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Verhältnis der Schweiz zu den europäischen Agenturen

13642 · Amtliches Bulletin

Del 27 mag 2008

https://lexipedia.io/it/docs/ch/ab-bo-bu/13642/de/verhaltnis-der-schweiz-zu-den-europaischen-agenturen

Consultato il 11 set 2026

  1. Documenti
  2. Confederazione
  3. Bollettino ufficiale
Fonte

Oggetto parlamentare: Relazioni fra la Svizzera e le agenzie europee (08.3141)

08.3141

Verhältnis der Schweiz zu den europäischen Agenturen

Brändli Christoffel · P-M · Ständerat · Graubünden · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei

Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.

David Eugen · Mit-M · Ständerat · St. Gallen · Fraktion CVP/EVP/glp

Mein Postulat bezweckt, das Verhältnis der Schweiz - insbesondere des Bundes und der Kantone - zu den europäischen Agenturen zu klären. Es gibt deren über 30; in dieser Session haben wir uns damit zu befassen, dass die Schweiz dabei ist, sich mit der Frontex-Agentur in Verbindung zu setzen. Es gibt zahlreiche weitere Agenturen, die für unser Land heute schon von Bedeutung sind, z. B. auf den Gebieten der Flugsicherheit, der Informations- und der Lebensmittelsicherheit usw. Ein weiteres Thema sind die Infrastrukturen, die über diese Agenturen in Europa geordnet werden. Wir sind dabei, uns dem Navigationssatellitensystem Galileo anzuschliessen; auch das wird über eine Agentur organisiert.

Von daher sieht man, dass dieses Netz, das in der EU entsteht und das vor allem in den letzten vier Jahren stark ausgebaut worden ist, für die Schweiz eine immer grössere Bedeutung erlangt. Ein Anliegen geht dahin, dass wir das einmal grundsätzlich aufnehmen und vor allem auch klären, wie sehr wir unter diesen Einflüssen stehen, inwieweit wir auf die Entwicklung einwirken können und uns bei unserer internen Rechtsetzung damit auseinandersetzen müssen.

Ich danke dem Bundesrat, dass er gemäss seiner Stellungnahme vom 7. Mai 2008 damit einverstanden ist, das Postulat anzunehmen und den entsprechenden Bericht auszuarbeiten.

Reimann Maximilian · Mit-M · Ständerat · Aargau · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei

Wenn man einen Blick auf die Liste der uns von Kollege David präsentierten Agenturen wirft und weiss, dass es sich hier nur um einen Ausschnitt aus dem europäischen Agenturenkatalog handelt, dann wird klar, dass sich hier doch ein plastisches und grosses Bild davon präsentiert, wie mächtig der Bürokratie-Moloch in der EU bereits geworden ist - alles bezahlt vom geduldigen Steuerzahler, der zwar je länger, je mehr aufmuckt, aber trotzdem zur Kasse gebeten wird. Und es gibt beileibe nicht nur dieses Agenturennetz; es kommen dann auch noch die NGO hinzu, die zum Teil auf dem gleichen Gebiet tätig sind und ebenfalls mehrheitlich mit öffentlichen Geldern finanziert werden. Ich spreche diesen Agenturen, deren Aktivitäten sich zu einem guten Stück überlappen - man muss ja nur die einzelnen Namen anschauen -, ihren Nutzen nicht ab. Das tue ich zweifellos nicht. Aber ich bin überzeugt, dass weniger hier mehr wäre. Deshalb bitte ich Sie, Frau Bundesrätin, in Ihrem Bericht dann auch gebührend auf die finanziellen Komponenten und Folgen einzugehen, die uns die vermehrte Zusammenarbeit mit diesen EU-Agenturen bringen werden. Ich begrüsse diese Zusammenarbeit, aber ich möchte zum Voraus wissen, was uns das alles kosten wird. Ich danke Ihnen, wenn Sie die Kostenseite ebenfalls in den Bericht aufnehmen.

Calmy-Rey Micheline · BR-F · Bundesrat · Genf

Dans son Rapport Europe 2006, le Conseil fédéral a examiné l'état des relations entre la Suisse et l'Union européenne et les différents instruments envisageables de la politique européenne. Le Conseil fédéral a également informé le Parlement des possibilités de participation et de collaboration de la Suisse avec les différentes agences européennes. Le Conseil fédéral a d'ores et déjà donné un certain nombre d'explications particulières sur certaines agences européennes dans les messages relatifs aux accords sectoriels qui prévoient la participation de la Suisse à de telles agences. Il s'agit notamment des messages qui concernent la participation de la Suisse à l'Agence européenne pour l'environnement et au réseau européen d'information et d'observation pour l'environnement (Eionet), de l'accord entre la Suisse et l'Office européen de police (Europol), de la participation de la Suisse à l'Agence européenne de la sécurité aérienne dans le cadre de l'Accord sur le transport aérien ainsi que de la reprise du règlement portant sur la création de l'Agence européenne pour la gestion de la coopération opérationnelle aux frontières extérieures des Etats membres de l'Union européenne (Frontex) et du règlement instituant un mécanisme de création d'équipes d'intervention rapide aux frontières (Rabit).

Le Conseil fédéral partage le point de vue de Monsieur David selon lequel il serait utile d'élaborer un rapport d'ensemble sur les relations entre la Suisse et les agences européennes englobant la proposition faite par Monsieur Reimann d'y inclure les implications financières. En effet, de nouvelles négociations envisagent la participation de la Suisse à des agences. On peut citer à titre d'exemple la collaboration dans le domaine de la coopération judiciaire avec l'Union européenne (Eurojust) ou dans celui des produits chimiques (REACH) ainsi que la collaboration avec l'Agence européenne des produits chimiques (ECHA).

Le Conseil fédéral vous remercie donc de votre postulat et vous prie de l'adopter.

Brändli Christoffel · P-M · Ständerat · Graubünden · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei

Angenommen - Adopté