Portée: Le traitement de cette décision par les juridictions ultérieures n’a pas été analysé.

Teilentscheid vom 2. Juli 2026 (Feststellung Kindesverhältnis) (VF.2025.9)

Rubrum

Publ.-Nr: 00.099.721

Stelle: Bezirksgericht Zurzach

Rubrik: Gerichte / Entscheide, Urteile, Verfügungen und Beschlüsse

Veröffentlicht: 21.07.2026 Teilentscheid vom 2. Juli 2026 (Feststellung Kindesverhältnis) (VF.2025.9)

Klägerin 1: Senija Snjezana Ana D'Elia, geb. 8. April 2022, von Luzern, Huebstrasse 3, 5330 Bad Zurzach Beiständin: Monika Müller, Berufsbeiständin JFEB, Weierstrasse 5, 5313 Klingnau unentgeltlich vertreten durch lic. iur. Oliver Bulaty, Rechtsanwalt, Bahnhofstrasse 42, 5401 Baden

Kläger 2: Silan Sinai Juro D'Elia, geb. 3. März 2023, von Luzern, Huebstrasse 3, 5330 Bad Zurzach unentgeltlich vertreten durch lic. iur. Oliver Bulaty, Rechtsanwalt, Bahnhofstrasse 42, 5401 Baden

Beklagter: Danijel Weinberger, geboren am 10. Oktober 1981, von Kroatien, Feldstrasse 18, 5314 Kleindöttingen Verfahrensbeteiligte: Angélique Raïfa, Huebstrasse 3, 5330 Bad Zurzach (Kindsmutter)

Gegenstand: Vereinfachtes Verfahren betreffend Vaterschaft / Kinderunterhalt Gestützt auf: die Akten; die beiden Abstimmungsgutachten des Instituts für Rechtsmedizin des Kantonsspitals Aarau vom 20. April 2026;

Dispositiv

1. In Gutheissung der Klage wird das Kindsverhältnis zwischen den beiden Klägern (Senija Snjezana Ana D'Elia, geboren am 8. April 2022, sowie Silan Sinai Juro D'Elia, geboren am 3. März 2023) und dem Beklagten, Danijel Weinberger, geboren am 10. Oktober 1981, rückwirkend auf den Zeitpunkt der Geburt der beiden Kinder festgestellt.

2. Über die Prozesskosten und die übrigen Anträge der Kläger wird im Endentscheid befunden.

Zustellung an: den Beklagten (samt beider Abstammungsgutachten des Instituts für Rechtsmedizin, Kantonsspital Aarau, je vom 20. April 2026, betreffend beider Kinder sowie dem Dokument Auftragsinformation) – die Dokumente können nach vorgängiger Anmeldung bei der Gerichtskanzlei abgeholt werden.

Hinweis zum Entscheiddispositiv (Art. 239 Abs. 2 ZPO)

Die Parteien können innert 10 Tagen seit Zustellung dieses Dispositivs beim Präsidenten des Bezirksgerichts Zurzach mit schriftlicher Eingabe eine schriftliche Begründung verlangen. Die Frist kann nicht erstreckt werden (Art. 144 Abs. 1 ZPO). Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Samstag, Sonntag oder einen anerkannten Feiertag i.S.v. § 21 EG ZPO, so endet sie am nächsten Werktag (Art. 142 Abs. 3 ZPO). Die Frist steht still vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August und vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 145 Abs. 1 ZPO). Wird keine Begründung verlangt, so gilt dies als Verzicht auf die Anfechtung des Entscheides (Art. 239 Abs. 2 ZPO). Der Entscheid wird mit dem Ablauf der Frist rechtskräftig und vollstreckbar. Wird eine Begründung verlangt, so hemmt dies die Rechtskraft und die Vollstreckbarkeit des Entscheides.

Bezirksgericht Zurzach Präsidium 2 des Familiengerichts