77 IV 122
28. Auszug aus dem Urteil des Kassationshoïes vom 22. Juni 1951 i, S. Döbeli gegen Bürli,J Art. 270 Abs. 3 BStP. Wer vor einem luzernischen Amtsgericht als Privatkläger auftritt, ist selbsb dann nicht zur Nichtigkeitsbeschwerde befugt, wenn er allein die Sache, die der Amtsstatbhalter hat fallen lassen, an das Amtsgericht weitergezogen hakt.
Ari. 270 al. 3 PPF. Celui qui intervient comme accusateur privé devant un tribunal de police lucernois n’a pas qualité pour se pourvoir en nullité, alors même que le juge d’instruction avait abandonné la poursuite.
Art. 270 cp. 3 PPF. Colui che interviene quale accusavore privato davanti ad un tribunale di polizia lucernese non può interporre rICors0 Per cassazione, quand’anche il giudice istruttore abbia abbandonato 11 procedimento.
4A. — Am 8. August 1950 verletzte Anton Bürli die vierjährige Barbara Döbeli, die in die Fahrbahn seines Lieferungswagens lief. Der Vater des Kindes, Traugott Döbeli, erhob am 8. Oktober 1950 beim Statthalteramt Willisau gegen Bürli Strafklage wegen Übertretung des Art. 25 MFG. Das Statthalteramt stellte am 5. Dezember 1950 die Untersuchung mangels Verschuldens des Beklagten ein. Döbeli zog am 14. Dezember 1950 die Sache an das Amtsgericht Willisgau weiter. In der Verhandlung vom 14. Vebruar 1951 liess er beantragen, Bürli sei wegen Übertretung des Motorfahrzeuggesetzes und fahrlässiger Körperverletzung zu bestrafen.
Das Amtsgericht sprach Bürli am 14. Februar 1951 frei.
Sachverhalt
B. — Döbeli führt Nichtigkeitsbeschwerde mit den Anträgen, das Urteil sei aufzuheben und die Sache zur Be-