Überbauungsplan Sonnental - West

Sondernutzungsplan · Oberbüren

Dokument

Nummer
1971-8461
Art
Sondernutzungsplan
Gemeinde
Oberbüren
Kanton
St. Gallen
Ebene
Gemeinde
Genehmigt
09.11.1971
In Kraft seit
09.11.1971

Karte

7 Planinhalte, aus den Nutzungsplandaten des Kantons (geodienste.ch).Ganze Karte öffnen

Dateien

GenehmigungsverfügungIn neuem Tab öffnen

Text

Genehmigungsverfügung

V //

Ê 'W O'-

9. November 1971

An den Gemeinderat Oberbüren 9245

Oberbüren

Teilzonenplan und Ueberbauungsplan "Sonnental-West" Sehr geehrter Herr Gemeindammann, Sehr geehrte Herren Gemeinderäte, In der Beilage erhalten Sie die oben genannten Pläne je in einem Exemplar retour. Sie wurden unter heutigem Datum vom Baudepartement genehmigt. Je ein Exemplar dieser Pläne bleibt zur Dokumentation bei uns bezw. beim Pla­ nungsamt . Mit vorzüglicher Hochachtung Baudepartement des Kantons St. Gallen Für die Kanzlei :

sig. K. Meier

Beilagen erwähnt

Plan mit besonderen Vorschriften

Sitzunn vom

I

- 9. AUG. 1971

Gemeinde Oberbüren

Prot. N r. _

Besondere V orschriften >>A

Überbauungsplan Sonnental - W est

Art*

Ganzen Text zeigen

1

Der Ueb e r b o u u n g s p l a n bezweckt eine ortsbaulich und e r s c h l i e s s u n g s t e c h n i s c h optimale Quart i e r ü b e r b a u u n y im Gebiet Sonnental-West. Die folgenden Erfordernisse müssen vor allem erfüllt sein:

1 :1000

- Gute Beziehung Umgebung;

zur örtlichen

und l a n d s c h aftlichen

- Sorgfältig durchdachte Grundrisse, insbesondere inbezug auf Wohnhygiene. Keine Wohnung darf mit der Mehrzahl der Wohn- und Schlafräume auf die n ö r d ­ liche H i mmelshälfte orientiert sein. - Die aus der gemischten Nutzung r e s u l tierenden Bauten dürfen sich weder baulich noch betrieblich stören;

NAM EN S DER

DES

- Trennung von Fussgänger-

G EM EINDERATES :

- E r s t e l l u n g von v e r k e h r s a b s e i t i g e n K i n d e r s p i e l p l ä t z e n in d e r Grösse von m indestens 20 % der zu W o h n zwecken g e n u t z t e n Geschossfläche.

G E M E IN D E A M M A N N :

Art.

2

G e m ä s s Art. 9 2 t e r des kant. p r i v a t e m G r u n d A b s t e l l - und G a r a g e n zu e r s t e l l e n . D a b e i gen: - 1 Abstellplatz j e d o c h mind. - 1 Abstellplatz

Vom Baudepartem« des Kantons St. W ien

F %

S t r a s s e n g e s e t z e s s in d auf E i n s t e l l p l ä t z e resp. gelten folgende Bestimmun

pro 80 m2 W o h n g e s c h o s s f l ä c h e , 1 A b s t e l l p l a t z pro W o h n u n g . pro 40 m2 G e s c h ä f t s g e s c h o s s f l ä c h e .

g e n e h m ig ^ a m 9. Nov. 191 Art, 3

Der Regieru/igsrat;

Im E i n z u g s g e b i e t des U e b e r b a u u n g s p l a n e s ist die E r s t e i lung von nach a u s s e n in E r s c h e i n u n g t r e t e n d e n E i n z e l ­ a n t e n n e n a n l a g e n für R a d i o und F e r n s e h e n nur e r l a u b t , wenn Innenantennen keinen guten Empfang gewährleisten. Bei G e s a m t ü b e r b a u u n gen m u s s erstellt w e r d e n .

Büro für O rts- und Regionalplanung

Bei ortsbaulich guten G e s a m t ü b e r b a u u n g e n im W o h n g e ­ biet W2 über ein Areal von wenigstens 4'000 m2, die g e g e n ü b e r der zonengemassen U e b e r b a u u n g eindeutige V o r t e i l e (wie vermehrte G r ü n f l ä c h e n , grössere K i n d e r ­ s p i e l f l ä c h e , mind. 60 % der e r f o r d e r l i c h e n Motorfahrzeugabst e l l p l ä t z e unter Terrain, überdur c h s c h n i t t l i c h e arc h i t e k t o n i s c h e und grundrissliche Gestaltung, b e s o n ­ ders gute Einfügung ins Orts- und Landschaftsbild, usw bringen, kann der Gemeinderat eine Erhöhung der A u s ­ nü t z u n g s z i f f e r um max. 20 % gewähren. (Erhöhung der A u s n ü t z u n g s z i f f e r von 0,40 auf 0,48, usw.). Im Rahmen dieser A usnützung ist der G e m e i nderat auch befugt, für einzelne Bauten die 3-geschossige Bauweise z uzu­ lassen.

Art.

5

Bei den nördlich der Staatsstrasse Ober b ü r e n - B r ü b a c h liegenden G r u n d stücken ist bei Neubauten und TerrainVe ränderungen ein mind. 2 m breiter L a n d streifen so anzulegen, dass jederzeit ohne weitere bauliche V o r ­ kehrungen das Trottoir erstellt werden kann. Allfällige Stützmauern und Böschungen sind somit um mindestens 2 m von der Staatsstrasse zurückzusetzen und das Terrain ist demjenigen der Staatsstrasse anzugleichen.

Art.

6

Die

Strassenfläche

W 2

(G esam tüberbauungen

zulässig)

Gemeinschaftsantenne

4

P erim eter

Baulinie

e ine

Art.

Legende

Wohngebiet

und Fährverkehr;

Ein- bzw. Ausfahrten auf die S t aatsstrasse sind für mehrere Bauland p a r z e l l e n so weit als möglich zusammenzufassen. Garagen mit direkter Ausfahrt auf die S taatsstrasse haben von dieser einen Abstand von m indestens 7\50 m aufzuweisen, bzw. 5,o0 m von d er zukünftigen Trottoirgrenze.