BBl 1864 I 197
Inserate.
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Ausfhreibung.
Mit Autorifation des Tit. fchiweizerifchen Milttärbepartementd werben hlemit an für die Ambülancen und Spitäler ber eihgenöffifchen Armee audges jrieben : 500 Strohjate mit befondern Ropffdten. 60 Brancards mit eifernen Kopf- und Fussgefiellen. 15 Raderbrancarhs mit eifernen Fussgeftellen. 140 Traggurten.
Modelle, Zeichnungen und iveitere Bedingungen find beim eidg. Magaginverwalter, Grn. Major Hubader tn Bern, eingufehen. Die Angebote find bis und mit dem 6. März nächitkünftig franfo an ben Unterzeichneten einzufenben, Bern, den 16. Februar 1864. Der eibg. Oberfeldargt: Dr. Lehmann,
Ausfchreibung.
Bei bem eidg. Gnftruftionsforps des Genies find drei Unterinftruftorftellen für die Bontonnter- und für Die Sappeurwaffe, jebe mit einer Sahresbefoldung von Fr. 600, proviforifch zu befegen, wobei zu bemerken ift, dass diefe drei Ins fteuftoren nur während den jeweiligen jährlichen, 8-10 Wochen dauernden Genies Schulen und Kurfen im Dienfte ftehen und während ber ganzen fibrigen Bett frei find.
Bewerber, welde mit ber Geniewaffe in ber angegebenen Richtung vertraut und zur Grtheilung der Guftruftion befähigt find, Haben ihre Anmeldungen, bes gleitet mit Vefähtgungszeugniffen, der eidg. Militärkanzlei bis ben 12. März 1864 Nchriftlich einzureichen.
Für die Inftiuktoren ber Sappeurwaffe ift die Kenntniss der deutfdjen und franzöfifchen Sprache erforberlid). .
Bern, den 19. Februar 1864.
Eidgenöffifche Milttärkanzlei.
Bunbesblatt, Johrg. XVI. Bb. 1. 17
Minifterinm fir Akerbau, Induftrie und Handel,
Verfteigerungs-Anzeige.
Am 1. März 1864, um ein Uhr Nachmittags, wird in den Bireaug ded unterzeichneten Miniftertumd, vor einer Hiezu beftelten Kommiffion, der Verkauf von drei taufend metrifchen Sentnern alter, verrufener und entftellter Kupfer ° münzen auf dem Wege der Berfteigerung unter geheimgehaltenen Bedingungen ftattfinden, und zwar in bret gleichen, gefonderten Zonen je von taufend Zentnern.
Die Uebergabe der Waare und die Zahlungen bes bezüglichen Betrages gee {cohen in Neapel.
Der Zufhlag findet an Denjenigen ftatt, der im Vergleich zu dem vom Minis fterium borausbejtimmten und auf einen verftegelten Zettel verzeichneten Preife das höchfte Ungebot macht.
Die Uebernahm&bedingungen find zu vernehmen bei genanntem Minijtertum , jowte Bei der Münzdireftton in Neapel.
Der Termin, um den Zujdlagapreis dard) ein nicht weniger alé ein Bwanz zigftel betragendes Mehrgebot zu erhöhen, ijt auf den 16. März 1864, um ein Uhr Nachmittags , feftgefezt.
Bewerber haben den Betrag von Fr. 4000 für fede? Lond, auf bad fie veflettiven, zu hinterlegen.
Die Verfteigerung geht vor fi unter Beobachtung dev Beltimmungen und Börmlichkeiten, whe fie in dem buch Eönigl. Dekret vom 7. November 1860, Nr. 4441, genehmigten Reglemente vorgefchrieben find.
Turin, den 22. Januar 1864.
Tür ohgenanntes Minifterium , Der Direktor,
Shef der zweiten Whtheilung : Pratolongo.
Mote. Borftelhende Ungeige ift auf ven Buns der f. Ieafienifhen Befandt: Ihaft bier aufgenommen worden,
Warnung für den fdweiz. Handelsftand.
Zufofge neullis eingelangter Berichte macht fish feit einiger Beit eine Verbin. dung fremder Abenteurer in Genua bemerfbar, bevem betrigerifdses Gewerbe bac Gin gerichtet ift, mittelft Fäffchlicher Aneignung von HandelSlirmen, Aufgabe von
gebracht.
faljdien Referenzen ober Meberfenbung werthlofer Wechfelbriefe Waarenlieferungen aus dem Auslande zu erhalten, um welche dann Die Sender betrogen find. Mehrere Häufer feien auf diefe Weife bereits in Berluft gefommen.
G8 wird Diess hiedurd dem fehtweiz. GanbelSftande als Warnung zur Kenntni
Bern, den 9. Januar 1864. . j Das fehweiz. Handels: und Zolldepartement.
Ansfchreibung.
Zur Kompletivung ded eibg.' Ravallerie:Gnfiruttionsforps werben hiemit zwei Inftruftorenftellen 11. Kaffe, die eine mit einem Jahresgehalt von Fr. 2400 und Die andere mit einem folchen von §r. 2000, zur freien Bewerbung ausgefchrieben.
Bewerber Haben ihre Anmeldungen bis zum 25. 1. Mts. der unterzeichneten Ranzlei einzureichen und derfelben Zeugniffe über ihre Befähigung beizulegen. Die Kenntnif der deutjchen und franzöfifchen Sprache wird verlangt. Bern, den 10. Februar 1864, - : 5 Die eidg. Mititärkanzlei.
Peremtorifche VBorladung.
Rodoly Roth, von Hemberg, Kantons St. Gallen, Ehemann der Urfula Mettler, defjen gegegenwärtiger Aufenthalt hierorts unbefannt tft, wird anmit peremtorifd) aufgefordert, Donnerstag den 19. Mat diefes Jahres, Nadimittags 2 Nbr, vor der Hiefigen Ehegaume gu erfeheinen, um auf die Scheivungöflage feiz ner Ehefrau zu antworten, da im Falle ded Nichterfcheinend dennod) eingetreten und gefproden würbe, was Rechtens ift.
Herisau, den 17. Februar 1864,
Der Prafident der Ehegaume : Pfr. Lenzinger,
Ausfchreibung von erledigten Stellen.
(Die Bewerber müfjen ihren Anmeldungen, melde [hriftlih und porto: Fret zu gefchehen haben, gute Leumundszeugniffe beigulegen im Falle fein; ferner wird von ihnen gefordert, dass fie ihren Taufnamen, und aufer dem Wohnorte aud) ben Geimathort beutlih angeben.)
Büreaudiener beim Voflbürenn Genf. Yahreshefoldung Fr. 940. Ane melbung bid zum 4. März 1864 bei der Kreispoftbireftion Genf.
KRondultenr für den Poftireis Neuenburg. Yahresbefolbung Fr. 1140. Anmeldung bis zum 6. März 1864 bei der Mreispoftdirettion Neuenburg.
Ublagehalter, Briefträger und Bote in Serrieres (Neuenburg). Sahresbefoldung Fr. 700. Anmeldung bis zum 6. März 1864 bei ber Mrets= poftdirektion Neuenburg.
Brieftrager in Cully (Waadt). Zapresbefolbung Sr. 730. Anmel: dung bid zum 6. März 1864 bet ber Kreispoftdtvettion Laufanne.
Briefträger in Glarus. Yahresbefoloung Fr. 800. Anmeldung bis zum 6. März 1864 bet der Kreispoftdireftion St, Gallen.