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Contribuer à la sécurité alimentaire en renforçant l'irrigation
Bregy Philipp Matthias · Mit-M · Conseil national · Valais · Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.
Es ist interessant, wenn man nach dem Thema Wein über das Thema Wasser sprechen darf. Aber es ist nun mal so, dass das Wasser gerade auch für den Wein und besonders natürlich für den Schweizer Wein von grösster Bedeutung ist. Sie alle kennen vielleicht den Film "An heiligen Wassern". Es ist die Geschichte, wie man vor langer Zeit Wasser von dort, wo es entsteht - bei den Gletschern, an den Quellen -, hinunter zu den fruchtbaren Flächen gebracht hat. Es war der erste Schritt zur Nutzbarmachung von vielen Fruchtfolgeflächen usw.
Was damals der erste Schritt war, ist heute überlebenswichtig. Die klimatischen Veränderungen zwingen uns, in diesem Bereich wieder stärker tätig zu werden, das Wasser dorthin zu bringen, wo die Pflanzen es brauchen, und so die Ernährungssicherheit in diesem Land zu stärken. Ich bin froh, teilt der Bundesrat viele meiner Auffassungen. Die längeren Trockenphasen sind eine Herausforderung für die Landwirtschaft. Längere Trockenphasen bedeuten vor allem schwankende Erträge. Schwankende Erträge haben zwei entscheidende Nachteile: erstens weniger Ernährungssicherheit und zweitens schwankende Einnahmen für die Landwirte. Bewässerungssysteme, wie im Film "An heiligen Wassern", sind auch heute die Lösung. Sie können helfen, das Wasser gezielt und in der richtigen Menge dort einzusetzen, wo es benötigt wird. Bewässerungssysteme sind aber teuer, und daher braucht es finanzielle Unterstützung. Es braucht eine Strategie, um nachhaltige Bewässerungsstrukturen zu unterstützen, und zwar im Sinne einer strategischen Strukturverbesserung: nicht zum Erhalt von allem und jedem, sondern zum gezielten Einsatz der Mittel.
Der Bundesrat anerkennt diese Punkte. Warum braucht es mein Postulat trotzdem? Um das zu verstehen, müssen Sie den Inhalt ein bisschen genauer studieren, denn es geht um drei Punkte:
Erstens soll das Postulat gemeinsam mit den Kantonen erfüllt werden. Die Kantone sollen integriert werden, sie sollen abgeholt werden. Das ist aktuell noch nicht ausreichend der Fall.
Zweitens soll der Bedarf der Erneuerung einerseits und des Ausbaus andererseits erhoben werden. Im Unterschied zu heute soll das nicht punktuell, individuell, projektbezogen geschehen, wie beispielsweise bei der Bewässerung des Weins im Wallis, sondern generell, flächendeckend für unser Land. Denn die Wasserknappheit ist nicht ein Problem gewisser Regionen, sondern der ganzen Schweiz.
Zuletzt soll ein ganzheitliches Konzept zur Finanzierung ausgearbeitet werden, das nicht individuelle Projekte unterstützt, sondern klare Kriterien für alle aufstellt.
Anders formuliert: Mein Postulat verlangt eine Gesamtschau. Der Postulatsbericht soll eine strategische Niederschrift dieser Ideen und Lösungswege sein. Zuletzt soll es eine faire, für alle gleiche Finanzierung geben. Eine solche Gesamtschau fehlt beim Bundesrat, obwohl - und das anerkenne ich an dieser Stelle durchaus - erste Massnahmen ergriffen wurden.
Erlauben Sie mir zu guter Letzt noch eine Randbemerkung. Sollte es denn so sein - bewusst im Konjunktiv -, wie es der Bundesrat sagt, dass alles schon in Bearbeitung sei und ohnehin komme, was ich nicht glaube, aber auszuschliessen ist es ja nie, dann gäbe es auch keinen Grund, dieses Postulat abzulehnen. Denn dieses Postulat macht deutlich, was wir in der Schweiz brauchen: Wir brauchen in der Schweiz Ernährungssicherheit, und diese gewährleisten wir, indem wir das Wasser dorthin bringen, wo die Pflanzen wachsen und wo dieses das Wachstum gezielt unterstützt.
In diesem Sinne bitte ich Sie, diesem Postulat zuzustimmen und dem Bundesrat den Auftrag zu geben, eine Gesamtschau vorzunehmen.
Rüegsegger Hans Jörg · Mit-M · Conseil national · Berne · Groupe de l'Union démocratique du Centre
Geschätzter Kollege Bregy, Sie haben die schriftlichen Begehren, die Sie gestellt haben, sauber ausgeführt. In den mündlichen Ausführungen konnten wir zwischen den Zeilen hören, dass vielleicht beim einen oder anderen Projekt, das Sie aus Ihrem Kanton oder sonst kennen, diverse Herausforderungen bestehen. Haben Sie nicht auch das Gefühl, dass, wenn man solche Projekte realisieren möchte, die Gesamtsicht durch den Bundesrat und die Kantone bezüglich Raumplanung und zusätzlicher Auflagen verbessert werden könnte?
Bregy Philipp Matthias · Mit-M · Conseil national · Valais · Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.
Besten Dank für diese Frage. Absolut, das ist mitunter ein Teil davon. Zu einer Gesamtsicht gehören nämlich genau diese Fragen auch dazu, und diese muss man klären. Wenn man nur isoliert einzelne Projekte beurteilt, dann erhält man diese Gesamtsicht nicht.
Fakt ist: Wir haben in der Schweiz ein Problem. Es gibt lange Trockenphasen, und wir bringen das Wasser nicht immer dorthin, wo wir es bräuchten. Das liegt auch an Restriktionen, die aufzuheben wir noch nicht bereit sind.
Parmelin Guy · BR-M · Conseil fédéral · Vaud
Le postulat Bregy s'attaque à un élément central de la sécurité alimentaire: la disponibilité de la ressource en eau pour la production agricole. Monsieur Bregy, nous sommes d'accord au moins sur un élément: il ne s'agit pas de mettre de l'eau dans son vin, mais de disposer de suffisamment d'eau afin de produire du vin de qualité. Ce n'est pas tout à fait la même chose, mais c'est essentiel.
En effet, vous avez raison: la disponibilité de l'eau devient un défi de plus en plus important, notamment dans le contexte de l'adaptation au changement climatique. Le Conseil fédéral en est d'ailleurs bien conscient. Dans la stratégie Adaptation aux changements climatiques en Suisse: Plan d'action 2020-2025, le Conseil fédéral a défini des mesures concernant la gestion des eaux et l'agriculture. En outre, une méthode afin d'évaluer les besoins régionaux en irrigation est en cours d'élaboration dans le cadre du projet SwissIrrigationInfo. Une compilation systématique des données disponibles sur l'utilisation de l'eau a déjà pu être effectuée auprès des cantons, y compris en ce qui concerne les projets d'irrigation existants. Un guide vient également d'être réalisé afin d'améliorer globalement la qualité des projets en cours. Il s'agit d'un guide pratique pour la planification, l'évaluation et le subventionnement des projets d'irrigation.
Concernant le rôle des cantons, certains cantons sont déjà extrêmement actifs dans ce domaine. Berne, Fribourg et Vaud, par exemple, sont en train d'élaborer leur stratégie en matière d'irrigation, qui devrait permettre de définir les besoins en matière de développement d'infrastructures d'irrigation. La gestion de l'eau est également une préoccupation majeure de la politique agricole. L'OFAG soutient déjà depuis de nombreuses années des projets cofinancés par les cantons pour des systèmes d'irrigation modernes avec des contributions à fonds perdu et des crédits d'investissement. L'ordonnance sur les améliorations structurelles, qui permet le soutien de ce type de mesures, a par ailleurs été révisée dans ce sens dans le cadre du train d'ordonnances agricoles 2022.
De plus, l'OFAG a publié, le 4 mai 2023, la stratégie Améliorations structurelles 2030 plus en réponse à un mandat de la Commission des finances du Conseil national. Cette stratégie tient compte de l'objet du présent postulat. La stratégie démontre que les besoins pour les infrastructures d'irrigation durable font partie des objectifs stratégiques des améliorations structurelles. Une estimation des moyens financiers nécessaires a été réalisée dans cette stratégie, toujours en collaboration avec les cantons.
Dans le cadre de la consultation sur les plafonds des dépenses agricoles pour la période 2026 à 2029, le Conseil fédéral a intégré ces besoins financiers pour donner la possibilité de soutenir davantage le développement et le renouvellement des infrastructures d'irrigation. Il a proposé d'augmenter progressivement les montants dédiés aux améliorations structurelles d'ici à 2030 en les faisant passer de 87 à 125 millions de francs par année en vue de l'application de cette stratégie. Le Conseil fédéral estime d'une part que le recensement systématique, en collaboration avec les cantons, des besoins en développement et en renouvellement de l'infrastructure d'irrigation est déjà réalisé, ou est au moins en cours de réalisation, et d'autre part que les besoins financiers nécessaires sont déjà intégrés dans les enveloppes financières agricoles. Il considère donc que les exigences du postulat Bregy sont satisfaites.
C'est pour cela qu'il vous propose de le rejeter.
Vote
Präsidentin (Riniker Maja, erste Vizepräsidentin): Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.
Abstimmung - Vote
Für Annahme des Postulates ... 91 Stimmen
Dagegen ... 96 Stimmen
(6 Enthaltungen)