Portée: Le traitement de cette décision par les juridictions ultérieures n’a pas été analysé.

BEK 2021 170

Präsidial

Rubrum

Kantonsgericht Schwyz

Verfügung vom 30. November 2021

Mitwirkend

Kantonsgerichtsvizepräsident lic. iur. Stefan Weber.

In Sachen

A.________ AG, Beschwerdeführerin,

gegen

1. Staatsanwaltschaft, 4. Abteilung, Postfach 128, Bahnhofstrasse 4, 8832 Wollerau, Strafverfolgungsbehörde und Beschwerdegegnerin, vertreten durch Staatsanwalt B.________, 2. C.________, Beschuldigter und Beschwerdegegner, verteidigt durch Rechtsanwalt D.________,

betreffend

Beschlagnahme

(Beschwerde gegen den Beschlagnahmebefehl der Staatsanwaltschaft

vom 22. Oktober 2021, SU 2021 8695);-

hat der Kantonsgerichtsvizepräsident,

Erwägungen

- gemäss Art. 396 Abs. 1 StPO die Beschwerde gegen schriftlich oder mündlich eröffnete Entscheide innert zehn Tagen schriftlich und begründet bei der Beschwerdeinstanz einzureichen ist, die Frist am folgenden Tag nach der erfolgten Zustellung zu laufen beginnt (Art. 90 StPO und Art. 384 lit. b StPO) und gemäss Art. 91 Abs. 1 StPO (nur dann) eingehalten ist, wenn die Verfahrenshandlung am letzten Tag bei der zuständigen Behörde vorgenommen wird;

- der angefochtene Beschlagnahmebefehl der E.________ AG am 25. Oktober 2021 zugestellt wurde, die zehntägige Frist am 26. Oktober 2021 zu laufen begann und am 4. November 2021 ablief;

- die A.________ AG ihre Beschwerde am 5. November 2021 der Post übergab (KG-act. 1), diese somit verspätet erfolgte und deshalb die fragliche Beschwerdelegitimation der A.________ AG nicht mehr näher geprüft werden muss;

- demgemäss auf die vorliegende Beschwerde nicht einzutreten ist;

- die Kosten des Rechtsmittelverfahrens die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens zu tragen haben und auch die Partei, auf deren Rechtsmittel nicht eingetreten wird, als unterliegend gilt (Art. 428 Abs. 1 StPO);

- deshalb die unterliegende A.________ AG die wegen Nichteintretens reduzierten Kosten des Beschwerdeverfahrens zu tragen hat (vgl. Art. 424 Abs. 1 StPO i.V.m. § 27 GebO);

- der Beschuldigte mangels Aufwands im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht zu entschädigen ist;

- das Verfahren gestützt auf §§ 40 Abs. 2 und 41 Abs. 1 JG präsidial abzuschreiben ist;-

Dispositiv

verfügt:

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

Die Kosten dieser Verfügung von Fr. 300.00 werden der A.________ AG auferlegt.

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Massgabe von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.

Zufertigung an die A.________ AG (1/R), die Staatsanwaltschaft (1/A an die 4. Abteilung sowie 1/R an die Amtsleitung/zentraler Dienst), den Verteidiger (2/R) sowie nach definitiver Erledigung an die Staatsanwaltschaft (1/R, mit den Akten an die 4. Abteilung) und an die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).

Der Kantonsgerichtsvizepräsident

Versand

30. November 2021 kau

Dispositions modifiées depuis

Cette décision interprète des dispositions dont l’acte a depuis fait l’objet d’une nouvelle consolidation. Si l’article lui-même a changé n’est pas consigné.

  • Loi sur le Tribunal fédéral, Art. 42 et Art. 78 — lu dans la version du 1 janvier 2021; l’acte a été consolidé à nouveau le 1 janvier 2022, 1 juillet 2022, 1 janvier 2024, 1 février 2024, 1 juillet 2024, 1 janvier 2025, 1 avril 2026 et 13 mai 2026.
  • Code de procédure pénale suisse, Art. 90, Art. 91, Art. 384, Art. 396, Art. 424 et Art. 428 — lu dans la version du 1 juillet 2021; l’acte a été consolidé à nouveau le 1 juillet 2022, 1 janvier 2023, 23 janvier 2023, 1 juillet 2023, 1 août 2023, 1 janvier 2024, 1 juillet 2024 et 1 avril 2025.