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OR. Revision (GmbH sowie Revisionsrecht)

9870 · Amtliches Bulletin

Dated Dec 13, 2005

https://lexipedia.io/en/docs/ch/ab-bo-bu/9870/de/or-revision-gmbh-sowie-revisionsrecht

Retrieved on Sep 6, 2026

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Parliamentary business: OR. Revision (GmbH sowie Revisionsrecht) (01.082)

01.082

OR. Revision (GmbH sowie Revisionsrecht)

Janiak Claude · P-M · Nationalrat · Basel-Landschaft · Sozialdemokratische Fraktion

1. Obligationenrecht (GmbH-Recht sowie Anpassungen im Aktien-, Genossenschafts-, Handelsregister- und Firmenrecht)

1. Code des obligations (Droit de la société à responsabilité limitée; adaptation des droits de la société anonyme, de la société coopérative, du registre du commerce et des raisons de commerce)

Art. 730a Abs. 2

Antrag der Mehrheit

Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

Antrag der Minderheit

(Sommaruga Carlo, Graf, Jutzet, Marty Kälin, Menétrey-Savary)

Festhalten

Art. 730a al. 2

Proposition de la majorité

Adhérer à la décision du Conseil des Etats

Proposition de la minorité

(Sommaruga Carlo, Graf, Jutzet, Marty Kälin, Menétrey-Savary)

Maintenir

Sommaruga Carlo · Mit-M · Nationalrat · Genf · Sozialdemokratische Fraktion

Il est opportun de rappeler que la révision du droit de la société à responsabilité limitée (Sàrl), sous l'angle de la révision comptable, a été initiée avec comme arrière-fond les scandales financiers suisses - tels ceux de Swissair et des Banques cantonales bernoise, vaudoise, genevoise - et les scandales financiers à l'étranger, tel celui d'Enron.

Cette révision de la révision, si j'ose dire, a pour objectif la professionnalisation des réviseurs, la qualité des révisions et l'indépendance des réviseurs à l'égard des sociétés révisées. Ce dernier point est l'un des éléments clés de cette révision. La question de la fréquence du changement des réviseurs responsables relève de la problématique de l'indépendance du réviseur, élément défaillant dans tous les scandales cités.

Aujourd'hui, il est question de savoir si, dans le cadre de la révision ordinaire, il convient de changer la personne responsable de la révision tous les cinq ou sept ans. La question peut paraître anodine; mais elle ne l'est pas. Par ce choix, le Parlement renforce ou affaiblit l'indépendance du réviseur.

Tout d'abord, permettez-moi de vous rappeler que la révision ordinaire dont il est question ici, et que nous discutons ce matin - la durée maximale du mandat de la personne responsable -, concerne les sociétés qui remplissent deux des trois conditions suivantes, à savoir 10 millions de francs au bilan, 20 millions de francs de chiffre d'affaires et 50 emplois. Cela concerne dans les faits 8 à 10 pour cent de toutes les entreprises suisses, soit des entreprises de grande importance qui disposent largement des moyens pour faire face au coût d'une révision ordinaire et au prétendu surcoût qui pourrait résulter d'un changement de réviseur responsable tous les cinq ans plutôt que tous les sept ans.

En privilégiant une durée maximale de sept ans, la majorité de la commission a privilégié l'intérêt financier des sociétés plutôt que l'exigence de sécurité, de transparence et d'indépendance du contrôle. Maintenir ce choix est, de notre point de vue, un mauvais signal. Il convient de rappeler que les Etats-Unis, qui donnent tout de même le la en la matière, ont opté pour une durée maximale de cinq ans par mandat de révision.

Pour l'Union européenne, le projet de réglementation prévoyait cinq ans. Certes, la Commission européenne a adopté en octobre 2005 une durée de sept ans au maximum, mais elle a laissé le choix aux membres de l'Union européenne de fixer une durée plus courte. Moins de deux mois après l'adoption de cette directive, l'Italie s'inscrivait dans le "trend" actuel de renforcement de l'indépendance des réviseurs et adoptait la limite de cinq ans. C'est certainement la durée qui s'imposera progressivement.

Faut-il encore une fois que la Suisse se distingue par une législation moins exigeante que celle de ses principaux partenaires commerciaux? La réponse est négative. Il convient que la Suisse fixe également à cinq ans au maximum la durée pendant laquelle le mandat de révision peut être maintenu avant que les responsables de la révision soient changés.

Je vous invite donc à soutenir la proposition de la minorité.

Huber Gabi · Mit-F · Nationalrat · Uri · Freisinnig-demokratische Fraktion

Im Namen der FDP-Fraktion ersuche ich Sie, die Mehrheit zu unterstützen.

Unserer Fraktion war es vor allem ein Anliegen, dass die Pflicht zur Rotation bei der ordentlichen Revision gelten soll und nicht nur einfach bei Publikumsgesellschaften, wie dies die frühere Fassung des Ständerates vorsah. Dieses Hauptanliegen wäre mit dem Antrag der Mehrheit erfüllt.

Nun haben wir noch eine Differenz bezüglich der Frage: Rotation nach fünf oder nach sieben Jahren? Wir wissen, in den USA gelten die fünf Jahre, und für diese Frist setzt sich auch der Bundesrat ein. Es bleibt eine Ermessensfrage, welche Zeitspanne wir festlegen. Wir haben auch zur Kenntnis genommen, dass der EU-Rat sich für sieben Jahre im Sinne einer Maximalvorschrift entschieden hat. Die einzelnen Staaten können selber eine kürzere Frist wählen. Mit der Frist von sieben Jahren wären wir aber durchaus bei den Leuten. Ich möchte auch daran erinnern: Wer eine kürzere Frist möchte, kann dies in den Statuten festlegen. Die Gesellschaften wären hier also frei, kürzere Fristen in den Statuten anzusetzen. Ich möchte auch daran erinnern, dass das gleiche Mandat erst nach einem Unterbruch von drei Jahren wieder aufgenommen werden kann. Das ist im internationalen Vergleich eine relativ lange Frist und muss auch ins Verhältnis gesetzt werden zum Wechsel in der Revision nach maximal sieben Jahren, welchen wir Ihnen beantragen. Im internationalen Feld nämlich beträgt der Unterbruch bei der Ausübung eines Mandates ein bis zwei Jahre, und bei uns wären es drei Jahre.

In diesem Sinne beantrage ich Ihnen im Namen der FDP-Fraktion, die Mehrheit zu unterstützen.

Hochreutener Norbert · Mit-M · Nationalrat · Bern · Christlichdemokratische Fraktion

Die CVP-Fraktion ist für den Antrag der Kommissionsmehrheit, d. h. für die Rotationspflicht des leitenden Prüfers alle sieben Jahre und nicht alle fünf Jahre, wie das die Minderheit will. Es gibt zwei Gründe dafür:

1. Die längere Frist ist KMU-freundlicher. Der Wechsel des leitenden Revisors bedeutet für eine Kleinunternehmung stets einen Aufwand. Kommt ein neuer Revisor, der das Unternehmen noch nicht kennt, muss er eingearbeitet, betreut werden. Das geht nicht ohne ein hohes Mass an Einsatz durch Arbeitskräfte des betreffenden KMU. Das ist ein Aufwand ohne Mehrwert. Wenn der Revisor erst nach sieben Jahre wechselt, ist dieser Aufwand natürlich weniger gross, als wenn er alle fünf Jahre ausgewechselt werden muss. Das wollen wir eben nicht; wir wollen ihn alle sieben Jahre auswechseln. Wenn wir unser KMU-Bekenntnis so einfach in die Tat umsetzen können wie in diesem Fall, sollten wir es auch tun.

2. Seit Juli dieses Jahres gibt es eine EU-Richtlinie, welche eine solche Rotationspflicht für die EU erst nach sieben Jahren vorsieht, wie das eben auch die Mehrheit möchte. Nur die USA kennen fünf Jahre. Unser europäisches Umfeld sieht wie gesagt sieben Jahre vor, und im Interesse der Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft, die sich eher am europäischen Umfeld misst, sollten wir auf sieben Jahre gehen.

Folgen Sie also der Kommissionsmehrheit.

Baumann J. Alexander · Mit-M · Nationalrat · Thurgau · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei

Es geht um eine Differenz bei der Dauer des Mandates, es geht um fünf oder sieben Jahre. Es hat mich einer gefragt, wo der Unterschied sei, was den Unterschied ausmache. Es sind zwei Jahre.

Wir stehen unter dem Druck ausländischer Vorschriften. In der Schweiz gibt es auf der einen Seite zahlreiche Gesellschaften, die sich nach amerikanischen Vorschriften ausrichten müssen. Auf der anderen Seite haben wir eine Vorschrift gemäss EU-Recht für die Rotation des leitenden Prüfers nach fünf Jahren. Wenn wir die Frist auf sieben Jahre ansetzen, haben wir die Möglichkeit, dort, wo es für die Gesellschaften tunlich ist, dort, wo sie vor den amerikanischen Gesetzen, dem Sarbanes-Oxley-Act, standhalten müssen, individuell die fünfjährige Frist einzuführen. Man muss es in die Statuten aufnehmen, damit man nachweisen kann, dass man es nicht einfach freiwillig macht, sondern dass es eben eine zwingende Pflicht ist.

Wir sind in der dritten Runde der Differenzbereinigung zwischen Ständerat und Nationalrat. Es geht darum, die Restdifferenzen auszuräumen. Nachdem die Differenzen ja wirklich nur noch gering sind und in der Praxis überwunden werden können, empfehle ich Ihnen - in dem Sinne, dass es dann möglich sein wird, diese Vorlage noch in dieser Session zu Ende zu bringen und nicht noch in die Einigungskonferenz gehen zu müssen -, dem Ständerat zuzustimmen und diese Differenz aus der Welt zu schaffen. Dies empfiehlt Ihnen auch die SVP-Fraktion.

Blocher Christoph · BR-M · Bundesrat · Zürich

Bei der Frage, ob Sie sich für sieben oder fünf Jahre entscheiden, geht es nicht um eine weltbewegende Angelegenheit. Wir haben Ihnen fünf Jahre vorgeschlagen, denn je länger natürlich diese Zeit dauert, in welcher der gleiche leitende Revisor in einem Unternehmen ist, desto grösser wird die Abhängigkeit - darum setzt man ja überhaupt eine Frist fest. Wir haben Ihnen fünf Jahre vorgeschlagen.

Nachdem Sie das letzte Mal mit 87 zu 81 Stimmen noch fünf Jahren zugestimmt haben, hat sich der Ständerat jetzt eindeutig, mit 21 zu 8 Stimmen, für sieben Jahre entschieden, und zwar mit Rücksicht auf kleine Revisionsgesellschaften, wo eine längere Dauer natürlich einfacher und bequemer ist. Diese Differenz gilt es zu bereinigen. Sie haben zu wählen, ob Sie die kürzere Frist nehmen, welche die grössere Unabhängigkeit beinhaltet, oder die längere Frist, welche natürlich den kleineren Gesellschaften entgegenkommt.

Ich wäre froh, wenn Sie die Differenz bereinigen würden, und das hiesse wohl, der Mehrheit zuzustimmen.

Burkhalter Didier · Mit-M · Nationalrat · Neuenburg · Freisinnig-demokratische Fraktion

On constate, dans ce dossier du droit de la révision, de manière générale, que le Conseil des Etats s'est largement rallié aux décisions prises par le Conseil national en septembre dernier. Il ne reste donc qu'une seule et unique divergence: au nouvel article 730a du Code des obligations.

A l'alinéa 2 de cet article, on règle la question du devoir de rotation de la personne qui dirige la révision dans le cas d'un contrôle ordinaire et non restreint. Je rappelle que le contrôle dit ordinaire est en fait le contrôle le plus poussé et qu'il concerne avant tout les entreprises ouvertes au public, mais aussi celles d'une certaine importance économique. On touche donc là, et c'est vrai, comme l'a dit Monsieur Sommaruga, à l'un des éléments fondamentaux de la révision, à savoir l'objectif d'indépendance accrue du réviseur par rapport à l'entreprise.

Toutefois, dans sa dernière version, le Conseil des Etats a fait un pas en direction du texte de notre conseil. Il a fait le pas le plus important à nos yeux, celui consistant à ne pas limiter le devoir de rotation aux seules entreprises ouvertes au public, mais bien à l'appliquer à toutes les entreprises soumises au contrôle ordinaire. Le Conseil des Etats a en revanche maintenu sa position sur la question de la durée, à savoir sept ans, contre cinq ans dans la dernière version de notre conseil.

La discussion de la Chambre des cantons a tourné autour de la pesée des intérêts entre la meilleure connaissance de l'entreprise, que permet une durée plus longue, et la plus grande indépendance, qu'assure une durée plus courte. Par ailleurs, un fait nouveau est intervenu avec la huitième directive de l'Union européenne relative au contrôle des comptes, acceptée définitivement le 11 octobre dernier par le Conseil des ministres, et qui porte à sept ans ce devoir de rotation, en tout cas en termes de durée maximale. Rappelons qu'il se situe à cinq ans aux Etats-Unis, mais seulement pour les entreprises cotées en Bourse. Dès le moment où nous maintenons l'obligation de rotation pour toutes les entreprises soumises au contrôle ordinaire - encore une fois, l'essentiel -, il paraît assez logique de se calquer sur le droit européen et de ne pas devenir plus américain que les Etats-Unis. On peut encore ajouter, comme l'a dit Madame Huber, que rien n'empêche qu'une entreprise décide de prévoir statutairement un tournus au bout de cinq ans.

Il faut enfin rappeler encore les différents votes, donc les rapports de force. Le Conseil des Etats a pris sa dernière décision de manière assez nette, par 21 voix contre 8. Notre conseil, en revanche, était partagé quasiment à égalité lors du dernier vote: 87 voix pour maintenir sa position et 81 voix pour la minorité, qui proposait en fait exactement la version actuelle du Conseil des Etats.

Dès lors, la commission vous propose de vous rallier sagement à la décision du Conseil des Etats, et cela par 14 voix contre 6, et donc d'éliminer toutes les divergences, ce qui nous permettra de mettre en vigueur cette législation au plus vite.

Imfeld Adrian · Mit-M · Nationalrat · Obwalden · Christlichdemokratische Fraktion

Der Ständerat hat nach seiner Beratung vom 1. Dezember eine einzige Differenz zu unserem Rat hinterlassen, nämlich in Artikel 730a Absatz 2 OR, wo es um die Amtsdauer des leitenden Revisors bei den der ordentlichen Revision unterliegenden Gesellschaften geht.

Ihre Kommission für Rechtsfragen hat am 6. Dezember die verbleibende Differenz bei diesem Geschäft behandelt und beantragt Ihnen grossmehrheitlich, nämlich mit 14 zu 6 Stimmen, bei Artikel 730a auf die Haltung des Ständerates einzuschwenken und damit dieses Geschäft zuhanden der Schlussabstimmung zu erledigen.

Wir haben hier im Rat zweimal über diese Rotationspflicht des leitenden Revisors gesprochen und im Gegensatz zum Ständerat, welcher eine Amtsdauer von sieben Jahren vorgesehen hat, zweimal an der kürzeren Amtsdauer von fünf Jahren festgehalten, bei der letzten Behandlung allerdings nur noch knapp mit 87 zu 81 Stimmen. Mit dem letzten Beschluss ist die Kommission für Rechtsfragen in ihrer Mehrheit von der ursprünglichen, strengeren Haltung abgekommen und hat einem Antrag Huber zugestimmt. Der Antrag Sommaruga Carlo, an der fünfjährigen Amtsdauer festzuhalten, fand nur bei einer Kommissionsminderheit Unterstützung. Diese Minderheit finden Sie auf der vorliegenden Fahne aufgeführt. Die Argumente für eine fünf- oder siebenjährige Amtsdauer des leitenden Revisors haben sich durch alle Beratungen hindurch nicht verändert, ich möchte sie deshalb hier nicht wiederholen.

Im Übrigen darf hier kurz, ergänzend zur Berichterstattung aus der Kommission, festgehalten werden, dass mit den Erklärungen zuhanden des Amtlichen Bulletins von Bundesrat Blocher an der Sitzung des Ständerates vom 1. Dezember einige in der Wirtschaft heftig diskutierte Fragen zur Prüfung des internen Kontrollsystems (IKS) und zur Durchführung einer Risikobeurteilung durch den Verwaltungsrat klargestellt werden konnten. Im Bereich der Prüfung des IKS bin ich froh um die Ausführungen, dass hier das IKS im Bereich der Buchführung und Rechnungslegung gemeint ist. Wie bisher beurteilt die Revisionsstelle das IKS in diesem Bereich und kompensiert allfällige strukturelle Mängel durch eigene Prüfungshandlungen. Neu ist, dass die Revisionsstelle dem Verwaltungsrat mitteilt, welche Feststellungen sie in Bezug auf das IKS gemacht hat. Die Risikobeurteilung bleibt auch weiterhin eine Aufgabe des Verwaltungsrates. Der Verwaltungsrat bestätigt im Anhang zur Jahresrechnung, dass eine Auseinandersetzung mit den Risiken der Gesellschaft stattgefunden hat und dass die Risiken beurteilt worden sind. Die Revisionsstelle nimmt eine formelle Betrachtung der Risikobeurteilung durch den Verwaltungsrat vor.

Aus diesem Grund hat sich die Revisionsstelle dazu inhaltlich nicht zu äussern. In diesem Zusammenhang ist an die Vernunft aller Beteiligten - nicht zuletzt im Sinne unserer Absichten für die KMU - und insbesondere an den Verwaltungsrat und an die Revisionsstelle zu appellieren, bei der Umsetzung des neuen Revisionsrechtes das notwendige Augenmass walten zu lassen. Ein Blick nach Amerika zeigt, dass auch bei der vollständigen Einhaltung aller strengen und formalistischen Vorschriften in diesem Bereich Firmenzusammenbrüche leider nicht zu vermeiden sind.

Im Namen der Kommissionsmehrheit beantrage ich Ihnen bei Artikel 730a Absatz 2 Zustimmung zum Beschluss des Ständerates, dies unter Hinweis auf den Antrag der Kommissionsminderheit.

Janiak Claude · P-M · Nationalrat · Basel-Landschaft · Sozialdemokratische Fraktion

Die grüne Fraktion teilt mit, dass sie den Antrag der Minderheit unterstützt.

Abstimmung - Vote

Für den Antrag der Mehrheit .... 111 Stimmen

Für den Antrag der Minderheit .... 49 Stimmen