Portée: Le traitement de cette décision par les juridictions ultérieures n’a pas été analysé. Aucune des 1 décisions citantes n’a été analysée.

STK 2017 52

Präsidial

Rubrum

Kantonsgericht Schwyz

Verfügung vom 5. Februar 2018

Mitwirkend

Vizepräsident lic. iur. Walter Züger, Gerichtsschreiberin lic. iur. Gabriela Thurnherr.

In Sachen

A.________, Beschuldigter und Berufungsführer,

gegen

Staatsanwaltschaft March, Postfach 162, Rathausplatz 1, 8853 Lachen, Anklagebehörde und Berufungsgegnerin, vertreten durch Staatsanwalt B.________,

betreffend

falsche Anschuldigung

(Berufung gegen das Urteil des Strafgerichts Schwyz vom 21. Juli 2017, SEO 2016 1);-

hat der Vizepräsident,

Erwägungen

- dass der Beschuldigte am 7. September 2017 gegen das Urteil des Strafgerichts Schwyz vom 21. Juli 2017 (SEO 2016 1) eine Berufungserklärung einreichte (KG-act. 3; Art. 399 Abs. 1 StPO);

- dass nach Abschluss des Vorprüfungsverfahrens (vgl. KG-act. 4; Art. 400 StPO) und nachdem die Strafkammer zufolge eines Ausstandsgesuches des Beschuldigten (KG-act. 7) neu besetzt wurde (KG-act. 14), der Beschuldigte am 27. Dezember 2017 mit eingeschriebener Post auf den 30. Januar 2018 zur Berufungsverhandlung vorgeladen wurde (KG-act. 15), mit der Pflicht zum persönlichen Erscheinen;

- dass der Beschuldigte diese Vorladung gemäss elektronischem Verzeichnis am 4. Januar 2018 am Postschalter abholte;

- dass der nicht vertretene Beschuldigte an der Berufungsverhandlung vom 30. Januar 2018 unentschuldigt nicht erschien (KG-act. 16);

- dass die Berufung als zurückgezogen gilt, wenn die Partei, welche sie erklärte, der mündlichen Berufungsverhandlung unentschuldigt fernbleibt und sich auch nicht (anwaltlich) vertreten lässt (Art. 407 Abs. 1 lit. a StPO);

- dass die Berufung vom 7. September 2017 somit als zurückgezogen gilt, weshalb das Verfahren nach § 40 Abs. 2 JG präsidialiter abzuschreiben ist;

- dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten des Berufungsverfahrens dem Beschuldigten aufzuerlegen sind (Art. 428 Abs. 1 StPO);-

Dispositiv

verfügt:

Die Berufung wird als durch Rückzug erledigt abgeschrieben.

Die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 1‘500.00 gehen zu Lasten des Berufungsführers.

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Massgabe von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.

Zufertigung an A.________ (1/R), an die Oberstaatsanwaltschaft (1/R), die Staatsanwaltschaft March (1/A) und die Vorinstanz (1/ü) sowie nach definitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/ES, unter Rückgabe der Akten; zum Vollzug und Erstattung der Meldungen gemäss vorinstanzlichem Urteil) und an die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).

Der Vizepräsident

Die Gerichtsschreiberin

Versand

6. Februar 2018 kau

Dispositions modifiées depuis

Cette décision interprète des dispositions dont l’acte a depuis fait l’objet d’une nouvelle consolidation. Si l’article lui-même a changé n’est pas consigné.

  • Code de procédure pénale suisse, Art. 399, Art. 400, Art. 407 et Art. 428 — lu dans la version du 1 janvier 2018; l’acte a été consolidé à nouveau le 1 mars 2018, 1 janvier 2019, 1 mars 2019, 1 février 2020, 1 mars 2021, 1 juillet 2021, 1 juillet 2022, 1 janvier 2023, 23 janvier 2023, 1 juillet 2023, 1 août 2023, 1 janvier 2024, 1 juillet 2024 et 1 avril 2025.
  • Loi sur le Tribunal fédéral, Art. 42 — lu dans la version du 1 janvier 2018; l’acte a été consolidé à nouveau le 1 janvier 2019, 1 janvier 2021, 1 janvier 2022, 1 juillet 2022, 1 janvier 2024, 1 février 2024, 1 juillet 2024, 1 janvier 2025, 1 avril 2026 et 13 mai 2026.

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