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Verordnung über die Prämienverbilligung

VIII D/21/3 · Glarus Gesetzessammlung

https://lexipedia.io/fr/docs/ch-gl/gs/viii-d-21-3/de/verordnung-uber-die-pramienverbilligung

Consulté le 1 sept. 2026

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  2. Glaris
  3. Législation Glaris
Source

VIII D/21/3

Verordnung über die Prämienverbilligung

Vom 21.12.2016 (Stand 01.01.2020)

Der Landrat,

gestützt auf Artikel 14 Absatz 3, Artikel 15 Absatz 1 und Artikel 16 Absatz 3 des Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über die Krankenversicherung (EG KVG)1,

erlässt:

Footnotes

  1. [1] VIII D/21/1

Art. 1 Selbstbehalte

Bei der Prämienverbilligung gelten folgende Selbstbehalte:

  1. bis 40 000 Franken anrechenbares Einkommen: 9 %;

  2. bis 50 000 Franken anrechenbares Einkommen: 10 %;

  3. bis 60 000 Franken anrechenbares Einkommen: 11 %;

  4. bis 70 000 Franken anrechenbares Einkommen: 12 %;

  5. bis 80 000 Franken anrechenbares Einkommen: 13 %;

  6. über 80 000 Franken anrechenbares Einkommen: 14 %.

Art. 2 Zuschläge

Zur Berechnung des anrechenbaren Einkommens sind zum Total der Einkünfte folgende Zuschläge vorzunehmen:

  1. zehn Prozent des steuerbaren Vermögens;

  2. Unterhaltskosten für Liegenschaften;

  3. mit der AHV direkt abgerechnete Nebenerwerbe.

Art. 3 Abzüge

Vom Total der Einkünfte sind folgende Abzüge vorzunehmen:

  1. der Eigenmietwert des selbstbewohnten Wohneigentums;

  2. 5000 Franken für jedes minderjährige Kind und jeden jungen Erwachsenen in Ausbildung;

  3. Alimente für die geschiedenen oder getrennt lebenden Ehepartner und für minderjährige Kinder.

Art. 4 Grenzbeträge

Der Grenzbetrag im Sinne von Artikel 16 Absatz 3 EG KVG beträgt 85 000 Franken.

SBE 2017 01