Portée: Le traitement de cette décision par les juridictions ultérieures n’a pas été analysé. Aucune des 6 décisions citantes n’a été analysée.

8G_1/2010

8G_1/2010

Rubrum

{T 0/2}

Urteil vom 14. Juni 2010

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Bundesrichterin Niquille, Bundesrichter Maillard,

Gerichtsschreiber Lanz.

Verfahrensbeteiligte

V.________, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. E. Ronald Pedergnana,

Gesuchstellerin,

gegen

Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG, 8085 Zürich, vertreten durch Rechtsanwalt Peter Jäger,

Gesuchsgegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung,

Erläuterungsgesuch betreffend das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 8C_629/2009 vom 29. März 2010.

Erwägungen

dass das Bundesgericht in Dispositiv-Ziffer 1 des Urteils 8C_629/2009 vom 29. März 2010 die von der Zürich Versicherungs-Gesellschaft im Verfahren gegen V.________ erhobene Beschwerde teilweise guthiess, den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 29. Mai 2009 bis auf den in den Erwägungen, auf welche verwiesen wurde, zugesprochenen Verzugszins aufhob und die Beschwerde bezüglich dieses Verzugszinses abwies,

dass V.________ am 10. Mai 2010 ein Gesuch um Erläuterung der besagten Ziffer des Urteils-Dispositivs einreichen lässt,

dass keine Vernehmlassungen eingeholten wurden,

dass wenn das Dispositiv eines bundesgerichtlichen Urteils unklar, unvollständig oder zweideutig ist, seine Bestimmungen untereinander oder mit der Begründung im Widerspruch stehen oder es Redaktions- oder Rechnungsfehler enthält, das Bundesgericht auf schriftliches Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen die Erläuterung (oder Berichtigung) vornimmt (Art. 129 Abs. 1 BGG),

dass die Gesuchstellerin nicht dartut, inwiefern einer der genannten Erläuterungstatbestände gegeben sein soll,

dass sie vielmehr inhaltliche Kritik am Urteil 8C_629/2009 übt und dabei namentlich eine Verletzung von Art. 6 und Art. 8 EMRK sowie des Gebots der Rechtssicherheit rügt,

dass solche Beanstandungen nicht Gegenstand einer Erläuterung im Sinne von Art. 129 BGG bilden können (Urteile 4G_2/2009 vom 21. Oktober 2009 E. 1.1,2G_1/2009 vom 26. August 2009 E. 1),

dass die Gesuchstellerin nicht begründet, inwiefern sich aufgrund der von ihr angerufenen Rechtsgrundlagen ein Erläuterungsbedarf ergeben soll,

dass das Gesuch somit abzuweisen ist, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann,

dass Gerichtskosten zu erheben sind (Urteil 5G_1/2009 vom 26. Januar 2010 E. 4,4G_1/2007 vom 13. September 2007; ELISABETH ESCHER, in: Basler Kommentar, BGG, N 7 zu Art. 129 BGG), welche der unterliegenden Gesuchstellerin überbunden werden (Art. 66 Abs. 1 BGG),

Dispositiv

erkennt das Bundesgericht:

1.

Das Erläuterungsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.

Die Gerichtskosten von Fr. 750.- werden der Gesuchstellerin auferlegt.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 14. Juni 2010

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Lanz

Dispositions modifiées depuis

Cette décision interprète des dispositions dont l’acte a depuis fait l’objet d’une nouvelle consolidation. Si l’article lui-même a changé n’est pas consigné.

  • Loi sur le Tribunal fédéral, Art. 66 et Art. 129 — lu dans la version du 1 janvier 2009; l’acte a été consolidé à nouveau le 1 janvier 2011, 1 avril 2011, 5 décembre 2011, 1 janvier 2012, 1 avril 2012, 1 octobre 2012, 1 janvier 2013, 1 février 2013, 1 juillet 2013, 1 janvier 2014, 1 juillet 2014, 1 août 2014, 1 novembre 2015, 1 janvier 2016, 1 janvier 2017, 1 avril 2017, 1 juin 2017, 1 janvier 2018, 1 janvier 2019, 1 janvier 2021, 1 janvier 2022, 1 juillet 2022, 1 janvier 2024, 1 février 2024, 1 juillet 2024, 1 janvier 2025, 1 avril 2026 et 13 mai 2026.
  • Convention de sauvegarde des droits de l’homme et des libertés fondamentales, Art. 6 et Art. 8 — lu dans la version du 1 juin 2010; l’acte a été consolidé à nouveau le 23 février 2012, 1 août 2021, 1 février 2022 et 16 septembre 2022.

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