BBl 1876 II 227

Inserate.

(am 5. Mai 1876) als Postbüreauchef in Luzern : Hrn. Ludwig Stoll, von Pfäffikon (Luzern), bisher Postkommis in. Luzern ; Posthalter in Klosters-Plaz : Christian Roffler, Schullehrer, v. und in Luzein (Graubünden).

Inserate.

Pfandrecht an einer Eisenbahn.

Um dun Rest des Anlagekapitals zu deken, resp. die schwebende Schuld zu konsolidiren, wünscht die Gesellschaft der Tössthalbahn ein Anleihen von Fr. 1,100,000 zu emittiren und dafür ihre Linie W i n t e r - t h u r - B a u m a - W a l d , 39,5 Kilometer lang, im z w e i t e n Range — nachgehend dem unterin 20. November 1874 bewilligten Pfandrecht für eine Forderung von Fr. 1,900,000 — zu verpfänden. Dabei wird immerhin vorausgesezt, dass die diese Erhöhung des Gesellschaftskapitals ermöglichende Statutenänderung beschlossen und genehmigt werde. Gemäss Art. 2 des Bundesgesezes vom 24. Juni 1874 über Verpfändung und Zwangsliquidation der Eisenbahnen wird dieses Pfandbestellungsbegehren hiemit bekannt gemacht und eine mit dem 29. dieses Monats ablaufende Frist angesezt, um allfällig beim Bundesrathe Einsprache dagegen zu erheben. B e r n , den 5. Mai 1876. [3] Im Namen des Schweiz. Bundesrathes: Die Bundeskanzlei.

Konkurrenz- Ausschreibung.

Gemäss bundesräthlichem Beschlüsse sollen die Pläne zu einem in Bern zn erstellenden „eidg. V e r w a l t u n g s g e b ä u d e " auf dem Konkurrenzwege beschafft werden, zufolge dessen hiemit zur Betheiligung an diesem Konkurse eingeladen wird. lieber alles "Weitere gie! t das Programm, welches vom „eidg. Oberbauinspektorat in Bern" gratis zu beziehen ist, die nothwendige Auskunft. B e r n , den 1. Mai 1876. Eidg. Departement des Innern. Bauwesen.

Jura-Bern-Luzern-Bahn.

Mit dem 10. Mai nächstkünftig tritt zwischen den Stationen der Linie Basel-Delsberg einerseits und den Stationen der Bötzbergbahn, der Schweiz. Nordostbahn, den vereinigten Schweizerbahnen und der Tössthalbahn anderseits ein direkter Gütertarif in's Leben: derselbe kann von genanntem Tage an auf den Stationen der Linie Basel-Delsberg eingesehen und bezogen werden. B e r n , den 26. April 1870. [']. Die Direktion der Jura-Bern-Luzern-Bahn.

Jura-Bern-Luzern-Bahn.

Mit dem 1. Mai 1876 beginnt die "Wiederausgabe der mehrtägigen Lust- und Rundfahrtbillete und verweisen wir hiefür auf die von jenem Tage an auf jeder Station aufliegenden besondern Plakate. B e r n , den 28. April 1876. [ 3 ]. Die Direktion der Jura-Bern-Luzern-Bahn.

Jura-Bern-Luzern-Bahn.

Wichtige Anzeige.

Wir machen darauf aufmerksam, dass der Gütertarif der Station Basel für den Verkehr nach der Nordostbahn und den vereinigten Schweizerbahnen, III. Auflage, Januar 1876, sowohl in den Tarifvorschriften als in der Waarenklassifikation abweichende und für den Versender resp. Empfänger in einigen Fällen vortheilhaftere Bestimmungen e n t h ä l t • • daher z. B.beii der Versendung von Getränken, Oelen etc. in Flaschen dieUmkartirungg in Basel der direkten Kartirung vorzuziehen ist. Ein weiterer Vortheil bei Umspedition in Basel ist unter gewissen Voraussezungen für diejenigen Güter in gewöhnlicher Fracht zu erzielen, deren Gewicht 50—100 S beträgt. Diese Vortheile kann sieh d e r Versender n u r dann sichern, wenn e r di manglung einer solchen Vorschrift kommen die Taxen und Bestimmungen des gegenwärtigen Tarifes zur Anwendung. Für den Verkehr von und nach den Bodenseestationen Bregenz, Friedrichshafen, Lindau, Constauz undRomanshornn transit, sowie St. Margarethen transit und Buchs transit findet Umkartirung in Basel statt und verweisen wir hiefür auf den III. Nachtrag zum Gütertarif der Station Basel vom 1. Januar 1874. Die Direktion der Jura-Bern-Luzern-Bahn.

"Vereinigte Schweizerbahnen.

Mit dem 1. Mai ist ein neuer direkter P e r s o n e n t a r i f zwischen den west s c h w e i z e r i s c h e n B a h n e n einer- und den Vereinigten Schweizerhahnen und der T o g g e n b u r g e r b a h n anderseits in Kraft getreten, welcher auf den Stationen eingesehen werden kann. St. G a l l e n , den 2. Mai 1876. (M. 1437 Z.) Die Generaldirektion.

Schweizerische Nordostbahn.

Vom 10. Mai an gelangen für den Personenverkehr zwischen Richtersweil, W ä d e n s w e i l und H o r g e n einerseits und W a l d s h u t anderseits direkte Billeta zur Ausgabe. Z ü r i c h , den 3. Mai 1876. Die Direktion der sclnveiz. Nordostbahn.

Schweizerische Nordostbahn.

Mit dem 10. d. Mts. tritt ein XII. Nachtrag zum direkten schweizerischösterreichisch-ungarischen Gütertarif vom 1. Januar 1873 in Kraft. Dieser Nachtrag enthält einen Spezialtarif für S p i r i t u s s e n d u n g e n in Quantitäten von mindestens 100 Zentnern ab Linz nach Romanshorn. Exemplare desselben können bei der Güterexpedition Romanshorn unentgeltlich bezogen werden. Z ü r i c h , den 1. Mai 1876. Die Direktion der Schweiz. Nordostbahn.

Postamtliche Bekanntmachung.

Das unterzeichnete Departement macht hiermit das Publikum auf die längst bestehende Einrichtung der postamtlichen E m p f a n g s - R ü k - s c h e i n e aufmerksam, welche einer grossen Anzahl, hienach näher bezeichneten Postsendungen beigegeben werden können und dann, nach erfolgter Bestellung der betreuenden Sendungen, den Versendern mit der E m p f a n g s b e s c h e i n i g u n g des A d r e s s a t e n wieder zugestellt werden. Fragliche Rükscheine finden Anwendung: a. im I n n e r n der S c h w e i z : für rekommandirte (chargirte) Briefpostgegenstände , für rekommandirte Geldanweisungen und für Fahrpoststüke;

b. im V e r k e h r mit F r a n k r e i c h und I t a l i e n : für rekommandirte Briefpostgegenstände und für Chargebriefe mit Werthdeklaration; c. im V e r k e h r mit den übrigen L ä n d e r n des allgemeinen P o s t v e r e i n s : für rekommandirte Briefpostsendungen (ohne Werthdeklaration). Die Taxe beträgt für den Hin- und Herweg 20 Kappen. Ueber das Nähere der obgenannten Einrichtung haben die Poststellen bereitwillig Auskunft zu ertheilen. B e r n , den 22. April 1876. Das Schweiz. Post- und Telegraphendepartement.

Ausschreibung von erledigten Stellen.

(Die Bewerber müssen ihren Anmeldungen, welche s c h r i f t l i c h und p o r t o f r e i zu geschehen haben, gute Leumundszeugnisse beizulegen im Falle sein; ferner wird von ihnen gefordert, dass sie ihren Namen, und ausser dem Wohnorte auch den H e i m a t o r t deutlich angeben.) Wo der Betrag der Besoldung nicht angegeben ist, wird derselbe bei der Ernennung festgesezt. Nähere Auskunft ertheilt die für die Empfangnähme der Anmeldungen bezeichnete Amtstelle.