Portée: Le traitement de cette décision par les juridictions ultérieures n’a pas été analysé.

BEK 2020 50

Präsidial

Rubrum

Kantonsgericht Schwyz

Verfügung vom 20. April 2020

Mitwirkend

Kantonsgerichtsvizepräsident Dr. Reto Heizmann, Gerichtsschreiber lic. iur. Mathis Bösch.

In Sachen

A.________, Privatkläger und Beschwerdeführer,

gegen

1. B.________, Beschuldigter und Beschwerdegegner, 2. Kantonale Staatsanwaltschaft, Postfach 75, SSB, 8836 Bennau, Strafverfolgungsbehörde und Beschwerdegegnerin, vertreten durch Staatsanwalt C.________,

betreffend

Nichtanhandnahme Strafverfahren

(Beschwerde gegen die Verfügung der kantonalen Staatsanwaltschaft vom 11. März 2020, SUB 2020 7);-

hat der Kantonsgerichtsvizepräsident,

Erwägungen

1.

Am 5. Dezember 2019 erstattete A.________ gegen Staatsanwalt B.________ Strafanzeige „wegen Amtsmissbrauch etc.“, weil er unter anderem ihn „ohne jeglichen Hinweis einer gesetzlichen Grundlage“ am 26. November 2019 zu einer Einvernahme in einer Strafsache vorgeladen, Parteirechte nicht bekanntgegeben und widerrechtlich erhobene Radarfotos benützt bzw. deren Vernichtung verweigert habe (U-act. 8.1.001). Die kantonale Staatsanwaltschaft verfügte am 11. März 2020, keine Strafuntersuchung durchzuführen, weil die beanzeigten Handlungen prozessual vorgesehen und anfechtbar seien und keine unrechtmässige Zwangsausübung im Sinne von Art. 312 StGB darstellen würden. Hiergegen beschwerte sich der Strafanzeigeerstatter am 20. März 2020 beim Kantonsgericht. Der Staatsanwalt beantragte ohne weitere Ausführungen, die Beschwerde sei kostenfällig abzuweisen (KG-act. 6).

2.

Der verfügende Staatsanwalt ist nicht bei der Bezirksstaatsanwaltschaft Höfe Einsiedeln angestellt, sondern bei der kantonalen Staatsanwaltschaft, an welche die Oberstaatsanwaltschaft die Strafanzeige des Beschwerdeführers zuständigkeitshalber weiterleitete (U-act. 8.1.003). Im Übrigen macht der Beschwerdeführer keine den Ausstand begründenden Tatsachen glaubhaft und stellt kein förmliches Ausstandsgesuch, auf welches einzutreten wäre (Art. 58 StPO).

3.

Des Weiteren ist auf die Beschwerde nicht einzutreten, soweit sie sich mit der Strafsache selber befasst, in welcher der Beschwerdeführer zur Einvernahme vorgeladen wurde. Mit den Gründen der angefochtenen Nichteintretensverfügung setzt sich der Beschwerdeführer freiwillig konkret nicht auseinander, weshalb auf seine Beschwerde präsidial (§ 40 Abs. 2 JG) und kostenfällig (Art. 428 Abs. 1 StPO) nicht einzutreten ist (Art. 385 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 StPO);-

Dispositiv

verfügt:

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 600.00 werden dem Beschwerdeführer auferlegt und aus der Sicherheit gedeckt, so dass ihm noch Fr. 600.00 aus der Kantonsgerichtskasse zurückzubezahlen sind.

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.

Zufertigung an den Beschwerdeführer (1/R), den Beschwerdegegner (1/R), die kantonale Staatsanwaltschaft (1/A) und die Oberstaatsanwaltschaft (1/R) sowie nach definitiver Erledigung an die kantonale Staatsanwaltschaft (1/R, mit den Akten) und die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).

Der Kantonsgerichtsvizepräsident

Der Gerichtsschreiber

Versand

20. April 2020 kau

Dispositions modifiées depuis

Cette décision interprète des dispositions dont l’acte a depuis fait l’objet d’une nouvelle consolidation. Si l’article lui-même a changé n’est pas consigné.

  • Code pénal suisse, Art. 312 — lu dans la version du 3 mars 2020; l’acte a été consolidé à nouveau le 1 juillet 2020, 1 juillet 2021, 1 janvier 2022, 1 juin 2022, 22 novembre 2022, 1 janvier 2023, 23 janvier 2023, 1 juillet 2023, 1 août 2023, 1 septembre 2023, 6 décembre 2023, 1 janvier 2024, 1 juillet 2024, 1 janvier 2025, 1 août 2025, 1 janvier 2026 et 12 juin 2026.
  • Code de procédure pénale suisse, Art. 58, Art. 385 et Art. 428 — lu dans la version du 1 février 2020; l’acte a été consolidé à nouveau le 1 mars 2021, 1 juillet 2021, 1 juillet 2022, 1 janvier 2023, 23 janvier 2023, 1 juillet 2023, 1 août 2023, 1 janvier 2024, 1 juillet 2024 et 1 avril 2025.
  • Loi sur le Tribunal fédéral, Art. 42 et Art. 78 — lu dans la version du 1 janvier 2019; l’acte a été consolidé à nouveau le 1 janvier 2021, 1 janvier 2022, 1 juillet 2022, 1 janvier 2024, 1 février 2024, 1 juillet 2024, 1 janvier 2025, 1 avril 2026 et 13 mai 2026.