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Des tablettes d'iode aussi en Suisse orientale. Application cohérente du principe de causalité
Berset Alain · BR-M · Conseil fédéral · Fribourg
Die vom neuen Verteilkonzept betroffenen Kantone liegen in einem Umkreis von 20 bis 50 Kilometern um die schweizerischen Atomkraftwerke. Hier tragen die Verursacher, also die Betreiber der Atomkraftwerke, sämtliche Kosten für die Beschaffung, Verteilung, Lagerung und Entsorgung. Ausserhalb von 50 Kilometern um die Atomkraftwerke gibt es keine Änderungen zum aktuellen Verteilkonzept. Der heutige Kostenteiler sieht vor, dass die Kosten zu je 50 Prozent den Betreibern und dem Bund zugeteilt werden. Kantone und Gemeinden tragen nur die Kosten für die Lagerung der Jodtabletten. Wegen der geringeren Wahrscheinlichkeit der Jodprophylaxe und des Einflusses von ausländischen Atomkraftwerken wird das Verursacherprinzip nicht vollumfänglich angewendet, und die Kosten werden daher im Sinne der Verhältnismässigkeit nicht vollständig den Betreibern auferlegt.
Im Hinblick auf die Neuverteilung der Jodtabletten ausserhalb von 50 Kilometern im Jahr 2020 wird der Bund den Kostenteiler grundsätzlich überprüfen und falls notwendig die rechtlichen Grundlagen schaffen, um allenfalls die gesamten Kosten den Betreibern der Atomkraftwerke zu übertragen.
Böhni Thomas · Mit-M · Conseil national · Thurgovie · Groupe vert'libéral
Ich möchte noch nachfassen. Es geht ja um diese Folgekosten, um die Stilllegungskosten, und wie ich es sehe, fallen diese Jodtabletten auch genau unter diese Kategorie: Es sind quasi die ersten solchen Kosten, die anfallen.
Es wundert mich jetzt schon, dass die Kantone da bereits mitfinanzieren müssen. Es macht mir auch ein bisschen Angst im Hinblick auf spätere grössere Kosten: Wird dann auch sofort wieder ein Kostenteiler beschlossen? Mich wundert es, dass schon bei diesen kleineren Auslagen überhaupt ein Kostenteiler beschlossen wurde. Wissen Sie, wer das so veranlasst hat?
Berset Alain · BR-M · Conseil fédéral · Fribourg
Si j'ai bien compris, Monsieur Böhni, c'était aussi bien une remarque qu'une question. Ce résultat est le fruit de discussions qui ont eu lieu en présence des représentants de l'ensemble des organisations concernées par les centrales nucléaires, en présence également des représentants des cantons concernés. Cette modification qui a été réalisée maintenant a un effet immédiat avec le changement de zone. Cependant, pour toute la participation à 50 pour cent des cantons pour les zones au-delà de 50 kilomètres, nous avons aujourd'hui une situation bien établie, qui peut simplement évoluer jusqu'en 2020. Comme je vous l'ai déjà indiqué, à ce moment-là, on pourra faire une analyse globale de la nécessité de poursuivre ou non la distribution de tablettes d'iode. Aujourd'hui, la situation est ainsi que je l'ai décrite, et il nous a paru - et cela a fait l'objet d'un point de la discussion - inutile de faire des modifications.