Sondernutzungsplan Goehtestrasse 14 - Leimatstrasse 31
Piano d'utilizzazione speciale · St. Gallen
Documento
- Numero
- 2019-0167
- Tipo
- Piano d'utilizzazione speciale
- Comune
- St. Gallen
- Cantone
- San Gallo
- Livello
- Comune
- Autorità
- Gemeindeverwaltung
- Adottato
- 25 apr 2019
- Approvato
- 5 giu 2019
- Pubblicato
- 11 feb 2019
- In vigore dal
- 1 lug 2019
Carta
1 elemento del piano, dai dati del piano di utilizzazione del Cantone (geodienste.ch).Apri la carta completa
File
GenehmigungsverfügungApri in una nuova scheda
Testo
Genehmigungsverfügung
Kanton St.Gallen Baudepartement
Amt für Raumentwicklung und Geoinformation
Baudepartement, Amtfür Raumenbricklung und Gæinfomat¡on, Lämmlisbrunnenskasse 54, 9001 St.Gallen
A-Post Stadtrat St. Gallen
5. Juni 2019
Poststrasse 28 9001 St. Gallen
Geschäft Nr. 19-3696 Gemeinde St.Gallen: Genehmigung eines Gemeindeerlasses
Sehr geehrter Herr Stadtpräsident Sehr geehrte Damen und Herren Stadträte Sie haben uns ín Nachachtung von Art. 38 des Planungs- und Baugesetzes (sGS 731.1; abgekürzt PBG) folgenden Erlass zur Genehmigung eingereicht:
Mostra tutto il testo
. SondernuÞungsplan Goethestrasse 14 - Leimatstrasse 31 . Teilaufhebung Überbauungsplan Apfelberg vom 6. April 1956 Der Sondernutzungsplan Goethestrasse 14 - Leimatstrasse 31 regelt die besondere Bebauung und Erschliessung der Grundstücke C2667 und C4561. Gleichzeitig wird innerhalb des Geltungsbereichs des Sondernutzungsplans Goethestrasse 14 - Leimatstrasse 31 der Überbauungsplan Apfelberg vom 6. April 1956 aufgehoben. Die Verfahrenseinleitung startete mit Stadtratsbeschluss vom 22. Januar 2019, die öffenl liche Auflage erfolgte vom 1 1. Februar bis 13. Màr22019. Es sind keine Einsprachen eingegangen. Der Sondernutzungsplan wurde durch den Stadtrat am 25. April 2019 erlassen.
Die Ortsplanung ist Sache der politischen Gemeinde (Art. 1 Abs. 1 PBG). Die zuständige kantonale Stelle prüft die Erlasse auf Rechtmässigkeit sowie auf deren Übereinstimmung mit der kantonalen Richtplanung und der Sachplanung des Bundes (Art, 38 Abs. 2 PBG). Die Prüfung ergibt, dass der Erlass rechtmässig ist und genehmigt werden kann.
19-3696
1t2
ln Anwendung von Art. 38 PBG und Art. 94 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (sGS 951.1; abgeküzt VRP), Art. 3 Bst. c der Verordnung zum Planungsund Baugesetz (sGS 731.11; abgeküzt PBV), 4ft. 1 Abs. 1 in Verbindung mit Anhang 6 der Ermächtigungsverordnung (sGS 141.41; abgekürzt ErmV) sowie dem Gebührentarif für die Staats- und Gemeindeven¡valtung (sGS 821.5; abgeküzt GebT) verfügt das
Amt für Raumentwicklung und Geoinformation
1. Der Sondernutzungsplan Goethestrasse 14 - Leimatstrasse 31 wird genehmigt.
2. Die Teilaufhebung des Überbauungsplans Apfelberg vom 6. April 1956 wird genehmigt.
3. Die Gebühren für diese Verfügung betragen Fr. 1'340.- (davon Anteil AFU-RU 140.-).
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Verfügung kann nach Art. 132 PBG i.V.m. Art.47 Abs. 1 VRP innert viezehn Tagen seit Eröffnung Rekurs beim Baudepartement erhoben werden.
Freundliche Grüsse Der Leiter des Amtes für Raumentwicklung und Geoinformation:
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Ralph Etter
Beilagen - Genehmigter Erlass - Rechnung mít Einzahlungsschein Kopie - Rechtsabteilung (einschliesslich Erlass) - Amt für Raumentwicklung und Geoinformation (einschliesslich Erlass)
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besondere Vorschriften
lrstgallen Besondere Vorschriften
zum Sondernutzungsplan Goethestrasse l4 - Leimatstrasse 3l inklusive Teilauftrebung des bestehenden Überbauungsplans,,Apfelberg"
vom 6. April 1956
Besondere Bauweise gemäss Art. 25 Planungs- und Baugesetz vom 05.Juli 2016 Verfahrenseinleitung Stadtrat Am:22, |anuar 2019
lm Namen des Stadtrates Der Stadtschreiber
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Öffentliche Auftage Vom: I l. Februar 2019 Bis: 13. März 2019
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Erlass Stadtrat
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Am: 25. April 2019
lm Namen des Stadtrates
Der Stadtschreiber
Genehmigung Amt für Raumentwicklung+Geoinformation
Am: 0 5. JÜlll 2019
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DerAmtsleiter:
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Planung und Architektur
Carlos MartinezArchitekten AG, Schnabelweg 8, 9442 Berneck
+41 71 727 99 55
Landschaft sarchitektur
Klauser Martin, Landschaftsarchitekt BSLA, Kronenstrasse 13, 9400 Rorschach
+41 71 841 11 18
Stadtplanung
22lanuar 2019
A.
Allgemeines
Art. 1 Geltungsbereich
Die folgenden Bestimmungen gelten für das im Gestaltungsplan umgrenzte Plangebiet. Sofern nachstehend nichts anderes bestimmt wird, gelten die Vorschriften des Planungs- und Baugesetzes (PBG) und der Bauordnung der Stadt St.Gallen (BO). 1
2 Der Sondernutzungsplan
besteht aus dem Situationsplan 1:500, den besonderen Vorschriften (BesV) und den Beilageplänen.
3Alle in der Legende des Sondernutzungsplanes als Festlegung bezeichneten Planungs-
elemente sowie die besonderen Vorschriften sind verbindlich. Die tibrigen Planelemente und die Beilageplåne Nr. 01-13 sind richtungsgebend.
4ft.2
Zweck Der Sondernutzungsplan bezweckt die Erstellung von zwei Wohnbauten mit stådtebaulich, architekton¡sch und freiräumlich vorzüglicher Gestaltung. lm Weiteren regelt der Sondernutzungsplan die Erschliessung und die Parkierung.
B.
Erschliessung und Parkierung
Art. 3 Erschliessung
I Die Erschliessung für den motorisierten Verkehr zur Tiefgarage der Wohnbauten hat ab der Leimatstrasse fiber den Erschliessungsbere¡ch zu erfolgen. 2An der im Plan bezeichneten Stelle sind 4 Besucherparkplåtze einzurichten.
Die nachträgliche Erweiterung der Tiefgarage gegen Stld-Westen muss technisch gewährleistet sein. 3
Art. 4 Parkierung
1
Die Parkierung für den motorisierten Verkehr der Überbauung ist in der Tiefgarage an-
zuordnen. Die Anzahl der erforderlichen Parkplåtze ist im Baubewilligungsverfahren festzulegen. 2 Mindestens je ein Abstellplatz in der Tiefgarage
und bei den Besucherparkplåtzen ist
behindertengerecht auszufü hren. 3Abstellflächen für Velos sind an gut zugånglichen Stellen innerhalb der Gebåude und im Aussenbereich nahe den Hauseingängen an den im Plan bezeichneten Stellen anzuordnen. DieAnzahl dererforderlichenAbstellplätze ist im Baubewilligungsverfahren festzulegen.
C.
Bebauung
Art. 5 Grundfläche Hauptbauten
Die Grundflåche Hauptbauten legt Lage und Stellung sowie die maximal zulässige horizontale Ausdehnung der Bauten fest. Die Höhenausdehnung wird durch die maximal zulåssigeAnzahl derVollgeschosse und die maximale Gebäudeh0he (GH) in 1
m i.i. M geregelt. 2 Überschreitungen der vorgegebenen
Masse sind nicht zulässig. Unterschreitungen der Grundflächen- und Höhenangaben sind gestattet, sofern dadurch die städtebaulich vorzügliche Qualität gewahrt bleibt. Das oberste Geschoss ist als Vollgeschoss auszubilden. Zusåtzliche Dach- oderAttikageschosse sind nicht zulässig. 3
Art. 6 Grundflåiche Balkone
1
Die Grundflåche Balkone legt die maximal zulässige horizontaleAusdehnung fest.
2Von aussen sichtbare Anlagen wie Balkon- oder Loggiaverglasungen, Sonnenstoren,
Windschutzeinrichtungen, Trennwände usw. sind nach einem einheitlichen Konzept zu gestalten.
Art. 7 Grundfläche Nebenbauten
Die Grundflåche Nebenbauten legt die maximale Ausdehnung von eingeschossigen Bauten entlang der Goethestrasse fest.
D.
Gestaltung
Art. 8 Architektonische Gestaltung
Bauten und Anlagen sind architekton¡sch so zu gestalten, dass hinsichtlich Massståblichkeit, Formensprache, Fassadenstruktur, Materialwahl und Farbgebung eine vorzügli1
che Gesamtwirkung erzielt wird. Die Fassade hat mural in Erscheinung zu treten und ist mit mineralischem Verputz in gebrochenem weiss auszuführen. Die Fenster sind mit vorfabrizierten Betonelementen 2
in Weisszement einzufassen. Die Eisengeländer der Balkone sind feingliedrig und in einem Bronzeton zu halten. 3Mit der Baueingabe ist ein Material- und Farbkonzept einzureichen.
Art. 9 Dachgestaltung
Die Hauptbauten sind mit Flachdåchern auszugestalten. Nicht als Terrasse genutzte Dachflächen von Neubauten sind extensiv zu begrünen. Dabei sind die Anforderungen der SIA Norm 3'12 einzuhalten. Die Detailgestaltung ist im Baubewilligungsverfahren aufzuzeigen. 1
2Aufbauten oderAnlagen, die technisch, betrieblich oder zur Nutzung von erneuerbaren Energien erforderlich sind, sind möglichst zusammenzufassen und haben sich vorzüglich in die Dachgestaltung einzuftìgen.
E.
Umgebung
Art. 10 Umgebungsbereich
lm Umgebungsbereich sind Treppen, Fusswege, Stützmauern, Spielgeråte, technische Bauten und Anlagen, private Aussensitzplätze und eine Nebenbaute von maximal 10m2 zulåssig. Andere oberirdische Bauten sind nicht gestattet.
Art. 11 Umgebungsgestaltung
I Die Umgebung ist so zu gestalten, dass eine vorzügliche Gesamtwirkung und eine gute
Abstimmung auf die umliegenden Freiräume erzielt wird. 2 lm Rahmen
des Baubewilligungsverfahrens ist ein detaillierter Umgebungsgestaltungs-
plan einzureichen.
Arl.12 Spiel- und Begegnungsplatz An der im Plan bezeichneten Stelle ist ein geme¡nsamer Spiel- und Begegnungsplatz mit Spiel-und Sitzmöglichkeiten für die Bewohner und Bewohnerinnen von Haus 1 und Haus 2 zu erstellen.
Art. 13 Bepflanzung
1
Die im Sondernutzungsplan bezeichneten Bäume sind neu zu pflanzen.
2 Es
sind ausschliesslich standortgerechte und einheimischeArten zu pflanzen.
3Die Pflanzenarten und der genaue Standort sind im Umgebungsplan im Rahmen des
Baubewilligungsverfah rens aufzuzeigen. 4 Für Pflanzungen
im Bereich über der Tiefgarage ist eine angemessene Mindestüberde-
ckung zu gewährleisten. 5
F
Bäume müssen einen Strassenabstand von mindestens 2.00m aufweisen.
Verschiedenes
Arl.14 Sicherheit Für dieAussenbereiche gemässArt. 52 BO ist im Baubewilligungsverfahren ein Belichtungs- und Beleuchtungskonzept einzureichen.
Art. 15 Energie
I Die Bauten sind in nachhaltiger Bauweise zu erstellen. Massgebend sind die aktuellen
Standards. Das entsprechende Konzept ist frühzeitig, spåtestens aber mit der Baueingabe einzureichen. der Bauten an das Fernwårmenetz der Stadt St.Gallen ist vorzunehmen, sobald der Erschliessungsstand dies ermöglicht und derAnschluss wirtschaftlich tragbar ist. Eine ÜbergangslÖsung ist technisch und betrieblich auf einen künftigen Fernwärme-
2 DerAnschluss
anschluss auszurichten. Bei den Neubauten ist, wenn möglich, eine Eigenstromerzeugung mittels Photovoltaikanlagen zu realisieren. Ein allfälliger Verzicht auf eine solche Anlage ist im Rahmen des Energiekonzeptes (Abs. I ) darzulegen bzw. zu kompensieren. 3
4 ln den Tiefgaragen sind Vorbereitungen
zu treffen, damit bei Bedarf Ladestationen für
Elektrofahrzeuge ohne grossen baulichen Aufwand nachgerüstet werden können.
G.
Schlussbest¡mmungen
1 altro articolo
Art. 16 Teilaufhebungdesbestehenden Überbauungsplans
Der vorliegende Sondernutzungsplan ersetzt innerhalb des Geltungsbereichs den beste-
henden Überbauungsplan <Apfelberg> vom 6.April 1956.
Weitere Dokumente
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Beilagepläne
zum Sondernutzungsplan Goethestrasse 14 - Leimatstrasse 3l inklusive Teilaufhebung des bestehenden Überbauungsplans ,,Apfelberg" vom 6.April 1956
lnhalt: 01
Situation
1:500
Mostra tutto il testo
02
Situation
1:20O
03
Dachgestaltung
1:20Q
04
Erdgeschoss inkl. Umgebung
1:200
05
Regel- u. 4.Vollgeschoss
1:200
06
Tiefgarage u. Untergeschoss
1:200
07
SchnitteA-A/ B-B
1:200
08
Schnitt C-C / D-D
1:200
09
Süd- u. Nordansicht
1:200
10
Westansicht Haus 1 u. 2
1:200
11
Ostansicht Haus 2
1:200
12
Materialisierung Fassade
1:66
13
Fensterdetail Standard
1:20
Planung und Architektur
Carlos MartinezArchitektenAG, Schnabelweg 8, 9442 Berneck
+41 71 727 99 55
Landschaftsarchitektur
Klauser Martin, Landschaftsarch¡tekt BSLA, Kronenstrasse I 3, 9400 Rorschach
+4'171 841 11 18
Stadtplanung 1 5.
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