17.069
Loi sur le droit d’auteur. Modification
Carobbio Guscetti Marina · P-F · Conseil national · Tessin · Groupe socialiste
1. Bundesgesetz über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte
1. Loi fédérale sur le droit d'auteur et les droits voisins
Art. 19 Abs. 1 Bst. d
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Art. 19 al. 1 let. d
Proposition de la commission
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Aebischer Matthias · Mit-M · Conseil national · Berne · Groupe socialiste
Beim Urheberrechtsgesetz gab es vor der Sitzung unserer Kommission für Rechtsfragen am Mittag noch genau eine Differenz zum Ständerat - dies bei Artikel 19 Absatz 1 Buchstabe d. Die Mehrheit des Nationalrates wollte bis anhin, dass keine Werkverwendung in Räumen von Hotels, Ferienwohnungen, Spitälern oder Gefängnissen abgabepflichtig ist. Das entspricht der parlamentarischen Initiative Nantermod 16.493, welcher wir vor rund einem Jahr in der Kommission Folge gegeben haben und welche wir gleich ins Gesetz einbauen wollten.
Der Ständerat hingegen ist der Meinung, dass eben auch das Abspielen von Werken in diesen Räumlichkeiten eine Vergütung an die Urheber nach sich ziehen müsse; dies entspreche den Abmachungen der Agur 12, der Beratungsgruppe, welche sich beim URG auf einen Kompromiss geeinigt hatte.
Im Sinne eines Kompromisses sind mehrere Mitglieder unserer Kommission, welche sich bei der letzten Abstimmung noch für Buchstabe d eingesetzt hatten, nun auf die ständerätliche Version umgeschwenkt. Man sei bereit, in den sauren Apfel zu beissen, hiess es etwa, dies mache man aber nur, weil die Initiative Nantermod ja nicht zurückgezogen worden sei und demnächst in der Kommission für Rechtsfragen des Ständerates traktandiert werde.
Mit 13 zu 8 Stimmen bei 0 Enthaltungen empfiehlt die Kommission für Rechtsfragen des Nationalrates nun also, bei Artikel 19 dem Ständerat respektive dem Bundesrat zu folgen.
Bauer Philippe · Mit-M · Conseil national · Neuchâtel · Groupe libéral-radical
Vous l'avez entendu: une divergence subsiste dans la révision de la loi sur le droit d'auteur, à l'article 19 alinéa 1 lettre d. Il s'agit de la question de la soumission ou non de l'utilisation d'une oeuvre dans les chambres d'hôtel, les logements de vacances, les hôpitaux et les cellules de prison au paiement d'une redevance de droit d'auteur. Je vous rappelle brièvement la chronologie de cette divergence.
Tout d'abord, votre Commission des affaires juridiques a donné suite, il y a un peu plus d'une an, à l'initiative parlementaire Nantermod 16.493, dont le but est l'exonération de la redevance dans les endroits précités. Par mesure de simplification et pour tenter de gagner du temps, votre commission a proposé d'inscrire cette exonération dans la présente loi. Néanmoins, aujourd'hui, la commission est parvenue à la conclusion qu'il était impossible de tout régler en une fois, le Conseil des Etats s'opposant de manière frontale, et à une importante majorité, à cette exonération. Il s'y oppose au motif que le compromis Agur 12 a été négocié, qu'il doit être suivi et qu'il ne convient pas, par le biais d'une exonération de la redevance de droit d'auteur, de soutenir l'hôtellerie.
Une partie importante de la commission reste convaincue que l'exonération est nécessaire, et c'est pour cette raison que Madame Markwalder ira, d'ici quelques semaines, présenter l'initiative parlementaire Nantermod 16.493 - à laquelle, je le rappelle, votre commission a donné suite - à la commission soeur.
Dès lors, et compte tenu de ces éléments, la commission a décidé, par 13 voix contre 8, de se rallier à la décision du Conseil des Etats, étant entendu que le sujet réapparaîtra peut-être sur notre ordre du jour. Je vous remercie d'en faire de même.
Keller-Sutter Karin · BR-F · Conseil fédéral · St-Gall
Ich möchte Sie bitten, Ihrer Kommission zu folgen, die sich bei dieser Hotelschranke jetzt dem Ständerat anschliessen möchte. Sie haben die Argumente des Ständerates ja gehört. Ich möchte hier einfach noch einbringen, was zuletzt im Ständerat diskutiert wurde: Wenn man eine solche Hotelschranke einführen würde, bestünde ja das Risiko eines Streitschlichtungsverfahrens auf internationaler Ebene, weil mutmasslich WTO-Recht verletzt würde. Das würde dazu führen, dass sich ausländische Künstler, da man eine solche Hotelschranke hätte, direkt auf internationales Vertragsrecht stützen könnten und gemäss Urheberrecht eine Entschädigung zugut hätten, während Schweizer Künstler, also inländische Künstler, keine solche Entschädigung erhielten. Ich sage das hier, weil dies ein Argument ist, das im Nationalrat bislang nicht vorgetragen wurde.
Dann möchte ich noch darauf hinweisen, dass auch keine Doppelvergütung vorliegt. Der Hotelbetreiber entrichtet zwar eine Radio- und Fernsehabgabe nach Bundesverfassung, das Entgelt für das Urheberrecht ist aber trotzdem geschuldet, weil er, wenn man so will, in seinen Räumen Sendungen weiterleitet, die dem Urheberrecht und dessen Entschädigung unterliegen.
Ich möchte Sie bitten, hier Ihrer Kommission und damit dem Ständerat zu folgen und diese Differenz noch auszuräumen; das wäre dann die letzte.
Angenommen - Adopté
Carobbio Guscetti Marina · P-F · Conseil national · Tessin · Groupe socialiste
La presidente (Carobbio Guscetti Marina, presidente): L'oggetto è pronto per la votazione finale.