BBl 1879 III 1262

Inserate.

I n s e r a t e.

Schweizerische Nordostbahn.

Mit 1. Januar 1880 tritt ein I. Nachtrag zum Ausnahmetarif für Getreide etc. aus Bayern nach der Schweiz und Vorarlberg in Kraft. Derselbe enthält Frachtsätze im Verkehr mit Stationen der Linie Neumarkt a./R.-Pocking der bayerischen Staatshahn, ferner Berichtigungen und Ergänzungen des Haupttarifes, und kann bei der Lagerhausverwaltung in Romanshorn, sowie hei unsern grössern Stationen unentgeltlich bezogen werden. Z ü r i c h , den 20. Dezember 1879.

Mit Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 8. Dezember 1879 künden wir hiemit die bestehenden Taxen für den Güter- und Viehverkehr, soweit sie mit den Distanzen des Kilometerzeigers vom 1. Januar 1880 im Widerspruch stehen, auf 31. März 1880. Ferner behalten wir uns vor, die für den internen Verkehr eintretenden Taxänderungen vom genannten Termin an auch im direkten Verkehr mit andern Bahnen zur Geltung zu bringen. Das Erscheinen bezüglicher Tarifnachträge wird seinerzeit besonders bekannt gemacht. Z ü r i c h , den"20. Dezember 1879. Die Direction der Schweiz. Nordostbahn.

Schweizerische Centralbahn.

Für den direkten Güterverkehr zwischen Basel Bad. B a h n h o f loco, sowie Basel Bad. B a h n h o f transit mit der C e n t r a l - und W e s t - s c h w e i z treten am 1. Januar 1880 an Stelle der bisherigen Tarife vom

1. Juli 1877, nebst Nachträgen, neue Tarife in Kraft, welche bei den betheiligten Stationen eingesehen und bezogen werden können. B a s e l , den 22. Dezember 1879. Directorium der Schweiz. Centralbahn.

Vereinigte Schweizerbahnen.

Mit dem 1. Januar 1880 tritt ein T a r i f für m i n e r a l i s c h e K o h - le n ab der Station H o l z l e i t h e n der Kronprinz Rudolph Bahn in Kraft. St. G a l l e n , den 23. Dezember 1879. Die Generaldirektion.

Vereinigte Schweizerbahnen.

Der P e r s o n e n t a r i f im direkten Verkehr mit der T ö ss t h a l b a h n vom 15. November 1877 wird hiemit auf 1. April 1880 gekündigt, auf welchen Zeitpunkt neue Taxen in Kraft treten werden. St. G a l l e n , den 24. Dezember 1879. Die Generaldirectin.

Westschweizerische Bahnen.

Dem Publikum wird hiermit bekannt gemacht, dass vom 1. Januar 1880 an ein neuer Tarif für den Transport von Personen, Gepäck und Hunden

im directen italienisch-französisch-schweizerischen Verkehre, via Genf-Mont Cenis, in Kraft tritt. Dieser Tarif ersetzt und hebt denjenigen vom 15. Mai 1870 auf. L a u s a n n e , den 18. Dezember 1879. [2]1 Die Direction der Westschweizerischen Bahnen.

Konkurrenz-Ausschreibung.

Die Lieferung von 50 e i s e r n e n , k l e i n e n B r i e f e i n w ü r f e n , von 50 B r i e f trä g e r t a s c h e n Nr. I und von 50 B r i e f t r ä g e r - t a s c h e n Nr. II! wird hiemit zu freier Konkurrenz ausgeschrieben. Auf frankirtes Begehren werden sowohl die Vertragsvorschriften als auch Muster zur Einsicht mitgetheilt. Die schriftlich, frankirt und verschlossen mit der Aufschrift „ A n g e b o t für L i e f e r u n g von P o s t m a t e r i al" einzureichenden Offerten müssen bis spätestens den 10. J a n u a r 1880 in den Händen der unterzeichneten Oberpostdirektion sein. B e r n , den 20. Dezember 1879. Die Schweiz. O b e r p o s t d i r e k t i o n : Ed. Huhn.

Ausschreibung.

Es wird anmit die Stelle eines eidgenössischen Münzdirektors mit Anmeldungstermin auf Ende dieses Jahres ausgeschrieben. Jahresgehalt Fr. 5000; Der Bundesrath behält sich vor, dem neu gewählten Direktor einen Theil der Fabrikation der eidg. Werthzeichen zu übertragen und in diesem Falle eine Erhöhung des Gehaltes zu bewilligen. Die Bewerber wollen ihre Anmeldungen dem eidg. Finanzdepartement einreichen. B e r n , den 8. Dezember 1879. Eidg. F i n a n z d e p a r t e m e n t : Bavier.

Bau-Ausschreibung.

Die Arbeiten betreffend Erstellung eines S t a l l g e b ä u d e s auf der e i d g . A l l m e n d in Thun werden hiemit zur Konkurrenz ausgeschrieben. Pläne, Voranschlag und Bedingnissheft sind bei der eidg. Bauaufsicht in Thun und im Bureau des eidg. Oberbauinspektorates in Bern zur Einsicht aufgelegt, wo zugleich weitere gewünschte Auskunft ertheilt wird. Uebernahmsofferten für dieses Gebäude oder für einzelne Arbeiten desselben sind bis und mit dem 2. Januar nächsthin in verschlossenen Eingaben, mit der Aufschrift: „Eingabe für das Stallgebäude in Thun" versehen, dem unterzeichneten Departement franco einzureichen. B e r n , 19. Dezember 1879. Schweiz. Departement des Innern, A b t h e i l u n g Bauwesen.

Ausschreibung von Strassenarbeiten.

Es werden hiemit die Arbeiten für Erstellung einer Verbindungsstrasse zwischen der Kaserne und den neuen Stallungen auf der eidg. A l l m e n d in T h u n zur Konkurrenz ausgeschrieben. Länge der Strasse 795 Meter, Fahrbahnbreite 4,5 Meter. Pläne, Voranschlag und Bedingnissheft sind bei der eidg. Bauaufsicht in Thun und im Bureau des eidg. Oberbauinspektorates in Bern zur Einsicht aufgelegt, wo zugleich jede gewünschte Auskunft ertheilt wird. Uebernahmsofferten für diese Arbeiten sind bis und mit dem 4. Januar nächsthin in verschlossenen Eingaben, mit der Aufschrift : „ Eingabe für Strassenarbeiten in Thun" versehen, dem unterzeichneten Departement franko einzureichen. B e r n , 20. Dezember 1879. Schireiz. Departement des Innern, A b t h e i l u n g Bauwesen.

Bekanntmachung betreffend

das Abonniren auf das schweizerische Bundesblatt und den Bezug der eidg. Gesezsammlung.

A. Bundesblatt.

ssundesräthliche Botschaften, Berichte, Beschlüsse sseschluss- und Gesezentwürfe ; Verhandlungen dos Bundesrathes und der Bundesversammlung, Kommissionalberichte aus dem Nationalrathe und dem Ständerathe; Uebersichten des Zollwesens (Ein-, Aus- und Durchfuhr in der Schweiz, und Zolleinnahmen), das Viehseuchenbülletin; Ausschreibungen von Stellen, von Lieferungen, Eisenbannanzeigen betreffend Tarife", Verpfändungen, Uebersicht der Eisenbahnzüge und Verspätungen u. s. w. Gratis-Beilagen zum Bundesblatt. Diese sind gegenwärtig folgende : Die laufende Gesezsammlung mit den Staatsverträgen; die eidgenössische Staatsrechnung, die in den drei Landessprachen erscheinende jährliche Uebersicht der Ein-, Aus- und Durchfuhr in der Schweiz; die Jahresberichte der schweizerischen Konsulate, einen starken Band bildend; die Uebersicht der Bundesbeiträge an schweizerische Gesellschaften im Auslande, das Tableau über die Auswanderung von Schweizern nach überseeischeu Ländern etc. Preis und Bezugsmodus des Bundesblattes. Der Abonnementspreis für das Schweiz. Bundesblatt beträgt für ein Jahr vier Franken, mit Inbegriff der portofreien Zusendung im ganzen Umfange der Schweiz.

Es kann jederzeit auf das Bundesblatt abonnirt werden, jedoch nur auf einen ganzen Jahrgang (gerechnet vom Januar bis Dezember), und zwar bei der Post oder bei der Expedition des Bundesblattes in Bern. Die alten Abonnemente müssen aber am Schluss eines Jahres oder gleich im Anfang des neuen Jahres erneuert werden, da das Bundesblatt nur auf bestimmte Bestellung hin versandt wird. Ausgenommen sind Abonnemente, die ausdrüklich nicht bloss auf ein Jahr, sondern fest genommen werden. Ganze Jahrgänge des Bundesblattes, sowie einzelne Nummern desselben, können von der Expedition desselben bezogen werden; hingegen hat man sich für geschlossene Gesezbände an das Sekretariat für Druksachen der Bundeskanzlei zu wenden. Reklamationen in Betreff des Bundesblattes und der Gesezsammlung sind in erster Linie bei den betreffenden Postbureaux, in zweiter Linie bei der Expedition des Bnndesblattes in Bern, und nur ausnahmsweise beim Sekretariat für Druksachen der Bundeskanzlei anzubringen, und zwar haben die Beklamationen am besten sofort, spätestens aber inner drei Monaten, vom Erscheinen der betreffenden Bundesblattnummer oder des betreffenden Gesezbogens an gerechnet, zu geschehen. Nach Verfluss von drei Monaten wird per Bogen '20 Bappen verlangt, soweit der Vorrath reicht.

B. Gesezsammlung.

Die eidg. Gesezsammlung bildet, wie gesagt, eine Gratisbeilage des Bundesblattes. Wer auf das Bundesblatt abonnirt, erhält ohne weiters auch die einzeln erscheinenden, dem Bundesblatte beigegebenen Gesezbogen.

Nach dem Schlüsse eines Gesezbandes kann derselbe (broschirt) auf besondere Bestellung beim Sekretariat für Druksachen der Bundeskanzlei gegen Nachnahme von Fr. 3 bezogen werden. Sobald ein Band der Gesezsammlung geschlossen ist, wird dies im Bundesblatt bekannt gemacht. B e r n , im Dezember 1879. Die Schweiz. Bundeskanzlei.

Eisenbahnaktensammlung.

Abonnement pro 1880.

Abonnements auf den Jahrgang 1880 der Eisenbahnaktensammlund (à Fr. 2) sind zu richten ans Sekretariat des Eisenbahndepartements.

Ausschreibung.

Es werden hiemit die Lieferungen von Brod und Ochsenfleisch für die im Laufe des Jahres 1880 auf den Waffenpläzen Bern, T h u n , L u z e r n , A a r a u , Brugg, Liestal, Zürich, Frauenfeld, St. G a l l e n , Herisau und Chur abzuhaltenden eidgenössischen Militärkurse zur freien Konkurrenz ausgesehrieben.

Bewerber hiefür haben ihre Angebote schriftlich, sowohl für das erste Semester, d. h. bis 31. Juli, als für das ganze Jahr 1880 berechnet, versiegelt, und mit der Ueberschrift „ A n g e b o t für B r ö d o d e r F l e i s c h l i e f erung versehen, bis S a m s t a g den 10. J a n u a r n ä c h s t h i n dem eidgenössischen Oberkriegskommissariat in B e r n franko einzusenden. In den Angeboten sind gleichzeitig die Burgen anzugeben, und denselben eine gemeinderäthliche Habhaftigkeitsbescheinigung sowohl für die Leztern als die Bewerber selbst beizulegen. Angebote, welchen diese Requisite fehlen, können nicht berüksichtigt werden. Die Lieferungsbedingungen können auf den Bureaux der betreffenden Kantons-Kriegskommissariate und auf demjenigen der unterfertigten Amtsstelle eingesehen werden. B e r n , den 16. Dezember 1879. [32] Das eidg. Oberkriegskommissariat.

Bekanntmachung

Im Hinblik auf die in lezter Zeit stets häufiger eingelangten Begehren um Ueberlassung von Imprimaten, wie namentlich Uebersichtstabellen über den Waarenverkehr, ferner Separatabzüge von Botschaften , Gesezen etc., sieht sich die Oberzolldirektion veranlasst, in Erinnerung zu bringen , dass sämmtliche, die Zollverwaltung betreffenden Bekanntmachungen dieser Art im B u n d e s b l a t t e erscheinen. Bei der grossen Nachfrage kann bezüglichen Begehren nur in beschränktem Masse entsprochen werden, wesshalb hiemit diesfalls auf das Bundesblatt verwiesen wird. B e r n , den 11. Dezember 1879. Die Schweiz. Oberzolldirektion.

Ausschreibung von erledigten Stellen.

Die Bewerber müssen ihren Anmeldungen, welche schriftlich und portofrei zu geschehen haben, gute Leumundszeugnisse beizulegen im Falle sein; ferner wird von ihnen gefordert, dass sie ihren N a m e n , und ausser dem Wohnorte auch den H e i m a t o r t , sowie das G e b u r t s j a h r deutlich angeben.

Wo der Betrag der Besoldung nicht angegeben ist, wird derselbe bei der Ernennung festgesezt. Nähere Auskunft ertheilt die für die Empfangnahme der Anmeldungen bezeichnete Amtsstelle.