12.4036
Offensive pour promouvoir l'éducation numérique
Buttet Yannick · Mit-M · Conseil national · Valais · Groupe PDC-PEV
Le postulat que je vous propose de soutenir aujourd'hui veut contribuer au maintien du haut niveau de la technologie et de la formation en Suisse.
Il s'agit d'effectuer un état des lieux de la situation actuelle ainsi qu'un catalogue des meilleures pratiques dans le domaine de l'éducation numérique, afin de la promouvoir dès les plus petits niveaux de la scolarité obligatoire. Il reviendra aussi au Conseil fédéral d'envisager les mesures de promotion possibles - sensibilisation, formation des enseignants, information aux parents, soutien au développement de l'infrastructure matérielle et du contenu de cours adapté, fourniture aux enfants d'un support informatique, etc.
En effet, au XXIe siècle, nous nous devons de former les enfants dès leur plus jeune âge aux technologies les plus modernes qu'ils utiliseront ensuite dans leur quotidien tant au plan professionnel que personnel. Cette sensibilisation au plus jeune âge maintiendra notre pays dans sa dynamique d'innovation.
Le rapport du Conseil fédéral pourra également montrer quels effets pourraient avoir des mesures de promotion de l'éducation numérique dans la réduction de la fracture numérique entre les enfants ayant accès très tôt aux nouvelles technologies et ceux qui n'ont pas la chance de pouvoir y accéder.
Enfin, il ne s'agit aucunement de marcher sur les plates-bandes des cantons et de mettre à mal le fédéralisme qui nous est cher, mais simplement de permettre aux cantons de disposer d'un catalogue de mesures possibles pour la promotion de l'éducation numérique.
Je vous remercie de votre attention et de votre soutien.
Schneider-Ammann Johann N. · BR-M · Conseil fédéral · Berne
Es ist keine Frage, Herr Nationalrat Buttet, die Informations- und Kommunikationstechnologien werden wichtiger. Das gilt für die Gesellschaft, für die Wirtschaft, für die Bildung. Es eröffnen sich Chancen, aber es sind auch Risiken damit verbunden. Wir wissen, dass durch den frühen Zugang zur digitalen Bildung das Interesse für Informatik nachhaltig gefördert werden kann. Es gilt also zu vermeiden, dass Kinder nicht oder erst spät Zugang zu digitalen Mitteln haben und dann Defizite aufweisen. Hier können die Schulen ausgleichend wirken, indem sie die Chancenunterschiede früh auffangen.
Mit anderen Worten: Das Anliegen von Herrn Nationalrat Buttet hat unsere volle Aufmerksamkeit. Was den Bericht angeht, den er verlangt, will ich Folgendes festhalten: Die Verantwortung für das Bildungswesen ist in unserem föderalen Land zwischen Bund und Kantonen geteilt, einmal mehr. Demnach soll die Förderung der digitalen Bildung von Kindern und Jugendlichen von Bund und Kantonen gemeinsam im Rahmen der Zuständigkeiten vorangetrieben werden. Bund und Kantone müssen ihre Strategien zur Förderung der digitalen Bildung koordinieren, und das tun sie auch. So haben nämlich Bund und Kantone bereits 2011 die Förderung der Kompetenzen im Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien auf allen Bildungsstufen zu einer gemeinsamen bildungspolitischen Aufgabe im Bildungsraum Schweiz erklärt. Ich rede von der Erklärung aus dem Jahre 2011 des EDI, des damaligen EVD und der EDK zu den gemeinsamen bildungspolitischen Zielen für den Bildungsraum Schweiz. Die jeweiligen Massnahmen stimmen die Partner, also Kantone und Bund, eng ab; einige setzen sie gemeinsam um. Sie fördern z. B. über den Bildungsserver Educa und die Schweizerische Fachstelle für Informationstechnologien die Schulen bei der Integration von Informations- und Kommunikationstechnologien in das Bildungssystem. Bund und Kantone verfolgen die Entwicklung im internationalen Kontext und beteiligen sich gezielt an Aktivitäten und Programmen der EU zur Integration von Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Medien in das Bildungswesen.
Angesichts der laufenden Massnahmen und der zur Verfügung stehenden Koordinations- und Informationsinstrumente erachtet es der Bundesrat als nicht weiterführend, wenn er einen zusätzlichen Bericht ausarbeiten muss. Die entsprechenden Arbeiten laufen bereits. Deshalb empfehle ich dem Rat, auch dieses Postulat abzulehnen.
Vote
Abstimmung - Vote
Für Annahme des Postulates ... 81 Stimmen
Dagegen ... 94 Stimmen
(10 Enthaltungen)