BBl 1879 III 73

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B e r n . Zu verzeichnen sind 7 Fälle von Milzbrand. In Thun mussten 3 Pferde der Artillerie-Rekrutenschule wegen Roz abgethan werden. L u z e r n. Die 2 Viehstände in Ettiswyl und Alberswyl, die wegen Lungenseucheverdacht unter Stall- resp. Hofbann gestellt wurden, sind wieder freigegeben worden. F r e i b u r g. In diesem Kanton ist ein Fall von Schafräude vorgekommen, der aber keine weitere Verbreitung erlangt hat. G r a u b ü n d e n , l Rozfall in Chur. A a r g a u. Das rozverdächtige Pferd in Reinach wurde polizeilich abgethan. — Ueber die Gemeinde Aarburg ist die Hundesperre verhängt worden. Nach dem jüngsten Viehseuchenbülletin von E l s a ss - L o t h - r i n g e n richtet die Lungenseuche in diesem Lande noch immer neue Verheerungen an, troz der durchgreifendsten Massregeln. Das Verbot der Einfuhr von Rindvieh aus Frankreich nach dem Elsass besteht fort. Die Aufhebung der schweizerischen Sperre gegen die französischen Grenzdepartemente, in denen nach Erhebungen der elsässischen Behörden die Lungenseuche noch herrsche, hat die lezteren veranlasst, auch die Einfuhr von Rindvieh aus der Schweiz, über welche französisches Vieh nach dem Elsass eingeführt werde, zu verbieten. Am 30. Juni erscheinen in der österreichisch-ungarischen Monarchie durch Rinderpest noch verseucht : in Galizien 3, in Dalmatien 2 Ortschaften. B e r n , den 4. Juli 1879. Schweiz. Handels- und Landwirthschafts-Departement.

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Jahr 1879 Année Anno

Band 3 Volume Volume

Heft 33 Cahier Numero

Geschäftsnummer --- Numéro d'affaire Numero dell'oggetto

Datum 12.07.1879 Date Data

Seite 73-73 Pagina

Ref. No 10 010 397

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