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LAMal. Raccourcir le délai pour la communication des primes

Frehner Sebastian · Mit-M · Conseil national · Bâle-Ville · Groupe de l'Union démocratique du Centre

Ich beantrage Ihnen, entgegen der Haltung des Bundesrates, die Annahme der vorliegenden Motion.

Wie schon in der Begründung ausgeführt, möchten viele Versicherte das KVG-Obligatorium und die Zusatzversicherungen gemäss VVG beim gleichen Anbieter abschliessen. Im obligatorischen Bereich bieten alle Krankenkassen genau die gleichen Leistungen an, allerdings zu einem unterschiedlichen Preis. Und das kann jedes Jahr ändern. Im Kanton Basel-Stadt beispielsweise ist in einem Jahr die Assura die günstigste Kasse, im nächsten Jahr die Groupe Mutuel. Die obligatorische Krankenversicherung kann jedes Jahr per Ende November, unter Berücksichtigung einer einmonatigen Frist, auf Ende Jahr gekündigt werden. Im überobligatorischen Bereich sind die Krankenkassen frei, den Kündigungstermin und die Frist zu wählen. Die Mehrzahl der Kassen haben eine dreimonatige Kündigungsfrist und als Termin den 31. Dezember. Die Kündigung muss also bis spätestens Ende September erfolgen. Weil die Prämien für die Grundversicherung vom BAG erst auf den 1. Oktober genehmigt werden, können die Versicherten die Krankenversicherung nach KVG und die Zusatzversicherung nach VVG nicht zusammen kündigen. Deshalb ist es wichtig, dass das BAG die Prämien auf Ende August genehmigt. Dann haben nämlich die Versicherten die Möglichkeit, bei Bedarf die obligatorische und die Zusatzversicherung zusammen zu kündigen und den Versicherer zu wechseln.

Der Bundesrat lehnt die Motion ab. Die Gründe dafür sind aber nicht stichhaltig. Der Bundesrat sagt, die Krankenkassen müssten dann die Prämien früher zur Bewilligung einreichen, weshalb die Ermittlung der Prämien ungenauer wäre. Die Versicherungen müssten dies aber gar nicht zu einem früheren Zeitpunkt tun. Das BAG erhält die Prämien spätestens Ende Juli und hat dann einen Monat Zeit, sie zu bewilligen. Das reicht bei Weitem aus. Sowieso kommt es nur sehr selten vor, dass das BAG eine Korrektur vornimmt.

Weiter sagt der Bundesrat, die Motion sei nicht zielführend, weil es im VVG keine obligatorischen Kündigungstermine und -fristen gebe. Das trifft zwar zu, die Mehrheit der VVG-Versicherungen laufen aber eben auf Ende Jahr aus und kennen eine dreimonatige Kündigungsfrist. Für die Mehrheit der Versicherten würde die Änderung also durchaus Sinn machen.

Weiter führt die Regierung an, dass die Versicherten weniger Zeit hätten, die verschiedenen KVG-Angebote zu vergleichen. Das stimmt zwar, die Wahl ist aber auch nicht schwierig. Da alle Versicherer das gleiche Obligatorium anbieten müssen, unterscheiden sich die Angebote im Wesentlichen nur durch den Preis.

Den Versicherten würde die angestrebte Lösung helfen, bessere Versicherungsprodukte für sich auszusuchen, da sie im Zeitpunkt ihres Entscheids über alle wichtigen Informationen betreffend die Angebote nach KVG und VVG verfügen.

Machen wir also einen Schritt in Richtung mehr Transparenz und verbesserte Wahlmöglichkeiten für die Konsumentinnen und Konsumenten! Ich bedanke mich für die Unterstützung meiner Motion.

Berset Alain · BR-M · Conseil fédéral · Fribourg

L'objectif de la motion, l'objectif que poursuit Monsieur Frehner, est absolument louable. Mais ce n'est simplement pas praticable. Voilà les raisons pour lesquelles ce n'est pas praticable: d'après le droit en vigueur, les assureurs remettent leurs tarifs de primes à l'Office fédéral de la santé publique à la fin du mois de juillet et ce dernier a ensuite deux mois pour les approuver et les communiquer. Et durant ces deux mois, il faut vérifier les tarifs de 60 assureurs, ce qui représente environ 300 000 primes.

Il faut en outre avoir le temps de discuter avec les assureurs et de demander l'avis des cantons. Et je rappelle ici qu'une des modifications que nous avons introduites l'année dernière est précisément de donner un peu plus de temps aux cantons durant l'été pour se pencher sur ces primes et que les cantons étaient très heureux d'avoir ce laps de temps supplémentaire. Si nous le réduisons maintenant, il faudra réduire l'ensemble de la procédure; il faudra indiquer à certains acteurs également qu'ils ne pourront plus avoir le temps nécessaire pour se pencher sur ces primes.

On pourrait aussi imaginer que les assureurs soient invités à remettre leurs tarifs des primes un mois plus tôt, à la fin du mois de juin. Mais à ce moment-là, l'estimation des coûts est encore plus difficile à réaliser; on crée encore plus d'insécurité dans le système et il y a plus de risques d'imprécision. Cela n'est donc pas non plus envisageable.

Monsieur Frehner, vous avez mentionné les assurances complémentaires. Dans le cas des assurances complémentaires, la loi fédérale sur le contrat d'assurance ne contient aucune disposition sur la résiliation. Les assureurs sont libres de régler les modalités de la résiliation dans leurs conditions générales. Il est donc tout à fait possible d'adapter les délais pour les assurances complémentaires de manière à les faire coïncider avec l'assurance de base, et pas le contraire.

Pour cette raison, je vous invite, au nom du Conseil fédéral, à rejeter la motion.

Vote

Abstimmung - Vote

Für Annahme der Motion ... 48 Stimmen

Dagegen ... 136 Stimmen

(2 Enthaltungen)

Schluss der Sitzung um 12.55 Uhr

La séance est levée à 12 h 55