Portée: Le traitement de cette décision par les juridictions ultérieures n’a pas été analysé.

Zur Bezeichnung der Parteien gehört die Adresse; Gibt der (Rechtsmittel-)Kläger seine Adresse nicht an, wird Nachfrist angesetzt, unter der Androhung des Nichteintretens

Rubrum

Geschäfts-Nr.: PS110082-O/Z01.doc

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. P. Diggelmann, Vorsitzender, Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider und Ersatzrichter lic. iur. P. Raschle sowie Gerichtsschreiberin Prof. Dr. I. Jent-Sørensen.

Beschluss vom 8. Juni 2011

in Sachen

Hans-Rudolf W., Beklagter und Beschwerdeführer,

gegen

Iris W., Klägerin und Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Guido Vogel, Meier & Vogel, Bahnhofstr. 53, Postfach 379, 8600 Dübendorf,

betreffend Arresteinsprache

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes im summarischen Verfahren des Bezirkes Uster vom 29. April 2011 (EQ110006)

Nach Eingang der Beschwerde des Beklagten und Beschwerdeführers (act. 15), in der Erwägung,

dass der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeschrift keine Wohnadresse angibt, sondern lediglich das Postfach … in D.______ nennt,

dass bei Klagen und Rechtmitteln die Parteien zu bezeichnen sind,

dass zu einer gehörigen Klage- bzw. Rechtsmitteleinleitung nach Art. 59 ZPO i.V.m. Art. 321 ZPO eine vollständige Parteibezeichnung gehört,

dass zu einer vollständigen Parteibezeichnung auch die vollständige Adresse gehört (Art. 221 Abs. 1 lit. a ZPO) und die Beschwerdeschrift insofern unvollständig ist,

dass dem Beschwerdeführer hiermit Gelegenheit zu geben ist, der Kammer innert einer kurzen Nachfrist seine vollständige Adresse bekanntzugeben, wobei bei Säumnis nicht auf die Beschwerde eingetreten würde (Art. 132 ZPO),

in der weiteren Erwägung,

dass diejenige Partei, die eine Klage einleitet oder ein Rechtsmittel einlegt einen Kostenvorschuss zu leisten hat (Art. 98 ZPO),

dass der Streitwert Fr. 11'500.-- beträgt,

Dispositiv

1.

Dem Beschwerdeführer wird eine Frist von 5 Tagen ab Zustellung dieses Beschlusses angesetzt, um seine Adresse (Wohnsitz/Aufenthaltsort) bekannt zu geben.

Bei Säumnis würde auf die Beschwerde nicht eingetreten.

2.

Dem Beschwerdeführer wird eine Frist von 10 Tagen ab Zustellung dieses Beschlusses angesetzt, um für die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens bei der Obergerichtskasse, Thurgauerstrasse 56, 8050 Zürich, Briefadresse: Postfach 2401, 8021 Zürich (Postkonto 80-10210-7), einen Vorschuss von Fr. 750.-- zu leisten. Die spätere Erhöhung des Vorschusses bleibt vorbehalten.

3.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien und die Obergerichtskasse, an den Beschwerdeführer unter Beilage eines Einzahlungsscheines gegen Empfangsschein.

4.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG. Es handelt sich um eine vorsorgliche Massnahme i.S.v. Art. 98 BGG. Der Streitwert beträgt Fr. 11'500.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

Prof. Dr. I. Jent-Sørensen

versandt am:

Dispositions modifiées depuis

Cette décision interprète des dispositions dont l’acte a depuis fait l’objet d’une nouvelle consolidation. Si l’article lui-même a changé n’est pas consigné.

  • Loi sur le Tribunal fédéral, Art. 42, Art. 93 et Art. 98 — lu dans la version du 1 avril 2011; l’acte a été consolidé à nouveau le 5 décembre 2011, 1 janvier 2012, 1 avril 2012, 1 octobre 2012, 1 janvier 2013, 1 février 2013, 1 juillet 2013, 1 janvier 2014, 1 juillet 2014, 1 août 2014, 1 novembre 2015, 1 janvier 2016, 1 janvier 2017, 1 avril 2017, 1 juin 2017, 1 janvier 2018, 1 janvier 2019, 1 janvier 2021, 1 janvier 2022, 1 juillet 2022, 1 janvier 2024, 1 février 2024, 1 juillet 2024, 1 janvier 2025, 1 avril 2026 et 13 mai 2026.
  • Code de procédure civile, Art. 59, Art. 98, Art. 132, Art. 221 et Art. 321 — lu dans la version du 1 janvier 2011; l’acte a été consolidé à nouveau le 1 janvier 2012, 1 janvier 2013, 1 mai 2013, 1 juillet 2014, 1 janvier 2016, 1 janvier 2017, 1 janvier 2018, 1 janvier 2020, 1 juillet 2020, 1 janvier 2021, 1 janvier 2022, 1 juillet 2022, 1 janvier 2023, 1 septembre 2023, 1 janvier 2025 et 1 juillet 2026.