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Ausschluss der kantonalen Nichtigkeitsbeschwerde

AA070128 · Kassationsgericht Zürich

Du 27 sept. 2007

https://lexipedia.io/fr/docs/ch-zh/kassationsgericht/aa070128/de/ausschluss-der-kantonalen-nichtigkeitsbeschwerde

Consulté le 1 sept. 2026

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  3. Cour de cassation Zurich
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Portée: Le traitement de cette décision par les juridictions ultérieures n’a pas été analysé.

AA070128

Ausschluss der kantonalen Nichtigkeitsbeschwerde

Kassationsgericht des Kantons Zürich

Kass.-Nr. AA070128/U/la

Mitwirkende: die Kassationsrichter Moritz Kuhn, Präsident, Bernhard Gehrig, die Kassationsrichterin Sylvia Frei, die Kassationsrichter Paul Baumgartner und Reinhard Oertli sowie der juristische Sekretär Jürg-Christian Hürlimann

Zirkulationsbeschluss vom 27. September 2007

in Sachen G. D., …, Gesuchstellerin, Zweitrekurrentin, Erstrekursgegnerin und Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt …

gegen

D., …, Gesuchsteller, Erstrekurrent, Zweitrekursgegner und Beschwerdegegner

betreffend vorsorgliche Massnahmen

Nichtigkeitsbeschwerde gegen einen Beschluss der I. Zivilkammer des Obergerichts des Kantons Zürich vom 18. Juni 2007 (LQ060054/U)

Erwägungen

Der Einzelrichter in Ehesachen am Bezirksgericht Zürich regelte mit Verfügung vom 21. Dezember 2000 im Sinne von Eheschutzmassnahmen das Getrenntle- ben der Parteien. Seit dem 26. April 2005 stehen die Parteien vor Bezirksgericht Zürich im Ehescheidungsprozess. Die Einzelrichterin an der 4. Abteilung des Be- zirksgerichts regelte mit Verfügung vom 21. Mai 2006 im Sinne von vorsorglichen Massnahmen das weitere Getrenntleben der Parteien bzw. änderte teilweise die Regelung gemäss eheschutzrichterlicher Verfügung vom 21. Dezember 2000 ab. Dagegen erhoben beide Parteien Rekurs. Das Obergericht (I. Zivilkammer) hiess mit Beschluss vom 18. Juni 2007 den Rekurs des Ehemannes teilweise gut und ersetzte einzelne Bestimmungen des erstinstanzlichen Massnahmebeschlusses. Im Übrigen wies das Obergericht den Rekurs des Ehemannes sowie denjenigen der Ehefrau ab (KG act. 2). Dagegen richtet sich die vorliegende Nichtigkeitsbe- schwerde der Ehefrau (KG act. 1).

Gegen Rekursentscheide betreffend vorsorgliche Massnahmen ist die Nichtig- keitsbeschwerde nicht zulässig (§ 284 Ziffer 7 ZPO). Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten.

Ausgangsgemäss sind die Kosten des Kassationsverfahrens der Beschwerdefüh- rerin aufzuerlegen (§ 64 Abs. 2 ZPO). Da keine Beschwerdeantwort eingeholt wurde und deshalb dem Beschwerdegegner keine erheblichen Umtriebe und Ko- sten im Kassationsverfahren entstanden sind, ist ihm keine Prozessentschädi- gung zuzusprechen.

Beim vorliegenden Beschluss handelt es sich um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG. Demnach ist gegen ihn die Beschwerde in Zivilsachen gemäss Art. 72 ff. BGG an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 BGG ge- nannten Voraussetzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bun- desgericht. Zweifelhaft ist, ob die Frist zur Anfechtung des obergerichtlichen Ent- scheids durch Beschwerde beim Bundesgericht auch dann im Sinne von Art. 100 Abs. 6 BGG erst mit der Zustellung des kassationsgerichtlichen Nichteintreten- sentscheids zu laufen beginne, wenn letzterer wie vorliegend infolge Ergreifen ei- nes unzulässigen Rechtsmittels erfolgt. Auch darüber hätte das Bundesgericht zu entscheiden. Unter diesem Vorbehalt erfolgt die entsprechende Rechtsmittelbe- lehrung.

Dispositiv

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtsgebühr für das Kassationsverfahren wird festgesetzt auf:

Fr. 400.-- ; die weiteren Kosten betragen: Fr. 87.-- Schreibgebühren, Fr. 133.-- Zustellgebühren und Porti. 3. Die Kosten des Kassationsverfahrens werden der Beschwerdeführerin auf- erlegt.

4. Dem Beschwerdegegner wird für das Kassationsverfahren keine Prozes- sentschädigung zugesprochen.

5. Gegen diesen Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art. 90 ff. BGG innert 30 Tagen nach dessen Empfang schriftlich durch eine Art. 42 BGG entsprechende Eingabe Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben werden.

Sodann läuft die Frist von 30 Tagen zur Anfechtung des Beschlusses des Obergerichtes vom 18. Juni 2007 mit Beschwerde an das Bundesgericht neu ab Empfang des vorliegenden Entscheides (Art. 100 Abs. 1 und 6 BGG).

Hinsichtlich des Fristenlaufes gelten die Art. 44 ff. BGG.

6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, die I. Zivilkammer des Obergerichts des Kantons Zürich und das Bezirksgericht Zürich (Einzelrichterin an der 4. Abteilung), je gegen Empfangsschein.

KASSATIONSGERICHT DES KANTONS ZÜRICH Der juristische Sekretär:

Dispositions modifiées depuis

Cette décision interprète des dispositions dont l’acte a depuis fait l’objet d’une nouvelle consolidation. Si l’article lui-même a changé n’est pas consigné.

  • Loi sur le Tribunal fédéral, Art. 6, Art. 42, Art. 44, Art. 72, Art. 90, Art. 93 et Art. 100 — lu dans la version du 1 avril 2007; l’acte a été consolidé à nouveau le 1 août 2008, 1 janvier 2009, 1 janvier 2011, 1 avril 2011, 5 décembre 2011, 1 janvier 2012, 1 avril 2012, 1 octobre 2012, 1 janvier 2013, 1 février 2013, 1 juillet 2013, 1 janvier 2014, 1 juillet 2014, 1 août 2014, 1 novembre 2015, 1 janvier 2016, 1 janvier 2017, 1 avril 2017, 1 juin 2017, 1 janvier 2018, 1 janvier 2019, 1 janvier 2021, 1 janvier 2022, 1 juillet 2022, 1 janvier 2024, 1 février 2024, 1 juillet 2024, 1 janvier 2025, 1 avril 2026 et 13 mai 2026.
  • Code de procédure civile, Art. 64 et Art. 284 — lu dans la version du 1 janvier 2007; l’acte a été consolidé à nouveau le 1 janvier 2011, 1 janvier 2012, 1 janvier 2013, 1 mai 2013, 1 juillet 2014, 1 janvier 2016, 1 janvier 2017, 1 janvier 2018, 1 janvier 2020, 1 juillet 2020, 1 janvier 2021, 1 janvier 2022, 1 juillet 2022, 1 janvier 2023, 1 septembre 2023, 1 janvier 2025 et 1 juillet 2026.