18.3027
Grenzgängerabkommen erst dann unterzeichnen, wenn Italien den Schweizer Finanzdienstleistern Marktzugang gewährt
Romano Marco · Mit-M · Nationalrat · Tessin · Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP.
Si potrebbe parlare di una storia infinita. Era in febbraio 2015, quindi cinque anni fa, che la Svizzera e l'Italia firmarono una Roadmap. Nei mesi seguenti si arrivò pure a parafare un nuovo accordo sulla fiscalità dei frontalieri. Nel frattempo tutto langue sul lato romano, ma anche da parte della Confederazione non si fa molto per giungere a una conclusione degli importanti dossier citati nella Roadmap. Di fatti dalla parte italiana si è capito più volte che questo accordo non è voluto. Le dinamiche sono ancora in corso - ma mai smettere di sperare, anche se non vi sono grandi certezze!
In questa Roadmap si parlava anche di accesso ai mercati finanziari, alle attività bancarie, alle consulenze bancarie da parte di aziende svizzere sul lato italiano. Allora non si conoscevano ancora gli sviluppi intervenuti di recente. L'Italia, nell'applicare MiFID II, ha chiaramente sancito la necessità di avere una sede in Italia. Questo crea grossissimi problemi nell'ambito delle attività bancarie e delle attività di consulenza finanziaria lungo il confine. Crea grossi problemi ai dipendenti. Si lavora in una zona letteralmente grigia. Vi sono delle importanti perdite fiscali, perché tutt'una serie di attività vengono spostate dalla Svizzera verso strutture italiane. Ci sono grossi problemi, grossi limiti. Ad oggi, da parte della Confederazione non si riesce a sortire una trattativa concreta per giungere ad un accordo sull'accesso ai mercati finanziari.
Con questo atto parlamentare, che risale al 2018, chiedevo di fare un legame politico tra due dossier, i quali - lo so benissimo - non sono legati dal punto di vista dei contenuti, per cercare di spingere l'Italia a fare qualcosa. Nel frattempo sono passati oltre due anni ed è chiaro che non si muoverà nulla anche con un eventuale accoglimento di una mozione.
Per questo motivo ritiro la mia mozione.
Vielleicht noch zwei Worte auf Deutsch: Mit Italien läuft im Moment sehr wenig, die Roadmap wurde vor fünf Jahren unterschrieben, seither hat man nichts konkretisiert. Die Schuld liegt sicher nicht nur an Bern, sie liegt sicher nicht nur bei der Schweiz. Seitens des Tessins und der Kantone, die mit Italien zu tun haben, erwartet man, dass man zu einer Lösung kommt. Das heutige Fehlen eines Abkommens für den Marktzugang von Finanzdienstleistern generiert grosse Probleme im täglichen Arbeiten der Banken, der Vermögensverwalter. Das ist langfristig nicht tragbar, und deswegen braucht es eine Lösung.
Man hört immer wieder, dass es nicht die Priorität des Bundes sei. Zumindest soll man gegenüber Rom sagen, dass man in diesem Bereich eine Lösung will und finden muss; das kann man vom Bundesrat erwarten. Meine Motion verlangt eine Verknüpfung von zwei Objekten, die nichts miteinander zu tun haben. Das war 2018 eine taktische Möglichkeit, um etwas in Bewegung zu bringen. Heute ist das Ganze weitergekommen, heute würde eine solche Verknüpfung nichts mehr generieren. Deswegen ziehe ich meine Motion zurück. Ich möchte aber, dass der Bundesrat eventuell noch zwei Sätze zu den Abkommen für den Marktzugang des Finanzdienstleistungssektors sagt.
Maurer Ueli · BR-M · Bundesrat · Zürich
Der Marktzugang für Schweizer Banken in der Europäischen Union ist ja nicht nur ein Thema im Tessin, sondern ein generelles Thema. Wir haben nirgends Marktzutritt, und nebenbei: Dies ist auch nicht Teil des institutionellen Rahmenabkommens. Die Finanzdienstleistungen sind auch dort ausgeklammert. Im Moment sind wir wieder - dies zuhanden von Herrn Romano - leicht hoffnungsvoll. Zum neuen Finanzminister, der seit einigen Wochen im Amt ist, haben wir im Moment einen guten Kontakt, auch zum Sekretariat. Ich wage aber nicht zu sagen, dass wir in absehbarer Zeit eine Lösung finden. Wir sind daran, wir haben diese Kontakte, auch betreffend Grenzgänger. Dann kommt noch Campione, es kommt noch die Mehrwertsteuer, und weiss der Teufel, welche Fragen alle noch offen sind. Manchmal habe ich das Gefühl, der gute Wille ist tatsächlich vorhanden, aber Lösungen sind fern. Wir werden uns darum kümmern, wir sind zusammen mit der Tessiner Regierung hier am Ball.
Moret Isabelle · P-F · Nationalrat · Waadt · FDP-Liberale Fraktion
La présidente (Moret Isabelle, présidente): Nous prenons note du fait que M. Romano a retiré sa motion.
Avant de passer aux votes sur les interventions parlementaires, je souhaite un joyeux anniversaire à notre collègue Regula Rytz. (Applaudissements)
Zurückgezogen - Retiré