Portée: Le traitement de cette décision par les juridictions ultérieures n’a pas été analysé. Aucune des 2 décisions citantes n’a été analysée.

45 II 357

35. Beschluss der I. Zivilabteilung vom 26. Juni 1919

Sachverhalt

I. i. S. Rychoners Erben gegen Drahtseïlbahn Engelberg-Gerschniaip A4.-G. In Prozessen, in denen das Bundesgericht zufolge Parteivereinbarung (0G Art. 52 Ziff. 1) angerufen wird, ist die Erteilung des Armenrechts ausgeschlossen.

Am 25.Januar 1919 wurde den Klägern durch den Instruktionsrichter vorläufig, d. h. für eine noch ‘einzureichende Rechtsschrift und den ersten Rechtstag, das Armenrecht gewährt.

Mit dem vorliegenden Gesuch stellen sie nun den Antrag, es sei ihnen das Armenrecht weiterhin und zwar in: . dem Sinne zu gewähren, dass sie von der Leistung eines Kostenvorschusses für das Beweisverfahren hefreit werden.

Erwägungen

Nach Art. 215 OG finden für Prozesse, die wie der vorliegende durch Parteivereinbarung direkt an das Bundesgericht gezogen werden, hinsichtlich der Prozesskosten die Art. 211 und 214 OG Anwendung, d. h. es hat jede Partei die durch ïihre Vorkehren entstehenden Kosten vorzuschiessen und gegebenenfalls die in Art. 214 umschriebenen Kosten zu bezahlen. Von Art. 212, der die Môglichkeit der Gewährung des Armenrechtes vorsieht, ist in Art. 215 nicht die Rede. Hieraus muss, wie das seitens des Bundesgerichtes hinsichtlich des analog lautenden Art. 216 für Expropriationssachen bereits es

Dispositions modifiées depuis

Cette décision interprète des dispositions dont l’acte a depuis fait l’objet d’une nouvelle consolidation. Si l’article lui-même a changé n’est pas consigné.

  • Loi fédérale d’organisation judiciaire, Art. 211, Art. 214 et Art. 215 — l’acte a été consolidé à nouveau le 1 mars 2000, 1 janvier 2001, 1 février 2001, 1 mars 2001, 1 janvier 2002, 1 juin 2002, 1 août 2002, 1 janvier 2003, 1 décembre 2003, 1 janvier 2004, 1 avril 2004, 1 mai 2004, 1 février 2005 et 1 juillet 2006.

Cité dans

Tribunal fédéral, BGE 45 II 357 (1919) | Lexipedia