Überbauungsplan EMPA - Lerchenfeld

Sondernutzungsplan · St. Gallen

Dokument

Nummer
1992-0163
Art
Sondernutzungsplan
Gemeinde
St. Gallen
Kanton
St. Gallen
Ebene
Gemeinde
Beschlossen
14.01.1991
Genehmigt
26.03.1992
Publiziert
15.10.1991
In Kraft seit
26.03.1992

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Text

Genehmigungsverfügung

Baudepartement des Kantons St.Gallen

St. Gallen,

26. Mä rz

1992

Läm m lisbrunnenstrasse 54, 9001 St. Gallen Telefon 071 21 30 03 Telefax 071 21 39 60

Stadtrat 9001 St. Gallen

Ge n e h m i g u n g eines Gemeindeerlasses

Sehr ge ehr ter Herr Stadtammann Sehr ge e h r t e Stadträte

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Sie hab en uns 731.1;

in Nachachtung von A r t . 31 des Baugesetzes

abgekürzt BauG)

(sGS

folgenden Erlass zur Genehmigung e i n g e ­

reicht :

- U e b e r b a u u n g s p l a n EM PA-Lerchenfeld mit b es on de re n Vo rs ch r i f te n

Der f r a gl ic he Erlass

regelt Ue be rbauung und Erschliessung im G e ­

biet L e r ch en fe ld st ra sse /Ei sb ah nw eg .

Un te r anderem ist vorgesehen,

d i e L e r c h e n f e l d s trasse in einer späteren Phase in Richtung Zürc h e r s t r a s s e zu v e r l ä n g e r n und hiezu den B u r g we ih er ba ch zu ü b e r ­ queren .

Das Amt weist

für U m w e l t s c h u t z , Abteilung G e w ä s s e r b au und - u n t e r h a l t ,

in seiner Stellu ng na hm e vom 10. Mä r z

derzeit

1992 daraufhin,

dass

für den B u r gw ei he rb ac h ein A u s b a u - und Sanierun gs kon zep t

au s g e a r b e i t e t werde.

Die Ar be it en stünd en kurz vor d e m Abschluss.

E i n e al lf ä l l i g e U eb er que ru ng des B u r g w e i h e r baches durch die L e r c h e n f e l d s trasse bedürfe einer Be w il li gu ng nach A r t . 50 des

—

Was se r b a u g es et z es

2

—

(sGS 734.11).

Materiell habe sich die Ueber-

q u er un g zudem an die Ra nd be di ng un ge n zu halten, R a h m e n des Sanieru ngs ko nz ept es

die derzei t

im

Burgweiherbach e ra rbe it et würden.

In An we ndu ng von A r t . 31 BauG und A r t . 94 Abs. üb er die V e r wa lt un gs r ec ht sp fl eg e

(sGS 951.1;

1 des Gesetz es

abgekürzt V R P ) .in

V e r b i n d u n g mit Nr.

26.01 des Gebührentarifs für die Staats - und

Gem ei nd ev er wa lt un g

(sGS 821.5)

1. Der

angeführte Erlass wird

verfügt das Baudepartement:

im Sinn der Er wäg ung en genehmigt.

2. Die Gebühr für diese Ve r f ü gu ng beträgt Fr.

600 .—

.

R e c h t s m i t t e l b e l e h r u n a : Gegen diese Verfügung kann nach A r t . 43 Abs.

1 V RP innert vie rze hn Ta gen seit Eröffnung Rek ur s be i m

R e gi er un gs ra t erhoben werden.

M it

freundlichen Grüsse n Der Vo rs teh er ;

elg. Dr. W. Ganger Dr. W. Geiger Regier ung sra t

Beilage: - Gen eh mi gt er Erlass - E i n z a hl un gs sc he in

Kopie: - Rec ht sa bt ei lu ng (2) - Plan ung sam t - A mt für Umweltschutz, Se kt io n Wass erb au - R e ch nu ng sf üh re r (2)

Ab t e i lu ng Gewässerbau und - u n t e r h a l t ,

Plan

#

Stadt St.Gallen

Ueberbauungsplan 1:500 E M P A - Lerchenfeld gemäss Art. 22 Baugesetz vom 6.Juni 1972

Der Stadtammann:

VOM STADTRAT BESCHLÖSSE! AM:

8. OKT. 1991 Im Namen des Stadtrates üapn Stadtschreiber:

OEFFENTLICH AUFGELEGT VOM: BIS:

15. OKT. 1991 15. NOV. 1991

Ganzen Text zeigen

53 150

Der Präsident des Grossen Gemeinderates:

VOM GROSSEN G E M E IN D E # ! E AM:

14. JAN. 1991 Der Stadtschreiber:

Der Vorsteher des Baudepartementes:

VOM BAUDEPARTEMENT GENEHMIGT am:

647. SO

z/l

26. März 1992

Eisbahnweg

L

5

10

1

WxiSmW

15

20

Hochbauamt

25m

Datum : 31. 7. 1991

Legende Festlegungen 640.00

Perimeter Hauptbaulinie

662.00

ZI

Baubereich I Baubereich II Freifläche Fläche für Parkierung Maximale Gebäudehöhe

X

Strassenüberführung

(gemäss A rt# Beso.Vorschriften)

Richtungspunkte

Hinweise Trasse für projektierte Lerchenfeldstrasse

►

Zu- und Wegfahrten Bäume Gewässer

-52950

besondere Vorschriften

Besondere

Art. 1 V orschriften zu dem Ueberbauungsplan EMPA - Lerchenfeld

Geltungsbereich

Die besonderen Vorschriften gelten für das im Plan schwarz umrandete Gebiet. Sofern nachste­ hend nichts anderes bestimmt wird, gelten die Vorschriften der Bau- und Zonenordnung der Stadt St.Gallen. Alle in der Legende zum Plan als Festlegungen bezeichneten Planelemente sind verbindlich. Die übrigen Planelemente sind richtungsgebend.

Art. 2 Hauptbaulinien

Die Hauptbaulinien regeln den Abstand zu den Strassen und Gewässern. Entlang der zukünftigen Lerchenfeldstrasse sind unterirdische Bauten erlaubt, sofern sie Strassen- und erschliessungs­ technisch keine Behinderungen darstellen. Es besteht keine Pflicht auf diese Baulinien zu bauen. Der Gewässerabstand zum Burgweiherbach hin kann bis auf ein Mindestmass von 15 m reduziert werden, wenn an anderer Stelle gegenüber dem Burgweiherbach die gleiche Fläche innerhalb des Baubereiches als Freifläche kompensiert wird. Innerhalb der Baulinien gelten die Gebäudeabstände gemäss Ziff. 4.2 der Allgemeinen Brand­ schutzvorschriften vom 1.9.1985. Unterirdische Bauten sind zulässig.

Art. 3 Baubereich I

Die Bauten haben sich bezüglich der Baukörper, Materialwahl und Farbgebung gut in das Stadtund Landschaftsbild einzufügen.

Art. 4 Baubereich II

Bauten im Baubereich II setzen ein Gesamtkonzept für diesen Baubereich voraus. Provisorien sind zulässig, wenn dadurch der Charakter des Grünbereiches (Freifläche gem. Art. 5) nicht wesentlich beeinträchtigt wird. Das Gesamtkonzept soll mit einer guten städtebaulichen und architektonischen Lösung auf die Hauptbauten im Baubereich I sowie auf den Charakter des Grünbereiches entlang des Burgweiher­ baches Bezug nehmen. Soweit aufgrund des Gesamtkonzeptes notwendig, ist der Ueberbauungsplan mit den besonderen Vorschriften zu ergänzen.

Art. 5 Freifläche

Die Freifläche ist von Bauten und Anlagen freizuhalten. Ausgenommen vom Bauverbot sind Wege und Erholungseinrichtungen, Anlagen für den Wasserbau, Feuerwehrzufahrten und dergleichen.

Art. 6 Parkiemng

Die oberirdische Parkiemng ist nur auf der im Plan vorgesehenen Fläche sowie im Baubereich I entlang der Mingerstrasse zulässig. Die Berechnung der Anzahl Parkplätze richtet sich nach dem zum Zeitpunkt der Baubewilligung gültigen Parkplatzreglement der Stadt St.Gallen.

Art. 7 Gebäudehöhen

Die im Ueberbauungsplan eingetragenen Höhenkoten bestimmen die maximal zulässige Gebäude­ höhe . Darüber hinaus sind ausschliesslich technische Dachaufbauten im Sinne von Art. 29 der Bauordnung der Stadt St.Gallen gestattet.

Art. 8 Strassenüberführung

In dem dafür vorgesehenen Bereich kann das Trassee der Lerchenfeldstrasse auf eine Breite von 5 m mit max. 2 Geschossen überbaut werden. Das Lichtraumprofil der Strasse muss min. 5.50 m ab Deckbelag betragen.

Art. 9 Fuss- und Radwege

Zwischen den Richtungspunkten ist ein Streifen von 3 Meter Breite derart von Bauten freizuhalten, dass zwischen diesen Punkten ein Fuss- und Radweg in möglichst direkter Linienführung erstellt werden kann. Der Weg därf als Feuerwehrzufahrt benutzt werden.

St. Gallen, 14. Januar 1992

Im Namen des Grossen Der Präsident:

Der Stadtschreiber

Vom Baudepartement des Kantons St.Gallen genehm igt am

Gemeinderats