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Accès plus rapide aux médicaments pour lutter contre les maladies infectieuses transmissibles
Lohr Christian · Mit-M · Conseil national · Thurgovie · Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.
In den zahlreichen Diskussionen, die wir zum Schweizer Gesundheitswesen führen, stelle ich regelmässig fest, dass das zentralste Element zu oft vergessen geht oder zu wenig Beachtung erhält: die Patientinnen- und Patientensicherheit. Das zeigt sich auch exemplarisch in der Beantwortung meines Postulates durch den Bundesrat. Mit keinem einzigen Wort werden die Patientinnen und Patienten erwähnt. Aber genau sie verdienen und erwarten eine bestmögliche und rasche Versorgung zur Bekämpfung und Vorbeugung von Krankheiten.
Genau dies ist heute nicht mehr gegeben. Obwohl uns verschiedene Statistiken um die Ohren gehauen werden, bestreitet niemand ernsthaft, dass sich der Zugang für eine erkrankte Person zu einem neuen, innovativen Medikament in den vergangenen Jahren verschlechtert hat. Gemäss der neusten europäischen Wait-Indicator-Studie vom Juni 2024, auf die sich auch die Verwaltung immer wieder regelmässig beruft, sind in der Schweiz z. B. nur etwa die Hälfte - 54 Prozent - der in Deutschland vergüteten Medikamente standardmässig auf der Spezialitätenliste und damit für alle Patientinnen und Patienten gleichberechtigt verfügbar.
Das darf für ein solch reiches Land wie die Schweiz nicht der Fall sein. Die Schweiz mit ihren hohen Krankenkassenprämien müsste doch hier einen ganz anderen Kurs fahren. Mein Postulat zielt deshalb darauf ab, genau diese Problematik zu analysieren und Verbesserungen beim Zugang zu Impfstoffen, zu Medikamenten zur Prophylaxe und zu Therapeutika in der Schweiz zu ermöglichen und dadurch unter dem Strich Leben zu retten. Ein verbesserter und beschleunigter Zugang hat auch einen kostendämpfenden Effekt. Dank Früherkennung und Behandlung können teure Langzeitbehandlungen vermieden werden. Das spart Kosten und verbessert die Lebensqualität der Betroffenen erheblich.
Lassen Sie mich schliesslich in Bezug auf den Zulassungsprozess von Swissmedic noch folgende wichtige Präzisierung zuhanden der Materialien anbringen: Für mich ist aus Gründen der Patientensicherheit völlig klar, dass Swissmedic nicht umgangen werden darf und dass keine Zwangszulassungen ermöglicht werden sollen. Darum geht es nicht. Die geltenden Rechtsgrundlagen zur Medikamentenzulassung dürfen nicht ausgehebelt werden. Heute trägt die Zulassungsinhaberin die Verantwortung für das Arzneimittel und ist nach den Bestimmungen des Produkthaftpflichtrechts haftbar. Diese Regelung hat sich bewährt und soll selbstverständlich beibehalten werden.
Zusammengefasst: Mein Postulat ist ein Gewinn für die Patientinnen und Patienten in der Schweiz. Es verbessert ihren Zugang und die Versorgung, ermöglicht eine Kostendämpfung und steigert die Lebensqualität.
Ich bitte Sie daher, dem Postulat zuzustimmen.
Baume-Schneider Elisabeth · BR-F · Conseil fédéral · Jura
Le Conseil fédéral partage l'appréciation selon laquelle l'accès aux médicaments développés afin de prévenir ou traiter les maladies infectieuses transmissibles constitue un élément essentiel de l'approvisionnement des médicaments. Bien sûr, je regrette que vous mentionniez le fait que nous ne parlions pas assez des patientes et des patients, parce qu'ils sont bien au coeur du débat. Mais il est également important - vous l'avez mentionné - que la sécurité desdits patients soit garantie à tout moment.
Le Conseil fédéral considère que les demandes formulées dans le postulat sont actuellement prises en considération, et qu'un rapport séparé ou supplémentaire n'est donc pas nécessaire. D'une part, les études comparatives internationales montrent que le délai de traitement des demandes d'autorisation de Swissmedic est court. Aujourd'hui, Swissmedic peut rapidement autoriser des médicaments indispensables, par exemple en prenant en considération des décisions d'autorisation de mise sur le marché des autorités partenaires. Je pense à l'Agence européenne des médicaments. D'autre part, dans le cadre de la révision de la loi sur les épidémies, il est prévu d'inscrire juridiquement des exceptions à l'obligation d'autorisation de mise sur le marché pour les médicaments, à l'instar de ce qui a été fait pendant la période de COVID-19. Lors de la consultation sur la révision de la loi sur les épidémies, qui a duré jusqu'en mars 2024, cet aspect a été en grande partie soutenu.
Avant de conclure, je mentionnerai encore que l'OFSP, la Commission fédérale pour les vaccinations et Swissmedic sont en contact régulier, et qu'ils partagent l'objectif commun de mettre à disposition des médicaments et des vaccins sûrs, et ce, le plus rapidement possible.
En raison des quelques arguments susmentionnés, le Conseil fédéral vous propose de rejeter le postulat.
Vote
Präsident (Nussbaumer Eric, Präsident): Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.
Abstimmung - Vote
Für Annahme des Postulates ... 117 Stimmen
Dagegen ... 70 Stimmen
(4 Enthaltungen)