BBl 1874 I 834
Inserate.
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Ausschreibung.
Es wird hiemit die Lieferung des benöthigten Heues für den Artillerie- Wiederholungskurs Luziensteig vom 16. bis 27. Juni nächsthin zur öffentlichen Concurrenz ausgeschrieben. Angebote Idefür sind schriftlich, frankirt und mit der Aufschrift „Heulieferungsangebot für Luziensteig" bis und mit Mittwoch den 10. Juni dem eidg. Oberkriegskommissariat in Bern einzureichen. Die Lieferungsbedingungen können ebendaselbst, sowie heim Kantonskriegskommissariat Graubünden in Chur eingesehen, werden. B e r n, den 28. Mai 1874. Das eidg. Oberkriegskommissariat.
Ausschreibung.
Die sämmtlichen Bestandtheile der S e r r e an derVannazhaldee beim Bundesrathhaus, mit Ausnahme des Manerwerkes, werden hiemit auf Abbruch zum Verkaufe ausgeschrieben. Schriftliche Angebote für das Ganze oder einzelne Theil desselben sind bis zum 2. Juni nächsthin dem unterzeichneten Bureau, welches weiter gewünschte Auskunft ertheilt, einzureichen. B e r n , den 26. Mai 1874. Das eidg. Baubüreau
Korrespondenzkarten im Verkehr mit dem Königreich Belgien.
Vom 1. Juni 1874 an können Korrespondenzkarten auch im Verkehr zwischen der Schweiz und dem Königreich B e l g i e n versandt werden. Die Taxe derselben beträgt bis auf "Weiteres 15 K a p p e n, da di« belgische Postverwaltung dermalen auf den Antrag der Reduktion derselben auf 10 Kappen noch nicht eingetreten ist. Für diesen Verkehr sind postamtliche Karten zu 5 oder 10 Kappen mit entsprechender Frankaturergänzung (durch eine Marke zu 10, resp. 5) zu verwenden. Korrespondenzkarten von der Schweiz nach Belgien können zu den gleichen Bedingungen wie die übrigen Briefpostgegenstände rekommandirt oder zur Expressbestellung angewiesen werden. (Fixe und in Marken zu verwendende Zuschlagtaxe: für die Rekommandation 20 Kappen, für die Expressbestellung 30 Kappen). Im Uebrigen finden die allgemein gültigen Vorschriften betreuend die Korrespondenzkarten auch auf den Verkehr mit Belgien Anwendung. B e r n , den 18. Mai 1874. Das eidg. Postdepartement : Eugène Bord.
Bekanntmachung.
Laut Anzeige des Schweiz. Konsulatsverwesers in Batavia, vom 08. März d. J., ist am 19. November 1873 in Samarang (Java) K a r l Thomas K r u t t y aus der Schweiz gestorben, dessen nähere Heimathörigkeit nicht ermittelt werden konnte. Es wird dalier zur Ermittlung der Heimat des Genannten die gefällige Mitwirkung der Staatskanzleien der Kantone, so wie der Polizei- und Gemeindsbehörden hiemit höflichst angesprochen. B e r n , dea 7. Mai 1874. Dio Schweiz. Bundeskanzlei.
Ausschreibung von erledigten Stellen.
(Die Bewerber müssen ihre Anmeldungen, welche schriftlich und p o r t o f r e i zu geschehen haben, gute Leumundszeugnisse beizulegen im Falle sein; ferner wird von ihnen gefordert, dass sie ihren Namen, und ausser dem Wohnorte auch den Heimatort deutlich angeben.) Wo der Betrag der Besoldung nicht angegeben ist, wird derselbe bei der Ernennung festgesezt. Nähere Auskunft ertheilt die für die Empi'angnahme der Anmeldungen bezeichnete Amtstelle.