BBl 1868 III 58

Inserate.

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Bekanntmachung betveffend die Verkehrsverhaltniffe zwifchen der Schweiz und dem Ricchenftante.

Durd eine in Rom am 15/16. Juli di J. unterzeichnete und von ben gefegz gebenden Rathen unterm 23/24. gl. Mes. genehmigte gegenfettige Deklaration haben fih, in Bezug auf die BerkehrBverhaltniffe, die Schweiz und ber Kicchenftaat die gegenfeitige Gleichbehandlung auf dem Fufe der metftbegünftigten Nation gugefidhert.

Die aus biefer Vereinbarung hervorgehenden Bollerleichterungen treten in bete

den Ländern mit bem 1. Auguft d. J. in Kraft. i Das fehweiz. Publifum wird Hiemit von diefen Verfügungen in Senntniss gelest. Bern, ben 25. Juli 1868. . Qm Auftvage bed BunbdeSrathed : B Das fchtveiz. Handels: und Zolldepartement.

- Bekanntmachung, -

Infolge Befaluffes des Senated und des Nepräfentantenhaufes ber Vereinigten Staaten von Nordamerika find mit bem 10. Juni d. J. eine Reihe von Woandes zungen des Zolltarif3 eingetreten, von benen folgende den fehmwelzerifchen Handel näher Antereffiven dürften und defhalb Htemit zur öffentlichen Kenntnig gebracht werben:

: . Nener Zovlanfas. Leinengeivebe, roh ober gebleiht, aller Art, ebenfo j Gewebe von Jute. 2 2 22 0. 40%, bes Werthes. Baumwolle, rhe. oo 2 ee ew ee + 2 Certs per B. Dauinwollengewebe, Bänder, Bortet, Binder, Spizen, Garntturen, nicht über 1 Zul \ Beile 2 we ee ee 1/, Sent per Yard, 4b. ib. über 1 Boll Brite . 2. 2200. hh bo ow oe Filagenge, Filzteppiche, bedruft, gefärbt, oder anderen Gattung 2 «ee en te 25 Gents per Duabratyarb und überhies 35 %/, vom . Werth. Beine aller Art, mit Ausnahme bes Champagners, und ber Schaumwelne überhaupt, in Fäfjern ober Flafden, mit Höchftens 20%, Weine geifigehalt. 2. 2 0 2 2 2 2... 50 Cents per Gallone, tb. tb. mit mehr al8 20 %, Meingetftgehalt . 4 Dollar „ » Champagner oder Schaummwelne, in Kiften von nicht weniger al8 12 Glajden, je zu Höchilens 4 Quart und mehr als 1 Pint. . . . 6 Dollars has Dugend . Flafchen. fd. ib, zu Hodjfiens je 1 Bin. 2220.06, per 2 Dugend

Plafden. Branniwein in RKiften von nicht weniger al8 12 Flafdjen gu Höchftens je 1 Dart. . . . 10 Dillars bas Duzend

Blafchen. Cine befondere Gebühr von 3 Gentd-per Flafche wir überbied auf allen Ges tränfen, ob Wein, Branntwein ober andern Spiritunfen bezogen. Branntivein beef in Gaffern beliebiger Grösse, jedoch; von wenigftens 15 Gallonen, eingeführt werben.

Bern, den 27. Jule 1868. Das fchweiz. Handels: und Zolldepartement,

Dekanntmahung.

Die Herabjegung ber einfachen Telegrapfentage auf 50 Rapper Bat eine bee deutende Vermehrung der telegraphiichen Depefehen zur unmittelbaren Folge gehabt. Bei Diefer Vermehrung Eonnten fowohl In ber Beförberung der Depefchen auf

ben telegraphifchen Linien alg in ber Vertragung berjelssen in die Wohnung der Adrefjaten Verfpätungen und Unregelmässigfeiten nicht wohl ausbleiben.

Da jeboch der Lelegraphendizettion in Bern nur felten dlesfallige Rekfamationen gutommen, fo ware man bevedjtigt, anzunehmen, Dass ungeadjtet ber in

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hohem Masse in Aufprud) genommenen Thättgfeit der Dienft der eidgenöfftfchen Telegraphenbüreaug wie bisher allen Anforderungen des Publifums entipredhe.

Sollte diefe Annahme nicht begründet fein, fo würben wir bie Beteiligten Dringend erfuchen, jede vorkommende Unregelmässigfeit und fofort zur Kenntniss gu bringen. Solche mit genügenden Angaben begleitete Mittheilungen. wären für und das ficherfle Mittel, um Mängeln in den Einrichtungen fofort abgubelfen.

Unfere Lelegraphenverwaltung erfucht daher alle Perfonen, welche über irgend eine’ Unregelmäfigfeit im Betriebe der Telegraphen fich zu beflagen haben Fönnen, fi) bieSfalS mittelft franfirtem Brief an das fehiweizerifhe Poftdepirtement in Bern zu wenden. .

Bern, den 24, Sult 1868.

Für das [chweig. Poftdepartement, Der Vorfteher desfelben : Shallet-Benel.

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Dekanntmahung.

Das fchweizerifche Konfuiat In Buenos- Ayres Hat mit Depefche vom 28. Mat d. J. dem BundeSrathe die Anzeige gemacht, dass hafelb eine Angehörige der Schweiz, Namens Catherine Lien, verflorben fet und Fr. 223. 40 Gent. Ginterlaffen babe, welde Summe vom gebashten Ronfulate in einem Wechfel hieher gefandt wurde, .

8 werben daher diejenigen, welche fid) al8 redjtmafige Erben ber Cae therine Glen auszumeifen im Falle find, eingeladen, ihre Erbsanfprüche dem Bune deörathe, burd) Vermittlung ber hetveffenben RantonSregterungen, in beglaubigten Dokumenten einzureichen.

Bern, den 24. Yuli 1868. Die fohweiz, Bundeskanzlei,

Die durd) Tobesfall erledigte Stelle eines eibg. Pulverfontroleurs, mit einer jährlichen Befolbung von Fr. 3000 5i8 Fr. 3600 wird Hiemit zur freien Bewerbung ausgelchrieben.

SAHwelzerbirger, welche. auf dtefe Stelle veflektiren, haben ihre Anmelbung fehviftlicy und unter Beilegung der Feugniffe über ihre Befahigung Lis fängftens - ben 15. Auguft 1868 der eidg. Militärkanzlei eluzureichen.

Bern, den 24. Fult 1868.

" Eidgenöffifche Militareanzlei.

Dekanntmahung.

Jm Bunbesblatt vom 18. v. Mts. (Sette 664) hat bie unterzeichnete Stelle eine MWarnung vor ber Auswanderung nad) den La Plata-Staaten erlaffen.

‚ Gere Karl Be- Bernard in Laufanne, Agent der Argentinifchen Regie zung für Einwanderung , hat nun dem Bundesrath eine Berichtigung gegen jene Warnung zufommen lafjen, welche immerhin jedoch die Nichtigkeit der fraglichen Mittheilung für die Zeit, aus der fie datirt, nicht aufhebt; denn Hr. Bek hat exft jezt mit Schreiben vom 27. Mai von ber Cinwanderungsfommiffion in Buenos: Uyres Die offizielle Anzeige erhalten, dass die Gratisbeförderung der Einwanderer von ebene GiB Santa Fé per Dampffchiff wieder hergeftellt und geregelt ijt.

Bern, den 10. Sult 1868.. ı . Die fehweiz. Bundeskanzlei.

Aus|dreibung von erledigten Stellen.

(Die Bewerber müffen ihren Anmeldungen, weldhe fh sifttid und porttss fret zu gefdehen haben, gute eumundsgeugniffe beigulegen tm falle fein; ferner wird bon ihnen geforbert, dass fie ihren Namen, und ausser dem Wohnorte aud den Heimatort beutlid) angeben.)