KR-Nr. 418/2004
Statistik Unfallhäufigkeit auf der A4
Winterthur und Dachsen, 22. November 2004 KR-Nr. 418/2004
ANFRAGE von Christoph Schürch (SP, Winterthur) und Käthi Furrer (SP, Dachsen)
betreffend Statistik Unfallhäufigkeit auf der A4
In den letzten Jahren nahm auf der A4 zwischen Uhwiesen und Winterthur mit der Zunahme des Verkehrs die Unfallhäufigkeit drastisch zu. Mehrere tödliche Unfälle waren jährlich zu beklagen. In diesem Rat wurden mehrmals, zuletzt am 6. Januar 2003 verkehrssichernde Massnahmen gefordert unter anderem auch eine Richtungstrennung. Relativ kurz danach wurden überraschenderweise zwischen Uhwiesen und Kleinandelfingen und im Bereich Henggart richtungstrennende, klappbare Plastikelemente (wie damals in der Debatte gefordert) montiert, danach war in den Medien nichts mehr von schweren Unfällen auf diesem Streckenabschnitt zu lesen.
Wir bitten darum den Regierungsrat folgende Fragen zu beantworten:
Wie viele schwere Unfälle ereigneten sich in den zehn Jahren bis zur Montage der obgenannten Trennelemente auf der A4 zwischen Uhwiesen und Winterthur, aufgeschlüsselt nach Jahr und Art der Unfälle (mit oder ohne Todesfolge), sowie auf die Abschnitte Uhwiesen-Kleinandelfingen und Kleinandelfingen-Einfahrt Winterthur in die A1?
Wie viele schwere Unfälle wurden nach der Montage der Plastikelemente auf denselben Streckenabschnitten verzeichnet?
Warum wurden zwischen Kleinandelfingen und Winterthur nicht die gleichen Trennelemente montiert, wie lange wird damit noch zugewartet? Wie viele Unfälle müssen vorher noch geschehen?
Inwiefern haben sich die Befürchtungen der Gegner einer sofortigen Richtungstrennung bewahrheitet?
Christoph Schürch Käthi Furrer