Gestaltungsplan Sunneberg

Sondernutzungsplan · Zuzwil (SG)

Dokument

Nummer
1993-8360
Art
Sondernutzungsplan
Gemeinde
Zuzwil (SG)
Kanton
St. Gallen
Ebene
Gemeinde
Genehmigt
23.07.1993
In Kraft seit
23.07.1993

Karte

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Text

Genehmigungsverfügung

L ä m m lis b ru n n e n s tra s s e 54, 9001 S t.G allen

B a u d e p a rte m e n t

T e le fo n 071 21 30 03, T e le fa x 071 21 39 60

des K antons S t.G allen

St. Gallen,

23.

Juli

G e me i n d e r a t 9524 Zuzwil

Ganzen Text zeigen

1993

Gen ehm igu ng eines G e m e i n d e e rl as se s

Sehr geehrter Herr Ge me i n d a m m an n Sehr geehrte Ge mei n de rä t e

Sie haben uns 731.1;

in N ac ha ch tu ng vo n A r t . 31 des Ba u ge se tz es

abgekürzt BauG)

fo lg end en Erlass

(sGS

zur G e n e h m i g u n g e i n g e ­

reicht :

- Ge st a l t ung sp la n Sunneberg mit b e s o n d e r e n V o r s c h r i f t e n

Der Ges ta lt u ng sp l an

regelt die b e s o n d e r e B a u w e i s e

des Grundstücks Nr.

1006

(knapp 3'000 m2).

für e in en Teil

Die se r Gru nd st üc ks te il

liegt nach d em Z on enp la n der G e m e i n d e Zuzw il v o m 27. in der W oh nz on e für Ein- und Zw ei fa mi li en hä us er . Areal

liegt

grenzt

an die Landwi rts cha ft szo ne .

F e br ua r

1989

Das fragl ich e

im S o n n e n b e r g , am ös t l i c h e n D o r f e n d e von Zuzwil.

Es

Der Erlass

sieht auf en ge m R a u m die E r s t e l l u n g von neun W o h n e i n ­

heiten vor.

Es ist eine sehr d i c h t e U e b e r b a u u n g vorgesehen,

Gegensatz

steht zur umliegenden,

häusern geprä gte n Ueberbauung.

die im

von freistehenden Einfamilien­

Ein e E r w e i t e r u n g der d i ch t e n U e b e r ­

bauung

ist weder mö gl i c h noch vorgesehen.

Im w e i t e r e n ist zu b e ­

denken,

dass sich das B a u g r u n d s t ü c k u n m i t t e l b a r

am Dor fr an d be-

—

2

—

f i n d e t , in e i n e m landscha ft li ch e x p o ni er te n Gebiet. dass die H a u p t b a u t e n bis un mi ttelbar

Hi nzu k o m m t ,

an die L a n d w i r t s ch af tsz one

reichen sollen.

Mit B l i c k auf A r t . 3 Abs.

2 zweiter Satz BauG kann der G e s t a l ­

tu n gs pl a n g en ehm ig t w e r d e n . Es ist jedoch ausdrü ckl ich darauf h i n ­ zuweisen, Nr.

dass die Ue b e r ba uu ng nur jenen Teil des Gru ndstücks

1006 b e l e g e n darf,

unzulässig,

der der Bauzone zuge sc hi ed en ist. Es wäre

den aufgrund des Ue be rb a u u n gs ko nz ep te s

schwung d u r c h den Ei nbezug von angrenzenden,

spärlichen U m ­

der L a n d w i r t s c h a f t s ­

zone z u g e s c h i e d e n e n Fläch en er gänzen zu wollen.

In A n w e n d u n g von A r t . 31 BauG und A r t . 94 Abs. über die V e r w a l t u n g s r e c h t s p f l e g e

(sGS 951.1;

V e r b i n d u n g mit Nr.

26.01 des Gebührent ari fs

Gemeindeverwaltung

(sGS 821.5)

1. Der an ge füh rt e Erlass wi r d

1 des Gesetzes

abgekürzt VRP)

in

für die Staats- und

verfügt das Baudepartement..:,

im Sinn der Erw äg un ge n genehmigt.

2. Die Geb üh r für d ie se Ver fü gun g beträgt Fr.

1'5 00 .—

.

R e c h t s m i t t e l b e l e h r u n g : Geg en diese Verfü gun g kann nach A r t . 43 Abs.

1 VRP

innert vi er z e hn Tagen seit Eröffnung Rekurs bei m

Re g i e r u n g s r a t er h o b e n werden.

Mit

fr e u n d l i c h e n Gr ü s s e n Der V o rs te her :

sig. Dr. W. Kägi Dr. W. Kägi Regier un gsr at

Beilage: - Genehmigter Erlass - Ei n za hl un gss ch ein

Kopie : - Rechts ab te ilu ng - Planungsamt - R e c h n u n g s führer

(2) (2)

Plan mit besonderen Vorschriften

5 8 0 .8 2 m ü.M.

{**<9

Gemeinde Zuzwil Kanton St. Gallen

1030 # # #

e e e

o 5 80 .90

Gestaltungsplan Sunneberg

5 83 .10 <

P *

5 8 0 .5 0

lf 5 77.90 577 .50

Vom Gemeinderat erlassen am: Der Gemeindammann:

YvCi-i

/V

Öffentliche Planauflage:

1 1 1

3 1» März 1993

/L&Y

574.50 I

957

56

M 1:200

5 74.90

Der G/meinderatsschreiber:

(5 7 0 ,2 0 );

2 B. Mai 1393 —

2 8. Juni 1393 •f5 72 .90 [

u :

Vom Baudepartement des Kantons St. Gallen genehmigt am:

H

23. Juli 1993

m

Der Vorstek <

Plannummer: 69.1-01/001

Plandatum: 21.1.1993 / 2 7 . 1 .1993 / 19.4.1993

Architektur: Planung:

u

Gräflich + Monard, Architekten SIA, St. Gallen Eigenmann Rey Rietmann, Raumplaner BSP, Herisau

h Legende

1 3

Umgrenzung Planungsgebiet

Art. 1 Geltungsbereich

Der Beilageplan mit dem Vorprojekt sowie das Arbeitsmodell (Foto) sind rich­ tungsweisend.

Grundfläche Zugang Sitzplatzaufbauten mit Dachneigung

5 7 3 /7 0 )

Art. 7 Zufahrtsstrasse Nord

o o

Zufahrtsweg

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Wendeplatz LKW 8 m / PW

Der Gestaltungsplan Sunneberg bezweckt die Erstellung einer verdichteten, der Topografie eingepassten und auf überdurchschnittlicher W ohnqualität beruhenden Überbauung mit einheitlichem Charakter.

( Privat )

Umgebungsgestaltung Wo keine Hof- oder Gemeinschafts- und Spielbereiche festgelegt sind, ist die Umgebungsgestaltung kontinuierlich dem bestehenden Terrainverlauf anzu­ passen.

Art. 2 Zweck

Gebäudehöhe (= Firsthöhe) / Niveau in m ü. M.

Zwischen den durch Richtungspunkte bezeichneten Stellen ist der Bereich für eine öffentliche Fusswegverbindung freizuhalten.

Die Sitzplatzaufbauten sind min. zweiseitig offen zu halten oder verglast aus­ zuführen.

Max. Ausdehnung unterirdische Bauten Schutzraum

Art. 12 Richtungspunkte

Zusätzlich zur Gebäudehöhe dürfen Aufschüttungen von max. 50 cm Höhe vorgenommen werden.

Diese Vorschriften gelten für das im Gestaltungsplan Sunneberg umgrenzte Gebiet. Sofern nachfolgend keine abweichende Regelungen getroffen wer­ den, gelten die Vorschriften des rechtskräftigen Baureglementes der Ge­ meinde Zuzwil.

Grundfläche Sitzplatzaufbauten

Dachgestaltung Es sind nur Flachdächer zulässig. Die Dächer sind bezüglich der Dachauf­ sicht mindestens zu 80 % zu bepflanzen. Sicherheitsabschrankungen sind entlang der begehbaren Flächen zu realisieren.

Allgemeine Bestimmungen

Grundfläche Vorbauten

/ / / / / .

9M

Art. 6 Grundflächen Wohnbauten

y /'/'T /-

)______________

□

Besondere Vorschriften

Festlegungen eee

—

1

Art. 8 Kehrichtabstell-/ Kompostierplätze

Im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens sind Kehrichtabstellplätze nach­ zuweisen. Kompostierplätze können, soweit sie nicht einzeln realisiert wer­ den, an den im Plan bezeichneten Stellen realisiert werden.

II.

Überbauungs- und Gestaltungsbestimmungen

Überdeckte Autoabstellplätze Bewohner

Art. 9 vz

Offene Autoabstellplätze Besucher

o - z >

Richtungspunkt öffentliche Fusswegverbindung

►

Art. 3 Gemeinschafts - und Spielbereich offen

Gemeinschafts - und Spielbereich überdeckt

( Neu ) Die Zahl der Vollgeschosse gemäss Regelbauvorschriften findet keine Anwendung.

Kompostplatz

Hinweise Erschliessungsstrasse Bauzonengrenze

o o o

Art. 5 Erschliessungsbestimmungen

Spezielle Regelbauvorschriften Die zulässige anrechenbare Geschossfläche innerhalb des Planungsgebie­ tes beträgt 1600 m2.

Privater Hofbereich Hochstämmige Bestockung

Die Energieversorgung hat zentral zu erfolgen.

III.

Art. 4 Spielwiese

Für den Heizenergiebedarf sind die Zielwerte gemäss SIA Norm 380/1 einzuhalten.

Die Grundflächen bezeichnen die Lage und Stellung der Bauten. Zusammen mit der Gebäudehöhe (= Firsthöhe) in m ü. M. wird die max. Ausdehnung der Baukörper bestimmt. Eine Unterschreitung dieser Ausdehnung ist bis zu max. 50 cm zugelassen. Hauptbauten sind, mit Ausnahme des Schutzrau­ mes, nur innerhalb der Grundflächen zulässig.

Hauszugang

Energie

Grundflächen

Gestaltung Die Bauten und Anlagen sind bezüglich der Lage und Stellung, der Fassa­ den- und Dachgestaltung sowie der Baumassenverteilung und Umgebungs­ gestaltung aufeinander abzustimmen. Farbe und Material sind so zu wählen, dass sich die Überbauung zurückhaltend in die bestehende Situation inte­ griert.

Interne Fusswegverbindung Im Baugesuch ist die Bebauung, Erschliessung und Gestaltung über das gesammte Planungsgebiet aufzuzeigen

Mit dem Gestaltungsplan Sunneberg und den dazugehörenden besonderen Vor­ schriften erklären sich folgende Grundeigentümer gemäss Art. 28 Baugesetz ein­ verstanden:

Art. 10 Zufahrt / Parkierung

Die Zufahrt für die überdeckten Bewohner-Autoabstellplätze hat von der Sonnenbergstrasse über den im Plan bezeichneten Bereich zu erfolgen. Die Verzweigung mit der nordwärts weiterführenden Zufahrtsstrasse (privat) ist übersichtlich auszugestalten.

Grundstück Nr.

Grundeigentümer

1006

Mäder Herbert

Pro Wohneinheit ist min. 1 Autoabstellplatz, für Besucher pro drei W ohnein­ heiten min. 1 Autoabstellplatz in den dafür vorgesehenen Bereichen sicher­ zustellen.

Mäder Paul Ochsner - Mäder Doris 1218

Mäder Paul

1409

Politische Gemeinde

1491

Moser Ernst

Art. 11 Zufahrtsstrasse Nord (privat)

Die Zufahrt zum nördlich gelegenen Gebiet ist zu gewährleisten. Die Zu­ fahrtsstrasse hat eine Breite von min. 3.0 m aufzuweisen.

Unterschrift