61 II 254
254 . Obligationenrecht. N° 67.
activité : la vénte de tissus d'ameublement dont elle s’occupe depuis 1930 et qui n’est pas sans rapport avec son commerce de papiers peints. Le défendeur objecte, il est vrai, que la demanderesse peut s’adresser ailleurs qu’à Paris, mais le juge du fait constate de manière à lier le Tribunal fédéral que les maisons syndiquées parisiennes ont des spécialités dont elles possèdent l'exclusivité. Le juge cantonal constate même que les trois fabriques qui ont boycotté la demanderesse avaient certaines spécialités (copies d’ancien) qu’on ne pouvait acheter autre part. Le refus de Charles Burger & Cie de se joindre à la mesure de coercition n’en annihile donc pas les effets dommageables…
Quant au montant des dommages-intérêts, il n’y à pas de motifs de modifier le chiffre de 2506 fr. pour perte de clientèle fixé ex aequo et bono par la Cour cantonale en vertu de l’art. 42 al. 2 CO, ni la somme de 2000 fr. allouée à la demanderesse parce qu'elle n’a pu utiliser les échantillons payés aux trois fournisseurs de tissus d'ameublement qui ont cessé leurs relations d’affaires avec elle.
Par ces motifs, le Tribunal fédéral rejette le recours et confirme l'arrêt attaqué.
57. Auszug aus dem Urteïl der I. Zivilabteilang vom 15. Oktober 1935
Sachverhalt
I. i. S. Oberhänsli gegen Zürcher Ziegeleïien A.-G.
Inwieweit ist eme Lehmgrube em Werk im Sinne von Art. 58 OR ?
Die erste Instanz hat die Anwendbarkeit des Art. 58 OR verneint mit der Begründung, eine Lehmgrube sei kein Werk, weil sie nicht erst erstellt zu werden brauche. Diese Auffassung wird jedoch dem Rechtsbegriff des Werkes, wie er sich in der Praxis des Bundesgerichtes herausgebildet hat, nicht gerecht. Wenn auch der Erdboden in seiner natürlichen Gestalt kein Werk ist, so gilt er doch als solches, sobald er durch die Hand des Menschen s0 umgewandelt worden ist, dass er in seiner neuen Gestalt zu einer Quelle ähnlicher Gefahren für Dritte werden kann, wie sie einem Gebäude innewohnen (BGE 44 II $S. 189). In Anwendung dieses Grundsatzes hat das Bundesgericht denn auch schon wiederholt Gräben, die bei Tiefbauarbeiten ausgehoben wurden, als Werke bezeichnet (BGE 25 II $. 11: ; 42 II S. 256). Danach müssen aber auch die Gräben, die sich im Verlaufe der Ausbeutung einer Lehmgrube bilden, als Werke betrachtet werden. Dass die Gräben nicht Selbstzweck, sondern nur die natürliche, sogar unerwünschte Folge der Gewinnung von Material zum Zwecke der industriellen Verwertung sind, ist nicht von entscheidender Bedeutung, wie gerade das Beispiel der Gräben bei Tiefbauarbeïten beweist, die ja ebenfalls nicht Selbstzweck sind.
Wenn daher in BGE 32 II $S. 557, ‘auf welchen Entscheïd sich die erste Instanz gestützt hat, beiläufig bemerkt wird, dass eine Lehmgrube kein Werk sei, so hält diese Auffassung, soweit darunter auch eine durch menschliche Tâtigkeit bewirkte Umgestaltung des Erdbodens verstanden wird, einer erneuten Prüfung nicht stand.
58. Aussug aus dem Urteil der I. Zivilabteilung vom 16. Oktober 1985
I. i. S. Tschumper, Zoïdler & Cie, in Liq. gegen Moser.
Die Verjährungsfrist für den Anspruch auf Rückgabe des Geleisteten, sowie für den Schadenersatzanspruch beim Rücktritt vom zweiseitigen Vertrag beträgt 10 Jahre. Art. 109 OR.
1. — Die von der Beklagten gegenüber dem Rückgabeanspruch des Klägers gemäss Art. 109 Abs. 1 OR erhobene Einrede der Verjährung wäre nur begründet, wenn dieser