77 III 116
31, Entscheid vom 20. November 1951 i. S. Surbeek.
Einer Miet- und Pachtzinssperre (Art. 806 ZGB, 91 ff. VZG) unterliegen, wenn das auf dem Grundstilek betriebene Hotel mit Restaurant nicht vermietet oder verpachtet ist, weder die Forderungen des Eigentùmers an Hotelgiste und Restaurantbesucher, noch, falls er das Haus durch einen Geranten fihren lisst, seine Guthaben an diesen.
Immeuble sur lequel est exploité un héòtel avec restaurant. Lors- qu’un tel hétel n’est ni loué ni affermé, les créances du propriétaire envers les hétes et les consommateurs du restaurant non plus que celle qu’il posséderait contre le gérant de l'établissement ne peuvent faire l’objet d'une «immobilisation » dans le sens des art. 806 CC et 91 et suiv. ORI.
Immobile adibito all’esercizio di un albergo con ristorante. Se un tale albergo non è locato o affittato, i crediti del proprietario verso i clienti, come pure il credito ch'egli potrebbe possedere verso un eventuale gerente dello stabilimento non possono fare l’oggetto di un’«immobilizzazione » a norma degli art. 806 CC e 91 sgg. RRF. ° :
Fatti
A. — Die Kollektivgesellschaft Gebr. Maurer betreibt eine Druckerei. Sie ist zudem Eigentiimerin einer Liegenschaft, die teilweise einem Hotel- und Restaurationsbetriebe gewidmet ist, den sie von einem Geranten fiihren lisst. Da das Vertragsverhiltnis mit dem bisherigen Geranten auf Ende Juni 1951 zu Ende ging, stellte sie auf den 1. Juli 1951 einen neuen Geranten an. Das Betreibungsamt Ziirich 11, bei dem gegen Gebr. Maurer seit 25. Mai 1951 eine vom Rekurrenten verlangte Betreibung auf Grundpfandverwertung mit unbestritten gebliebener Mietzinssperre hingig ist, erklirte jedoch mit Verfiigung vom 4. Juli 1951, Ziff. 1, den Gerantenvertrag als ungiiltig und versagte ihm die Genehmigung. In Ziff. 3 erklirte sich das Amt bereit, gegen Sicherstellung eines noch zu vereinbarenden Miet- oder Pachtzinses zu einer Lòsung Hand zu bieten, die den Betrieb des Hotel-Restaurants in den Hinden des heutigen Geranten liesse. Laut Ziff. 4 ist aber diese Erklirung nur als unverbindliche Offerte zu betrachten.
B. — Auf Beschwerde und Rekurs der Schuldnerin und Grundeigentiimerin hob die obere kantonale Aufsichts-