Moorlandschaft Rothenthurm ML

Piano delle zone cantonale, paesaggio palustre · Zugo

Documento

Tipo
Piano delle zone cantonale, paesaggio palustre
Cantone
Zugo
Livello
Cantone
Approvato da
RR
Adottato
10 nov 1998
In vigore dal
10 nov 1998

Carta

Il Cantone non pubblica un perimetro per questo documento. La carta mostra Zugo con le zone edificabili.Apri la carta completa

File

ML1_schutzplan_5000er.pdfApri in una nuova scheda

Testo

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EN

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Gemeinde Ro

Nr

Bezirk

KANTON

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Moorlandschaft Rothenthurm ML 1

Gemeinde Oberägeri Schutzplan 1997

BAUDIREKTION DES KANTONS ZUG

Amt für

Raumplanung DS 20.9.2000

Geschützte Moorlandschaft

Für die Naturschutzgebiete sind die speziellen Schutzpläne massgebend

Naturschutzgebiet, kantonal, Zone A {engerer Schutzbereich)

Naturschutzgebiet, kantonal, Zone B (Umgebungsschutzfläche)

="; ern Einshögelp: Naturschutzgebiet, gemeindlich

Gewässer

Wald

Abgrenzung der Moorlandschaft

Abgrenzung der Moorlandschaft im Kanton Schwyz (Abgrenzung gemäss Bundesinventar)

Kantonsgrenze in der Moorlandschaft

20229600006

»

Historischer Weg

Natur- oder Kulturobjekt

Spezielle Schutz- und Unterhaltsmassnahmen

Die Abgrenzung der Moorlandschaft verläuft gemäss dieser Karte. a) Schutz und Unterhalt der in der Moorlandschaft gelegenen Moorbiotope erfolgt gemäss kantonalem Gesetz über den Natur- und Landschaftsschutz.

b} Die Unterschutzstellung der in dieser Karte aufgeführten gemeindlichen Naturschutzgebiete erlässt die Einwohnergemeinde.

1 Abgrenzung 2 Moorbiotope

Naturschutzgebiete national und kantonal

Naturschutzgebiete gemeindlich

pro - NSG 1 Ageriried (Oberägeri 2.01) NSG5 ljenriedli

NSG 2 Biber (Oberägeri 2.10)

Bezirk Schwyz

694000 694500

Gemeinde Rothenthurm

NSG 3 Chrottenboden (Oberägeri 2.19) NSG 4 Wissenbach (Oberàgeri 2.20)

3 Moorland-

ac Für Schutz und Unterhalt der Moorlandschaft gilt im besonderen: schat

Gebot,

a) die Biber und deren Zuläufe (Prall- / Gleithänge, Mäander, Kiesbänke) zu erhalten und beim Unterhalt von Gewässern sowie im Rahmen von Bachöffnungen den naturnahen Lauf dieser Gewässer zu fördern;

b) im Rahmen von Waldwirtschaftsplänen die Entwicklung eines naturnahen Waldes,

t insbesondere des Auenwaldes an der Biber zu fördern; 4 c) im Rahmen von Massnahmen des Landwirtschaftsrechts die Extensivierung und die O standortgerechte Nutzung des Kulturlandes zu fördern;

d) durch Nebenbestimmungen in baurechtlichen Entscheiden der zuständigen + Gemeindebehörde Bauten und Anlagen in die Moorlandschaft einzupassen;

in an für den Betrieb von Sportanlagen mit Nebenbestimmungen

den Schutz der Moorlandschaft zu fördern; f} die im Schutzplan ausgeschiedenen Natur- und Kulturobjekte zu erhalten.

Verbot,

g) die Reliefformen der Eiszeiten wie Seitenmoränenwälle, -terrassen, Stirnmoränen, Schmelzwasserrinnen sowie die Findlinge, Kleingewässer und Feldgehôlze zu beseitigen oder zu beeinträchtigen;

N) im Plan bezeichnete, markante Bäume ohne Bewilligung der Baudirektion, welche den Ersatz regelt, zu schlagen;

i) für Sport und Freizeit das Angebot auszubauen oder zu erweitern.

Naturobjekte (NO) und Kulturobjekte (KO) Oberägeri

4 Schutzobjekte

KANTON ZUG

Übersicht

Legende

Bestimmungen

NO 1 NO 2 NO 3 NO 4 NO 5 NO6 NO 7 KO 8 KO9

Linde, am historischen Weg Schönenboden (Parz. Nr. 1088) Molasse-Aufschluss, Nesseli (Parz. Nr. 1086.039)

Findling, Wissenbach (Parz. Nr. 1070)

Linde, Steinstoss (Parz. Nr. 1091)

Linde, Rossboden (Parz. Nr. 1086.039)

Findling, Schwändirain (Parz. Nr. 1086.039)

Linde, Nesseli (Parz. Nr. 1104)

Historischer Weg (nat.), Bibersteg - Schönenboden (Parz. Nr. 1088.037) Historischer Weg (reg.), Tännli - Nesseli - Mösslibrugg {Parz. Nr. 1086.390)

UN nno ni 695500

BV

NHG

MLV

GLN

Quellen

Massstab

Erlass

696000

Gesetzliche Vorgaben

Die Bundesverfassung (BV) schützt Moore und Moorlandschaften von besonderer Schönheit und nationaler Bedeutung. Sie untersagt in diesen Moorlandschaften den Bau von Anlagen und Bodenveränderungen irgendwelcher Art. Ausgenommen sind Einrichtungen, welche Schutzzwecke aufrecht erhalten oder der bisherigen landwirtschaftlichen Nutzung dienen (vgl. Art. 24 sexies BV)

Das eidgenössische Natur- und Heimatschutzgesetz (NHG) umschreibt, was unter einer Moorlandschaft von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung zu verstehen ist. Das Gesetz beauftragt den Bundesrat, diese Moorlandschaften zu bezeichnen. Die Kantone müssen die Schutzziele konkretisieren und mit Schutz- und Unterhaltsmassnahmen durchsetzen. Soweit dadurch nicht Figenheiten der Moorlandschaft verloren gehen, sind die land- und forstwirtschaftliche Nutzung, der Unterhalt und die Emeuerung rechtmässig ersteliter Bauten und Anlagen sowie Werke zum Schutz vor Naturereignissen zulässig, eingeschlossen die jeweils nötigen Infrastrukturanlagen (vgl. Art. 23 a-d NHG).

Die Moorlandschaftsverordnung des Bundesrates (MLV) präzisiert die Schutzziele. Sie verweist auf den Schutz von Pflanzen- und Tierarten nach der Natur- und Heimatschutzverordnung. Sie will die charakteristischen Elemente und Strukturen der Moorlandschaft beibehalten, ob es sich um in die Landschaft eingebettete Moore, um spezielle Geländeformen oder traditionelle Bauten und Siediungen handelt. Ferner will sie typische Nutzungen unterstützen und bewahren. Bauten und Anlagen, die den Schutzzielen nicht rechen, können nur ausgebaut oder neu errichtet werden, wenn sie für sich gesehen nationale utung haben und standorigebunden sind. Im Anhang der Mooriandschaftsverordnung steht eine Umschreibung jeder einzelnen Moorlandschaft (Art. 4 und 5 MLV).

Das kantonale Gesetz über den Natur- und Landschaftsschutz (GNL) bestimmt, dass sich Schutz- und Unterhaltsmassnahmen in Landschaft von nationaler Bedeutung grundsätzlich nach den Bundesvorschriften richten sollen. Der Regierungsrat kann sie ergänzen. Er legt insbesondere die genauen Grenzen der einzelnen Moorlanaschaften nach Anhören der betroffenen Personen und Organisationen fest (vgl. 83 Abs. 2 Best. b, 885 und 9 GLN).

Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 29. Mai 1874, Art. 24 sexies (BV; SR 101} Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz vom 1. Juli 1966 {NHG; SR 451)

Verordnung über den Natur- und Heimatschutz vom 16. Januar 1991 (NHV; SR 451.1)

Verordnung über den Schutz der Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung {Moorlandschaftsverordnung) vom 1. Mai 1996 (MLV: SR 451.35)

Gesetz über den Natur- und Landschaftsschutz vom 1. Juli 1993 (GNL: BGS 432.1)

Grundlagen

0 50 100 150 200 250 500

nweise

Regierungsratsbeschluss vom 10. November 1998

Hi

"= a

“caos

Tee =

BR

/ 218500

Ubersichtsplan 1:5’000 Copyright 1997 Vermessungsamt des Kantons Zug LK 1:25’000 Copyright 1997 Bundesamt für Landestopographie

paso 219500

219000