhöhung der Betriebsbeiträge an Opferberatungstellen zurückzuführen. Zum einen werden die Betriebsbeiträge an diverse überlastete Opferberatungsstellen erhöht und zum anderen wird im Bereich der innerfamiliären Gewalt erstmals eine Beratungsstelle finanziert. Die Kommission befürwortet den Voranschlag der Regierung. Eine Kommissionsminderheit beantragt eine Saldoverbesserung im Betrag von 0,6 Mio. Franken – welcher Betrag 8 % des Aufwandes entspricht –, die durch eine Reduktion des Aufwandes bei gleichbleibenden Leistungen erfolgen soll.

3.1.2.5 Die weiteren Amtsstellen

Zu den Globalbudgets Handelsregister (2221), Baurekurskommission (2262) und Steuerrekurskommission (2263) waren weder Wortmeldungen noch Anträge seitens der Kommissionsmitglieder zu verzeichnen. Die Kommission stimmt hinsichtlich dieser Positionen dem Voranschlag der Regierung zu.

3.2 Direktion für Soziales und Sicherheit

3.2.1 Einleitende Bemerkungen

Die Saldoverschlechterung des Direktionsabschlusses gegenüber dem Voranschlag 2002 in der Höhe von 61 Mio. Franken ist in erster Linie auf eine Erhöhung der Beiträge an die Sozialversicherungen des Bundes sowie der Personalaufwendungen zurückzuführen.

3.2.2 Zu den einzelnen Positionen

3.2.2.1 Generalsekretariat (2300)

Die Saldoverschlechterung von 1,5 Mio. Franken ist einerseits auf die sinkenden Nettoerträge im Zuge der Einführung des neuen Schweizer Passes und andererseits auf den Wegfall des Übertrages aus dem Sportfonds an die Koordinationsstelle Sport im Betrag von 1 Mio. Franken zurückzuführen. Bezüglich letzterer Ertragsminderung ist festzuhalten, dass diese einer

entsprechenden Aufwandminderung beim Sportfonds gegenübersteht, so dass sie budgetneutral erfolgt. Die Kommission befürwortet den Voranschlag der Regierung. Eine Kommissionsminderheit beantragt eine Saldoverbesserung von 0,8 Mio. Franken – welcher Betrag rund 8 % des Aufwandes entspricht –, die durch allgemeine Sparmassnahmen erreicht werden soll.

3.2.2.2 Sportfonds (2301)

Die Kommission stimmt dem Voranschlag der Regierung nach kurzer Diskussion der schwer verständlichen Buchungspraxis einstimmig zu.

3.2.2.3 Kantonspolizei (2310)

Die Saldoverschlechterung von über 11 Mio. Franken (rund 3 %) ist in erster Linie auf eine Erhöhung des Personalaufwandes zurückzuführen, welche durch höhere Entschädigungen des Bundes für polizeiliche Leistungen im Bereich der Schwerverkehrskontrollen und bei der Flughafenpolizei sowie durch höhere Bussenerlöse nur teilweise kompensiert werden kann. Zu Diskussionen Anlass gab auch in diesem Jahr der Stellenplan der Kantonspolizei. Die Zahl der Korpsangehörigen liegt nach wie vor unter dem Sollbestand gemäss der Kantonspolizeiverordnung, wobei eine gewisse Entlastung der Korpsangehörigen durch die Erhöhung des Bestandes an Sicherheitsassistenten erreicht werden soll. Festgehalten wurde weiter, die Polizeischulen des Jahres 2003 würden trotz Unterbestand und ausreichenden Bewerbungen nicht mit der grösstmöglichen Teilnehmerzahl geführt, da eine Übernahme sämtlicher Absolventen in den Korpsbestand beim vorliegenden Budget nicht möglich sei. Die Kommission befürwortet den Voranschlag der Regierung. Eine Kommissionsminderheit beantragt eine Saldoverschlechterung von 1 Mio. Franken, mit welcher eine maximale Belegung der Polizeischulen ermöglicht werden soll.

3.2.2.4 Strassenverkehrsamt (2311)

Die massive Saldoverbesserung – welche unter Berücksichtigung des Novemberbriefes mehr als 4 Mio. Franken ausmacht – des einen Ertrag generierenden Strassenverkehrsamtes ist in erster Linie auf den Mehrertrag bei den Verkehrsabgaben und auf die Neueinführung des Fahrausweises im Kreditkartenformat zurückzuführen. Zu Diskussionen Anlass boten die im Zuge der bilateralen Verträge umzusetzenden Änderungen bei den Fahrzeugkontrollen, deren organisatorische Auswirkungen derzeit noch nicht vollständig abgeschätzt werden können. Die Kommission befürwortet den Voranschlag der Regierung.

3.2.2.5 Migrationsamt (2313)

Die Saldoverbesserung im Betrag von gegen 3,5 Mio. Franken ist hauptsächlich auf die vom Bund beabsichtigte Gebührenerhöhung bei den Bewilligungsverfahren zurückzuführen. Diskutiert wurde insbesondere die an die Verfahrensabwicklung gebundene Finanzierung durch den Bund im Asylbereich, welche dieser auf den 1. Januar 2003 einführen will. Die Kommission befürwortet den Voranschlag der Regierung einstimmig.

3.2.2.6 Amt für Militär und Zivilschutz (2320)

Das Amt für Militär und Zivilschutz weist eine Saldoverschlechterung von gegen 1,8 Mio. Franken aus, welche neben einer geringen Erhöhung des Personalaufwandes insbesondere durch eine Erhöhung des Sachaufwandes verursacht wird. Die Kommission befürwortet den Voranschlag der Regierung. Eine Kommissionsminderheit beantragt eine Saldoverbesserung

von 2,4 Mio. Franken, welche durch eine Senkung des Aufwandes bei gleicher Leistung erreicht werden soll.

3.2.2.7 Statthalterämter (2340)

Die Statthalterämter weisen aufgrund höherer Abschreibungen bei den Bussenerträgen eine Aufwandverschlechterung aus. Diese und eine Ertragsminderung bedingt durch Kompetenzverschiebungen von den Statthalterämtern zu den Bezirksanwaltschaften und den Gemeinden führen zu einer Saldoverschlechterung von 1,6 Mio. Franken. Zu beachten ist, dass die Statthalterämter nach wie vor einen Nettoertrag generieren. Die Kommission befürwortet den Voranschlag der Regierung. Eine Kommissionsminderheit beantragt eine Saldoverbesserung von 1,3 Mio. Franken – welcher Betrag 8 % des Aufwandes entspricht – und weist darauf hin, eine Verringerung der Kompetenzen müsse zu einer Reduktion des Aufwandes führen.

Kommission für Justiz und öffentliche Sicherheit Der Präsident: Die Sekretärin: Marco Ruggli Marion Wyss

4 Kommission für Wirtschaft und Abgaben

4.1 Einleitende Bemerkungen

Die Kommission hat die Beratungen der ihr zugewiesenen Positionen des Voranschlags 2003 im Plenum und im Beisein der zuständigen Verwaltungsstellen geführt, wobei die von der Finanzkommission eingebrachten Fragen im Laufe der Diskussionen berücksichtigt wurden. Hauptbestandteil der Beratungen waren lineare Kürzungsanträge zu allen Globalbudgets. Davon ausgenommen waren die verschiedenen Fonds der Volkswirtschaftsdirektion, zu denen es überdies keine Bemerkungen gab. Hintergrund der globalen Anträge ist der in den letzten Jahren hartnäckig gestiegene Aufwand, der deutlich über der Teuerung liegt und mit Einzelmassnahmen nicht zu korrigieren sei. Einzelmassnahmen wären überdies schwierig zu beziffern, weil keine Kostenrechnungen bestehen. Die WAK genehmigt alle Budgetpositionen und stellt verschiedene Minderheitsanträge.

4.2 Zu den einzelnen Positionen

4.2.1 Finanzdirektion

4.2.1.1 Steuern (2540, 2595)

Globalbudget des Amtes: Die Informatikinvestitionen steigen an und werden nach Auskunft des Amtes auch in den folgenden Jahren von grosser Bedeutung sein. Das strategisch wichtige Projekt IBEST mit den Bestandteilen NAPEDUV, JUPEDUV und LIST wurde nach anfänglichen Schwierigkeiten organisatorisch und personell neu positioniert. Es stellt einen wichtigen Bestandteil in den Bemühungen des Amtes dar, die Mehrbelastungen, welche sich aus der steigenden Anzahl von Steuerpflichtigen und Steuererklärungen ergeben, bewältigen zu können. Trotzdem nimmt der Personalbestand zu, was mit geänderten gesetzlichen Vorgaben und damit einhergehenden komplexeren Veranlagungsverfahren, zum Beispiel bei der Eigenmietwertbesteuerung, begründet wird. Mittels einer in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie sollen organisatorische Veränderungen im Hinblick auf eine mögliche Reduktion des Personalbestandes geprüft werden. Die Kommission unterstützt diese Massnahme ausdrücklich, ist aber der Meinung, dass sich Sparbemühungen bereits im Jahr 2003 auswirken müssen. Um den Druck aufrechterhalten zu können, beantragt eine Minderheit eine Kürzung des Saldos um 3 % oder rund 4 Mio. Franken. Die Kommissionsmehrheit lehnt diesen Kürzungsantrag ab, weil sie negative Auswirkungen auf die Steuererträge und die Steuergerechtigkeit befürchtet.

Steuererträge: Die Ertragsaussichten basieren auf dem (noch) guten Wirtschaftsjahr 2001 und dürften deshalb befriedigend ausfallen. Die budgetierten Zahlen werden jedoch als eher optimistisch bezeichnet. Ertragseinbrüche können aufgrund der stagnierenden Wirtschaftslage nicht ausgeschlossen werden. Sollte der Kürzungsantrag beim Steueramt im Rat unterstützt werden, wird ein Eventualminderheitsantrag auf Reduktion des Steuerertrags um 50 Mio. Franken gestellt.

4.2.2 Volkswirtschaftsdirektion

4.2.2.1 Generalsekretariat (2600)

Gemäss aktuellem KEF 2003-2006 wird eine Stellenplanauslastung von 33,5 Stellen für das Jahr 2002 angegeben und für das Jahr 2003 eine Erhöhung auf 35 Stellen beantragt. Gemäss KEF des Vorjahres (2002-2005) hatte man für das Jahr 2003 noch mit einer Auslastung von 31,5 gerechnet. Diese Zahl musste aufgrund von Personalstammveränderungen bereinigt werden. Der effektive Mehrbedarf von 1,5 Stellen gegenüber dem Vorjahr ist auf das Beteiligungscontrolling zurückzuführen, welches auf Grund des beträchtlichen finanziellen Engagements des Staates im Bereich Luftverkehr unabdingbar wird. Die zusätzlichen spezialisierten Fachkräfte sollen die Fachstelle Flughafen und Luftverkehr unterstützen und ergänzen. Eine Auslagerung dieser Aufgabe an private Unternehmen ist auf Grund der strategischen Bedeutung nicht ratsam und wäre finanziell nicht tragbar. Es werden zwei Minderheitsanträge auf Saldokürzungen von jeweils 8 und 3 % gestellt.

4.2.2.2 Amt für Landschaft und Natur (2634)

Die Kommission stellte fest, dass die Umsetzung des letztjährigen Antrags auf Saldokürzung im Umfang von 3 Mio. Franken nicht wie gewünscht erfolgte, was massgeblich mit dem sogenannten Fondsmechanismus zu tun hat. Die Abteilung Naturschutz wird hauptsächlich aus dem Natur- und Heimatschutzfonds finanziert. Diese für den Naturschutz reservierten finanziellen Mittel können nicht via Saldokürzung beim Amt reduziert werden, sondern bedingen eine Kürzung der Fondseinlage bei der zuständigen Baudirektion. Auf Grund dieses letztjährigen Sparauftrags besteht für das Jahr 2003 Nachholbedarf. Es wird jedoch festgestellt, dass die Aufwandsteigerungen weitgehend teuerungs- und personalentwicklungsbedingt sind und über mehrere Jahre stabil bleiben. Wesentliche Aufwandsteigerungen sind bei Beiträgen an Borkenkäfer- und Wildschweinschäden zu verzeichnen. Der Strukturwandel in der Landwirtschaft bedingt ein höheres Engagement im Bereich der landwirtschaftlichen Bildung und Beratung. Die heutigen Initialinvestitionen in das Landschaftsentwicklungskonzept (LEK) werden zukünftig zu einer Entlastung führen, weil die Gemeinden stärker miteinbezogen und bezüglich Lasten mitbeteiligt werden. Es werden zwei Minderheitsanträge zum Indikator für den Schutz bedrohter Arten gestellt: auf Erhöhung von 1 auf 1.5 respektive auf Senkung von 1 auf 0.5, welche einen Mehr- oder Minderaufwand von rund 1,3 Mio. Franken auslösen und Folgeanträge beim Natur- und Heimatschutzfonds bedingen. Es wird ausserdem ein Minderheitsantrag auf Saldokürzung um 8 % gestellt.

4.2.2.3 Amt für Wirtschaft und Arbeit (2660)

Die Stellenvermehrung um 45,5 im Bereich Vollzug AVIG/RAV-AMM-ALV ist auf die im schweizerischen Vergleich überdurchschnittlich stark steigende Arbeitslosigkeit, ausgelöst durch zahlreiche Massenentlassungen und verstärkt durch einen Einstellungsstopp bei den Banken, zurückzuführen. Hauptbetroffen sind die IT- und die Finanzdienstleistungsbranche. Im Bereich Arbeitnehmerschutz werden 3,5 Stellen neu geschaffen. Zwei Stellen sind für die Umsetzung der EKAS-Richtlinien vorgesehen, eine Stelle für die Umsetzung der eidgenössischen Verordnung über die Gefährdung der Arbeitnehmer durch Mikroorganismen und 0,5 Stellen für den Vollzug der Gefahrgutbeauftragten-Verordnung. Es wird ein Minderheitsantrag auf Saldokürzung um 8 % und ein weiterer Minderheitsantrag auf Erhöhung des Saldos um 300'000 Franken zu Gunsten einer zusätzlichen Personalaufstockung im Bereich Arbeitnehmerschutz gestellt. Diese Erhöhung würde die Besuchsfrequenz

bei den ASA-Systemkontrollen um einen Drittel erhöhen, was bedeutete, dass Betriebe in gefährlicheren Branchen alle sechs statt alle zehn Jahre kontrolliert würden.

Kommission für Wirtschaft und Abgaben Der Präsident: Die Sekretärin: Rudolf Ackeret Jacqueline Wegmann

5 Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit

5.1 Allgemeine Bemerkungen

Die KSSG hat an vier Sitzungen den Voranschlag 2003 des Kantonalen Sozialamtes und der Gesundheitsdirektion eingehend geprüft und beraten. Die Kommission nimmt zur Kenntnis, dass die vorliegenden Aufwandsteigerungen auf Entscheidungen der Bundesbehörden, auf kantonale Volksentscheide und auf die Personalmassnahmen des Regierungsrates zurückzuführen sind. Eine Kommissionsminderheit beantragt dennoch in allen Globalbudgets eine generelle Aufwandreduktion von 8 %.

5.2 Voranschlag der Direktion für Soziales und Sicherheit

5.2.1 Kant. Sozialamt (2330)

Beim Kantonalen Sozialamt verursachen höhere Beiträge an die Sozialversicherungen des Bundes und an die Zusatzleistungen zur AHV/IV eine Aufwandsteigerung von 59 Mio. Franken, der Saldo dieser Leistungsgruppe liegt damit bei minus 787'104'700 Franken. Da 98 % des Aufwandes in der Form gesetzlich normierter Beitragsleistungen anfallen, sind kurzfristige Kürzungsmassnahmen im Rahmen des Budgetprozesses allerdings nicht möglich.

5.3 Budgets der Gesundheitsdirektion

Die KSSG attestiert den Verantwortlichen der Gesundheitsdirektion und den Spital- bzw. Klinikleitungen, dass grosse Anstrengungen unternommen wurden, um die Kostenausdehnung besser in den Griff zu bekommen. Wohl konnten mit den Globalbudgets und dem Benchmarking mehr Effizienz und Produktivität geschaffen werden, doch werden diese Erfolge überlagert durch Entscheide auf Bundesebene (Sockelbeiträge für Zusatzversicherte, Null-Entscheide bezüglich Taxerhöhung, Heilmittelgesetz), die medizinische Entwicklung (neue und teurere Behandlungsmöglichkeiten und Medikamente) und steigende Personalkosten.

Der Saldo der Laufenden Rechnung steigt bei der Gesundheitsdirektion um 221,6 Mio. Franken auf minus 1'332,4 Mio. Franken. Verantwortlich für diese Steigerung sind insbesondere folgende Faktoren: 1.) 49,9 Mio. Franken fallen als höherer Personalaufwand in Form von Besoldungsmassnahmen des Regierungsrates (4 Mio. Franken), Massnahmen im Bereich Assistenz- und Oberärzte (18 Mio. Franken), Einführung TARMED (3 Mio. Franken) und neuen medizinischen Angeboten in USZ, KSW und PUK an (20 Mio. Franken). 2.) 36,5 Mio. Franken beträgt die Zunahme des Sachaufwandes. Verursacht wird dieser durch höhere Kosten beim Medikamenteneinkauf (22 Mio. Franken), durch neue Medikamente und einer Leistungszunahme in den Spitälern. Auswirkungen haben auch das neue Heilmittelgesetz (8,5 Mio. Franken), höhere Unterhaltskosten für Liegenschaften und Mobilien (3 Mio. Franken), zusätzliche Honorarentschädigungen für privatärztliche Tätigkeiten (3 Mio. Franken). 3.) Die in Punkt 1 und 2 dargelegten Effekte wirken sich auch in den staatsbeitragsberechtigten Spitälern und Kliniken aus (54,2 Mio. Franken). 4.) Die Umsetzung der Volksinitiative «Tragbare Krankenkassenprämien für alle» verursacht eine Saldoverschlechterung von 19,3 Mio. Franken. 5.) Mindererträge in der Höhe von 61,9 Mio. Franken ergeben sich wegen den Sockelbeiträgen an die Behandlungskosten von Zusatzversicherten (27,5 Mio. Franken) – worauf

die KSSG in ihrem Bericht zum Voranschlag 2002 bereits hingewiesen hatte –, auf Grund nicht gewährter Taxerhöhungen durch den Bund (24,4 Mio. Franken) und der Aufhebung von Selbstbehalten in der Psychiatrie (10 Mio. Franken).

Die Kommission vertritt mehrheitlich die Ansicht, dass pauschale Kürzungsanträge angesichts der angespannten finanziellen Verhältnisse bei den einzelnen Spitälern, Kliniken und Heimen keinen Sinn machen.

5.3.1 Somatische Akutversorgung und Rehabilitation (6300)

Die KSSG nimmt zur Kenntnis, dass das ursprünglich vorgesehene Investitionsprogramm der Gesundheitsdirektion im Rahmen der internen Sparbemühungen des Regierungsrates massiv reduziert worden ist. Angesichts der aktuellen finanzpolitischen Situation hält die Kommissionsmehrheit diesen Entscheid für vertretbar, während die Kommissionsminderheit mit diversen Anträgen eine teilweise Rückgängigmachung dieser Kürzungsentscheide anstrebt.

5.3.2 Psychiatrische Versorgung (6400)

siehe Berichtspunkt 5.3.1

5.3.3 Langzeitversorgung Gesundheitswesen (6500)

siehe Berichtspunkt 5.3.1

5.3.4 Beiträge an Krankenkassenprämien (6700)

siehe Berichtspunkt 5.3; Punkt 4.)

Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit Der Präsident: Der Sekretär: Jürg Leuthold Roland Brunner

6 Kommission für Bildung und Kultur

6.1 Allgemeine Bemerkungen

Die KBIK hat an vier Sitzungen die Budgets 2003 der Fachstelle Kultur und der Bildungsdirektion beraten und mit den Verantwortlichen besprochen. Wie in den Vorjahren hat die KBIK diese Arbeit in den bewährten Subgruppen durchgeführt (Volksschule + Jugendhilfe / Universität / Mittelschulen / Berufsbildung / Fachhochschulen + Kultur). Die Kommission hat dabei festgestellt, dass für die Aufwandsteigerungen im Voranschlag der Bildungsdirektion in der Mehrzahl der Fälle exogene Ursachen verantwortlich sind (Personalentscheide des Regierungsrates, steigende Zahl von Berufsschülerinnen und -schülern, zusätzliche Studierende aus den Doppelmaturajahrgängen).

6.2 Budgets der Bildungsdirektion

Um die Vergleichbarkeit der Zahlenreihe auf der Grundlage der Saldi der Voranschläge 2001 bis 2003 auch in jenen Amtsstellen zu gewährleisten, welche neu über ein Globalbudget verfügen, wurden die direktionsinternen Verschiebungen von Kreditpositionen im VA 2002 und 2003 rückwirkend bis 2001 dargestellt. Lediglich in den Globalbudgets für Jugend und Familienhilfe (7501) und für Studien- und Berufsberatung (7502) sowie bei Übernahmen von Budgetpositionen von anderen Direktionen konnte diese Rückrechnung nicht vorgenommen werden. Im Vergleich zum Voranschlag 2002 verschlechtert sich der Gesamtsaldo der Bildungsdirektion im VA 2003 um 74 Mio. Franken (3,8 %). Die KBIK hat sich in diesem Zusammenhang eingehend über die Hintergründe informieren lassen, die zu dieser Entwicklung geführt haben. Es wird auf das Einreichen genereller Kürzungsanträge verzichtet, um die hohe Qualität des zürcherischen Bildungsangebots nicht zu gefährden.

6.2.1 Bildungsverwaltung (7000)

Die Leistungsgruppe Bildungsverwaltung wird im VA 2003 erstmals dargestellt. Sie beinhaltet eine Zusammenfassung der bisherigen zentralen Dienste der Bildungsdirektion (2900 bis 2906), der administrativen Aufwendungen für die Lehraufsicht und des Mittelschul- und Berufsbildungsamtes sowie für diejenigen der Leistungsgruppen Jugend- und Familienhilfe bzw. Berufs- und Studienberatung.

6.2.2 Lehrmittelverlag (7100)

Im Saldo ist ein Überschuss von rund 2 Mio. Franken vorgesehen, was einem Rückgang von ca. 750'000 Franken entspricht. Nach der erfolgten Einführung von neuen Lehrwerken in den Fachbereichen Sprachen und Religion wird gegenüber dem Vorjahr mit einer etwas abgeflachten Steigerung des Umsatzes um 1 % gerechnet. Auf der Aufwandseite begründet sich die Steigerung um 4 % durch höhere Entwicklungs-, Produktions- und Vertriebskosten. Die KBIK stellt mit Befriedigung fest, dass der Verlag sein Angebot auf den Bereich der Berufsschulen ausgedehnt hat und damit einem Anliegen der Kommission entspricht.

6.2.3 Volksschulen (7200)

Der budgetierte Anstieg der Kosten (6,68 Mio. Franken) bewegt sich im Rahmen des Anstieges der Schülerzahlen. Für 700 zusätzliche Schülerinnen und Schüler müssen 40 neue Lehrpersonen angestellt werden. Die durchschnittliche Klassengrösse an der Primarschule und an der Oberstufe soll unverändert belassen werden.

6.2.4 Mittelschulen (7301)

Bei den Mittelschulen werden im Rahmen des Voranschlags 2003 die Kosten pro Schüler von 14'020 Franken (VA 2002) auf 13'720 Franken und der Lektionenfaktor von 2,05 auf 2,03 gesenkt. Eine weitere Reduktion des Lektionenfaktors könnte nun nur noch mit der Abschaffung von Freifächern erreicht werden. Im Voranschlag 2003 sind keine zusätzlichen Mittel für das Projekt «Entlastungsstunden» eingestellt. Die Kosten für dieses Projekt müssen aus den budgetierten Personalaufwendungen und den Rücklagen gedeckt werden.

Leistungsmotion KR-Nr. 65/2002: siehe Berichtspunkt 6.4

6.2.5 Schulen im Gesundheitswesen (7302)

Die ab 2002 wieder zunehmende Anzahl Lernende und die gute Auslastung der Schulen führt bei den staatsbeitragsberechtigten Schulen ab 2003 zu einer Kostensteigerung.

6.2.6 Berufsschulen und Lehrabschlussprüfungen (7303)

Der Gesamtsaldo dieser Leistungsgruppe verschlechtert sich um total 13,9 Mio. Franken. Im neuen Schuljahr ist mit einer Zunahme von 530 zusätzlichen Schülerinnen und Schülern zu rechnen, was nach mehr Lehrkräften (40 neue Stellen) und zusätzlichem Schulraum ruft. Eine weitere Veränderung betrifft die Neuerungen in der Ausbildung im KV-Bereich, welche rund 100 Mehrlektionen vorsieht, und den Aufbau einer KV-Abteilung an der Berufsschule Bülach. Die Zusammenfassung aller kantonalen und kaufmännischen Berufsschulen mit privater Trägerschaft in einem einzelnen Globalbudget wird nicht von allen KBIK-Mitgliedern als ideal erachtet, da die Details verschwinden und Intransparenz entstehen kann. Im Zusammenhang mit dem KEF-Projekt 7301.01.142-2 «Entlastungsstunden» stellt eine Kommissionsminderheit den Antrag, 0,8 Mio. Franken zusätzlich einzustellen.

6.2.7 Nichtstaatliche und ausserkantonale Schulen (7305)

Keine Bemerkungen.

6.2.8 Universität (9600), Universität, Beiträge und Liegenschaften (7401), sonstige universitäre Leistungen (7402), Fonds für die Teilverlegung der Universität (7403)

Die KBIK hat sich eingehend mit den Globalbudgets der Universität und den Ursachen der Saldoverschlechterung von 33,3 Mio. Franken gegenüber dem letztjährigen Voranschlag befasst. Um die Betreuungsverhältnisse an den verschiedenen Fakultäten mindestens gleich zu

halten bzw. leicht verbessern zu können, sollen 2003 gemäss den geltenden Rahmenplänen 40 neue Stellen geschaffen und 14 neue Professuren errichtet werden. Die Kommission stellt fest, dass die Universität per Ende 2002 nur noch über freie Reserven in der Höhe von etwa 3 Mio. Franken verfügen wird. Der Rest der Reserven wird bewirtschaftet und kann nicht unter freien Rücklagen laufen. Es wird weiter zur Kenntnis genommen, dass die Investitionen deutlich zunehmen. Die KBIK begrüsst in diesem Zusammenhang, dass die Bildungsdirektion bezüglich der Entscheidungskompetenzen bei Neu- und Umbauten das Gespräch mit den Verantwortlichen der Baudirektion sucht. Es müssen Wege zu möglichst kostengünstigen Lösungen gefunden werden.

6.2.9 Fachhochschulen (9700), Zürcher Fachhochschulen, Beiträge und Liegenschaften

(7406), Ausserkantonale Fachhochschulen und Höhere Fachschulen (7407)

An den Fachhochschulen ist bei den Studierendenzahlen mit einem Anstieg um 4 % zu rechnen, was zwar sehr zu begrüssen ist, aber auch steigende Personalkosten zur Folge haben wird. Eine Senkung der Kosten hätte zur Folge, dass eine Reduktion der Studiengänge gemacht werden müsste. Die KBIK ist aber der Meinung, dass die Fachhochschulen im Aufbau begriffen sind und deshalb hier nicht weiter gespart werden soll. Mit Erstaunen hat die Kommission zur Kenntnis genommen, dass im Jahr 2001 die durchschnittlichen Betriebskosten pro Studierende im Fachbereich Landwirtschaft in der Zürcher Fachhochschule mit 57'636 Franken deutlich höher lagen als im schweizerischen Durchschnitt (54'211 Franken).

6.2.10 Jugend und Familienhilfe (7501)

Aufgrund der prekären personellen Situation in den Jugendhilfesekretariaten stellt die KBIK den Antrag, in das Globalbudget der Leistungsgruppe 7501 zusätzlich 2,4 Mio. Franken zur Schaffung weiterer Stellen für die Jugendhilfe einzustellen.

6.2.11 Berufs- und Studienberatung (7502)

Keine Bemerkungen.

6.3 Voranschlag der Direktion für Justiz und Inneres; Fachstelle Kultur (2234)

Im Vergleich zum Voranschlag 2002 resultiert eine Saldoverschlechterung in der Höhe von 2,67 Mio. Franken, wofür hauptsächlich der höhere Personalaufwand bei der Opernhaus Zürich AG und der Genossenschaft Theater für den Kanton Zürich verantwortlich ist. Die Kommission begrüsst in diesem Zusammenhang, dass der Regierungsrat bestrebt ist, Beitragszahlungen von jenen Kantonen zu erhalten, deren Bevölkerung ebenfalls vom zürcherischen Kulturangebot profitiert.

6.4 Leistungsmotion (KR-Nr. 65/2002)

Die KBIK hatte mit ihrer Leistungsmotion verlangt, es sei in der Rubrik Auftrag/Rahmenordnung des Globalbudgets für die Mittelschulen eine neue Ziffer 4 (Durchführung der Vorbereitungskurse für das Aufnahmeverfahren an der Pädagogischen Hochschule) aufzunehmen.

Der Regierungsrat ist diesem Auftrag im Globalbudget 2003 der Mittelschulen nachgekommen. Die Leistungsmotion KR-Nr. 65/2002 kann daher als erledigt abgeschrieben werden

Kommission für Bildung und Kultur Der Präsident: Der Sekretär: Oskar Bachmann Roland Brunner

7 Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt

7.1 Allgemeines

In der Verantwortung der KEVU liegen Budgetposten der BD (Kantonale Fernwärmeversorgung (8200), Tiefbau (8400), AWEL (8500), Strassenfonds (8920), Fluglärmfonds (8930), Fonds für Kleinmengen von Sonderabfällen (8950), neu: Deponiefonds (8960)) und der VD (Fonds für die Förderung des ÖV (2602), Fonds für den Flughafen (2604), Amt für Verkehr (2640), neu: Finanzierung öffentlicher Verkehr (2641), ZVV (9300)). Die Ämter wurden von Subkommissionen angegangen und insbesondere auch auf Grund der von der FIKO herausgegebenen «Hinweise an die Sachkommissionen» befragt.

Allgemeine Bemerkungen:

– Die Volkswirtschaftsdirektion hat neu auf Globalbudgetierung umgestellt, dabei wurde das Globalbudget 2641 «Finanzierung öffentlicher Verkehr» neu geschaffen. Der direkte Vergleich mit den Vorjahreswerten wird dadurch erschwert. – Die finanzrechtliche Frage, ob Rahmenkredite durch die Budgetbeschlüsse verändert werden können, wird durch die Finanzkommission geklärt. Die Frage betrifft konkret die Anträge bei Position 7.2.2.5 (9300, ZVV) und den Rahmenkredit zum Energiegesetz.

7.2 Für einzelne Ämter ergeben sich folgende Punkte:

7.2.1 Baudirektion

7.2.1.1 Fernwärme (8200)

Das Budget verbessert sich jährlich. Die kantonale Fernwärme soll nun doch nicht wie geplant in eine AG zusammen mit ETH und der Stadt Zürich einfliessen, sondern an die Stadt abgetreten werden, welche die Fernwärme als Dienstabteilung führen würde. In der Diskussion wurde erwähnt, dass eine frühere Information über die neue Strategie begrüsst worden wäre. Antrag: Minderheitsantrag auf 8 % Kürzung in der Laufenden Rechnung.

7.2.1.2 Tiefbau (8400)

Das Ziel der Entschuldung des Strassenfonds (vgl. 7.2.1.4 (8920)) verlangt in der Laufenden Rechnung Sparpakete beim Strassenunterhalt und den Investitionen in die Staatsstrassen. Trotz Mehraufwendungen wird der Personalbestand bei 572 Mitarbeitenden stabilisiert. Bei den Investitionen erfolgen Einsparungen vor allem bei der Erneuerung der Staatsstrassen und bei den Verkehrsbeeinflussungsmassnahmen. Das integrierte Verkehrsmanagement und Ergänzungsbauten für Fussgänger werden zurückgestellt. Anträge: 1. a) Die Kommission beantragt, beim TBA in der Laufenden Rechnung 17 Mio. Franken mehr für diverse Planungen und Projektierungen und für den Unterhalt der Staatsstrassen zu budgetieren. In der Investitionsrechnung sollen 23 Mio. Franken mehr für den Erneuerungsunterhalt der Staatsstrassen (Unfallschwerpunkte), den Lärmschutz an der A1, Radwege und für die Bedürfnisse des Langsamverkehrs zur Verfügung gestellt werden. b) Minderheitsantrag auf Ablehnung (vgl. auch 7.2.1.4 (Strassenfonds)). 2. Minderheitsantrag auf 3 Mio. Franken mehr an Investitionen im Langsamverkehr.

7.2.1.3 AWEL (8500)

Das Budget des AWEL wird in den nächsten Jahren durch die Sanierung der Deponie Kölliken dominiert. Für diese finanziell aufwändige Aufgabe muss ein kreativer Lösungsansatz für die Darstellung in der Staatsrechnung gefunden werden. Ausserdem müssen die zusätzlichen Mittel im AWEL bewilligt werden, da bei einer Belastung des regulären Budgets drei Viertel der übrigen Amtstätigkeiten eingestellt werden müssten. Für die Überführung des Altlastenverdachtsflächenkatasters sind 1,8 Mio. Franken eingestellt. Um 2008 fertig zu werden, wären jährlich 6 Mio. Franken nötig. Wenn die heutige Kadenz beibehalten wird, dauert das Erstellen des definitiven Katasters bis 2018. Anträge: 1. Minderheitsantrag für Erhöhung der Investitionen um 950'000 Franken zur Ausschöpfung der Globalbeiträge des Bundes (Rahmenkredit zum Engergiegesetz). 2. Minderheitsantrag auf 8 % Kürzung bei der Laufenden Rechnung.

7.2.1.4 Strassenfonds (8920)

Die Entschuldung des Fonds war mit den zusätzlichen Mitteln, die mit dem Voranschlag 2002 in den Fonds gelegt wurden, bereits im laufenden Jahr möglich. Dies will der Regierungsrat auch im Jahr 2003 erreichen. Dafür ist neben einem Zuschuss von 14 Mio. Franken aus allgemeinen Staatsmitteln allerdings eine Minimierung der Laufenden Rechnung beim Tiefbau nötig (vgl. 7.2.1.2 (8400)). Anträge: 1. Antrag auf Einlage von 60 Mio. Franken allgemeinem Staatsgut (Folgeantrag bei 8000). Minderheitsantrag auf Ablehnung. 2. Minderheitsantrag gegen den Zuschuss von 14 Mio. Franken allgemeiner Staatsmittel.

7.2.1.5 Fluglärmfonds (8930)

Die KEVU musste schon anlässlich der Abnahme der Staatsrechnung zur Kenntnis nehmen, dass das Globalbudget noch immer aktiv geführt wird. Die Kommission liess sich bereits am 27. August ausführlich über die beschlossene Aufhebung des Fonds informieren. Die Liegenschaften des Fluglärmfonds sollen nun per 1. Januar 2003 definitiv in die Hand der Flughafen Zürich AG übergehen Es wurde weiter glaubwürdig dargetan, dass eine Übernahme strikt nach den Vorgaben des Kantonsrates erfolgen wird.

7.2.1.6 Fonds für Entsorgung von Kleinmengen von Sonderabfällen (8950)

Keine Bemerkungen.

7.2.1.7 Deponiefonds (8960)

Keine Bemerkungen.

7.2.2 Volkswirtschaftsdirektion

7.2.2.1 Fonds für die Förderung des öffentlichen Verkehrs (2602)

Die KEVU wird regelmässig über die Fondsentwicklung und den Finanzbedarf informiert. Der Übertrag aus der Laufenden Rechnung ist mit 96 Mio. Franken gegenüber 2002 um 1 Mio. Franken leicht erhöht worden. Der grössere Teil, nämlich 70 Mio. Franken (neben Abschreibungen und Zinsaufwendungen), wird in das Bestandeskonto eingelegt. Die grössten

Investitionen betreffen den Durchgangsbahnhof Löwenstrasse für Schlitzwände (30 Mio. Franken für 2002 und 2003, weil noch keine Beiträge erfolgten) und die Glatttalbahn für Landerwerb, vorbehältlich positiver Volksabstimmung. Anträge: 1. Minderheitsantrag auf die Reduktion der Einlage auf das gesetzliche Minimum von 70 Mio. Franken (Folgeantrag bei 7.2.2.4 (2641)). 2. Minderheitsantrag auf eine Reduktion der Investitionen um 30 Mio. Franken durch Verzicht auf die Stadtbahn Glattal.

7.2.2.2 Fonds für den Flughafen (2604)

Die betroffene Subkommission erhielt detaillierte Auskunft über die 49 % kantonale Beteiligung am Aktienkapital. Es interessierte vor allem die Einschätzung der Aktien im Finanzvermögen: Die Aktien im Verwaltungsvermögen wurden bekanntlich auf den Nennwert abgeschrieben. Die Fondsbewegungen erfolgen entsprechend dem Fondszweck. Die Erträge aus dem heutigen Fondsbestand wurden en détail ausgewiesen.

7.2.2.3 Amt für Verkehr (2640)

Die Leistungsgruppe 2640 umfasst einen grossen Block von Abschreibungen und Zinsen. Rund ein Drittel macht weiter die Subventionierung von Bike+Ride und Park+Ride-Anlagen aus. Ein weiteres ungefähres Drittel betrifft Personal- und Sachkosten; das letzte Drittel sind interne Verrechnungen. Es bleibt ein kleiner Betrag für Leistungen Dritter, bei dem Einsparungen – so erwünscht – erfolgen müssten. Wichtig bei den Sachkosten sind die Beiträge an Projektierungen im Rahmen des Integrierten Verkehrsmanagements (IVM). Antrag: Minderheitsantrag auf je 8 % Kürzung bei Laufender Rechnung und Investitionen.

7.2.2.4 Finanzierung öffentlicher Verkehr (2641)

In diesem neuen Globalbudget werden die Beiträge an den Fonds für die Förderung des öffentlichen Verkehrs und an den Zürcher Verkehrsverbund im Sinne der Übersichtlichkeit zusammengezogen (vgl. 7.2.2.1 (2602) und 7.2.2.5 (9300)). Die Rückerstattung entspricht dem Saldo der letzten Beitragsabrechnung des ZVV in den Vorjahren. Hier ist nur der Anteil Kanton (= Hälfte) aufgeführt. Das Konto wird beim Amt für Verkehr geführt.

7.2.2.5 Zürcher Verkehrsverbund (9300)

Die unter Ertrag/Aufwand aufgeführten Beträge (minus Rückerstattungen) entsprechen den im (noch zu bewilligenden) Rahmenkredit detailliert aufgeführten Beträgen (Vorlage 3996) für 2003. Die Leistungssteigerungen 2003 (Zugskilometer) sind bedingt durch Fahrplanverdichtungen: Bei der S-Bahn (15-Minutentakt) im Oberland (S 5) und am linken Ufer, beim Tram auf der VBZ-Linie 4 und beim Bus bei diversen Verkehrsunternehmen einschliesslich Nachtbusse. Die Nachfragesteigerung («Wirkung» gemessen in Personenkilometern) wird zu 1/3 durch das Mehrangebot (Leistungssteigerung) und zu 2/3 durch allgemeines Wachstum (neue Fahrgäste) erwartet. Anträge: 1. Minderheitsantrag auf Kostenersparnis von 18 Mio. Franken durch Effizienzsteigerung (Staatsanteil: minus 9 Mio. Franken bei 7.2.2.4 (2641). 2. Minderheitsantrag auf Aufstockung um 13 Mio. Franken für Zugsbegleitung (Staatsanteil: plus 6,5 Mio. Franken bei 7.2.2.4 (2641)).

Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt Die Präsidentin: Die Sekretärin: Esther Arnet Dr. Franziska Gasser

8 Kommission für Planung und Bau

8.1 Allgemeines

In der Verantwortung der KPB liegen Budgetposten der BD (Generalsekretariat (8000), Hochbau (8100), ARV (8300), NHS-Fonds (8910) und Denkmalpflege (8940)). Die meisten Ämter wurden von Subkommissionen angegangen und auf Grund der von der FIKO herausgegebenen «Hinweise an die Sachkommissionen» befragt.

Zu den Beratungen und deren Ergebnissen macht die KPB folgende allgemeinen Ausführungen: a) Die Jahresabrechnungen der Baudirektion fielen jeweils erheblich besser aus, als das die zugehörigen Voranschläge annehmen liessen. Die Direktion macht geltend, dass im Rahmen der diesjährigen internen Sparrunden das Risiko, dass an sich baureife Projekte unvorhersehbare Verzögerungen erfahren können, mit Minderinvestitionen von 10 % berücksichtigt worden seien. b) Die KPB nimmt zur Kenntnis, dass das Projekt «Indikatoren» nach der letztjährigen Sistierung auf Grund fehlender Budgetmittel wieder aufgenommen werden soll. c) Es ist aufgefallen, dass Sparbemühungen beinahe systematisch beim Konto 3180 (Dienstleistungen Dritter) ansetzen. Bei diesem Konto könnten auf Grund fehlender gesetzlicher Vorgaben am ehesten Einsparungen erzielt werden. Teile der KPB bringen systematischen Einsparungen zulasten der Privatwirtschaft in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten Skepsis entgegen.

8.2 Für die einzelnen Ämter ergaben sich folgende gewichtigere Punkte:

8.2.1 Baudirektion

8.2.1.1 Generalsekretariat (8000)

Das Generalsekretariat wurde reorganisiert und mit dem früheren Dienstleistungszentrum (ehemalige Budgetposition 8600) zusammengelegt. Die Zusammenführung erlaubte die Einsparung von 1,2 Stellen. Der Vergleich mit den Vorjahren hat auf einem Zusammenzug der Budgetposten von altem Generalsekretariat und ehemaligem Dienstleistungszentrum zu basieren. Der Saldo verbesserte sich so um rund 36,2 Mio. Franken. Die Hauptgründe sind ein Buchgewinn aus dem Verkauf der Liegenschaften des Fluglärmfonds, eine geringere Einlage von allgemeinen Steuermitteln in den Strassenfonds und Einsparungen in allen Bereichen des Amtes. Die Subkommission hat sich des Auftrags der Schwesterkommission «für Staat und Gemeinden» zur Klärung der Liegenschaftenpolitik in der Baudirektion angenommen und vermerkte keine Auffälligkeiten; trotzdem soll in der Gesamtkommission eine Information über die Liegenschaftenpolitik erfolgen (Anträge: vgl. 8.2.1.5 Natur- und Heimatschutz (8910)).

8.2.1.2 Hochbau (8100)

Der Hauptgrund für die Aufwandsteigerung ist die Übernahme der Bezirksgebäude. Diese wurden – nachdem im Laufe der Reform alle Gebäude den Nutzern überlassen worden sind – wieder ans HBA delegiert, da sich Probleme auftaten. Der Sachaufwand schlägt mit rund 4,1 Mio. Franken mehr zu Buche. Es handelt sich vor allem um Planungsgelder für Dritte, die Folge der Übernahme der Bezirksgebäude, eine zusätzliche Abgeltung von 400'000 Franken an die Stadt Zürich für die Leistungen der Tauchergruppe Archäologie und weitere rund

500'000 Franken mehr an Gebäudeunterhalt im Zusammenhang mit der Übernahme der Bezirksgebäude. Die Ertragszunahme in der Laufenden Rechnung ist auf die zunehmende verursachergerechte Belastung kalkulatorischer Mietkosten zurückzuführen. Ab 2003 fallen bei den Investitionen das Bezirksgebäude Dietikon, die Instandsetzung der Zeughäuser, eine erste Tranche für die Erweiterung des Bezirksgebäudes Winterthur und 3,7 Mio. Franken für die zweite Etappe des Ersatzes der Telefonanlage sowie weitere Kosten im Zusammenhang mit der Übernahme der Bezirksgebäude ins Gewicht. Anträge: 1. Antrag auf Verzicht von 8,2 Stellen für den Logenbetrieb des Sicherheitskonzepts (1 Mio. Franken). 2. Antrag auf Verzicht auf interne Sicherheitsmassnahmen in den Gebäuden der Zentralverwaltung (1 Mio. Franken). 3. Antrag auf Verzicht von 2,8 Stellen für Projektleitung bei der Leistungsgruppe Bau. Eine Minderheit lehnt den Antrag ab. 4. Antrag auf Einsparungen von 2,2 Mio. Franken im ganzen HBA, namentlich insbesondere auch in den Bereichen Archäologie und Denkmalpflege. Eine Minderheit lehnt den Antrag ab.

8.2.1.3 Raumordnung und Vermessung (8300)

Das Amt für Raumordnung und Vermessung zeichnet sich durch ein über die Jahre weitgehend gleichbleibendes Budget aus. Die kleine Verbesserung des Saldos kam durch bewusste Einsparungen beim Aufwand zu Stande. Das Amt hat die Anregung, die Investitionsbeiträge an die Gemeinden zurückzufahren, aufgenommen. Das wird allerdings zu einer gewissen Verlangsamung bei der Fertigstellung des digitalen Vermessungswerks führen. Antrag: Minderheitsantrag auf eine Saldoverbesserung von 1,3 Mio. Franken durch verschiedene Massnahmen, insbesondere die Erreichung des alten Kostendeckungsgrades und Aufwandkürzungen.

8.2.1.4 Natur- und Heimatschutz (8910)

Das Legislaturziel der Fondsentschuldung wurde aufgegeben, um die Zielvorgabe der Regierung für den Voranschlag 2003 und den KEF 2003-2006 zu erreichen. Die Entschuldung des Fonds war in den Vorjahren regelmässig von der Mehrheit des Parlaments als nicht prioritär eingestuft worden. Anträge: 1. Auf Entschuldung des Fonds durch eine Einlage von 7 Mio. Franken. Eine Minderheit lehnt diesen Antrag ab. 2. Minderheitsantrag auf Einsparung von 1'455'000 Franken durch Verzicht auf Landerwerb (vgl. die Folgeanträge unter 8.2.1.1 Generalsekretariat (8000)).

8.2.1.5 Aufgaben der Denkmalpflege (8940)

Keine Bemerkungen.

Kommission für Planung und Bau Der Präsident: Die Sekretärin: Ueli Keller Dr. Franziska Gasser