Überbauungsplan Vadianstr. - Kornhausstr. - Davidstr. - Speerstrasse

Sondernutzungsplan · St. Gallen

Dokument

Nummer
1971-0160
Art
Sondernutzungsplan
Gemeinde
St. Gallen
Kanton
St. Gallen
Ebene
Gemeinde
Genehmigt
01.06.1971
In Kraft seit
01.06.1971

Karte

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Text

Genehmigungsverfügung

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KANTONS iT.GALLEN LAMMLISBRUNNENSTRASSE 54

TELEFON (071) 22 88 24

Ganzen Text zeigen

9000ST.GALLEN,

den 2.

Juni 1971.

An den Stadtrat St. Gallen Rathaus 9000 St. Gallen

Sehr geehrte Herren, In der Beilage übermitteln wir Ihnen den vom Baudepartement mit Datum vom 1.Juni 1971 genehmigten Ueberbauungsplan für das Gebiet zwischen Vadianstrasse/Kornhausstrasse/Davidstrasse/Speerstrasse mit besonderen Vorschriften in einer Ausfertigung. Zwei Exemplare davon bleiben zur Dokumentation bei uns bezw. beim kantonalen Planungsamt. Mit vorzüglicher Hochachtung Baudepartement des Kantons St.Gallen Für die Kanzlei :

Beilage erwähnt.

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besondere Vorschriften

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v om 12 . Januar 1971Besondere Vorschriften

zum

Ueberbauungsplan für das Gebiet zwischen Vadianstrasse/Kornhausstrasse/Davidstrasse/Speerstrasse

26. Jan. 1971 Gestützt auf A r t . 2 und 73 ff der Bauordnung vom 27. Februar 1923 erlässt der Gemeinderat zum Ueberbauungsplan für das Gebiet zwischen Vadianstrasse/Kornhausstrasse/Davidstrasse/Speerstrasse folgende Vorschriften :

Art. 1 Geltungs­

bereich

KDie . Vorschriften gelten für das im Ueberbauungsplan 1:500 schwarz umrandete Gebiet zwischen Vadian-, Kornhaus-, Davidstrasse und Speerstrasse. 2 Soweit diese Vorschriften keine Regelung enthalten, fin­ den die Bestimmungen der geltenden städtischen Bauordnung er­ gänzende Anwendung.

Art ■ 2

Gesamt­ wirkung

Im Hinblick auf die besondere städtebauliche Bedeutung des Quartiers sind die Neubauten ästhetisch, architektonisch und masstäblich besonders sorgfältig zu gestalten und alle zumutbaren Vorkehren für eine befriedigende Einfügung der Bauten und deren Umgebung ins Stadtbild zu treffen.

Baulinien

Art. 3 *Die Uberbaubare Fläche wird durch die Baulinien begrenzt

sie dürfen nicht überschritten werden. 2

Die Fassaden des zweigeschossigen Basisbaues nordöstlich der Gutenbergstrasse sind gegen die Vadianstrasse, Kornhaus­ strasse und gegen die Davidstrasse durch Rückstaffelungen in­ nerhalb der Baulinien masstäblich zu gliedern.

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Die Baupolizeibehörde kann für die Hochbauten gering­ fügige Abweichungen von den Baulinien zulassen, jedoch darf die Ausnutzung nicht grösser werden als gemäss Ueberbauungsplan.

Art. 4 Geschlossene

Bauweise

Die Ueberbauung zwischen Kornhausstrasse und Gutenberg­ strasse ist in geschlossener Bauweise auszuführen. Bei etap­ penweiser Ausführung ist das spätere Zusammenbauen sicherzu­ stellen.

Art. 5 Gebäude­

höhe

Die im Ueberbauungsplan festgelegten Koten bestimmen die zulässige Gebäudehöhe (Oberkant Brüstung).

Art. 6 Dachgestaltung

und

Dachaufbauten

^Die Baukörper sind flach abzudecken. ^Dachaufbauten sind mit Ausnahme von Absatz 3 nicht zu­ lässig . O Technisch unumgängliche Aufbauten sind in ihren Ausmas­ sen möglichst zu beschränken und in die Mitte des Baues abzu­ rücken .

Feuerpoli­ zeiliche Vor­ schriften

Art. 7 ^Die Hochhäuser sind in feuerbeständiger Konstruktion zu

erstellen. 2

Das Treppenhaus ist feuerbeständig und als selbständiger

Raum zu erstellen; dabei sind die Richtlinien über Brandschutz­ massnahmen bei Hochhäusern der Vereinigung kantonaler Feuer­ versicherung sans tal ten, Ausgabe 1965, einzuhalten.

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Reklamen

Art. 8 ^Reklamen aller Art sind bewilligungspflichtig. Der Ge­

bäudeeigentümer hat einen Gesamtplan für die Reklamegestaltung einzureichen. 2

Hinsichtlich Art, Grösse und Farbe der Reklamen hat die

Baupolizeibehörde im Einzelfall die Einschränkungen festzule­ gen, die ihr zum Schutz des Stadtbildes notwendig erscheinen. Die Anbringung von Reklamen über der Dachtraufe ist unzulässig

Garagen

Art. 9 Es sind Abstellflächen für Motorfahrzeuge auf privatem

Grund gemäss A r t . 92ter des Nachtragsgesetzes zum Gesetz über das Strassenwesen vom 6. März 1961 zu erstellen.

Verkehrspolizeiliche Vorschriften

Art. 10 ^

Der Zubringerverkehr zum Gebäude südwestlich der Guten­ bergstrasse muss von der Davidstrasse aus erfolgen. 2

Güterumschlag auf öffentlichem Grund ist nicht zulässig.

Diese Vorschriften erwachsen mit der Genehmigung durch das kantonale Baudepartement in Rechtskraft.

St.Gallen, den

2 6. Jdll. 1971 Im Namen des Gemeinderates Der Präsident:

Un I Ori^ — Der

Vom Baudepartement des Kantons St. Gallen g e n e h m ig t a m

1. JunilMl Der Regier/ingsrat^

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