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Präsidial

STK 2018 48 · Schwyz District Court

Du 15 oct. 2019

https://lexipedia.io/fr/docs/ch-sz/bezirksgericht-schwyz/stk-2018-48/de/prasidial

Consulté le 3 sept. 2026

  1. Documents
  2. Schwyz
  3. Tribunal de district Schwytz
Source

Portée: Le traitement de cette décision par les juridictions ultérieures n’a pas été analysé.

STK 2018 48

Präsidial

Rubrum

Kantonsgericht Schwyz

Verfügung vom 15. Oktober 2019

Mitwirkend

Kantonsgerichtspräsident Dr. Urs Tschümperlin.

In Sachen

A.________, Beschuldigter und Berufungsführer, verteidigt durch Rechtsanwalt B.________,

gegen

1. Staatsanwaltschaft Innerschwyz, Postfach 562, Schmiedgasse 21, 6431 Schwyz, Anklagebehörde und Berufungsgegnerin, vertreten durch Staatsanwalt C.________, 2. D.________, Privatkläger und Berufungsgegner, vertreten durch Rechtsanwalt E.________,

betreffend

fahrlässige Körperverletzung, pflichtwidriges Verhalten bei Unfall

(Berufung und Anschlussberufung gegen das Urteil des Einzelrichters am Bezirksgericht Schwyz vom 21. September 2018, SEO 2018 21);-

hat der Kantonsgerichtspräsident,

Erwägungen

- dass der Beschuldigte durch seinen Verteidiger gegen das Urteil des Einzelrichters am Bezirksgericht Schwyz vom 21. September 2018 innert Frist am 1. Oktober 2018 Berufung anmelden (KG-act. 2) und am 3. Dezember 2018 Berufung erklären liess (KG act. 3; Art. 399 StPO);

- dass die Staatsanwaltschaft Innerschwyz am 13. Dezember 2018 Anschlussberufung erklärte (KG-act. 5);

- dass der Beschuldigte einen Tag vor der Berufungsverhandlung am 16. September 2019 dem Kantonsgericht die angemeldete und erklärte Berufung zurückziehen liess (KG-act. 12 f.);

- dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 386 Abs. 2 StPO im mündlichen Verfahren bis zum Abschluss der Parteiverhandlungen zurückgezogen werden kann und die Berufung demzufolge präsidial nach § 40 Abs. 2 JG abzuschreiben ist;

- dass gemäss Art. 401 Abs. 3 StPO auch die Anschlussberufung dahinfällt, wenn die Berufung zurückgezogen oder auf sie nicht eingetreten wird;

- dass die (reduzierten) Gerichtskosten der zweiten Instanz gestützt auf Art. 428 Abs. 1 StPO dem Beschuldigten aufzuerlegen sind;

- dass der Beschuldigte den Privatkläger gestützt auf Art. 436 Abs. 1 i.V.m. 433 Abs. 1 lit. a StPO angemessen zu entschädigen hat, der vom Rechtsvertreter des Privatklägers geltend gemachte Aufwand von 6.33 Stunden als angemessen erscheint, der Stundenansatz jedoch auf das ortsübliche Mass von Fr. 250.00 zu kürzen ist, zumal es sich um eine einfache Sache handelte (vgl. § 13 lit. c StPO);-

Dispositiv

verfügt:

1.

Berufung und Anschlussberufung werden infolge Rückzugs der Berufung als erledigt abgeschrieben.

2.

Die zweitinstanzlichen Gerichtskosten von Fr. 300.00 gehen zu Lasten des Beschuldigten.

3.

Der Beschuldigte ist verpflichtet, den Privatkläger mit Fr. 1‘742.05 zu entschädigen.

4.

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Massgabe von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.

5.

Zufertigung an Rechtsanwalt B.________ (2/R), die Staatsanwaltschaft Innerschwyz (1/A), die Oberstaatsanwaltschaft (1/R), Rechtsanwalt E.________ (2/R), die Vorinstanz (1/A) sowie nach definitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/R, unter Rückgabe der Akten; zum Vollzug und zur Erstattung der Meldungen ans Amt für Migration des Kantons Schwyz, das Verkehrsamt des Kantons Schwyz und an die KOST) und an die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).

Der Kantonsgerichtspräsident

Versand

15. Oktober 2019 kau

Dispositions modifiées depuis

Cette décision interprète des dispositions dont l’acte a depuis fait l’objet d’une nouvelle consolidation. Si l’article lui-même a changé n’est pas consigné.

  • Code de procédure pénale suisse, Art. 13, Art. 386, Art. 399, Art. 401, Art. 428, Art. 433 et Art. 436 — lu dans la version du 1 mars 2019; l’acte a été consolidé à nouveau le 1 février 2020, 1 mars 2021, 1 juillet 2021, 1 juillet 2022, 1 janvier 2023, 23 janvier 2023, 1 juillet 2023, 1 août 2023, 1 janvier 2024, 1 juillet 2024 et 1 avril 2025.
  • Loi sur le Tribunal fédéral, Art. 42 — lu dans la version du 1 janvier 2019; l’acte a été consolidé à nouveau le 1 janvier 2021, 1 janvier 2022, 1 juillet 2022, 1 janvier 2024, 1 février 2024, 1 juillet 2024, 1 janvier 2025, 1 avril 2026 et 13 mai 2026.