Portée: Le traitement de cette décision par les juridictions ultérieures n’a pas été analysé.

STK 2021 23

Präsidial

Rubrum

Kantonsgericht Schwyz

Verfügung vom 31. Mai 2021

Mitwirkend

Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner.

In Sachen

A.________, Privatkläger und Berufungsführer, vertreten durch Rechtsanwalt B.________,

gegen

1. C.________, Beschuldigter und Berufungsgegner, erbeten verteidigt durch Rechtsanwalt D.________,

2. E.________, Beschuldigter und Berufungsgegner, erbeten verteidigt durch Rechtsanwältin F.________,

3. G.________, Beschuldigter und Berufungsgegner, erbeten verteidigt durch Rechtsanwalt H.________,

4. I.________, Beschuldigter und Berufungsgegner, erbeten verteidigt durch Rechtsanwalt J.________,

5. Staatsanwaltschaft, 2. Abteilung, Postfach 1201, Schmiedgasse 21, 6431 Schwyz, Anklagebehörde und Berufungsgegnerin, vertreten durch Staatsanwalt K.________,

betreffend

Amtsmissbrauch

(Berufung gegen das Urteil des Strafgerichts Schwyz vom 26. November 2020, SGO 2020 21-24);-

hat die Kantonsgerichtsvizepräsidentin,

Erwägungen

- dass der Privatkläger gegen das im Dispositiv eröffnete Urteil des Strafgerichts Schwyz vom 26. November 2020 fristgerecht Berufung anmeldete (Art. 399 Abs. 1 StPO; KG-act. 2);

- dass das begründete Urteil am 26. April 2021 an die Parteien versandt und dem Vertreter des Privatklägers am 3. Mai 2021 zugestellt wurde, mithin die Frist zur Einreichung der Berufungserklärung am 25. Mai 2021 endete (Art. 90 StPO);

- dass innert der gesetzlichen zwanzigtägigen Frist gemäss Art. 399 Abs. 3 StPO seit Zustellung des begründeten Urteils, d.h. bis am 25. Mai 2021 keine Berufungserklärung des Privatklägers beim Kantonsgericht eingegangen ist, was auf einen Verzicht auf Berufungserklärung hinausläuft, weshalb nicht nach Art. 403 Abs. 1 lit. a und Abs. 3 StPO zu verfahren, sondern die Berufung gestützt auf § 40 Abs. 2 i.V.m. § 41Abs. 1 JG präsidial abzuschreiben ist (Art. 386 StPO und STK 2012 22 vom 7. Mai 2012);

- dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Gerichtskosten der zweiten Instanz zu Lasten des Staates gehen;-

Dispositiv

verfügt:

Die Berufung wird als durch Verzicht auf Berufungserklärung erledigt abgeschrieben.

Die zweitinstanzlichen Gerichtskosten von total Fr. 300.00 gehen zu Lasten des Staates.

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Massgabe von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.

Zufertigung an Rechtsanwalt B.________ (2/R), Rechtsanwalt D.________ (2/R), Rechtsanwältin F.________ (2/R), Rechtsanwalt H.________ (2/R), Rechtsanwalt J.________ (2/R), die Staatsanwaltschaft (1/A an die 2. Abteilung und 1/R an die Amtsleitung/Zentraler Dienst) je unter Beilage von KG-act. 3 in Kopie und an die Vorinstanz (1/ü) sowie nach definitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/ES, unter Rückgabe der Akten sowie zur Mitteilung an die KOST betr. Freisprüche) und an die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).

Die Kantonsgerichtsvizepräsidentin

Versand

31. Mai 2021 kau

Dispositions modifiées depuis

Cette décision interprète des dispositions dont l’acte a depuis fait l’objet d’une nouvelle consolidation. Si l’article lui-même a changé n’est pas consigné.

  • Code de procédure pénale suisse, Art. 90, Art. 386, Art. 399 et Art. 403 — lu dans la version du 1 mars 2021; l’acte a été consolidé à nouveau le 1 juillet 2021, 1 juillet 2022, 1 janvier 2023, 23 janvier 2023, 1 juillet 2023, 1 août 2023, 1 janvier 2024, 1 juillet 2024 et 1 avril 2025.
  • Loi sur le Tribunal fédéral, Art. 42 — lu dans la version du 1 janvier 2021; l’acte a été consolidé à nouveau le 1 janvier 2022, 1 juillet 2022, 1 janvier 2024, 1 février 2024, 1 juillet 2024, 1 janvier 2025, 1 avril 2026 et 13 mai 2026.