Portée: Le traitement de cette décision par les juridictions ultérieures n’a pas été analysé. Aucune des 3 décisions citantes n’a été analysée.

75 I 9

4. Auszug aus dem Urteil vom 27. März 1949 ji. S. Nordostschweizerische Kraïftwerke A.-G. gegen Obersteuerbehürde des Kantons Glarus.

Kanitonales Steuerrechi. Willkür. .

Amortisationsfonds eines Elektrizitätswerkes zur Deckung des beim künftigon Heimfall der Werkanlagen an das Gemeinwesen entstehenden Verlustes. Die Einlagen in diesen Fonds stellen entweder geschäftsmässig begründete Abschreibungen oder Rückstellungen für eine bereiïts bestehende, aber noch nicht fällige Schuld dar und dürfen daher nicht als steuerbares Einkormmen (Gewinn) behandelt werden (Ânderung der Rechtsprechung).

Droit fiscal cantonal. Arbitraire.

Fonds d'amortissement créé par une usine électrique en vue de couvrir la perte devant résulter du transfert gratuit des installations à la collectivité. Les versements au fonds constituent ou bien des amortissements justifiés ou bien des réserves destinées à éteindre une dette existante, mais non encore exigible et ne sauraient tant être assimilés à un revenu imposable (changement de jurisprudence).

Diritio tributario cantonale. Arbitrio. Fondo d’ammortamento costituito da un'officina elettrica per __ coprire la perdita che dovrà risultare dal trapasso gratuito degli impianti alla collettività. I versamenti & un siffatto fondo sono o ammortamenti giustificati o riserve destinate ad estinguere un debito esistente, ma non ancora esigibile, e non possono quindi essere equiparati à un reddito imponibile (cambiamento di giurisprudenze).

Aus dem Tatbestand :

Die Beschwerdeführerin Nordostschweizerische Kraftwerke A.G. (NOK) ist Eigentümerin der drei Elektrizitätswerke Lôntsch, Eglisau und Beznau. In den hiefür erteilten Wasserrechtskonzessionen sind sog. Heimfall- bezw. Rückkaufsrechte vorgesehen.

Mit Verfügung vom 25. Mai 1948 schätzte die Landessteuerkommission Glarus die NOK für die Steuerperioden 1945/46 und 1947/48 ein und setzte hiebei den steuerpilichtigen Gesamtreingewinn des Unternehmens in der Weise fest, dass zu dem durch die Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Reinertrag u. a. die Einlagen in den Heiïmfallfonds hinzugerechnet wurden.

Mit Einsprache vom 7. Juni 1948 stellte die NOK — unter Berufung auf Gutachten von Prof. Saitzew und Prof. Blumenstein — den Antrag, es seien diese Einlagen nicht aufzurechnen und somit als nicht ertragssteuerpflichtig zu behandeln. Doch die Landessteuerkommission wies mit Entscheid vom 5. Juli 1948 diese Einsprache ab und zwar unter Hinweis auf die Entscheide der Obersteuerbehôrde des Kantons Glarus vom 1. Februar 1945 und des Bundesgerichts vom 13. Februar 1947, mit denen für das Steuerjahr 1944 die Hinzurechnung der von der NOK in den Heimfallfonds gemachten Einlagen zum steuerPflichtigen Reingewinn als zulässig erklärt worden war.

2 AS 75 I — 1949

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