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AS 2011 5855

Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit

Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE)

Änderung vom 23. November 2011

Der Schweizerische Bundesrat verordnet:

I Die Verordnung vom 24. Oktober 20071 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbs- tätigkeit wird wie folgt geändert:

Ersatz eines Ausdrucks Im ganzen Erlass wird der Ausdruck «Mitgliedsstaaten» durch «Mitgliedstaaten» ersetzt.

Art. 19a Abs. 1 Einleitungssatz

1 Für Staatsangehörige aus Mitgliedstaaten der EU oder der EFTA sowie für Per-

sonen nach Artikel 2 Absatz 3 der Verordnung vom 22. Mai 20022 über die Einfüh- rung des freien Personenverkehrs können die Kantone Kurzaufenthaltsbewilligungen im Rahmen der Höchstzahlen nach Anhang 1 Ziffern 4 und 5 erteilen, wenn:

Art. 20a Einleitungssatz Für Staatsangehörige aus Mitgliedstaaten der EU oder der EFTA sowie für Personen nach Artikel 2 Absatz 3 der Verordnung vom 22. Mai 20023 über die Einführung des freien Personenverkehrs können die Kantone Aufenthaltsbewilligungen im Rahmen der Höchstzahlen nach Anhang 2 Ziffern 4 und 5 erteilen, wenn:

Art. 45 Abs. 1 Betrifft nur den französischen Text.

Art. 77 Abs. 6bis und 7 6bis Bei der Prüfung der wichtigen persönlichen Gründe nach Absatz 1 Buchstabe b sowie Artikel 50 Absatz 1 Buchstabe b AuG werden die Hinweise und Auskünfte von spezialisierten Fachstellen mit berücksichtigt.

2011-1400 5855

Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit AS 2011

7 Die Bestimmungen in den Absätzen 1–6bis gelten für die eingetragene Partner-

schaft gleichgeschlechtlicher Paare sinngemäss.

Art. 86 Abs. 5 Betrifft nur den französischen Text.

Art. 90a Betrifft nur den französischen Text.

II Die Anhänge 1 und 2 erhalten die neue Fassung gemäss Beilage.

III Diese Änderung tritt am 1. Januar 2012 in Kraft.

23. November 2011 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Die Bundespräsidentin: Micheline Calmy-Rey Die Bundeskanzlerin: Corina Casanova

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Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit AS 2011

Anhang 1 (Art. 19 und 19a)

Höchstzahlen für Kurzaufenthaltsbewilligungen

1. Die Höchstzahlen für Kurzaufenthaltsbewilligungen für Personen nach Artikel 19 werden insgesamt auf 5000 festgesetzt: a. Höchstzahlen für die Kantone: 2500 Zürich 504 Schaffhausen 24 Bern 314 Appenzell A.Rh. 14 Luzern 110 Appenzell I.Rh. 4 Uri 9 St. Gallen 153 Schwyz 36 Graubünden 63 Obwalden 10 Aargau 170 Nidwalden 11 Thurgau 64 Glarus 11 Tessin 113 Zug 46 Waadt 197 Freiburg 64 Wallis 82 Solothurn 74 Neuenburg 56 Basel-Stadt 104 Genf 166 Basel-Landschaft 79 Jura 22 b. Höchstzahl für den Bund: 2500

2. Die Höchstzahlen gelten für die Zeit vom 1. Januar 2012 bis zum 31. Dezember

2012.

3. Die durch die Änderung vom 3. Dezember 20104 dieser Verordnung freigege-

benen, aber noch nicht ausgeschöpften Kontingente können weiterhin beansprucht werden. Sie werden der Höchstzahl des Bundes (Ziff. 1 Bst. b) angerechnet.

4. Die Höchstzahlen für Kurzaufenthaltsbewilligungen für Personen nach Arti-

kel 19a werden insgesamt auf 3000 festgesetzt: 1. Januar–31. März 1. April–30. Juni 1. Juli–30. September 1. Oktober–31. Dezember

750 750 750 750

5. Die Höchstzahlen gelten für die Zeit vom 1. Januar 2012 bis zum 31. Dezember

2012 und werden quartalsweise freigegeben.

6. Die durch die Änderung vom 3. Dezember 2010 dieser Verordnung freigege-

benen, aber noch nicht ausgeschöpften Kontingente können weiterhin beansprucht werden. Sie werden auf das erste Quartal des Folgejahres übertragen.

4 AS 2010 5959

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Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit AS 2011

Anhang 2 (Art. 20 und 20a)

Höchstzahlen für Aufenthaltsbewilligungen

1. Die Höchstzahlen für Aufenthaltsbewilligungen für Personen nach Artikel 20

werden insgesamt auf 3500 festgesetzt: a. Höchstzahlen für die Kantone: 1750 Zürich 353 Schaffhausen 17 Bern 220 Appenzell A.Rh. 10 Luzern 77 Appenzell I.Rh. 3 Uri 6 St. Gallen 107 Schwyz 25 Graubünden 44 Obwalden 7 Aargau 119 Nidwalden 8 Thurgau 45 Glarus 8 Tessin 79 Zug 32 Waadt 138 Freiburg 45 Wallis 57 Solothurn 52 Neuenburg 39 Basel-Stadt 73 Genf 116 Basel-Landschaft 55 Jura 15 b. Höchstzahl für den Bund: 1750

2. Die Höchstzahlen gelten für die Zeit vom 1. Januar 2012 bis zum 31. Dezember

2012.

3. Die durch die Änderung vom 3. Dezember 20105 dieser Verordnung freigege-

benen, aber noch nicht ausgeschöpften Kontingente können weiterhin beansprucht werden. Sie werden der Höchstzahl des Bundes (Ziff. 1 Bst. b) angerechnet.

4. Die Höchstzahlen für Aufenthaltsbewilligungen für Personen nach Artikel 20a

werden insgesamt auf 500 festgesetzt: 1. Januar–31. März 1. April–30. Juni 1. Juli–30. September 1. Oktober–31. Dezember

125 125 125 125

5. Die Höchstzahlen gelten für die Zeit vom 1. Januar 2012 bis zum 31. Dezember

2012 und werden quartalsweise freigegeben.

6. Die durch die Änderung vom 3. Dezember 2010 dieser Verordnung freigege-

benen, aber noch nicht ausgeschöpften Kontingente können weiterhin beansprucht werden. Sie werden auf das erste Quartal des Folgejahres übertragen.

5 AS 2010 5959

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