Portée: Le traitement de cette décision par les juridictions ultérieures n’a pas été analysé.

STK 2017 74

Präsidial

Rubrum

Kantonsgericht Schwyz

Verfügung vom 18. Januar 2018

Mitwirkend

Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner.

In Sachen

Staatsanwaltschaft March, Postfach 162, Rathausplatz 1, 8853 Lachen, Anklagebehörde und Berufungsführerin, vertreten durch Staatsanwalt A.________,

gegen

B.________, Beschuldigte und Berufungsgegnerin, amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt C.________,

betreffend

Fahrlässige Körperverletzung, SVG-Widerhandlungen (Kosten- und Entschädigungsfolgen)

(Urteil des Bezirksgerichts March vom 18. Dezember 2017, SGO 2017 1 [2. Rechtsgang]);-

hat die Kantonsgerichtsvizepräsidentin,

Erwägungen

- dass das Kantonsgericht mit Urteil vom 9. November 2016 in teilweiser Gutheissung der Berufung der Staatsanwaltschaft March gegen B.________ betreffend fahrlässige Körperverletzung und SVG-Widerhandlungen die Dispositivziffern 1.1, 1.3 und 1.4 des Urteils des Bezirksgerichts March vom 16. Februar 2016 (SGO 2015 14) ersatzlos und die Dispositivziffern 4 bis 7 dieses Urteils aufhob sowie die Kosten- und Entschädigungsregelung zur Weiterbehandlung und Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an die Vor­instanz zurückwies und im Übrigen die Berufung abwies (Vi-act. 40);

- dass das Bezirksgericht March mit Urteil vom 18. Dezember 2017 eine Neubeurteilung der Kosten- und Entschädigungsregelung vornahm sowie den von der Staatsanwaltschaft March zurückgezogenen Anklageteil wegen Missbrauchs einer Fernmeldeanlage noch formell erledigte (Vi-act. 52);

- dass das Urteil des Bezirksgerichts March vom 18. Dezember 2017 begründet am 19. Dezember 2017 an die Parteien versandt und dem Kantonsgericht Schwyz die Verfahrensakten überwiesen wurden (KG-act. 1);

- dass innert der gesetzlichen zwanzigtägigen Frist gemäss Art. 399 Abs. 3 StPO seit Zustellung des begründeten Urteils keine Berufungserklärung beim Kantonsgericht eingegangen ist, was auf einen Verzicht hinausläuft, weshalb nicht nach Art. 403 Abs. 1 lit. a und Abs. 3 StPO zu verfahren, sondern die Berufung gestützt auf § 40 Abs. 2 JG präsidial abzuschreiben ist (Art. 386 StPO und STK 2012 22 vom 7. Mai 2012);

- dass bei diesem Ausgang die Gerichtskosten der zweiten Instanz zu Lasten des Staates gehen und mangels Aufwand keine Entschädigung zu sprechen ist;-

Dispositiv

verfügt:

Die Berufung wird als durch Verzicht auf Berufungserklärung erledigt abgeschrieben.

Die zweitinstanzlichen Gerichtskosten von Fr. 300.00 gehen zu Lasten des Staates.

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Massgabe von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.

Zufertigung an den amtlichen Verteidiger (2/R), die Oberstaatsanwaltschaft (1/R), die Staatsanwaltschaft March (1/A), die Vorinstanz (1/A) sowie nach definitiver Erledigung an D.________ (1/R, z.K.), die Vor-instanz (1/R, unter Rückgabe der Akten) und an die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).

Die Kantonsgerichtsvizepräsidentin

Versand

18. Januar 2018 kau

Dispositions modifiées depuis

Cette décision interprète des dispositions dont l’acte a depuis fait l’objet d’une nouvelle consolidation. Si l’article lui-même a changé n’est pas consigné.

  • Code de procédure pénale suisse, Art. 386, Art. 399 et Art. 403 — lu dans la version du 1 janvier 2018; l’acte a été consolidé à nouveau le 1 mars 2018, 1 janvier 2019, 1 mars 2019, 1 février 2020, 1 mars 2021, 1 juillet 2021, 1 juillet 2022, 1 janvier 2023, 23 janvier 2023, 1 juillet 2023, 1 août 2023, 1 janvier 2024, 1 juillet 2024 et 1 avril 2025.
  • Loi sur le Tribunal fédéral, Art. 42 — lu dans la version du 1 janvier 2018; l’acte a été consolidé à nouveau le 1 janvier 2019, 1 janvier 2021, 1 janvier 2022, 1 juillet 2022, 1 janvier 2024, 1 février 2024, 1 juillet 2024, 1 janvier 2025, 1 avril 2026 et 13 mai 2026.