Portée: Le traitement de cette décision par les juridictions ultérieures n’a pas été analysé. Aucune des 5 décisions citantes n’a été analysée.

77 II 314

61. Urteil der I. Zivilabteilung vom 9. Oktober 1951 i. S. Papierfabrik an der Sihl gegen Silta Werke A.-G. und WeMmgartner.

Verletzung von Firmen-, Marken- und Wettbewerbsrechten, begangen durch Bildung und ons. eines verwechslungsfähigen Firmanamens.

Violation de la législation sur les raisons de commerce, les marques et la concurrence déloyale, résultant de la formation et de l’emploi dans une raison de commerce d’un nom prétant à confusion.

Violazione della legislazione sulle ditte commerciali, le marche e la concorrenza sleale per aver formato e usato come ditta un nome che pud generare confusione.

Faits

A. — Die klagende « Zürcher Papierfabrik an der Sihl » wurde im Jahre 1836 gegründet und ist im schweizerischen Handelsregister seit dessen Einführung im Jahre 1883 unter ihrem heutigen Namen eingetragen. Sie fabriziert, verarbeitet und vertreibt Papiere und ähnliche Waren. Am 14. Juli 1897 hinterlegte die Klägerin für Papiere die Marken « Sibl » und « Uto », welche in der Folge mit erweiterter Warenangabe regelmässig erneuert wurden, zuletzt am 13. November 1937 unter Nr. 91803 die Marke « Sihl » für Papiere und Kartons aller Art, am 10. Juni 1950 unter Nr. 133861 die Marke « Uto » für Papiere und Kartons aller Art und Erzeugnisse aus denselben. Im Laufe der Zeit hinterlegte die Klägerin für die nämlichen Warengattungen eine Reïhe weiterer Marken, welche von den Stammmarken « Sihl » und « Uto » abgeleitet smd, so am 18. November 1935 unter Nr. 87062 « Utoplex » ; am 15. April « Sihl Valley » ; am 4. Juli 1949 unter Nr. 129971 « Sihiplex ». Endlich verwendet die Klägerin zur Bezeichnung bestimmter Papiersorten mehrfache Abwandlungen ihrer Stammarken, wie « Sibl-Parchment 1471 », « Sibl-Blotting », « Sihl-Superbus », « Japon-Surfin-Sihl », « Uto Post Z.PS. », « Uto Mill», «Uto Registre Extra», « Uto-Blotting », 21 AS 77 IE — 1951

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