Portée: Le traitement de cette décision par les juridictions ultérieures n’a pas été analysé.

BEK 2018 80

Präsidial

Rubrum

Kantonsgericht Schwyz

Verfügung vom 6. Juli 2018

Mitwirkend

Kantonsgerichtsvizepräsident Dr. Reto Heizmann.

In Sachen

Staatsanwaltschaft Höfe Einsiedeln, Postfach 128, Bahnhofstrasse 4, 8832 Wollerau, Strafverfolgungsbehörde und Beschwerdeführerin, vertreten durch Staatsanwalt A.________,

gegen

B.________, Beschuldigte und Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt C.________,

betreffend

Untersuchungshaft (Haftentlassung)

(Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Zwangsmassnahmengericht Schwyz vom 6. Juni 2018, ZME 2018 57);-

hat der Kantonsgerichtsvizepräsident,

Erwägungen

- dass die Staatsanwaltschaft Höfe Einsiedeln (nachfolgend: Beschwerdeführerin) mit Haftbeschwerde beim Kantonsgericht Schwyz am 6. Juni 2018 im Strafverfahren gegen B.________ (nachfolgend: Beschuldigte) beantragte, die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts Schwyz vom 6. Juni 2018 aufzuheben und das Gesuch um Haftentlassung vom 25. Mai 2018 abzuweisen (Ziff. 1), der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen und superprovisorisch bis zum Entscheid des Kantonsgerichts Schwyz Untersuchungshaft anzuordnen (Ziff. 2), unter Kostenfolge für das Beschwerdeverfahren zu Lasten der Beschuldigten (Ziff. 3, KG-act. 2);

- dass nach der verfahrensleitenden Erteilung der aufschiebenden Wirkung resp. verfahrensleitenden provisorischen Haftanordnung (KG-act. 3) die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 14. Juni 2018 den Rückzug der Beschwerde gegen die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts Schwyz vom 6. Juni 2018 erklärte (KG-act. 5);

- dass zwar nicht ersichtlich ist, dass dem amtlichen Verteidiger ein wesentlicher Aufwand entstand, zumal er weder eine Beschwerdeantwort noch eine Stellungnahme einreichte, die Festlegung der Entschädigung aber ohnehin bei der Hauptsache verbleibt (Art. 135 Abs. 2 StPO);

- dass ausgangsgemäss die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu Lasten des Staates gehen;

- dass die Abschreibung des Verfahrens gestützt auf § 40 Abs. 2 i.V.m. § 41 Abs. 1 JG in die Kompetenz des Vorsitzenden fällt;-

Dispositiv

verfügt:

1.

Die Beschwerde wird als durch Rückzug erledigt abgeschrieben.

2.

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 300.00 gehen zu Lasten des Staates.

3.

Die Entschädigung des amtlichen Verteidigers für das Beschwerde­verfahren verbleibt bei der Hauptsache.

4.

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Massgabe von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.

5.

Zufertigung an Rechtsanwalt C.________ (2/R), die Staatsanwaltschaft Höfe Einsiedeln (1/A), die Oberstaatsanwaltschaft (1/R) und die Vor-instanz (1/ü) sowie nach definitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/ES, mit den Akten) und an die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).

Der Kantonsgerichtsvizepräsident

Versand

6. Juli 2018 kau

Dispositions modifiées depuis

Cette décision interprète des dispositions dont l’acte a depuis fait l’objet d’une nouvelle consolidation. Si l’article lui-même a changé n’est pas consigné.

  • Code de procédure pénale suisse, Art. 135 — lu dans la version du 1 mars 2018; l’acte a été consolidé à nouveau le 1 janvier 2019, 1 mars 2019, 1 février 2020, 1 mars 2021, 1 juillet 2021, 1 juillet 2022, 1 janvier 2023, 23 janvier 2023, 1 juillet 2023, 1 août 2023, 1 janvier 2024, 1 juillet 2024 et 1 avril 2025.
  • Loi sur le Tribunal fédéral, Art. 42 — lu dans la version du 1 janvier 2018; l’acte a été consolidé à nouveau le 1 janvier 2019, 1 janvier 2021, 1 janvier 2022, 1 juillet 2022, 1 janvier 2024, 1 février 2024, 1 juillet 2024, 1 janvier 2025, 1 avril 2026 et 13 mai 2026.