20.030
Encouragement de la culture pour la période de 2021 à 2024
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
Antrag FK-N/Mehrheit WBK-N
Eintreten
Antrag der Minderheit WBK-N
(Wasserfallen Christian, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Kutter, Umbricht Pieren)
Nichteintreten auf die Vorlage 2
Antrag der Minderheit WBK-N
(Keller Peter, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Umbricht Pieren)
Rückweisung der Vorlagen 1 bis 13 an den Bundesrat
mit dem Auftrag, die im Rahmen der Covid-Kulturverordnung ausgerichteten A-Fonds-perdu-Kredite im Zahlungsrahmen zu kompensieren. Zudem ist auf ein reales Ausgabenwachstum zu verzichten. Als Ausgangswert ist der Voranschlagskredit 2020 des Bundesrates (221,4 Millionen Franken) zu verwenden. Lediglich Erhöhungen zum Ausgleich der effektiven Teuerung sind vorzunehmen. Die Höhe der beantragten Finanzmittel ist entsprechend zu korrigieren.
Antrag der Minderheit WBK-N
(Kutter, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren, Wasserfallen Christian)
Rückweisung der Vorlage 2 an den Bundesrat
mit dem Auftrag, eine Formulierung zu präsentieren, mit welcher alle privaten Unternehmen, die in der Schweiz Filme verbreiten, finanziell prozentual gleichwertig belastet werden. Es ist aufzuzeigen, wie das Recht gegenüber ausländischen Firmen durchgesetzt werden kann. Die finanzielle Belastung darf nicht höher sein als die durchschnittliche Belastung in der EU. Es sollen Investitionen in alle audiovisuellen Formate anrechenbar sein sowie alle Arten von Produktionen, also auch eigene Produktionen, Coproduktionen und Lizenzierungen sowie internationale Kooperationen.
Proposition CdF-N/majorité CSEC-N
Entrer en matière
Proposition de la minorité CSEC-N
(Wasserfallen Christian, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Kutter, Umbricht Pieren)
Ne pas entrer en matière sur le projet 2
Proposition de la minorité CSEC-N
(Keller Peter, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Umbricht Pieren)
Renvoyer les projets 1 à 13 au Conseil fédéral
avec mandat de compenser, dans le cadre du plafond de dépenses, les crédits à fonds perdu versés en vertu de l'ordonnance Covid-19 dans le secteur de la culture. En outre, il convient de renoncer à une croissance réelle des dépenses. La valeur de départ doit être le crédit budgétaire 2020 du Conseil fédéral (221,4 millions de francs). Seules des augmentations visant à compenser le renchérissement effectif devront être réalisées. Le montant des moyens financiers proposés doit être corrigé en conséquence.
Proposition de la minorité CSEC-N
(Kutter, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren, Wasserfallen Christian)
Renvoyer le projet 2 au Conseil fédéral
avec mandat de soumettre une formulation qui permette que toutes les entreprises qui distribuent des films en Suisse supportent proportionnellement la même charge financière. Il devra également expliciter comment la législation pourra être appliquée aux entreprises étrangères. La charge financière que supportent ces entreprises ne doit pas être supérieure à la charge moyenne dans l'UE. Les investissements dans les différents formats audiovisuels devront être pris en compte ainsi que les types de production, soit les propres productions, les coproductions et les productions sous licence, tout comme les coopérations au niveau international.
La présidente (Moret Isabelle, présidente): L'objet "Encouragement de la culture pour la période de 2021 à 2024" comprend treize projets: cinq lois fédérales et huit arrêtés fédéraux. Il y a une proposition de ne pas entrer en matière sur le projet 2, une proposition de renvoyer tous les projets et une proposition de renvoyer le projet 2 au Conseil fédéral. Je vous propose de traiter la proposition de non-entrée en matière, ainsi que les propositions de renvoi, dans le cadre du débat d'entrée en matière.
Aebischer Matthias · Mit-M · Conseil national · Berne · Groupe socialiste
Ich darf Ihnen die vorliegende Kulturbotschaft, vor allem die wichtigsten Änderungsvorschläge des Bundesrates und was wir in der Kommission aus ihnen gemacht haben, kurz vorstellen. Die Nationalratspräsidentin hat das Prozedere der Abstimmung bereits erklärt; ich werde am Schluss meines Votums noch einmal kurz darauf eingehen.
Dreimal haben wir in unseren WBK-Sitzungen über die Kulturbotschaft 2021-2024 gesprochen. Im Mai dieses Jahres fand ein grosses Hearing statt und zwei Wochen später die Eintretensdebatte. Im Juli folgte dann die Detailberatung. Parallel dazu - Sie waren dabei - fanden die Diskussionen über die Covid-19-Hilfskredite statt. Es ist für die Mehrheit der WBK wichtig, dass diese zwei Geschäfte nicht verknüpft werden, so wie das die Minderheit Keller Peter vorsieht. Diese will den Bundesrat beauftragen, die im Rahmen der Covid-19-Kulturverordnung ausgerichteten A-Fonds-perdu-Gelder im Zahlungsrahmen zu kompensieren.
Die Vorlage umfasst fünf Gesetzesänderungen und acht Finanzierungsbeschlüsse. Im Grundsatz ist die Mehrheit der Kommission der Meinung, dass die Vorlage des Bundesrates eine gute ist: Sie knüpft an der letzten Kulturbotschaft an und konsolidiert die Marschrichtung, welche vor fünf Jahren eingeschlagen worden ist.
935,5 Millionen Franken will der Bundesrat in den nächsten vier Jahren ausgeben. Die WBK-N möchte diesen Betrag leicht erhöhen und unter anderem die Baukultur, die audiovisuelle Archivierung und die rätoromanische Sprachkultur mit etwas mehr Geld fördern. Das ergibt eine Fördersumme für die nächsten vier Jahre von 956,9 Millionen Franken; dies sind 22,4 Millionen mehr, als der Bundesrat sprechen will. Dieses Geld entspricht rund 10 Prozent der gesamten Kulturförderung in unserem Land. Die anderen 90 Prozent - das sei hier auch einmal gesagt - werden von den Städten und den Kantonen übernommen.
Nicht nur weil der Film in der Verfassung verankert ist, sondern auch weil der Bundesrat zwei Neuerungen vorschlägt, diskutierte die Kommission ausgiebig über das Filmgesetz. An dieser Stelle sei erwähnt - ich mache das heute einmal und nicht wiederkehrend -, dass ich der Präsident von Cinésuisse bin. Cinésuisse ist der Dachverband der Schweizer Filmbranche. Da der Bundesrat den digitalen Wandel als Schwerpunkt erachtet, schlägt er vor, Anbieter von Filmen auf elektronischen Plattformen zu verpflichten, in das unabhängige Schweizer Filmschaffen zu investieren. Eine solche Verpflichtung besteht bereits für Fernsehveranstalter mit nationalem oder sprachregionalem Programm. Die Mehrheit der Kommission begrüsst dieses Vorhaben. Das Ziel ist, dass auf den Streaming-Plattformen und auch in den TV-Stationen nicht nur - wohlverstanden zum Teil sehr gut gemachte - US-Serien gezeigt werden, sondern eben in Bälde auch Schweizer Serien oder Schweizer Filme mit Schweizer Schauspielern, mit Schweizer Regisseurinnen, mit Schweizer Kamerafrauen, gedreht in der Schweiz und mit Serviceleistungen aus der Schweiz.
Im Weiteren sollen die Online-Plattformen auch in der Schweiz verpflichtet werden, mindestens 30 Prozent europäische Filme anzubieten. Diese Änderung hat nicht zuletzt zum Ziel, das Feld für eine zukünftige Beteiligung der Schweiz am europäischen Kulturprogramm "Creative Europe" zu ebnen.
Eintreten wird bei dieser Vorlage nicht bestritten. Kollege Christian Wasserfallen möchte jedoch mit seiner Minderheit auf das Filmgesetz nicht eintreten. Das lehnt die Kommission mit 13 zu 7 Stimmen bei 2 Enthaltungen ab. Das wird die erste Abstimmung sein; die Nationalratspräsidentin hat das bereits erklärt.
Die zweite Abstimmung nach der Eintretensdebatte wird jene zur Minderheit Keller Peter sein. Sie möchte, wie bereits erwähnt, die ganze Vorlage an den Bundesrat zurückweisen und die im Rahmen der Covid-Kulturverordnung ausgerichteten A-Fonds-perdu-Gelder im Zahlungsrahmen kompensieren. Die Kommission lehnt das mit 14 zu 7 Stimmen bei 1 Enthaltung ebenfalls ab.
Die dritte Abstimmung nach der Eintretensdebatte betrifft die Minderheit Kutter. Sie fordert die Rückweisung des Filmgesetzes. Die ergänzende Erklärung zum Text auf der Fahne wird Nationalrat Kutter noch selbst abgeben. Die Kommission beantragt Ihnen mit 12 zu 9 Stimmen, diesen Minderheitsantrag abzulehnen.
Roth Pasquier Marie-France · Mit-F · Conseil national · Fribourg · Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.
La loi fédérale sur l'encouragement de la culture prévoit un message pluriannuel relatif au financement des activités culturelles de la Confédération. Le premier message culture concernait la période 2012-2015. Le deuxième message traitait de la période 2016-2020. Contrairement au premier message, sa durée avait été exceptionnellement prolongée d'un an afin de faire coïncider la validité du message culture que nous traitons avec la législature en cours.
Le présent message définit l'orientation stratégique de la politique culturelle de la Confédération pour la période 2021-2024. Il présente les objectifs, les principales mesures et le financement de l'ensemble des domaines d'encouragement de l'Office fédéral de la culture, de Pro Helvetia et du Musée national suisse. Le Conseil fédéral entend poursuivre les trois principaux axes d'action du précédent message intitulés "participation culturelle", "cohésion sociale" et" "création et innovation". Ces axes répondent aux cinq grandes tendances identifiées par le Conseil fédéral qui ont une influence sur le processus de transformation de la société, à savoir la mondialisation, la numérisation, le changement démographique, l'urbanisation et l'individualisation. Il s'agit de poursuivre sur la voie des mesures prises durant la période qui se termine.
Le Conseil fédéral entend néanmoins renforcer certains domaines, par exemple avec la mise sur pied d'un programme de promotion des talents musicaux et avec l'intensification des échanges scolaires entre les régions linguistiques à travers un programme d'échange pour les enseignants. Il souhaite également contribuer à améliorer la qualité de l'environnement bâti, et développer le programme "culture et économie", et plus particulièrement le design et les médias interactifs. Il entend également donner les moyens nécessaires au Musée national suisse pour mener à bien ses nouvelles activités. La transformation numérique influence l'ensemble des domaines culturels. Celui du cinéma est particulièrement touché par l'explosion des plateformes en ligne. Le Conseil fédéral souhaite améliorer l'accès au patrimoine cinématographique suisse. La collaboration avec les cantons, les villes et les communes sera poursuivie au sein du Dialogue culturel national. Le Conseil fédéral entend enfin s'engager pour l'égalité entre femmes et hommes et pour une rémunération convenable des acteurs culturels.
Le plafond total des dépenses et crédits demandés s'élève à 942,8 millions de francs. La croissance réelle de 1,9 pour cent par an en moyenne entraîne une augmentation des ressources de 35,4 millions de francs au total. Les crédits demandés correspondent à environ 0,3 pour cent des dépenses fédérales. L'entrée en vigueur du projet est prévue pour le 1er janvier 2021. Il comprend cinq modifications de loi et huit arrêtés financiers.
La Commission de la science, de l'éducation et de la culture s'est réunie à trois reprises pour procéder à l'examen du message concernant l'encouragement de la culture pour la période 2021 à 2024. Elle a procédé à l'audition de divers acteurs de la culture suisse le 13 mai 2020, par vidéoconférence et avec la participation, notamment, de Mme Isabelle Chassot, directrice de l'Office fédéral de la culture.
Le 25 mai 2020, la commission est entrée en matière sur le message culture 2021-2024. Dans le cadre du débat d'entrée en matière, la commission a entendu le chef du Département fédéral de l'intérieur, Monsieur le conseiller fédéral Alain Berset, qui l'a informée des modifications légales prévues dans le domaine de la culture.
Une proposition visant au renvoi du message culture au Conseil fédéral, en le chargeant de compenser dans le cadre du plafond des dépenses les crédits alloués en vertu de l'ordonnance Covid-19 dans le secteur de la culture a été rejetée par 14 voix contre 7 et 1 abstention.
L'entrée en matière n'a pas été contestée, sauf sur le projet de loi fédérale sur la culture et la production cinématographique, le projet 2 - loi sur le cinéma. La discussion a donc porté essentiellement sur ce projet. Celui-ci prévoit que les entreprises qui diffusent des films ou les proposent, dans le cadre de services de films à la demande ou par abonnement en Suisse, doivent, afin de promouvoir la diversité de l'offre, diffuser au moins 30 pour cent de films, séries ou documentaires européens, et consacrer chaque année au moins 4 pour cent de recettes brutes à la création cinématographique suisse indépendante ou s'acquitter d'une taxe de remplacement. Cette obligation doit désormais s'appliquer à tous les acteurs du marché, et partant également aux entreprises sises à l'étranger qui visent le public suisse. La proposition de non-entrée en matière concernant la loi sur le cinéma, défendue par la minorité Wasserfallen Christian, a été rejetée par 13 voix contre 7 et 2 abstentions. La commission a chargé l'administration de clarifier plusieurs questions en suspens relatives à ce projet.
Une autre proposition, défendue par la minorité Kutter, visant à renvoyer la loi sur le cinéma au Conseil fédéral, a été rejetée par 2 voix contre 9. Dans ce cas, le but du renvoi était de charger le Conseil fédéral de soumettre une formulation qui permette que toutes les entreprises privées qui distribuent des films en Suisse supportent proportionnellement la même charge financière.
Par 11 voix contre 10 et 1 abstention, la commission a approuvé également une motion de commission qui demande des fonds supplémentaires pour le patrimoine culturel bâti et pour le soutien à court terme de l'économie régionale.
Le rapport complémentaire demandé concernant la loi sur le cinéma a été reçu le 22 juin 2020. En date du 3 juillet 2020, la commission a procédé à l'examen par article du message culture. Elle propose, à une large majorité, son adoption. La commission a aussi largement suivi le Conseil fédéral s'agissant des arrêtés financiers. Elle propose cependant quelques augmentations de crédits. Elle demande de porter le crédit prévu pour la période 2021-2024 à 956,9 millions de francs, ce qui correspond à une augmentation de 22,4 millions de francs par rapport au projet initial. Elle a à nouveau consacré une grande partie de la discussion à la modification de la loi sur le cinéma et a décidé, par 13 voix contre 9 et 2 abstentions, de proposer à son conseil de l'adopter en y apportant des changements mineurs.
Wasserfallen Christian · Mit-M · Conseil national · Berne · Groupe libéral-radical
Ich beantrage Ihnen, bei Entwurf 2 nicht auf das Filmgesetz einzutreten. Inhaltlich ist dieser Entwurf hoch umstritten. Es ist auch kaum ersichtlich, dass hier überhaupt ein Mehrwert geschaffen wird. Warum?
Es wird versucht, in diesem Gesetz Konsumentinnen und Konsumenten in eine Realität zu führen, die wahrscheinlich auch mit mehreren Milliarden Schweizerfranken kaum so hingebogen werden kann. Man versucht, mit einem Pflichtkonsumanteil beim Filmangebot von europäischen Filmen auf Online-Plattformen in der Höhe von 30 Prozent irgendwie einen Scheinmarkt zu kreieren. Man versucht mit einer Abgabe von 4 Prozent auf sämtlichen Online-Angeboten die TV-Anbieter in die Pflicht zu nehmen, dort entsprechend mehr Geld zu investieren. Wenn man nicht auf das Filmgesetz eintritt, dann ist es ganz einfach. Dann besteht für nationale Televisionsanbieter immer noch eine Pflicht für eine 4-Prozent-Abgabe, nämlich über das Bundesgesetz über Radio und Fernsehen (RTVG). Diese Abgabe würde so bestehen bleiben. Deshalb ist es nicht richtig, wenn behauptet wird, dass diese Abgabe generell vom Tisch wäre, wenn man nicht auf diese Vorlage eintreten würde. Nein, es würde entsprechend das RTVG gelten, wo diese 4 Prozent ja bereits gemäss heutigem Recht gelten. Das ist wichtig, wenn man darüber abstimmt, ob diese Abgabe sinnvoll ist oder nicht. Es geht hier einzig und allein um die Ausweitung auf die Online-Angebote, und das ist eben umstritten.
Sie sehen auch, dass im ganzen ersten Block mit einer einzigen Ausnahme sämtliche Minderheitsanträge, die gestellt wurden, nur das Filmgesetz betreffen. Es sind aus meiner Sicht fünf verschiedene Punkte, die wirklich dagegen sprechen, auf diese Vorlage einzutreten. Wenn man diese fünf Punkte entsprechend nicht will, bleibt von dieser Vorlage gar nichts mehr übrig.
Erstens, ich habe es gesagt: Wir wollen hier im innerstaatlichen Recht eine Pflichtquote von 30 Prozent für europäische Filme ins Gesetz schreiben, die dann alle Anbieterinnen entsprechend einstellen müssen, egal, welches ihr Inhalt ist; sie müssen einfach aus Europa kommen. Es ist egal, ob die Leute, die Konsumentinnen und Konsumenten, das überhaupt nachfragen. Das ist einfach eine Regulierung, die zwar von europäischer Ebene immer wieder gekommen ist, welche aber nicht zielführend ist. Es ist eine Binsenweisheit, dass ein Pflichtkonsum nicht wirklich beliebt ist. Es schmeckt nicht. Was uns hingegen schmecken würde, wäre Qualität statt Pflichtkonsum.
Zweitens will man versuchen, mit dieser Quote vor allem eine Lex Netflix zu schaffen. Diese Lex Netflix wird wahrscheinlich so aussehen, dass Netflix keine Probleme haben wird, diese Quote zu erfüllen. Entsprechend werden sich die kleinen regionalen Anbieter in der Schweiz, welche dann auch entsprechend Angebote platzieren wollen, nach der Decke strecken müssen, um diese 30 Prozent erfüllen zu können.
Gleiches gilt drittens auch für diese Filmsteuer von 4 Prozent, die jetzt eingeführt werden soll. Weil man sich von dieser Abgabe nicht befreien kann, ist es faktisch eine Steuer. Damit müssen dann alle Anbieter, welche Online-Plattformen haben, 4 Prozent ihres Umsatzes abliefern, ob sie das wollen oder nicht. Man kann sich dann kaum mehr etwas anrechnen lassen. Auch dort wird es so sein, dass dann wahrscheinlich ausgerechnet die Grossen - wenn man das Geld im Ausland überhaupt eintreiben kann; das ist noch die andere Frage, die nicht beantwortet wurde - die Möglichkeit haben, diese Auflage zu erfüllen. Alle anderen, die Kleinen, werden sich dann nach der Decke strecken müssen. Wir haben in diesem Rat erst gerade über die Liquiditätsengpässe und Liquiditätsreserven diskutiert. Das Erste, was wir nun im Filmbereich machen, ist, eine neue Steuer einzuführen. In dieser Zeit ist das wahrscheinlich die schlechteste Idee, die man überhaupt haben kann.
Es geht darum, dass man mit dieser 4-Prozent-Abgabe - und da komme ich zum vierten Punkt - die Anbieter mit 20 bis 25 Millionen Franken belasten würde. Die Verwendung der Ersatzabgabe ist nicht klar. Man hat im Gesetz zwar gesagt, was ungefähr damit gemacht werden soll. Das Bundesamt für Kultur möchte entsprechend auch noch etwas Regie spielen. Ich mag ihm das gönnen, aber eigentlich wäre Pro Helvetia der Bereich, in dem man bereits Filmförderung betreiben kann.
Der fünfte Punkt ist die fehlende und die aufwendige Governance. Man hat Berichterstattungspflichten, Meldepflichten, eine Registrierungspflicht usw. Das ist für diese Unternehmen sehr umständlich. Das wird sehr bürokratisch.
Deshalb wollen wir heute diese unreife und vor allem kontraproduktive Gesetzgebung zurückweisen bzw. am besten gar nicht darauf eintreten. Wenn Sie zurückweisen wollen, hat Kollege Philipp Kutter einen guten Minderheitsantrag gestellt. Man kann doch heute nicht hingehen und im Filmbereich neue Steuern und eine neue Bürokratie einführen. Was wir momentan aber brauchen können, ist freiheitliche Gesetzgebung und entsprechende Qualität.
Keller Peter · Mit-M · Conseil national · Nidwald · Groupe de l'Union démocratique du Centre
Wie Sie der Fahne entnehmen können, fordert die Minderheit Keller Peter die Rückweisung der Kulturbotschaft mit folgendem Auftrag: Der Bundesrat soll die im Rahmen der Covid-19-Kulturverordnung ausgerichteten A-Fonds-perdu-Kredite im Zahlungsrahmen kompensieren. Zudem ist auf ein reales Ausgabenwachstum zu verzichten. Als Ausgangswert ist der Voranschlagskredit 2020 des Bundesrates von 221,4 Millionen Franken zu verwenden. Lediglich Erhöhungen zum Ausgleich der effektiven Teuerung sind vorzunehmen. Die Höhe der beantragten Finanzmittel ist entsprechend zu korrigieren. Das wäre der Auftrag der Rückweisung.
Wir haben im Wesentlichen drei Gründe für diese Rückweisung:
1. Wir wollen keine Bevorzugung einzelner Branchen. Wir sind gegen A-Fonds-perdu-Kredite, denn sie schaffen eine totale Ungleichbehandlung. Darum möchten wir diese A-Fonds-perdu-Kredite im Zahlungsrahmen der kommenden Kulturbotschaft kompensieren. Jedes Restaurant, jede Seilbahn, jeder Eventorganisator, generell jedes Unternehmen würde natürlich den Notkredit, den es beansprucht hat, lieber nicht zurückzahlen - das ist völlig klar. Umso mehr dürfen wir hier nicht ein Privileg für eine einzelne Branche, nämlich für die Kultur, schaffen.
2. Der Gesundheitsminister, der gleichzeitig Kulturminister ist, sollte besser dafür sorgen, dass die Kulturschaffenden möglichst ungehindert wieder ihrer Tätigkeit nachgehen können. Was jetzt aber passiert, ist die schleichende Schaffung einer Art bedingungslosen Corona-Grundeinkommens für die Kulturschaffenden. Das lehnen wir ebenfalls entschieden ab.
3. Auch wenn ich hier als Mitglied der WBK-N spreche, möchte ich doch ein finanzpolitisches Anliegen vorbringen. Es ist völlig klar, dass die Bundesfinanzen in den kommenden Jahren massiv unter Druck geraten werden. Wir wollen daher kein Ausgabenwachstum, wie es diese Botschaft vorsieht. Die Erfahrung zeigt, dass es im Parlament wesentlich einfacher ist, keine zusätzlichen Ausgaben zu sprechen, als bei den jährlichen Budgetberatungen zu versuchen, die Finanzmittel nach unten zu korrigieren; das ist in der Regel illusionär.
Aus diesen drei Gründen bitte ich Sie, die Rückweisung zu unterstützen. Es versteht sich, dass dieser Antrag konzeptuell über sämtliche Entwürfe 1 bis 13 gedacht ist. Ich danke Ihnen für die Unterstützung.
Kutter Philipp · Mit-M · Conseil national · Zurich · Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.
Ich beantrage Ihnen, die Vorlage 2, das Bundesgesetz über Filmproduktion und Filmkultur, an den Bundesrat zurückzuweisen. Das Anliegen, das damit verfolgt wird, ist grundsätzlich nachvollziehbar. Doch die beantragten Regelungen sind nicht überzeugend. Sie sind sehr streng, und es ist fraglich, ob auf diesem Weg das Schweizer Filmschaffen zielgerichtet gefördert werden kann.
Ich beginne mit der finanziellen Abgabe bzw. der Investitionsverpflichtung. Sie beträgt 4 Prozent und ist damit im internationalen Vergleich sehr hoch. Der Bundesrat verweist gerne auf Frankreich, doch Frankreich ist nicht die Regel, sondern die Ausnahme. So hohe Verpflichtungen kennt praktisch kein anderes europäisches Land, von den Ländern der übrigen Welt ganz zu schweigen.
1. Meine Sorge ist: Wenn wir diese Abgabe in dieser Höhe einführen, wird der Standort Schweiz verteuert. Das wird sich negativ auf das Angebot oder auf die Preise auswirken. Wir müssen klar sehen: Zahlen werden das die Konsumentinnen und Konsumenten.
2. Wir beschädigen die Medienlandschaft Schweiz. Der Kreis der betroffenen Unternehmen umfasst nicht nur grosse ausländische Medienhäuser wie Netflix, sondern auch mittlere einheimische wie die 3-plus-Gruppe. Sie werden zusätzlich belastet, weil die sogenannte Anrechenbarkeit verschärft wird. Diese Schweizer Medienhäuser schwimmen nicht im Geld, im Gegenteil, sie sind knapp bei Kasse, so knapp, dass wir praktisch zeitgleich über ein Rettungspaket diskutieren. Sie müssen sich vor Augen führen, dass wir heute für die Schweizer Medien eine zusätzliche Steuer einführen und am Donnerstag über ein Rettungspaket verhandeln. Meines Erachtens ist das absurd.
3. Die Regeln zielen ja auf internationale Konzerne - auf Netflix, Disney, Sky, Amazon - und auf die internationalen Werbefenster. Doch es ist weiterhin nicht sicher, dass die Regeln gegenüber den internationalen Sendern durchsetzbar sind. Es besteht die Gefahr, dass dieses Gesetz, das auf die ausländischen Filmanbieter ausgerichtet ist, am Ende vor allem die Schweizer Firmen trifft.
4. Der Bundesrat will - das ist das oberste Ziel - Filmanbieter zu Investitionen in der Schweiz animieren. Doch die Regeln, die er aufstellt, sind so streng, dass das nicht passieren wird. Damit verfehlt das Gesetz seine Wirkung, und es bleibt bei der monetären Abgabe, einer Steuer. Wir sollten Regeln definieren, mit denen Investitionen tatsächlich begünstigt werden. Netflix ist ja darum so erfolgreich, weil sie gute Filme machen. Auch wenn das der eine oder andere nicht so gerne hört: Sie haben Kompetenz. Diese sollten wir nutzen, indem wir die Regeln lockern.
5. Schliesslich behindert das Gesetz die Digitalisierung. Die Kabelnetzbetreiber, die als Nebengeschäft auch Filme anbieten, werden ebenfalls zu einer Abgabe verpflichtet. Ist es sinnvoll, dass wir ein ohnehin schon fragiles Geschäft mit zusätzlichen Abgaben belasten? Wir sollten eigentlich ein Interesse daran haben, dass sich der Netzausbau lohnt, damit er in unserem Land vorangetrieben wird, und zwar in allen Regionen.
Aus all diesen Gründen bitte ich Sie, das Filmgesetz zurückzuweisen. Die Vorlage soll so überarbeitet werden, dass private Unternehmen, die in der Schweiz Filme anbieten, nicht stärker belastet werden als im Durchschnitt in den EU-Ländern. Zudem sollen die sehr rigiden Bestimmungen der Anrechenbarkeit gelockert werden. Schliesslich ist aufzuzeigen, wie das Recht gegenüber ausländischen Unternehmen durchgesetzt werden kann.
Gutjahr Diana · Mit-F · Conseil national · Thurgovie · Groupe de l'Union démocratique du Centre
Die SVP-Fraktion anerkennt künstlerisches Schaffen, das auch ein wesentlicher Bestandteil ist, um unsere Traditionen weiterzuführen und nachhaltig zu stärken. Trotzdem müssen Ausgaben immer differenziert betrachtet und bewertet werden. Deren Wirkung muss messbar sein. Angesichts dieser Grundsätze und der vorliegenden Botschaft setzen wir bezüglich Wirkung und Augenmass diverse Fragezeichen.
Die vorliegende Kulturbotschaft 2021-2024 sieht Kosten in der Höhe von 934,5 Millionen Franken vor. Die drei bisherigen strategischen Handlungsachsen der Kulturpolitik des Bundes - kulturelle Teilhabe, gesellschaftlicher Zusammenhalt sowie Kreation und Innovation - werden beibehalten. Der Bundesrat legt aber ab 2021 noch einen Schwerpunkt auf den digitalen Wandel in der Kulturförderung. Im Vergleich zur vorangegangenen Kulturbotschaft sind wir heute mit einem Ausgabenwachstum von gegen 3 Prozent konfrontiert. Zudem hat die Kommission die Mittel am 2. Juli um weitere 22,4 Millionen auf 956,9 Millionen Franken erhöht. Dieses Ausgabenwachstum plus Erhöhung ist nach den Geldspritzen, die im Zusammenhang mit der Corona-Krise in die Kultur geflossen sind bzw. fliessen, nicht vertretbar. Es gibt zudem kaum einen anderen Bundesbereich, bei welchem so viel Geld nach dem Giesskannenprinzip verteilt wird. Eine Wirkung ist, wenn überhaupt, wenig messbar.
Der Kulturbotschaft, welche die Leitlinien für die Kulturpolitik des Bundes vorgibt, kann man zudem entnehmen, in welche zentralistische Richtung sich die Kulturförderung des Bundes bewegt. Die stetig steigenden Bundesausgaben für die Kultur fördern die Ansprüche an den Staat und schaffen enorme Abhängigkeiten. Die aktuelle Situation zeigt deutlich auf, dass eine hundertprozentige Abhängigkeit der Kulturveranstalter von einer Geldquelle gefährlich ist und sie deshalb breiter abgestützt werden sollten. Deshalb ist es wichtig, dass kulturelle Veranstaltungen wieder durchgeführt werden, aber natürlich immer unter Berücksichtigung der nötigen Schutzkonzepte. Damit können wieder Einnahmen von Besuchern und Gästen generiert werden.
Regionale Betriebe können z. B. wieder Werbung platzieren, woraus auch Einnahmen generiert werden. Eine rein finanzielle Abgeltung durch den Bund über mehrere Monate ist aber keine vertretbare Lösung.
Die SVP-Fraktion lehnt weiter eine nationale Kulturpolitik ab, die Inhalte der kantonalen und kommunalen Kulturpolitik aufeinander abstimmen will. Kultur ist der facettenreiche Ausdruck einer vielfältigen Gesellschaft. Der Antrieb für kulturelle Aktivitäten kommt seit jeher vom Menschen. Wir finden, dass die Kulturförderung in erster Linie Sache der Gemeinden, der Städte und der Kantone ist. Kultur ist damit vorab Ausdruck privater Initiative und nicht Ausdruck des Staates. Denn staatlich geförderte Kultur läuft immer Gefahr, dass sie dem Zeitgeist und den persönlichen Präferenzen folgt, statt länger gültige, über die Tagesaktualität hinausgehende Werte zu schaffen.
So soll einer der Akzente der vorliegenden Kulturbotschaft die Digitalisierung sein - das ist eine technische Entwicklung, die mit Kultur weder direkt noch indirekt etwas zu tun hat. Wieso die Digitalisierung aus dem Kulturtopf gefördert werden soll, ist nicht erkennbar. Darum sind wir hinsichtlich der Aufgaben und Mittel des Bundes im Kulturbereich zurückhaltend und unterstützen die Anträge der Minderheiten.
Weshalb? Die Minderheit Keller Peter verlangt die Rückweisung der Entwürfe 1 bis 13, also die Rückweisung der kompletten Kulturbotschaft, an den Bundesrat. Damit verbunden ist der Auftrag, die A-Fonds-perdu-Kredite in Zusammenhang mit Covid-19 zu kompensieren und mit den definierten Ausgaben bei den einzelnen Entwürfen in der Kulturbotschaft zu verrechnen. Weiter ist, wie ich eingangs erwähnt habe, auf ein reales Ausgabenwachstum zu verzichten. Ein Ausgabenwachstum ist in Anbetracht der maroden Bundesfinanzen nicht angezeigt. Auch hier gilt es, vorsichtiger mit den Finanzen umzugehen. Da wir diese Vorsicht in der gesamten Botschaft nicht erkennen können, verlangen wir eine Überarbeitung der Kulturbotschaft durch den Bundesrat und unterstützen deshalb die Minderheit Keller Peter.
Die Minderheiten Wasserfallen Christian und Kutter betreffen beide den Entwurf 2, das Bundesgesetz über Filmproduktion und Filmkultur. Dieses Bundesgesetz hat in der Kommission, wie Sie bereits gehört haben, für lange Diskussionen gesorgt, da das Gesetz viel zu weit geht und Anbieter in ihrer Tätigkeit einschränkt. Die Regulierung mit fixen Quoten und hohen finanziellen Abgaben setzt Anbieter unter Druck. Die Frage, wie sich die neue Regelung besonders ausserhalb Europas für Fernmeldedienste und Anbieter durchsetzen lässt, konnte nicht beantwortet werden. Somit werden die einheimischen Anbieter in die Pflicht genommen, und bei den grossen ausländischen Anbietern lässt man es offen. Konkret: Das Filmgesetz enthält zu viele Regulierungskonzepte und -ideen und vergrössert unnötig die Staatsmacht. Die SVP-Fraktion wird deshalb auch diese beiden Minderheitsanträge auf Nichteintreten bzw. Rückweisung unterstützen.
Locher Benguerel Sandra · Mit-F · Conseil national · Grisons · Groupe socialiste
Was hätten wir während des Corona-Lockdowns gemacht ohne den Trost von Büchern, ohne Musik, ohne Filme, ohne digitale Museumsbesuche, ohne Spiele? Nun, wir hätten diese schwierige Zeit wohl kaum so gut überstanden. Kultur ist das Scharnier unserer freien Gesellschaft. Sie vermittelt zwischen den Sprachen, den Regionen, den verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und fördert das kritische Denken. Dies ist die eine Seite, die Seite der Kulturinteressierten.
Die andere Seite aber ist die Welt der Kulturschaffenden. Eine halbe Million Menschen arbeitet in unserem Land in der sogenannten Kreativökonomie. Ans Bruttoinlandprodukt tragen die Kulturschaffenden 7 Prozent bei - Kultur ist also ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor.
Doch Kultur hat in der Schweiz auch eine starke Tradition im Laienbereich. Gemäss aktueller Kulturstatistik sind 28 Prozent der Schweizer Bevölkerung in einem Kulturverein aktiv. Diese Tätigkeiten sind von grundlegender Bedeutung für die kulturelle Teilhabe.
Die vorliegende dritte Kulturbotschaft gilt als Wegweiser der nationalen Kulturpolitik. Wir befinden uns in der Konsolidierungsphase. Die drei bisherigen Handlungsachsen werden fortgesetzt; es sind dies kulturelle Teilhabe, gesellschaftlicher Zusammenhalt sowie Kreation und Innovation.
Zur kulturellen Teilhabe: Für die SP-Fraktion ist wichtig, dass alle Bevölkerungsgruppen von einem vielfältigen kulturellen Angebot profitieren können. Wir begrüssen den Ausbau des Programms "Jugend und Musik" und die gezielten Massnahmen, um Jenische und Sinti in ihren nomadischen Lebensweisen zu unterstützen.
Zum gesellschaftlichen Zusammenhalt: Sprache öffnet die Tür zu anderen Kulturen und fördert das Verständnis zwischen den Landesteilen. Mit dem Ausbau verschiedener Austauschaktivitäten im Bildungsbereich soll der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt werden. Damit die Ziele der nationalen Sprachenstrategie tatsächlich erreicht werden, wird die SP-Fraktion in der Detailberatung einen Antrag stellen. Zudem sollen gemäss einem Mehrheitsantrag die Mittel für die rätoromanische Sprache erhöht werden, damit die vierte Landessprache auch ausserhalb des angestammten Sprachgebiets gestärkt wird.
Zur Kreation und Innovation: Die SP-Fraktion begrüsst das Programm "Kultur und Wirtschaft" mit den beiden Förderschwerpunkten Design und interaktive Medien.
Im Weiteren definiert der Bundesrat den digitalen Wandel als Schwerpunkt. Darin geht es um die Herausforderungen und Chancen, die der digitale Wandel mit sich bringt. So ist beabsichtigt, dass künftig alle Anbieter von Filmen auf elektronischen Plattformen zu einer Investition in das Schweizer Filmschaffen verpflichtet werden. Ausserdem sollen Online-Plattformen künftig mindestens 30 Prozent europäische Filme anbieten. Die SP-Fraktion unterstützt die vorgeschlagenen Änderungen im Filmgesetz.
Ich komme zum Schluss. Nebst unserer Demokratie sind Kultur und Sprache unverzichtbar und tragen zum nationalen Zusammenhalt und zu einem offenen Land bei. Mit der neuen Kulturbotschaft geben wir der Kultur das Fundament, welches sie braucht, um weiterhin die Kreativität und den Innovationsgeist unseres Landes zu stärken.
Im Namen der SP-Fraktion bitte ich Sie, auf die Vorlage einzutreten. Grazia fitg per Vossa attenziun.
Reynard Mathias · Mit-M · Conseil national · Valais · Groupe socialiste
Je prends à mon tour la parole pour défendre la position du groupe socialiste sur le message culture 2021-2024. Nous appelons évidemment à soutenir l'entrée en matière et à rejeter les propositions visant à renvoyer ou à affaiblir ce projet d'encouragement de la culture pour les quatre prochaines années.
Depuis quelques années, la Confédération joue un rôle un peu plus important dans le domaine culturel puisqu'elle apporte des impulsions et endosse un rôle de coordination, d'encouragement des différents secteurs culturels. Nous n'avons pour le moment connu que deux messages culture, puisque cette pratique fait suite à l'adoption par le Parlement, en 2009, de la loi sur l'encouragement de la culture. Le message culture définit des priorités, des axes stratégiques pour les quatre prochaines années.
Le message culture 2021-2024 n'est pas révolutionnaire par rapport aux dernières années. Il assure une continuité autour des trois axes intitulés "participation culturelle", "cohésion sociale" et "création et innovation". Le projet a pour objectif de renforcer certains outils comme les échanges linguistiques, la promotion des talents musicaux - c'est la suite du programme "Jeunesse et musique" -, la culture du bâti ou encore le lien entre culture et économie. Un accent est aussi mis sur les opportunités de la transformation numérique, puisque nous aurons ici un grand débat sur les plates-formes en ligne et la possibilité d'investissements de leur part dans le cinéma indépendant suisse.
Nous présenterons lors de la discussion par article toute une série de propositions visant à renforcer certains domaines. Nous avons également soutenu, en commission, une proposition relative aux librairies, que nous considérons comme un maillon essentiel du domaine culturel, indispensable de la chaîne du livre. La discussion à ce sujet sera fort heureusement reprise en commission.
Le groupe socialiste soutiendra donc un renforcement du message culture afin de rendre ce programme plus solide, plus ambitieux. Le secteur culturel est l'un des premiers à avoir souffert de la crise du coronavirus et c'est l'un de ceux qui, aujourd'hui, est le plus durement touché, avec des perspectives encore sombres à moyen terme.
Ce n'est en tout cas pas le moment de relâcher notre soutien à ce domaine comme le proposent, malheureusement, les diverses minorités, notamment la minorité Wasserfallen Christian et la minorité Keller Peter.
Il est toujours effarant de constater comme l'importance de la culture est sous-estimée par une partie du monde politique. Pourtant la culture représente 6 pour cent des emplois dans notre pays, ce qui équivaut à 260 000 personnes à plein temps. Ma collègue Locher Benguerel a évoqué un nombre encore plus important si l'on prend en compte toute l'économie créative. Il serait temps de comprendre l'importance de cette industrie culturelle, créatrice d'emplois dans notre pays. Surtout, la culture comporte une valeur qui ne peut pas être évaluée par de simples chiffres. La culture, c'est finalement ce qui nous élève; c'est, comme disait Malraux qu'il est toujours bon de citer dans ce genre de débat, ce qui fait de l'homme autre chose qu'un accident de l'univers. Ce qui nous élève, ce sont nos musées, notre patrimoine, le cinéma, la littérature, les arts visuels et le design, les arts de la scène ou encore la musique. C'est la vie, les rencontres, les rêves. C'est par cela qu'on évolue, qu'on s'interroge et qu'on progresse en tant que société.
Dans cette période difficile, le mot culture a sans doute pris un sens encore plus particulier. Les acteurs culturels méritent donc un soutien solide.
Rappelons enfin à celles et ceux qui veulent couper dans le budget culturel que les montants prévus par le message culture correspondent à 0,3 pour cent des dépenses de la Confédération. Il n'est pas temps d'en faire moins, il est temps d'en faire davantage pour la culture.
Studer Lilian · Mit-F · Conseil national · Argovie · Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.
Ich weiss nicht, wie es Ihnen diesen Sommer ergangen ist. Mir wurde diese Frage in letzter Zeit einige Male gestellt, insbesondere in Bezug auf die Herausforderungen, welche die Covid-19-Massnahmen mit sich gebracht haben. Meine Antwort war stets die gleiche: Aufgrund des Wetters habe ich den Sommer trotz Einschränkungen genossen. Aber was mir persönlich gefehlt hat, waren die kulturellen Veranstaltungen. Um nur einige wenige jährliche Veranstaltungen zu nennen: Ich denke zum Beispiel an Festivals wie das internationale Strassenkunstfestival in La Chaux-de-Fonds, La Plage des Six Pompes, oder das Blue Balls Festival in Luzern; ich denke an die diversen Freilichttheater, weitere Konzerte oder auch Solarkino-Abende, die in unserer Region durchgeführt werden. Die Kultur ist bereichernd, berührt uns emotional, erweitert unsere Horizonte. Ohne Kultur würde unserer Gesellschaft etwas Wichtiges fehlen. Das wollte ich mit meiner Einführung aussagen.
Natürlich sind die Geschmäcker unterschiedlich. Dafür gibt es die gelebte Vielfalt, die uns auch die Kulturbotschaft aufzeigt. An dieser Stelle möchte ich für die Mitte-Fraktion CVP-EVP-BDP den Kulturschaffenden und denjenigen, die an Kulturevents tätig sind, gerade in dieser schwierigen Zeit und gerade aufgrund der intensiven Auseinandersetzung mit der Kulturbotschaft in der Kommission jetzt ein herzliches Dankeschön aussprechen.
Dankbar sind wir zudem für das rasche Handeln des Bundes, für dessen Unterstützung beim Lockdown und für die weitere Unterstützung, die nun ins Covid-19-Gesetz einfliessen soll. Dieses wichtige Gesetz werden wir in dieser Session noch intensiv behandeln. Vorwegnehmen kann ich somit auch, dass wir die diversen Anträge aus der SVP-Fraktion auf Rückweisung der Entwürfe an den Bundesrat mit dem Auftrag, die im Rahmen der Covid-Verordnung Kultur ausgerichteten A-Fonds-perdu-Kredite im Zahlungsrahmen zu kompensieren, sicherlich nicht unterstützen werden.
Nun komme ich zur Botschaft. Die Mitte-Fraktion CVP-EVP-BDP steht für eine aktive Kulturpolitik ein, die unsere gelebte Demokratie und den Zusammenhalt der Gesellschaft unterstützt, die eine andere Art von Auseinandersetzungen und Anregungen bietet und die uns unsere eigene Identität, aber auch die nationale Identität bewusster werden lässt. Die Kulturpolitik antwortet auch auf wichtige Herausforderungen wie - um Beispiele zu nennen - die Trends zur Individualisierung und zur Verstädterung sowie die Globalisierung.
Somit begrüssen wir auch die Kulturbotschaft 2021-2024, die im Zeichen der Kontinuität steht, was wir als richtig erachten und so unterstützen können. Auch die Weiterverfolgung und eine gewisse Verstärkung der drei Handlungsachsen kulturelle Teilhabe, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Kreation und Innovation macht Sinn. Der Bundesrat hat fünf Megatrends identifiziert, die den gesellschaftlichen Veränderungsprozess beeinflussen. Hier möchte ich speziell die Digitalisierung erwähnen, die ein Schwerpunkt ist und einer bleiben soll. Dieser betrifft nämlich grundsätzlich alle kulturellen Bereiche, so etwa, um ein Beispiel zu nennen, die Weiterführung der digitalen Erfassung bedeutender Werke.
Auch die Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Kantonen ist angedacht und aus unserer Sicht nicht zu vernachlässigen. Schliesslich ist Kulturpolitik ein Zusammenspiel des Bundes, der Kantone und der Gemeinden. Kulturprojekte und Kulturschaffende erhalten zudem starke Unterstützung von privaten Förderern und von der Wirtschaft. Dies darf in keinem Fall unerwähnt gelassen werden.
In der Botschaft wird die strategische Ausrichtung der kommenden Kulturpolitik dargelegt. In der Botschaft könnte man einiges hervorheben; ich möchte mich hier auf einen übergeordneten Punkt beschränken und zwei Beispiele daraus nennen. Sehr erfreulich im Bereich der kulturellen Teilhabe ist erstens die Unterstützung des Programms "Jugend und Musik". Dieses Programm, das junge Menschen bei der musikalischen Bildung unterstützt, soll nun weiter gestärkt werden. Wichtig scheint uns zweitens auch, dass der Wille da ist, ein stärkeres Augenmerk auf die Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern im Bereich der Kultur zu richten. Hier gibt es anscheinend Unterschiede. Hier gilt es zunächst einmal, statistische Daten zu erheben, die zu konkreten Massnahmen führen könnten, falls diese dann nötig sein sollten.
Nun zum Geld, das doch ein zentraler Punkt dieser Botschaft ist: Der Bundesrat beantragt einen Zahlungsrahmen von 942,8 Millionen Franken, was, wie wir auch schon gehört haben, einem Anteil von 0,3 Prozent der Bundesausgaben entspricht. Ob der Zahlungsrahmen für all die Massnahmen des Bundes, die in der Kulturbotschaft beschrieben sind, genügt, wird sich zeigen. Diesen Verpflichtungskredit kann aber die Mitte-Fraktion CVP-EVP-BDP auf alle Fälle so unterstützen. Die WBK schlägt Ihnen aber aufgrund dessen, dass die Mittel eben sehr eng gehalten wurden, in einigen Bereichen eine Erhöhung vor. Als Beispiel seien hier die Baukultur oder die rätoromanische Sprache zu nennen. Die Mitte-Fraktion wird grundsätzlich der Mehrheit folgen, je nach Antrag diesem aber unterschiedlich zustimmen. Kürzungen lehnen wir bei dieser Botschaft grundsätzlich ab.
Nun komme ich zum Schluss noch auf das Filmgesetz zu sprechen. Grundsätzlich kann für die Mitte-Fraktion gesagt werden, dass sie es richtig findet, dass Online-Filmanbieter und ausländische TV-Sender mit Schweizer Werbefenstern einen finanziellen Beitrag an das hiesige Filmschaffen leisten. Darum geht es ja hauptsächlich auch bei der vorliegenden Gesetzesrevision. Wir stimmen somit dem Entwurf 2 zu, treten darauf ein und lehnen die Rückweisungsanträge ab. Kurz zur Begründung: Wir sind stolz auf eine gute Schweizer Filmproduktion. Aber ohne genügend Investitionen bleibt diese Produktion auch im Bereich von Serien und Dokumentarfilmen eher marginal. Der Bundesrat reagiert mit diesem Filmgesetz auf die zunehmende Auslagerung auf die digitalen Plattformen, aber auch auf den Verdienst, den man mit Filmen tätigt, ohne selber gross in Filme zu investieren. Zudem möchten wir die Anbindung des audiovisuellen Sektors der Schweiz an Europa nicht verlieren. Dies hat auch mit der Bedeutung des Wiedereinstiegs in das EU-Programm "Kreatives Europa" zu tun. Darum soll die 30-Prozent-Quote für europäische Filme im Repertoire und in der Ausstrahlungszeit auch für alle Unternehmen gelten.
Eine knappe Mehrheit der Mitte-Fraktion wird allerdings einige Minderheitsanträge unterstützen, die eine gewisse Lockerung der Vorschriften im Bereich der Filmförderung bewirken wollen. Mehr zu den Argumenten der knapp obsiegenden Mehrheit und der knapp unterlegenen Minderheit hören Sie dann in Block 1 der Detailberatung.
Zusammenfassend und zum Schluss lässt sich sagen, dass die Mitte-Fraktion CVP-EVP-BDP die Kulturbotschaft unterstützt und auf die Gesetzgebung eintritt. Die einzelnen Anträge aus der WBK bezüglich Kulturbotschaft und Filmgesetz werden aber in der Fraktion unterschiedlich gewichtet.
Prezioso Batou Stefania · Mit-F · Conseil national · Genève · Groupe des VERT-E-S
Nous sommes appelés à nous prononcer, aujourd'hui, sur l'orientation stratégique de la politique culturelle de la Confédération pour la période 2021-2024. Elle repose sur trois axes d'action: la participation culturelle, la cohésion sociale, et la création et l'innovation. La Confédération s'est inspirée librement, pour asseoir ce projet, de la définition que donne l'Unesco de la culture: "La culture, dans son sens le plus large, est considérée comme l'ensemble des traits distinctifs, spirituels et matériels, intellectuels et affectifs, qui caractérisent une société ou un groupe social. Elle englobe, outre les arts et les lettres, les modes de vie, les droits fondamentaux de l'être humain, les systèmes de valeur, les traditions et les croyances."
Une orientation stratégique sur ces questions fondamentales devrait donc se donner les moyens non seulement de prendre en compte les défis que posent les transformations des sociétés, des modes de vie, des relations sociales et du rapport que nous avons avec la nature, mais aussi - si les mots ont un sens - de répondre aux inégalités sociales, de genre, de provenance et d'origine. En somme, la culture, qui constitue l'ensemble de notre environnement social, est aussi nécessaire à la vie que notre environnement naturel.
Or, force est de constater que nous en sommes encore trop loin avec ce message. Tout d'abord, au niveau des maigres ressources que la Confédération décide d'y consacrer: des sommes dérisoires, si on les compare au budget pharaonique de l'armée. Or, Freud, dans les lettres qu'il adressait à Albert Einstein alors que le nazisme montait vers le pouvoir, ne soutenait-il pas que "Alles, was die Kulturentwicklung fördert, arbeitet auch gegen den Krieg"?
Il me sera répondu, bien entendu, que les communes et les cantons sont les bailleurs de fonds les plus importants, et que la Confédération joue un rôle d'appoint. Des cantons et des communes qui pourtant sentent déjà les effets de la réforme fiscale et du financement de l'AVS et qui délègueront encore plus facilement à des mécènes privés le soin de financer ce qu'ils considèreront comme étant la culture, en fonction des lois du marché, de la rentabilité et des profits attendus. Or c'est pourtant bien aux pouvoirs publics et, dans ce cadre, à la Confédération - qui devrait jouer un rôle encore plus important - qu'il incombe de soutenir la création artistique dans toute sa diversité afin d'y promouvoir la participation culturelle de toutes et tous.
De la même façon que la défense de la biodiversité doit devenir une priorité absolue de nos politiques publiques, la défense de la diversité culturelle doit être au centre de nos préoccupations. Cela veut dire qu'il faut soutenir toutes les institutions culturelles, les théâtres, les musées, les espaces alternatifs, la diffusion et la promotion des écrits, tous les espaces d'art, mais aussi les espaces un peu moins connus, comme la culture dans les hôpitaux, dans les EMS, dans la rue et dans les prisons. Là est notre objectif. Si, comme le soutenait récemment la dramaturge suisse Claire de Ribeaupierre, la culture doit répondre aux besoins d'inventer des possibles pour le monde de demain, c'est ce chemin que nous devrions prendre et qu'il faut que nous prenions.
Ensuite, pour en revenir au message, il n'y a pas de culture sans acteurs culturels, et pourtant elles et ils sont à nouveau les oubliés de ce message du Conseil fédéral. Cela est d'autant plus flagrant aujourd'hui, on l'a déjà dit, que les artistes subissent de plein fouet les effets de la crise sanitaire. Je le rappelle, le revenu d'un artiste se monte en moyenne à 40 000 francs par an, soit à quelque 3300 francs par mois, ce qui ne pèse pas bien lourd. Les exigences en termes de formation sont pourtant, dans ce secteur, extrêmement pointues, et les conditions de travail sont difficiles - horaires, précarité des contrats, fragilité des engagements, etc. Ils et elles paient le prix fort la relative absence des pouvoirs publics dans la protection de leur statut. A ces conditions de vie précaires s'ajoute le souci d'une retraite qui est loin d'être assurée. Garantir des conditions de vie décentes aux artistes est le pendant nécessaire à cet encouragement de la culture annoncé dans le message du Conseil fédéral. La défense d'un statut des artistes digne de ce nom devrait faire partie des missions de la Confédération.
Enfin, si l'encouragement de la culture vise aussi à être en phase avec les transformations sociales, on peut s'étonner de la maigre part accordée non seulement à la promotion de l'égalité de genre dans toutes les sphères culturelles ainsi qu'aux défis liés à la justice climatique, mais aussi aux gageures que soulèvent les questions liées aux humanités digitales.
Pour conclure, en tant qu'élue du canton de Genève, je ne peux m'empêcher de citer Jean-Jacques Rousseau qui, dans ses "Confessions", écrivait il y a 250 ans: "Les esprits sans culture et sans lumières qui ne connaissent d'autres objets de leur estime que le crédit, la puissance et l'argent, sont bien éloignés de soupçonner même qu'on doive quelque égard aux talents, et qu'il y ait du déshonneur à les outrager."
Par égard au talent, le groupe des Verts soutiendra l'entrée en matière.
Fivaz Fabien · Mit-M · Conseil national · Neuchâtel · Groupe des VERT-E-S
La crise du Covid-19 nous a rappelé le rôle essentiel de la culture dans la vie des Suissesses et des Suisses comme divertissement, comme moyen de se retrouver mais aussi comme moyen essentiel pour questionner notre société.
Quand il n'y a plus ni théâtre, ni cinéma, ni concert, ni festival, quand les bibliothèques ou les librairies sont fermées, quand les musées n'accueillent plus aucun visiteur, c'est à ce moment-là qu'on mesure l'importance économique et sociale de la culture. C'est à ce moment aussi qu'on mesure la diversité de ce milieu.
La crise nous a surtout montré la fragilité des milieux culturels: des boulots précaires, des contrats à durée déterminée, des indépendants ne travaillant que quelques mois par an, souvent dans des conditions difficiles. Pour beaucoup de personnes, la crise a révélé l'absence de protection sociale et la nécessaire intervention de l'Etat. C'est un des points qui, à notre avis, manque dans le message. C'est pourtant un des rôles essentiels de l'Office fédéral de la culture. Ces prochaines années, il faudra que les personnes se mettent autour d'une table pour trouver des solutions. Les associations professionnelles devront être intégrées à ces discussions.
Globalement, notre groupe salue le message culture pour la période 2021-2024, en particulier la vision élargie de la Confédération. Nous saluons donc la continuité et le maintien des trois axes et soutenons l'ajout de la digitalisation, essentielle aujourd'hui. Le soutien à la médiation mériterait d'être renforcé avec l'objectif de gagner de nouveaux publics. Au niveau international, la Confédération joue, au niveau culturel, un rôle important. Nous payons pourtant aujourd'hui le prix de notre absence des programmes culturels européens, principalement "Europe créative". La Confédération doit donc accélérer les négociations pour pouvoir participer à ce programme, si possible encore pour la période 2021-2027.
Les schémas de financement de la culture sont très complexes: loteries, fondations, sponsoring, communes, cantons, Confédération, billetterie, et j'en passe. Dans ces schémas, la Confédération joue un rôle subsidiaire. Financièrement parlant, ce n'est effectivement de loin pas l'acteur le plus important. Pourtant, dans le cadre des projets internationaux, dans celui de projets spécifiques ou dans le cas du financement des faîtières et en particulier pour fixer les conditions-cadres, la Confédération joue un rôle essentiel qu'il faudra renforcer. L'augmentation des moyens financiers est donc à saluer, même si, comme lors de chaque message, ces moyens ne nous semblent pas suffisants.
Le développement du programme "Jeunesse et musique", de même que les échanges scolaires ou les soutiens supplémentaires à Pro Helvetia sont des accents importants. Toutefois, dans d'autres domaines, la Confédération a élargi le champ des prestataires qui obtiennent des subventions sans élargir le montant global des subventions, ce qui pose un certain nombre de problèmes. Et il faudra se battre pour que les moyens ne soient pas coupés au gré des budgets, comme ce fut le cas en 2017/18.
Pendant la crise du Covid-19, il n'y a pas eu que des perdants. Pendant que les exploitants des salles obscures tiraient la langue, les géants du web - Netflix, Amazon ou Disney - ont engrangé des milliards de francs à travers leurs réseaux de diffusion en ligne. Ces géants contribuent pourtant peu, voire pas du tout, à la culture cinématographique indépendante en Suisse.
Les modifications de la loi fédérale sur la culture et la production cinématographiques permettront de corriger une inégalité entre ces médias et les chaînes de télévision traditionnelles. Nous soutiendrons donc ces modifications - j'y reviendrai dans la discussion par article.
J'ajoute quelques points encore. Il manque à notre avis deux formes artistiques dans le message: la bande dessinée, d'une part, et l'art dans l'espace public, ou l'art de rue, pour les Romands, d'autre part. Dans sa préface au répertoire des arts de la rue et du cirque, publié en 2019, le Conseil fédéral, par la voix du conseiller fédéral Alain Berset, relève l'importance des arts de la rue dans le paysage culturel suisse. Il ajoute qu'en Suisse le travail des professionnels des arts de la rue n'est pas reconnu à sa juste valeur. Cette reconnaissance est malheureusement restée symbolique puisque les arts de la rue sont aujourd'hui absents du message culture.
Nous reviendrons donc, dans la discussion par article, sur des propositions concrètes, par exemple sur le patrimoine bâti, mais aussi sur des problèmes en lien avec le livre et l'édition. Les problèmes de diminution des budgets pour les réseaux de tiers mériteront aussi notre attention.
Nous vous demandons finalement de refuser les propositions de renvoi et de non-entrée en matière. La proposition Keller Peter est de particulièrement mauvais goût. Il y a une logique perverse à vouloir faire payer ces prochaines années les soutiens octroyés dans le cadre de la crise du Covid-19 aux actrices et acteurs culturels. Ils ne sont pas responsables de la situation. Ils ont subi, comme tout le monde, les fermetures et restrictions imposées par la Confédération. Je vous remercie de refuser ces propositions.
de Montmollin Simone · Mit-F · Conseil national · Genève · Groupe libéral-radical
Comme cela a déjà été dit, ce message culture 2021-2024 est le troisième du genre. Il poursuit dans la continuité la mise en oeuvre des stratégies existantes, regroupées cette fois-ci selon trois axes: la participation culturelle, la cohésion sociale et, surtout, la création et l'innovation. La question de la numérisation et, surtout, celle de la cohésion nationale sont des thématiques sur lesquelles des efforts sont attendus et pour lesquelles la Confédération - par son rôle facilitateur - peut renforcer l'effort des autres collectivités publiques.
Le groupe libéral-radical souscrit en particulier au développement en faveur du programme "Jeunesse et musique", nécessaire pour mettre en oeuvre l'article 67a de la Constitution et promouvoir les jeunes talents de manière ciblée, en collaboration avec les cantons et les organisations musicales.
Le renforcement des échanges scolaires ainsi que la mise en place de programmes pour les enseignants méritent d'être poursuivis. Ils contribuent à la cohésion nationale. Le groupe libéral-radical salue l'augmentation des moyens attribués à Movetia, mais regrette le manque de précisions quant aux moyens qui seront véritablement alloués aux différentes catégories de bénéficiaires. En effet, si le programme qui s'achève a vu une augmentation des échanges linguistiques pour les élèves du secondaire II, les résultats pour les apprentis s'avèrent encore très insuffisants. Ces futurs professionnels, particulièrement en période d'incertitude économique, devraient aussi pouvoir améliorer leur connaissance des langues nationales grâce à une immersion dans une autre région linguistique. C'est la raison pour laquelle le groupe libéral-radical soutiendra la motion de commission 20.3918 qui prévoit de renforcer les efforts en la matière.
Nous approuvons aussi l'effort que la Confédération entend consentir en faveur de l'amélioration de la qualité de l'environnement bâti. La Suisse est riche d'une grande diversité, et une stratégie permettant le développement des compétences et l'encouragement de projets d'intérêt national aboutissant à une meilleure connaissance de la culture du bâti est à saluer.
D'autres thématiques, comme la mise en oeuvre de mesures appropriées pour promouvoir l'égalité entre les femmes et les hommes, le programme "culture et économie" qui met l'accent sur le design et les médias interactifs, ou encore les ressources accordées au Musée national suisse qui permettront d'étendre les activités du Musée national à Zurich pour promouvoir l'histoire suisse, sont des aspects appréciés du message.
Mais toutes les propositions faites dans le message ne font pas l'unanimité. Vous l'avez entendu: la pierre d'achoppement concerne la loi fédérale sur la culture et la production cinématographiques et l'introduction d'une obligation d'investir dans la production suisse faite à tous les diffuseurs de films et donc également aux diffuseurs de films en ligne.
Notre groupe est divisé. Une majorité est pourtant favorable au principe et a donc décidé d'entrer en matière sur les propositions du Conseil fédéral, tout en souhaitant des modifications, ce qu'elle demandera à la faveur d'amendements qui ont été déposées par notre groupe ou d'autres groupes de l'hémicycle.
En résumé, l'essentiel du message assure la continuité des stratégies déjà en oeuvre. Les domaines de la digitalisation et de la cohésion nationale figurent parmi les enjeux majeurs des prochaines années, dans lesquels la culture doit pouvoir apporter sa contribution.
Le groupe libéral-radical entrera donc en matière et soutiendra les propositions du Conseil fédéral pour l'ensemble des projets soumis, à l'exception du projet 2, de la loi sur le cinéma, pour lequel une majorité de notre groupe souhaite des modifications substantielles dans les modalités.
Notre groupe, en revanche, refusera la proposition de renvoi au Conseil fédéral de l'ensemble des projets, ainsi que la proposition de renvoi du projet 2.
Chevalley Isabelle · Mit-F · Conseil national · Vaud · Groupe vert'libéral
C'est lorsque l'on n'a plus accès à la culture que l'on voit à quel point elle est importante dans nos vies. Cette période marquée par le Covid-19 nous a privés de nombreux spectacles de toutes sortes, que ce soit des productions professionnelles ou amateur. Cela démontre encore une fois l'importance de la culture dans notre société, pour tous les âges et toutes les catégories sociales. La culture renforce la cohésion sociale et favorise le dialogue. Elle développe la capacité personnelle à communiquer, s'exprimer et juger.
Les moyens prévus dans le message culture pour les années 2021 à 2024 connaissent une faible croissance de 2,6 pour cent, pour atteindre 934,5 millions de francs, soit seulement 0,3 pour cent du budget fédéral, alors que les dépenses culturelles représentent 5 à 10 pour cent du budget des villes suisses. Il est toujours intéressant d'observer la répartition du total des dépenses culturelles. Si l'on prend l'année 2016, Confédération, cantons et communes ont dépensé 2,94 milliards de francs. Le 50 pour cent de cette somme a été financé par les communes et 39 pour cent par les cantons. La Confédération ne finance que 11 pour cent du total. Il est aussi intéressant de constater que, durant cette même année 2016, les fondations d'utilité publique ont quant à elles dépensé 2 milliards de francs et l'économie privée 370 millions de francs. Cela démontre que la culture est un formidable vecteur pour l'économie de notre pays. C'est pour toutes ces raisons que le groupe vert'libéral s'opposera à toutes les coupes et soutiendra les propositions retenues dans le projet du Conseil fédéral.
Concernant la loi sur le cinéma, la proposition du Conseil fédéral est raisonnable. Mais on nous demande de renvoyer le projet pour que le nouveau projet se retrouve dans la moyenne européenne en termes d'obligation d'investir, et qu'il tienne compte des différents types de production. Mais c'est déjà le cas. Près de la moitié des pays européens ont introduit une obligation d'investir entre 1 et 22 pour cent des recettes dans le cinéma national ou dans des films en langue nationale. Le Conseil fédéral propose une obligation d'investir à hauteur de 4 pour cent des recettes brutes. Cet argent doit être affecté à la création cinématographique suisse, comme des coproductions de films suisses ou des coproductions internationales reconnues officiellement par la Suisse et les autorités des autres pays concernés. Si cela n'est pas possible, une taxe de remplacement correspondante sera prélevée. Les séries de fiction et les séries documentaires peuvent être comprises dans ces dépenses. Si vous estimez que cette obligation d'investir de 4 pour cent est trop élevée, eh bien votez en faveur de l'une des propositions défendues par les minorités visant 3 ou 1 pour cent des recettes brutes. Quel est l'intérêt de renvoyer ce projet au Conseil fédéral? Soyez honnêtes et dites simplement que vous ne voulez pas de cette loi, comme le fait M. Wasserfallen. De plus, que cela soit clair une fois pour toutes: l'obligation d'investir ne s'applique pas aux télévisions locales.
Il est temps d'encourager les investissements dans le cinéma suisse, ce qui permettra aussi de faire mieux connaître notre pays et notre culture. J'aime mon pays. Je suis fière de le faire connaître au-delà de nos frontières. Le cinéma est un excellent vecteur.
C'est pourquoi le groupe vert'libéral entrera en matière et soutiendra les propositions du Conseil fédéral.
Brunner Thomas · Mit-M · Conseil national · St-Gall · Groupe vert'libéral
Kultur ist eine Realität, ob man das wahrhaben will oder nicht. Eigentlich müssten wir aber im Plural reden, denn nicht alle verstehen darunter dasselbe. Dass den Menschen ihre Kultur wichtig ist, das zeigt die Intensität, mit der wir immer wieder darüber streiten.
Zugegeben, Kulturförderung ist schwerpunktmässig keine Aufgabe des Bundes, sondern bei den Kantonen und Gemeinden angesiedelt; das ist auch richtig so, denn es geht um Vielfalt und Identität. Aber es braucht auch ein ergänzendes Bundesengagement, unter anderem, wenn es um das bewegte Bild geht, weil dann unsere Landesgrenzen schon klein genug sind. Derzeit erzwingt ein Virus mehr Abstand als gewohnt oder eben eine Käfighaltung wie hier. Das heisst, bewährte Rezepte funktionieren nicht mehr. Auch Kulturveranstalter und Kulturschaffende durchleben schwere Zeiten, und wie in anderen Branchen auch braucht es hier Überlebenshilfe zur Vermeidung eines Kahlschlags. Es ist aber absehbar, dass noch längere Zeit Nachwehen kommen werden.
Wir Grünliberalen weisen die Rückweisungsanträge - es sind dreizehn - der Minderheit Keller Peter ab, und zwar aus folgendem Grund: In stürmischen Zeiten sollte der Staat ein ruhender Pol sein oder antizyklisch handeln. Wenn ein Schiff schwankt, können Sie das zwar aufschaukeln, aber dann wird das Schiff kentern. Das Gleiche passiert mit einer Brücke: Wenn Sie sie in Resonanz versetzen, stürzt sie schlicht und einfach ein.
Es ist eine seltsame Idee, mit der einen Hand wieder zu nehmen, was man vorher mit der anderen gegeben hat, denn so würde der staatliche Aufwand wirkungslos verpuffen. Dann würde man besser gar nichts machen.
Sie haben wahrscheinlich, ebenso wie wir, ein besonders intensives Lobbying erlebt, speziell zum Entwurf 2, zum Filmgesetz. Das ist nachvollziehbar, denn einerseits haben Direktbetroffene Begehrlichkeiten, und andererseits wollen andere möglichst gar keine Regeln, denn Regeln schränken auch den Handlungsspielraum zugunsten des Nächsten ein. Erstaunlicherweise aber wurde mit Nichtbetroffenen argumentiert, die eben nicht betroffen sind, weil wir grosszügige Schwellenwerte haben. Das ist ein Indiz dafür, dass es wahrscheinlich nicht um die Argumente geht, sondern eher um einen Versuch, Verwirrung zu schaffen.
Nachvollziehbar an der Vorlage ist für uns, dass wir veränderte Realitäten haben: Was früher zuerst ins Kino kam und nachher ins Pantoffelkino, das wird heute irgendwann, meistens sehr schnell, im Streaming online angeboten und auf einem beliebigen Endgerät konsumiert. Häufig geschieht dies sogar mit der höchstmöglichen Auflösung auf dem Handy - ob das Sinn macht oder nicht, sei dahingestellt. Die Entwicklung ist also einerseits technologiegetrieben, andererseits gibt es aber auch gesellschaftliche Trends, z. B. weg von den Spielfilmen und hin zu den Serien. Wenn sich die Realität ändert, dann sollten wir logischerweise auch die Rahmenbedingungen anpassen. Von daher ist Nichteintreten, wie es die Minderheit Wasserfallen Christian vorschlägt, keine Lösung: Das hiesse die Augen vor einer Veränderung verschliessen, die bereits Realität ist.
Nun ist der Schweizer Markt klein und sprachlich stark fragmentiert, das heisst, unsere Produktionen haben wenig Blockbuster-Potenzial. Im Grundsatz aber möchten wir, ähnlich wie bei Wein, Obst und Gemüse, auch bei geistiger Nahrung Angebote verfügbar halten und nicht nur den globalen Einheitsbrei vorgesetzt kriegen. Es geht also um Wahlfreiheit und nicht um Zwangskonsum. Wählen kann ich nur, wenn ich auch Angebote habe. Es geht darum, einen begrenzten Marktschutz herzustellen, nicht aber um eine Abschottung. Wer dieses Angebot nicht bereitstellen möchte, der würde eine Ersatzabgabe leisten - nach dem liberalen Grundsatz: Auch der Anbieter hat die Wahlfreiheit, allerdings mit einem Anreiz. Der Fokus der Reglementierung liegt auf grossen, internationalen Anbietern, die man auch hier in die Pflicht nehmen will, nicht nur im benachbarten Ausland. Regionale Kleinanbieter sind wegen der Schwellenwerte ausgenommen. Hier irrt Kollege Kutter eben: Genau die Kompetenz dieser internationalen Anbieter möchte man ja nutzen, damit sie auch helvetische Produktionen machen. Die Nachbesserung der Kommission macht sehr viel Sinn. So können wir mit der Zeit eine Glättung herstellen respektive Schwerpunktbildungen über mehrere Jahre hinweg zulassen, damit dann auch etwas Gescheites produziert werden kann und nicht einfach nur das Jahressoll erfüllt wird.
Über anderes lässt sich beliebig streiten, zum Beispiel über den Prozentsatz oder über die genaue Bemessung. Aber es ist mehr als fraglich, ob eine Rückweisung nach dieser langen Debatte, die ausführlich war, uns auch wesentlich weiterbringt. Sehr viel wahrscheinlicher wird sie uns nur zusätzliche Zeit kosten. Die Ehrenrunde können wir uns sparen.
Die grünliberale Fraktion plädiert also dafür, Eintreten und nicht Rückweisung zu beschliessen. Das Parlament sollte hier und heute konkrete Verantwortung für die Kulturpolitik übernehmen.
Berset Alain · BR-M · Conseil fédéral · Fribourg
Le message sur lequel vous vous penchez cet après-midi définit une stratégie d'ensemble pour toutes les activités culturelles de la Confédération. Cela concerne bien sûr l'Office fédéral de la culture, mais également Pro Helvetia et le Musée national suisse. Et, comme cela a déjà été dit, ce message vise à construire sur la période en cours, il s'inscrit dans la continuité du message précédent. Cela peut paraître surprenant de parler de continuité dans la crise que nous traversons, cela peut paraître paradoxal, mais ce paradoxe n'est qu'apparent parce que cette continuité est en fait la poursuite et le renforcement des axes définis dans le message en vigueur, à savoir le message culture 2016-2020. Cette continuité se matérialise dans les grands axes que sont la participation culturelle, la cohésion sociale et la création et l'innovation. Il y aura aussi, bien sûr, dans ce message, un accent porté sur la transformation numérique.
Le cadre financier demandé par le Conseil fédéral - 934,5 millions de francs - repasse sous la barre du milliard de francs, mais cela s'explique par le fait que le dernier message portait sur une période de cinq ans alors que le message actuel porte sur quatre ans. Cette somme correspond à une croissance annuelle de 2,6 pour cent par an, renchérissement compris, soit une augmentation réelle des ressources totales d'environ 35 millions de francs. Ce n'est pas énorme et cela signifie qu'il a fallu, bien sûr, définir des priorités, hiérarchiser strictement les mesures, et c'est la raison pour laquelle les moyens supplémentaires demandés seront utilisés essentiellement pour renforcer les mesures dans des domaines précis.
Il y a des exemples bien connus, puisque le Parlement a fixé ou renforcé certains programmes dans le message précédent. Il s'agit notamment de consolider le programme "Jeunesse et musique", un programme lancé dans le dernier message en réponse à l'acceptation du contre-projet à l'initiative "Jeunesse et musique". On sait que c'est un succès puisque les cours et les camps de musique organisés ont déjà réuni plus de 41 000 jeunes de notre pays et qu'il y a une demande croissante à laquelle il s'agit de répondre. C'est la raison pour laquelle les moyens sont augmentés de 8,3 millions de francs.
Un deuxième élément très important aux yeux du Parlement - je crois pouvoir le dire, car vous nous avez beaucoup demandé d'agir dans ce domaine -, est l'intensification des échanges scolaires entre les régions linguistiques. Dans ce domaine, nous avons décidé, avec les cantons, de revoir les structures dans lesquelles ces échanges peuvent se développer, mais nous avons surtout, dans le cadre de ce message, proposé d'augmenter de 10 millions de francs le soutien à ces programmes. C'est un élément extrêmement important pour notre pays multilingue, pour la cohésion nationale, et nous ne pouvons pas laisser les cantons réaliser cette tâche sans leur offrir un soutien complémentaire.
Le troisième élément est le renforcement indispensable des moyens du Musée national suisse. Le siège de ce dernier à Zurich a été étendu. Il faut une enveloppe supplémentaire de 5 millions de francs pour la période 2021-2024, de manière à pouvoir déployer l'offre d'exposition consacrée à l'histoire suisse. Je crois que cela tombe sous le sens: nous avons investi beaucoup de moyens pour l'extension du Musée national suisse. Il s'agit de pouvoir lui permettre d'utiliser ces surfaces à bon escient, et de développer son offre consacrée à l'histoire suisse.
Le quatrième élément concerne Pro Helvetia, qui se verra allouer 5,6 millions de francs supplémentaires pour renforcer les activités de promotion et de diffusion en Suisse et à l'étranger, notamment grâce au programme "Culture et économie", axé sur le soutien au design et aux médias.
Il y a eu une consultation sur ce message. Je ne vais pas y revenir très longtemps. La consultation a eu lieu l'été dernier - quand je dis "l'été dernier", cela signifie l'été 2019. Les cantons, les villes et la très grande majorité des organisations consultées ont salué les axes stratégiques et les priorités fixés dans le message. La hausse des moyens et des ressources a été saluée par la très grande majorité des participants. Quelques-uns ont souhaité mentionner le fait que cette hausse était suffisante. Mais une très grande majorité demande un relèvement général du cadre financier. Tel a été le résultat de la consultation.
Dans ce cadre - et on l'a senti dans le débat d'entrée en matière -, la révision de la loi sur le cinéma a reçu un accueil mitigé. Les nouvelles obligations faites aux fournisseurs de films en ligne et leur application concrète ont été beaucoup discutées. Cela a été le cas également dans votre commission. Mais il nous semble aujourd'hui que si l'on examine ce qui se passe autour de nous, sur le plan européen, si l'on souhaite vraiment défendre notre place culturelle et nos créateurs dans ce domaine, eh bien, c'est un chemin qu'il faut prendre aujourd'hui. J'y reviendrai tout à l'heure.
J'aimerais dire ici - aussi en réponse à certains éléments du débat d'entrée en matière - que le projet qui vous est soumis tient particulièrement compte de la répartition des tâches entre communes, cantons et Confédération. Comment voir, dans ce projet, un projet centralisateur alors qu'il renforce le soutien au programme "Jeunesse et musique"? Il concerne des milliers de petites sociétés musicales, disséminées sur l'ensemble du territoire. Comment voir, dans ce projet, un projet centralisateur alors qu'il renforce le soutien aux cantons pour les échanges linguistiques? Ce sont là, je vous le rappelle, les deux axes principaux d'augmentation des moyens.
Nous estimons donc que ce projet remplit complètement les exigences. Ce n'est d'ailleurs pas un hasard s'il a été à ce point soutenu par les villes, les communes et les cantons. C'est parce que, précisément, il respecte cette répartition des tâches, tout en offrant des soutiens supplémentaires importants.
J'aborde maintenant les propositions de minorité. J'aimerais vous proposer de rejeter toutes ces propositions et de suivre en cela la majorité de votre commission.
S'agissant tout d'abord du renvoi de tous les arrêtés en raison de la crise du Covid-19, nous voyons peu d'intérêt à cette démarche. Evidemment, la culture a été, et elle l'est encore, durement touchée par l'épidémie de coronavirus. C'est probablement l'un des domaines où les effets se font sentir le plus fort, et surtout où ils se feront sentir le plus longtemps, ce qui bien sûr nous préoccupe. Et c'est la raison pour laquelle, au moment d'interdire les grandes manifestations, puis lors de l'interdiction de toutes les manifestations en mars, le Conseil fédéral, conscient des répercussions, a déjà adopté des mesures de soutien spécifiques, qui ont été prolongées de quatre mois le 13 mai dernier et qu'il propose de reconduire jusqu'à fin 2021, avec la loi Covid dont vous allez discuter durant cette session.
Cela dit, accorder des aides financières dans le cadre de l'ordonnance Covid-19 dans le secteur de la culture était une réponse adaptée à des défis spécifiques posés à un moment donné, et elles n'ont objectivement aucun rapport avec le message culture 2021-2024. Comment dès lors pourrions-nous justifier de retirer les montants destinés au soutien à la culture dans le cadre de l'épidémie des montants qui sont attendus par les sociétés musicales pour le programme "Jeunesse et musique"? Expliquez-moi cela. Comment pourrait-on justifier de retirer les montant prévus dans le cadre de l'ordonnance Covid-19 des moyens qui seraient alloués aux cantons pour les échanges scolaires? On voit bien, quand on aborde la question sur le fond, qu'il n'est pas logique de faire ce lien. Nous vous invitons donc à ne pas le faire et à rejeter cette proposition.
En ce qui concerne la proposition de non-entrée en matière sur la loi sur le cinéma, j'aimerais également vous inviter à ne pas la soutenir. L'objectif que nous visons est assez simple et je crois qu'il est temps que nous nous y mettions, sur le principe. Vous discuterez des détails tout à l'heure, si vous entrez en matière, ce que je souhaite. Mais il est temps de discuter du principe: est-ce que nous voulons les mêmes dispositions pour l'ensemble des prestataires? Est-ce que nous voulons la neutralité technologique dans ce domaine? Ou est-ce que nous considérons que ce n'est pas important? C'est cela la question qui se pose.
Avec une non-entrée en matière, les chaînes de télévision se verraient appliquer les mêmes dispositions légales qu'actuellement. Elles devraient faire face à ces obligations, alors que les fournisseurs de films en ligne ne seraient soumis à aucune règle similaire, alors que la diffusion de films en ligne a beaucoup progressé, cela a été rappelé tout à l'heure. Nous ne voyons pas de raison, aujourd'hui, de créer un incitatif négatif pour les télévisions et de créer un incitatif positif pour les fournisseurs de films en ligne, alors que nous avons dans ce domaine aussi intérêt à soutenir notre propre production. On ne peut pas durant le week-end se plaindre de ne voir que des productions étrangères lointaines diffusées sur nos chaînes et, pendant la semaine, ne rien faire pour améliorer cette situation. Nous vous proposons donc de faire un tout petit pas, qui est important sur le principe, mais qui ne peut pas être comparé avec ce que connaissent les pays qui nous entourent.
En ce qui concerne les détails, discutons-en tout à l'heure, il y a plusieurs propositions de minorité qui ont été déposées. Mais il faut pour cela entrer en matière, viser la neutralité technologique s'agissant de la législation fédérale, et garantir cette égalité de traitement entre les plateformes et les chaînes de télévision.
C'est la raison pour laquelle je vous invite à rejeter la proposition de la minorité Wasserfallen Christian.
M. Kutter propose le renvoi au Conseil fédéral du projet de loi sur le cinéma. Il a évoqué de nombreuses questions qui ont occupé le Conseil fédéral. J'aimerais rappeler que, suite à la consultation qui a été assez controversée sur ce sujet, nous avons modifié le projet sur des points extrêmement importants. Donc le travail a été fait. Ensuite, votre commission s'en est saisi, des informations complémentaires ont été demandées, un rapport à ce sujet a été fourni le 22 juin et la discussion par article a ensuite pu se dérouler.
Nous comprenons bien la volonté d'avoir plus d'informations; elles ont été données. Cela justifie aujourd'hui le fait de mener la discussion et de prendre des décisions quant au niveau que vous souhaitez donner à cet élément. Aujourd'hui, il nous paraît que ce projet est manifestement prêt pour être discuté. Nous aurions souhaité, bien sûr, qu'il soit discuté plus tôt, mais cela n'a pas été possible en raison de la crise sanitaire. Aujourd'hui, il est temps d'en discuter, les éléments sont prêts. C'est à vous de mener la discussion, de prendre des décisions. Dans le domaine de la culture, c'est ce que tout le monde attend du Parlement.
Je vous remercie de bien vouloir entrer en matière sur ce projet et de suivre toutes les propositions de votre commission.
Aebischer Matthias · Mit-M · Conseil national · Berne · Groupe socialiste
Während der Debatte ist den Kommissionssprecherinnen oder -sprechern zuzuhören, und wenn es Unebenheiten oder Unklarheiten gibt, sind diese noch klarzustellen.
Ich habe Kollege Wasserfallen bei der Begründung seiner Minderheit genau zugehört. Dort hat es für mich zwei Unklarheiten gegeben. Er hat uns gesagt, Nichteintreten heisse nicht, dass die 4 Prozent abgeschafft würden, diese würden ja im RTVG weiterbestehen. Das stimmt, aber dies ist ja genau der Grund für die Revision: Der Bundesrat und wir, die Mehrheit, wollen eben nicht, dass nur Schweizer TV-Stationen in den Schweizer Film investieren müssen, sondern eben auch die ausländischen Fernsehstationen SAT1, RTL, TVE oder M6, welche mit ihren Werbefenstern in der Schweiz über 300 Millionen Franken pro Jahr abzügeln und eben nicht in den Schweizer Film investieren. Auch Netflix verdient sehr viel Geld in der Schweiz, aber investiert das Geld im Ausland und eben nicht in der Schweiz, und das will die Mehrheit ändern.
Kollege Wasserfallen hat auch gesagt, die 4 Prozent seien eine zusätzliche Steuer. Das sind die 4 Prozent aber definitiv nicht, das gilt es noch einmal zu betonen. Es ist eine Investitionspflicht. Das sagt übrigens Netflix selbst auch und begrüsst sogar, dass man investieren kann und dass man nicht Abgaben zahlen muss wie in anderen Ländern in Europa; einzig der Prozentsatz ist Netflix ein bisschen zu hoch. Darüber diskutieren wir ja dann in der Detailberatung.
Die 4 Prozent sind also keine Steuer, sondern eine Investitionspflicht, und deshalb lehnte die Kommission den Antrag der Minderheit Wasserfallen Christian mit 13 zu 7 Stimmen bei 2 Enthaltungen ab. Sie lehnte auch die übrigen Minderheiten ab.
Roth Pasquier Marie-France · Mit-F · Conseil national · Fribourg · Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.
Je vais faire très court, puisque M. le conseiller fédéral Berset a donné les éléments principaux. Plusieurs d'entre vous l'ont dit, on a remarqué l'importance de la culture durant ces derniers mois de crise. Je répète que la commission vous demande de refuser les différentes propositions de renvoi et de non-entrée en matière.
Concernant la loi sur le cinéma, il s'agit de fixer une égalité de traitement entre les fournisseurs de films en ligne et les télévisions régionales et nationales, et d'assurer ainsi une diversité de l'offre culturelle. Nous vous recommandons donc également de refuser la proposition de non-entrée en matière.
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
La présidente (Moret Isabelle, présidente): Nous votons d'abord sur la proposition de non-entrée en matière Wasserfallen Christian concernant le projet 2.
Vote
Abstimmung - Vote
Für Eintreten ... 123 Stimmen
Dagegen ... 62 Stimmen
(1 Enthaltung)
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
La présidente (Moret Isabelle, présidente): Nous votons maintenant sur la proposition de la minorité Keller Peter dont l'objectif est de renvoyer les treize projets au Conseil fédéral.
Je vous informe que notre collègue Manuel Strupler est devenu l'heureux papa d'une petite fille. Félicitations à toute la famille! (Applaudissements)
Vote
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Minderheit Keller Peter ... 51 Stimmen
Dagegen ... 134 Stimmen
(2 Enthaltungen)
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
La présidente (Moret Isabelle, présidente): Nous votons maintenant sur la proposition de la minorité Kutter de renvoyer le projet 2 au Conseil fédéral.
Vote
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Minderheit Kutter ... 78 Stimmen
Dagegen ... 107 Stimmen
(4 Enthaltungen)
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
Block 1 - Bloc 1
Entwürfe 1-5 - Projets 1-5
La présidente (Moret Isabelle, présidente): La discussion par article a été divisée en deux blocs. La composition de ceux-ci vous a été distribuée.
Locher Benguerel Sandra · Mit-F · Conseil national · Grisons · Groupe socialiste
Ich habe nun die sportliche Aufgabe, Ihnen in knapper Zeit zwei Anträge zum Block 1 zu präsentieren.
Zum ersten Antrag: Dieser betrifft das Kulturförderungsgesetz (KFG) in Vorlage 1. Gemäss neuer Kulturbotschaft soll der Beitrag für die Stadt Bern im KFG ersatzlos gestrichen werden. Von einer Hauptstadt wird ein besonderes Engagement erwartet; dies gilt insbesondere für die Bereiche Kultur, Denkmalschutz und Denkmalpflege. Folgende drei Punkte sprechen für die Beibehaltung von Artikel 18 des geltenden KFG:
1. Die Stadt Bern als Politzentrum: Als Politzentrum bietet die Stadt Bern der Politik, der Verwaltung und der internationalen Gemeinschaft vielfältige Unterstützung und Plattformen. Zum politischen und gesellschaftlichen Leben gehören eben auch die kulturellen Angebote. Das Kulturzentrum als Politzentrum soll dazu beitragen, dass die Bundesstadt ihre Funktion angemessen wahrnehmen kann. Die jährliche Unterstützung des Bundes im Rahmen von 1 Million Franken leistet zwar nur einen kleinen, aber wichtigen Beitrag.
2. Zur Geschichte des Beitrags: Seit den Sechzigerjahren erhält die Stadt Bern eine Abgeltung. Erst seit dem Jahr 2011 basiert diese auf Artikel 18 KFG. Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb der Bundesrat nun ohne Alternative vorschlägt, diese Rechtsgrundlage zu streichen, denn die Ausgangslage ist noch immer dieselbe.
3. Alternativen prüfen: Alternativ wäre es aus staatsrechtlichen Gründen auch möglich, eine neue Rechtsgrundlage analog dem internationalen Genf zu schaffen, statt die Abgeltung innerhalb des KFG zu lösen. Bis jedoch eine alternative Gesetzgebung in Kraft tritt, bitte ich Sie, die Abgeltung in Artikel 18 unverändert beizubehalten und die Finanzierung nochmals vier Jahre fortzusetzen.
Ich freue mich über die Unterstützung des Minderheitsantrages.
Nun zum zweiten Antrag: Er betrifft die Vorlage 2, das Filmgesetz. In Artikel 24b sollen Anbieter von Filmen auf elektronischen Plattformen verpflichtet werden, 4 Prozent ihres Umsatzes in das unabhängige Schweizer Filmschaffen zu investieren oder eine entsprechende Ersatzabgabe zu leisten. Mit meinem Minderheitsantrag beantrage ich Ihnen, diesen Prozentsatz um 1 Prozent auf 5 Prozent zu erhöhen, dies aus folgenden Gründen.
1. Bekenntnis zum Schweizer Filmschaffen: Im Vordergrund steht das Engagement und damit die mögliche Investition in das Schweizer Filmschaffen, die sich für Anbieter langfristig auszahlen soll. Denn vergessen wir nicht: Je höher wir den Prozentsatz ansetzen, desto mehr Geld bleibt in der Schweiz. Senken wir den Prozentsatz der Investitionspflicht, werden die ausländischen TV-Anstalten und Streaming-Plattformen ihr in der Schweiz verdientes Geld eher im Ausland investieren.
2. Einen echten Anreiz schaffen: Mit 5 Prozent an Investitionen in das Schweizer Filmschaffen erhalten Unternehmen einen echten Anreiz, grössere Filmproduktionen sowie Coproduktionen zu realisieren. Zudem stellen 5 Prozent anstelle einer Abgabe einen deutlichen Anreiz zur Investition dar.
3. Die Schweiz im europäischen Mittelfeld: Gemäss Zusammenstellung des BAK ist in den europäischen Ländern eine Entwicklung im Gang, um die Investitionspflicht zu erhöhen. Mit 5 Prozent stünde die Schweiz nach wie vor im europäischen Mittelfeld derjenigen Länder, welche bereits eine Abgabe oder eine Investitionspflicht eingeführt haben. Insbesondere die Sätze der für die Schweiz wichtigen grossen Märkte der Nachbarländer wie Frankreich, Deutschland und Italien liegen deutlich über 4 Prozent.
Ich komme zum Schluss: Ich bitte Sie, diesen Minderheitsantrag zur Stärkung des Schweizer Filmschaffens zu unterstützen. Damit bekennen Sie sich klar zum Schweizer Filmschaffen.
Wasserfallen Christian · Mit-M · Conseil national · Berne · Groupe libéral-radical
Ich mache das im Schnelldurchlauf. Es geht hier beim Entwurf 2 zum Filmgesetz vor allem noch um die Leistungsvereinbarung nach Artikel 10. Dort will ja der Bundesrat nur sogenannte Leistungsvereinbarungen machen, wenn sie mit nicht gewinnorientierten Firmen zustande kommen. Das ist natürlich eine Art Lex Filmfestival Locarno und gegen das Zürcher Filmfestival gerichtet. Es macht eigentlich keinen Sinn, dass man ausgerechnet in der Kultur gewinnorientierte Organisationen nicht unterstützen kann. Das Angebot im Filmbereich darf ja auch einmal erfolgreich sein. Wenn es dann eben erfolgreich ist, wird man sofort von irgendwelchen Leistungsvereinbarungen ausgeschlossen, wo man ja - wie der Name schon sagt - eine Leistung erbringen muss, um einen Betrag erhalten zu können. Das ist total unverständlich. Hier wird wieder eine Nivellierung gegen unten angestrebt. Es geht gegen jene Firmen, die erfolgreich unterwegs sind.
Die Minderheit II (Wasserfallen Christian) verlangt in Artikel 24a Absatz 1 die Streichung dieser 30-Prozent-Pflichtquote von europäischen Filmen. Der Pflichtkonsum ist jener, der am allerwenigsten schmeckt. Wenn man den Konsum des Filmangebotes richtig analysiert, muss man zur Lösung kommen, dass wir qualitativ hochstehende Filme bevorzugen sollten, anstatt dass man per Gesetz definiert, was gut sein soll und was die Konsumentinnen und Konsumenten gefälligst anzuschauen haben und was nicht. Es ist ein effektiv sehr hilfloser Versuch des Bundesrates, aber durchaus auch der europäischen Ebene, mit diesem Pflichtkonsumanteil für das europäische Filmschaffen irgendwie Benutzer- und Konsumationsgewohnheiten in eine andere Richtung zu lenken. Das können sich letzten Endes wirklich nur Bürokraten ausdenken.
Es ist auch nicht so, dass die Teilnahme an den europäischen Programmen gefährdet wäre, wenn wir in diesem Gesetz im schweizerischen Recht die Pflichtquote ablehnen. Man kann das notifizieren, und dann wird es entsprechend so gewährt. Ich verstehe hier die Aufregung nicht.
Ich komme noch schnell zur 4-Prozent-Quote: Die 4-Prozent-Quote bzw. die 4-Prozent-Steuer, die bei den Online-Anbietern eingeführt wird - ich habe das schon im Eintretensvotum gesagt -, ist auch so ein Versuch einer planwirtschaftlichen Steuerung, um Geld einzutreiben. Als einziger Kulturbereich wird der Film mit einer Sondersteuer belastet. Die Konsumentinnen und Konsumenten, gerade junge Leute, bezahlen das dann. Sie wollen dann im Internet auch ihre eigenen Dinge sehen, sie wollen etwas bewegen. Sie wollen aber auch konsumieren, was sie wollen, und nicht das, was ihnen der Staat vorschreibt. Deshalb bin ich persönlich sehr froh, haben die Kollegen Silberschmidt und Nantermod entsprechende Anträge gestellt, um dieses Unding aus dem Gesetz zu entfernen. Wie der Kommissionssprecher Matthias Aebischer ja gesagt hat, ist es so, dass im RTVG nach wie vor eine Verpflichtung für die TV-Anbieter bleibt, wenn wir das aus dem Gesetz streichen. Das wird ja nicht bestritten.
Ich komme noch zu zwei eher detailgetreueren Artikeln, in denen es um die Anrechenbarkeit der Aufwendungen für Werbeleistungen und um die Berücksichtigung der Werbeleistungen bei den Bruttoeinnahmen geht, die dann als Basis für die Berechnung der entsprechenden Abgaben herangezogen werden. Es ist wirklich auch hier unverständlich, Herr Bundesrat, warum Werbeleistungen nicht auch zu den Aufwendungen gehören und entsprechend das Schweizer Filmangebot fördern sollen. Gerade Werbeleistungen ermöglichen es, dass man mit Gegengeschäften, mit direkten Marketingmassnahmen, eben direkt die Filme, sei das im Internet, in Zeitungen oder am TV, promoten kann. Warum man ausgerechnet die wirkungsvollste Massnahme aller Massnahmen aus dem Katalog streichen will, warum man Werbeleistungen bei den Aufwendungen nicht mehr anrechnen können soll, ist mir schleierhaft. Man verhindert dann eben auch, dass Kulturschaffende und Filmschaffende mit den Online-Anbietern und den TV-Stationen Gegengeschäfte tätigen können, was auf der Seite der Kulturschaffenden die Kosten signifikant senken würde. Es würde vor allem dazu führen, dass dann effektiv Werbung gemacht wird. Das ist wirklich unverständlich.
Das wird, Herr Bundesrat, eine kontraproduktive Regulierung sein, denn es bedeutet in letzter Konsequenz, dass sich die Kultur- und Filmschaffenden die Werbeleistungen bei den Providern oder bei den Anbieterinnen und Anbietern teuer einkaufen müssen. Warum das der Bundesrat so will, verstehe ich wirklich nicht. Aber offenbar ist es so, dass nur noch das Bundesamt für Kultur sagt, was sinnvoll ist und was nicht. Aber diese Massnahme ist definitiv nicht sinnvoll. Gegengeschäfte sind eine Win-win-Situation, wie das Wort schon sagt. So müssen halt die Kultur- und Filmschaffenden aufgrund dieser Regulierung die Werbeleistungen teuer am Markt einkaufen. Das ist dann Ihr Verdienst, Herr Bundesrat.
Ich bin einfach der Meinung, wir sollten in diesem Gesetz mit der Regulierungsflut deutlich herunterfahren und den Markt spielen lassen.
Gutjahr Diana · Mit-F · Conseil national · Thurgovie · Groupe de l'Union démocratique du Centre
Ich spreche zu zwei Minderheiten. Die eine Minderheit betrifft die Quotenregelung, und die andere Minderheit betrifft den Mindestumsatz.
Zur Quote: Die vorgesehene Änderung sieht neue Vorschriften zur Förderung der Vielfalt des Filmangebotes ausserhalb der Kinos vor, also auch für Online-Plattformen. Unternehmen, die in der Schweiz Filme über elektronische Abruf- oder Abonnementsdienste anbieten, sollen neu verpflichtet werden, ihr Angebot zu 30 Prozent mit europäischen Filmen zu bestücken. Hier schliesst man sich unbegründet den AVMD-Richtlinien der EU an. Das ist absolut nicht notwendig. Das wird zu mehr Bürokratie führen und ist ein Eingriff in die unternehmerischen Freiheiten. Eine Quote kann auch negative Auswirkungen haben, indem man einfach irgendwelche Filme ins Aufgebot aufnimmt, um diese gesetzliche Quote zu erfüllen. Es gilt "Qualität vor Quantität" oder "weniger ist manchmal mehr". Deshalb lehnen wir grundsätzlich eine Quote ab bzw. verlangen hiermit, dass die Quote wenigstens von 30 auf 20 Prozent reduziert wird.
Zu meiner zweiten Minderheit, die den Mindestumsatz betrifft: Grundsätzlich ist die Ausweitung auf Telekommunikationsanbieter bzw. auf diese Video-on-Demand-Plattformen falsch, denn Inhalteanbieter wie TV-Sender oder Streaming-Anbieter - hier denke ich an Netflix - investieren in Inhalte, Telekommunikationsanbieter hingegen investieren in Netze. Die Ausweitung ist sachlich nicht gerechtfertigt und führt zu Investitionskürzungen im Bereich des Netzausbaus. Telekommunikationsunternehmen bieten eine Video-on-Demand-Plattform lediglich als zusätzlichen Kundennutzen an. Dies ist für alle Telekommunikationsunternehmen durchwegs ein Minusgeschäft. Es dient dazu, eine komplette Abwanderung der Kunden vom TV ins Streaming zu verhindern. Auf einen minimalen Zusatznutzen mit Minusrenditen dann noch Abgaben, also de facto Steuern, zahlen zu müssen, macht einfach keinen Sinn; zudem würde es das so nur in der Schweiz geben.
Zum Betrag dieser 2,5 Millionen Franken: Bei der uns präsentierten Lösung geht man von der Höhe der Bruttoeinnahmen aus. Die Bruttoeinnahmen geben jedoch keinen effektiven Hinweis darauf, wie die Ertragssituation des Angebotes aussieht. Deshalb ist die jetzt angesetzte Umsatzschwelle von 1 Million Franken zu tief und muss auf 2,5 Millionen Franken erhöht werden. Damit werden weniger Unternehmen abgabepflichtig.
Aus den genannten Gründen bitte ich Sie, meinen beiden Minderheiten zu folgen.
Studer Lilian · Mit-F · Conseil national · Argovie · Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.
Ich beantrage bei Artikel 24b Absatz 1, wo es um die Höhe der Aufwendungen geht, welche die Unternehmen zu bezahlen oder auszurichten haben, ein neues Modell. Mit dem Filmgesetz hat der Bundesrat kein Interesse daran, selber zu investieren - das hat er mehrmals gesagt und erwähnt. Sein Anliegen ist es eben, dass die Unternehmen selbst investieren.
Eine Unterstützung wurde schon geleistet, indem die Investitionspflicht über einen Zeitraum von vier Jahren berechnet wird und erst dann allenfalls eine Ersatzabgabe geleistet werden muss. Mein Anliegen mit meinem Minderheitsantrag ist es, ein Modell ins Spiel zu bringen, welches diese eigene Investition noch besser fördert. Damit würden bei Investitionen der Unternehmen nur 3 Prozent der Bruttoeinnahmen fällig, bei Ersatzabgaben wären es dann aber 4 Prozent, also ein erhöhter Betrag.
Herzlichen Dank, wenn Sie dieses Modell unterstützen und ihm eine Chance geben.
Kutter Philipp · Mit-M · Conseil national · Zurich · Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.
J'ai sept minutes pour présenter sept minorités. Je vais essayer d'être bref.
Der Bundesrat beantragt 4 Prozent, was im internationalen Vergleich sehr hoch ist. Wir haben in der Kommission die Situation in Europa genauer angeschaut. Weniger als die Hälfte der europäischen Staaten kennt überhaupt Investitions- und Abgabepflichten. In Ländern, die eine solche Verpflichtung kennen, liegen diese Pflichten im Schnitt bei 1 bis 2 Prozent. Das gilt auch für Länder, welche diese Pflichten neu einführen. Ausnahmen sind Frankreich und Italien, die mit grösseren Investitionspflichten operieren oder darüber diskutieren. Da muss man beachten, dass der Schweizer Markt verhältnismässig klein ist. Ich befürchte, dass eine Abgabe von 4 Prozent unseren kleinen Markt beschädigen wird. Sie führt zu höheren Preisen, potenziell zu einem Rückzug von Anbietern und damit zu einer Verarmung des Angebots zulasten der Konsumentinnen und Konsumenten.
Jetzt sagen Sie vielleicht, dass mit einer 1-Prozent-Abgabe ja gar keine zusätzlichen Mittel in das Filmschaffen fliessen würden. Da kann ich Sie beruhigen; auch bei 1 Prozent erhält das Schweizer Filmschaffen ansehnlich Rückenwind. Schätzungen zeigen, dass damit - konservativ gerechnet - 5 bis 7 Millionen Franken an zusätzlichen Mitteln in das Schweizer Filmschaffen fliessen würden. Heute investiert der Bund 31 Millionen Franken. Das wäre dann eine Ausweitung von gut und gerne 20 Prozent.
Ich gehe weiter zur Minderheit III (Kutter) bei Artikel 24b Absatz 3. Da geht es um die regionalen Fernsehveranstalter. Sie wissen, dass die Schweizer TV-Sender bereits heute ums Überleben kämpfen. Es ist ja sogar so, dass wir am nächsten Donnerstag über Medien-Rettungspakete diskutieren. Jetzt müssen Sie sich das mal vorstellen: Heute diskutieren wir über eine zusätzliche Abgabe der Medienhäuser, und am Donnerstag diskutieren wir über das Rettungspaket für die Medienhäuser. Es geht nicht um ein Corona-Rettungspaket, es geht um ein generelles Rettungspaket, damit die Medienvielfalt gefördert werden kann. Das ist einfach bizarr.
Ich bitte Sie daher, die regionalen und sprachnationalen TV-Sender von der Abgabe zu befreien.
In Artikel 24b Absatz 4 geht es um die Unternehmen, die Netze betreiben und in Netze investieren. Diese Kabelnetzbetreiber haben ja eine wichtige Aufgabe, wenn es darum geht, die Digitalisierung in unserem Land voranzutreiben. Sie sollen alle Regionen unseres Landes mit Breitbandnetzen erschliessen. Als Nebengeschäft bieten sie auch noch Filme an. Jetzt gehen wir hin und belasten dieses Geschäft noch mit einer Abgabe für die Filmförderung. Die Kabelnetze haben eine andere Aufgabe. Sie sollen die Regionen mit Netzen erschliessen. Wir sollten nicht dieses fragile Geschäft noch zusätzlich mit einer Abgabe für die Filmförderung belasten. Das hemmt die Digitalisierung. Das können wir - und das wissen Sie - nicht gebrauchen.
Dann komme ich zu meinen Minderheiten betreffend Artikel 24c. Da geht es um die Anrechenbarkeit. Es geht also um die Frage, in welcher Form ein Filmanbieter seinen Investitionsverpflichtungen nachkommen kann. Es wurde von verschiedener Seite gesagt, der Bundesrat wolle bewirken, dass diese ausländischen Anbieter in die Schweizer Filme investieren. Nur hat er dazu sehr strenge und rigide Regeln festgelegt. In Artikel 24c steht zum Beispiel, es seien nur Geldleistungen an unabhängige Filmschaffende mit Sitz in der Schweiz anrechenbar. Nicht anrechenbar sind demzufolge Eigenproduktionen oder Coproduktionen von Anbietern mit den einheimischen Filmschaffenden. Das ist für mich nicht verständlich. Erfolgreiche Anbieter wie Netflix verfügen ja nicht nur über viel Geld, sondern sie wissen auch, wie man gute Filme macht. Diese kommen beim Publikum an. Solche Erfahrungen sollten wir eigentlich nutzen und nicht nur einfach sagen, sie sollen einen Cheque schicken.
Darum bitte ich Sie, den Anträgen zu Artikel 24c Absatz 1 und Absatz 2 Buchstaben b und c zuzustimmen und diese starren Regeln etwas zu lockern, damit in Zukunft auch Coproduktionen und Eigenproduktionen anrechenbar sind, natürlich immer nur dann, wenn sie in der Schweiz produziert werden.
Dann noch zum Schluss zu Artikel 24c: Da beantrage ich Ihnen die Gleichbehandlung der Fernsehsender und aller anderen Anbieter. Bei den Fernsehsendern will der Bundesrat wie bisher auf sämtliche Einnahmen abstellen und nicht nur auf solche, die auf der Verwertung von Filmen basieren. Bei den Abrufdiensten wird hingegen nur auf die Einnahmen aus Filmen abgestellt. Das ist eine Benachteiligung der Fernsehveranstalter, die es in meinen Augen zu beseitigen gilt.
Ich danke Ihnen, wenn Sie meinen Minderheitsanträgen zustimmen.
Gutjahr Diana · Mit-F · Conseil national · Thurgovie · Groupe de l'Union démocratique du Centre
Wie beim Eintreten festgehalten, gab es grosse Diskussionen über das Bundesgesetz über Filmproduktion und Filmkultur. Es war und ist höchst umstritten, was zeigt, dass das Filmgesetz keine optimale Lösung darstellt. Dass heute nicht mehr so viele Filme geschaut werden wie noch vor ein paar Jahren, ist Fakt und wird sich auch nicht mehr ändern lassen.
Die übertriebenen regulatorischen Aufgaben, die mit der vorliegenden Kulturbotschaft verbunden sind und insbesondere im Filmgesetz verankert werden sollen, lehnt die SVP-Fraktion ab. Deshalb wird die SVP-Fraktion allen Minderheiten beziehungsweise Minderheitsanträgen Gutjahr zustimmen, die eine Reduktion von Regulierung, Quoten oder Kosten beantragen oder eine offene Formulierung im Gesetz verlangen. Damit meine ich folgende Minderheiten:
Zu Artikel 10 Absatz 2 im Entwurf 2, Antrag Wasserfallen Christian: Das Gesetz sieht neu vor, dass beim Filmgesetz Leistungsvereinbarungen nur mit nicht gewinnorientierten Unternehmen abgeschlossen werden dürfen. Damit vergibt man sich eine Chance. Es kann nicht sein, dass man explizit erfolgreiche Unternehmen von der Leistungsvereinbarung ausschliessen will. Man will ja erreichen, dass der Erfolg des Schweizer Films gefördert wird - und nicht das Gegenteil.
Zu Artikel 24a im Entwurf 2: Die beiden Minderheiten Wasserfallen Christian und Gutjahr zielen in die gleiche Richtung. Es geht darum, die Pflichtquote abzuschaffen bzw. auf ein Minimum zu reduzieren, da sie die Betreiber massiv unter Druck setzt. Im vorliegenden Gesetzestext ist unter anderem erkennbar, dass eine Anbindung an die europäischen Normen verfolgt wird. Eine solche Teilnahme setze aber voraus, dass die Schweiz etwas zur Vielfalt des Filmangebots ausserhalb des Kinos beitrage. Um dies zu erreichen, will man hier eine Quote festsetzen. Das bedeutet, dass elektronische Filmanbieter gesetzlich aufgefordert werden sollen, 30 Prozent ihres Angebots für europäische Filme zu reservieren. Damit will man staatlicherseits mehr amerikanische Filme aus dem Angebot verbannen. Die Quote zwingt die Betreiber, Filme zu bringen, die weder das Publikum interessieren noch kommerziell interessant sind. Viele der Anbieter sind bereits nahe an der Quote. Hier sollte man deshalb liberal bleiben.
Zu Artikel 24b im Entwurf 2, Minderheit Kutter: Hier geht es um die Aufwendung von Bruttoeinnahmen und Ersatzabgaben. Erstens ist der jährliche Prozentsatz mit 4 Prozent viel zu hoch, und zweitens ist es generell nicht richtig, diese Ersatzabgaben auf die Bruttoeinnahmen zu beziehen, da die Höhe der Bruttoeinnahmen keinen Hinweis auf die effektive Ertragssituation gibt. Da die Schweiz mit einer 4-Prozent-Investitionsverpflichtung europaweit auf dem vierten Platz und bei der Abgabepflicht gar auf Platz zwei wäre, ist hier dem tieferen Prozentsatz zu folgen.
Bei den Artikeln 24c und 24d im Entwurf 2 werden wir den beiden Minderheiten Kutter und Wasserfallen Christian folgen. Zu den Einzelanträgen Silberschmidt und Nantermod, welche die Streichung verlangen: Auch diese werden wir unterstützen. Nebst den bereits aufgeführten Argumenten sind wir zudem der Meinung, dass das Filmgesetz nicht in der Kulturbotschaft, sondern im Bundesgesetz über Radio und Fernsehen behandelt werden sollte.
Die Entwürfe 3, 4 und 5 wird die SVP-Fraktion annehmen.
Noch zu Artikel 18 im Entwurf 1 und zum Antrag der Minderheit Locher Benguerel: Ich bitte Sie dringend, diesen Minderheitsantrag abzulehnen. Wir machen hier kein Gesetz für einzelne Standorte oder sogar ein Bundeshauptstadt-Gesetz. Sollte dieser Minderheitsantrag angenommen werden, wird bei Block 2 eine Erhöhung beziehungsweise eine finanzielle Unterstützung der Stadt Bern von 1 beziehungsweise 4 Millionen Franken gefordert; auch diese wäre dann abzulehnen.
Piller Carrard Valérie · Mit-F · Conseil national · Fribourg · Groupe socialiste
A l'article 18 du projet 1, le groupe socialiste défend la minorité Locher Benguerel qui vise à maintenir l'aide financière à la ville de Berne en tant que capitale fédérale. En effet, nous estimons que les offres culturelles font aussi partie de la vie sociale et politique et méritent à ce titre un soutien. La ville de Berne doit faire face à des dépenses considérables pour la protection et la conservation de nombreux monuments historiques qu'elle abrite.
Je rappelle que l'indemnité de la Confédération à la ville de Berne n'est inscrite dans la loi sur l'encouragement de la culture que depuis 2011, et n'a donc été mise en oeuvre que deux fois. Il est parfaitement incompréhensible, de la part du Conseil fédéral, de vouloir biffer cette indemnité, ceci d'autant plus en cette année particulière où la culture a beaucoup souffert de la crise du Covid-19. Ce n'est pas le bon moment pour procéder à ce genre d'économie, que l'on peut qualifier de bout de ficelle, puisque l'on parle ici d'à peine 1 million de francs par année. Je rappelle aussi que le Parlement, en 2017, a déjà refusé cette suppression d'aide à la ville de Berne.
En ce qui concerne le projet 2, le groupe socialiste combat toutes les minorités à l'exception de la minorité I (Locher Benguerel) à l'article 24b alinéa 1. Dans le message du Conseil fédéral, les entreprises proposant des films par voie électronique, à la demande ou par abonnement, devraient être tenues, comme c'est déjà le cas pour les diffuseurs de télévisions, d'investir 4 pour cent de leur chiffre d'affaires brut dans le cinéma suisse ou de payer une taxe de remplacement. Notre collègue Locher Benguerel propose d'augmenter le taux d'obligation d'investissement à 5 pour cent des recettes brutes, ce qui nous paraît juste afin de promouvoir au mieux la création cinématographique suisse indépendante. A ce même article, les autres propositions péjorent le projet du Conseil fédéral, que ce soit la minorité II (Studer) qui vise à un taux d'obligation d'investissement de 3 pour cent des recettes brutes, ou encore la minorité III (Kutter) dont l'objectif est de fixer cette part à 1 pour cent.
Toutes les autres minorités visent à affaiblir le message culture 2021-2024, en particulier la minorité II (Wasserfallen Christian), qui prévoit de biffer l'intégralité de l'article 24a.
Ce nouvel article prévoit une obligation pour les entreprises proposant en Suisse des films par le biais de services électroniques de garantir qu'au moins 30 pour cent des films proposés soient des films européens. Face à la déferlante Netflix, Amazone Prime et autres géants américains, qui par l'énormité de leurs moyens menacent la culture européenne, notre groupe estime essentiel de fixer une part minimum de films européens devant être diffusés par ces prestataires pour lutter contre l'acculturation qui nous menace.
Au même article 24a, la minorité I (Gutjahr) va moins loin, mais propose tout de même de limiter à 20 pour cent la part de films européens devant être diffusés par les entreprises en Suisse. Le groupe socialiste estime que c'est insuffisant et vous invite à rejeter cette minorité également.
A l'article 24c, le Conseil fédéral propose de ne considérer comme dépense imputable que "les prestations en espèces consenties pour l'acquisition, la production ou la coproduction de films suisses et [...] versées à des tiers indépendants ayant leur siège ou leur domicile en Suisse". Nous rejetons la minorité Kutter visant à biffer les "tiers indépendants ayant leur siège ou leur domicile en Suisse", tout comme nous refusons la proposition de la minorité Wasserfallen Christian visant à prendre en compte la publicité faite pour des films suisses dans les dépenses imputables, car c'est une manière de contourner l'obligation d'affecter 4 pour cent de recettes brutes au cinéma suisse.
Enfin, à l'article 24d sur les recettes brutes, nous rejetons les minorités des mêmes auteurs, car l'objectif de la révision est de remédier aux déséquilibres et à l'inégalité de traitement entre les télévisions, qui doivent aujourd'hui investir 4 pour cent de leurs recettes brutes dans la production cinématographique suisse, et les plateformes, qui ne sont pas obligées de le faire. Il faut donc étendre l'obligation d'investissement de 4 pour cent de recettes à tous les acteurs.
Notre groupe soutient entièrement le projet du Conseil fédéral visant à introduire une obligation d'investir dans des productions et coproductions cinématographiques suisses. Nous préférons cette variante à l'encaissement pur et simple d'une taxe. Il ne faut pas oublier que la participation de ces plateformes de vidéo à la demande existe dans plusieurs pays d'Europe, et que ce processus y est bien accueilli.
Studer Lilian · Mit-F · Conseil national · Argovie · Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.
Wie schon im Eintretensvotum erwähnt, wird eine knappe Mehrheit der Mitte-Fraktion einige Minderheitsanträge unterstützen, die eine gewisse Lockerung der Vorschriften im Bereich Filmförderung bewirken. Sie ist der Meinung, dass einige Auflagen gar streng gehandhabt werden. Sie unterstützt somit eine Reduktion des Abgabesatzes auf 1 Prozent, wie es Philipp Kutter vorschlägt. Sie findet aber den Ansatz spannend, den die Minderheit der Fraktion mit meinem Antrag Studer vorschlägt. Falls diese Minderheit keine Mehrheit findet, könnte der Vorschlag gut vom Ständerat weiterverfolgt werden. Es handelt sich hier um ein neues Modell, mit welchem Investitionen gegenüber der Ersatzabgabe bevorzugt würden. Der Antrag Studer lautet konkret auf 3 Prozent Abgaben für Unternehmen, die selber investieren, und auf 4 Prozent für diejenigen, die eine Ersatzabgabe leisten. Ich habe das schon vorhin kurz erläutert.
Weiter unterstützt die knappe Mehrheit der Mitte-Fraktion gemäss Antrag der Minderheit Kutter, dass Eigen- und Coproduktionen anrechenbar sein sollen. Werbeleistungen sollen weiterhin anrechenbar sein gemäss Minderheit Wasserfallen Christian. Eine Minderheit der Fraktion unterstützt, dass weiterhin keine Anrechenbarkeit besteht ausser bei der Werbeleistung gemäss Einzelantrag Studer, wonach 5 Prozent der Werbeleistungen anrechenbar sein sollen. Hier kann der Ständerat dann immer noch die Höhe des Prozentsatzes diskutieren. Es wurden einfach einmal 5 Prozent angesetzt. Aber vielleicht müsste dieser Prozentsatz auch noch erhöht werden. Es geht einfach darum, diesen Gedanken ins Spiel zu bringen. Werbeleistungen kosten etwas und sind wichtig - dies die Begründung -; Werbeleistungen sollten aber begrenzt und nicht so offen formuliert sein wie gemäss Antrag der Minderheit Wasserfallen Christian. Die Mehraufwendungen stehen laut Bundesrat gemäss den gemachten Erfahrungen häufig in keinem Verhältnis zum ökonomischen Potenzial. Dies war der Grund, weshalb der Bundesrat grundsätzlich keine Werbeleistungen anrechnen lassen wollte.
Unterschiedlicher Meinung sind die Mehrheit und die Minderheit der Mitte-Fraktion auch bei den regionalen TV-Sendern und Kabelnetzbetreibern. Laut Mehrheit sind diese nicht auf Rosen gebettet und sollen daher gemäss Minderheit Kutter von der Regelung ausgenommen werden. Die knappe Minderheit unserer Fraktion findet jedoch, dass die regionalen TV-Sender und Kabelnetzbetreiber, die eine Abgabe leisten müssen, dies auch tun sollen. Klar geregelt ist nämlich, wer davon ausgenommen sein wird. Der grösste Teil der regionalen TV-Sender und Kabelnetzbetreiber muss somit keine Abgabe leisten.
Dies ein kleiner Rundblick vonseiten unserer Fraktion, mit dem ich die Erläuterung unserer Haltung abschliesse.
Fivaz Fabien · Mit-M · Conseil national · Neuchâtel · Groupe des VERT-E-S
Je vous donne la position des Verts concernant la loi sur la culture et la production cinématographique. Je l'ai déjà dit dans le débat d'entrée en matière, pendant la crise du Covid-19, les distributeurs de films en ligne - les géants de la Toile comme Netflix, Amazon, Disney ou Apple - ont été largement gagnants, contrairement d'ailleurs aux médias plus traditionnels, y compris les radios et les télévisions, contrairement aussi aux cinémas traditionnels. Ces géants contribuent peu, voire pas du tout, à l'encouragement de la culture cinématographique en Suisse.
Les modifications de la loi fédérale sur la culture et la production cinématographiques permettraient de corriger une inégalité entre les médias de streaming et les chaînes de télévision, qui doivent aujourd'hui investir dans la production de films. Nous soutenons donc une obligation d'investir 4 pour cent du chiffre d'affaires dans la production indigène ou de payer l'équivalent pour les programmes de la Confédération qui financent le cinéma pour l'ensemble du paysage audiovisuel. Ce chiffre correspond à ce qui se fait ailleurs en Europe. Cela permettra de développer la branche. Il est faux aussi d'estimer que ces sommes seraient répercutées sur les consommatrices et consommateurs. Les Suissesses et les Suisses payent déjà aujourd'hui une taxe "Big Mac" chez Netflix. Les prix sont largement supérieurs en comparaison internationale, entre 40 et 50 pour cent de plus. Ailleurs en Europe d'ailleurs, l'obligation d'investir dans les productions nationales n'a pas entraîné d'augmentation du prix des abonnements.
Nous soutenons également l'obligation de présenter 30 pour cent de films européens au catalogue. Rappelons que c'est une norme européenne qui fixe le cadre: l'article 13 de la directive 2010/13/UE visant à la coordination de certaines dispositions législatives, réglementaires et administratives des Etats membres, relatives à la fourniture de services de médias audiovisuels. Fixer un pourcentage inférieur reviendrait à rendre compliquée toute volonté d'harmonisation avec l'Union européenne. Ce serait une pierre d'achoppement si nous voulions adhérer au programme culturel de l'UE "Europe créative". Netflix s'est d'ailleurs déjà adapté sans problèmes à cette obligation.
En 2018, la plateforme de streaming offrait déjà presque 20 pour cent de films européens sur son catalogue. Elle doit aujourd'hui avoir dépassé les objectifs puisque c'était cette année qu'elle devait y arriver.
La proposition de minorité représenterait donc un retour en arrière incompréhensible. Il est aussi faux de penser que les consommatrices et les consommateurs perdent leur capacité de choisir. Aujourd'hui déjà, Netflix choisit pour vous, et vous regardez ce qu'on vous propose. Il est donc logique que la plateforme mette aussi en avant des films européens ou, mieux encore, des films suisses.
Il faut noter encore que les chaînes régionales seront majoritairement épargnées. Toutes les chaînes régionales linéaires qui ont une concession et bénéficient de la redevance ne font presque que de l'information et ne diffusent pas de films; aujourd'hui, elles ne sont pas assujetties au 4 pour cent et elles ne le seront pas non plus à l'avenir. Actuellement, selon l'OFCOM, huit chaînes régionales présentent des films de cinéma et ont été assujetties au 4 pour cent prévu par la loi sur la radio et la télévision; aucune de ces chaînes ne bénéficie de la redevance. Ce sont partiellement des chaînes allemandes ou appartenant à des groupes allemands.
Il est intéressant aussi de constater que Swisscom, propriétaire de Teleclub, investit déjà ces 4 pour cent - 1 million de franc chaque année - dans le cinéma.
La fondation Cinéforom a publié en 2019 une étude sur le domaine cinématographique. Elle montre que le cinéma n'a pas seulement une importance culturelle ou sociale, mais aussi une importance économique. Des dizaines de sociétés créent des milliers d'emplois et génèrent des dizaines de millions de francs de chiffre d'affaires. La nouvelle loi sur le cinéma permettra de renforcer ce secteur.
Le projet du Conseil fédéral est équilibré, et nous vous proposons de l'accepter et de rejeter toutes les minorités qui l'affaiblissent.
Pour les autres éléments du bloc, nous soutiendrons les propositions Locher Benguerel et rejetterons toutes les autres propositions de minorité.
de Montmollin Simone · Mit-F · Conseil national · Genève · Groupe libéral-radical
Le groupe PLR suivra la majorité pour tous les projets de loi, à l'exception de la loi sur le cinéma que notre groupe souhaite modifier sur plusieurs points, et ce bien que, durant les travaux de commission, de nombreuses questions aient pu être examinées attentivement et que plusieurs aspects aient pu être clarifiés, notamment grâce au rapport complémentaire de l'OFC.
L'article 10 alinéa 2, qui vise à exclure les entreprises à but lucratif des conventions de prestation, ne nous convainc, par exemple, pas. Des projets ciblés et d'intérêt général pour l'encouragement du cinéma devraient pouvoir être soutenus, indépendamment de la structure juridique de l'entreprise. Nous souhaitons par conséquent maintenir le droit en vigueur et biffer cet alinéa.
L'article 24a alinéa 1 fixe à 30 pour cent la part de films proposés qui doivent être européens ou suisses. Ce taux correspond effectivement aux règles qui prévalent désormais dans l'Union européenne. La pratique en Suisse montre toutefois que ce taux se situe déjà pratiquement à 30 pour cent, ou à un pourcentage très proche. L'ériger en obligation ne nous semble pas nécessaire. Nous soutiendrons donc la suppression de cet alinéa proposée par la minorité II (Wasserfallen Christian).
L'article 24b alinéa 1 fixe à 4 pour cent le taux des recettes brutes que les entreprises doivent affecter annuellement à la création cinématographique suisse ou verser sous forme de taxe de remplacement. En Europe, les taux appliqués varient considérablement selon les pays. Ils se situent entre 2 et 26 pour cent. Le taux de 4 pour cent a été fixé d'une manière probablement un peu arbitraire et il correspond sans doute à un compromis. Néanmoins, pour limiter l'effort demandé aux entreprises et pour donner une chance à l'introduction de ce principe, nous soutiendrons la proposition de la minorité III (Kutter), qui vise à limiter ce taux à 1 pour cent.
A l'article 24b alinéa 3 qui concerne les entreprises qui seraient exemptées d'affecter 4 pour cent de leurs recettes brutes à la création cinématographique suisse indépendante, nous soutiendrons les deux propositions de minorité Kutter qui visent à préciser dans la loi que l'exemption vaut pour les télévisions régionales et pour celles qui exploitent des réseaux. Malgré les explications de l'Office fédéral de la culture, qui nous a donné des précisions quant au fait que seules les activités de diffusion en ligne seront prises en compte, nous suivrons, par souci de précision, ces deux minorités.
Enfin, à l'article 24e alinéa 2 consacré à la taxe de remplacement, la minorité III (Gutjahr) veut introduire dans la loi un chiffre d'affaires minimal au-delà duquel la taxe de remplacement serait perçue. Pour une partie de notre groupe, l'introduction d'une limite quantitative dans la loi peut s'avérer problématique, notamment pour la mise en oeuvre des deux autres exemptions figurant aux lettres b et c. Notre groupe est partagé, mais une majorité de ses membres suivra le Conseil fédéral.
L'Europe, comme la Suisse d'ailleurs, s'est construite sur la reconnaissance du multiculturalisme, grâce à la diversité linguistique, culturelle et historique des populations qui la composent. Leur promotion doit amener à une meilleure compréhension réciproque et à une meilleure cohésion. L'obligation d'investir faites aux diffuseurs en ligne, déjà en vigueur dans les pays européens avec lesquels la Suisse a un accord de coproduction, est fondée sur le même constat: la nécessité de promouvoir de manière structurée la richesse et la diversité tant linguistique que culturelle. Si cette adaptation ne fait pas l'unanimité en Suisse, elle s'explique tout au moins sous l'angle de l'égalité de traitement entre les diffuseurs, puisque cette obligation échoit déjà aux diffuseurs de films télévisés, mais aussi dans la perspective d'une meilleure harmonisation des règles entre la Suisse et les pays européens avec qui elle collabore. En effet, harmoniser ces pratiques avec celles qui prévalent dans la plupart des pays européens permettrait aux entreprises de production dont le siège est en Suisse de bénéficier des mêmes avantages de financement que leurs concurrents étrangers.
Exclure la Suisse reviendrait à rendre plus difficile encore l'accès aux financements européens.
Ces principes, nous les soutenons. Toutefois, nous estimons que l'effort doit être supportable pour les acteurs concernés, raison pour laquelle nous souhaitons que ces minorités, que nous soutenons, puissent être bien accueillies par cet hémicycle.
En conséquence, la majorité du groupe PLR, qui soutient le principe de l'élargissement aux diffuseurs de film en ligne, souhaite des améliorations grâce auxquelles le projet pourrait obtenir un soutien plus manifeste.
Une minorité combat toujours ce principe, qu'elle considère comme un impôt déguisé. Elle estime que le soutien à la production cinématographique doit être assuré par le budget culturel et discuté dans ce cadre. Cette minorité souhaite donc ne pas entrer en matière en ce qui concerne le projet 2.
Mettler Melanie · Mit-F · Conseil national · Berne · Groupe vert'libéral
Die Schweizer Kulturlandschaft und die kulturelle Vielfalt der Schweiz erfüllen wichtige gesellschaftliche und staatspolitische Funktionen: Sie gewährleisten den Zusammenhalt einer Willensnation. Sie ermöglichen Heimat, Zugehörigkeit, Gemeinschaftssinn. Die demokratischen Rechte und Pflichten, die auf dem Papier per Gesetz gewährleistet sind, sind die Grundlage unseres modernen Staates. Doch erst die Kultur haucht den Paragrafen einer organisierten Gemeinschaft Leben ein. Die Kultur bringt Emotionen, Machtverhältnisse, Reibungen und Traditionen in ein Zusammenleben, das ansonsten theoretisch bleibt. Gerade in der jetzigen Situation wird uns schmerzlich bewusst, wie wichtig das kulturelle Leben für uns ist und wie viel fehlt, wenn dieser Austausch und Zusammenhalt wegfällt.
Die Kulturbranche ist aber auch eine Branche. Sie beschäftigt 275 000 Personen und generiert eine Bruttowertschöpfung von 22 Milliarden Franken pro Jahr für die Schweizer Volkswirtschaft. Im Vergleich: Die Tourismusbranche beschäftigt etwa eine Viertelmillion Personen und generiert eine Bruttowertschöpfung von rund 19 Milliarden Franken. Die staatliche Kulturförderung ist mehrheitlich über die Kantone und Städte organisiert und nur zu gut 10 Prozent über die nationale Ebene. Doch erfüllt die nationale Kulturförderung eine wichtige, übergeordnete Rolle zur Schwerpunktsetzung, zur nationalen Standortförderung, zur Koordination.
In diesem Kontext unterstützt die GLP-Fraktion die vorliegende Kulturbotschaft. Das bedeutet, dass sie im Grundsatz sowohl die Kürzungs- als auch die Ausbaubegehren ablehnt und die Botschaft in der Version des Bundesrates und der Kommissionsmehrheit stützt. Dies gilt auch für den akuten Bedarf aufgrund der aktuell grundlegend veränderten Rahmenbedingungen für kulturelle Produktionen und den Kulturkonsum.
Obwohl der Bedarf anerkannt wird, erachtet es die grünliberale Fraktion nicht als angebracht, diesen akuten Bedarf in der Kulturbotschaft zu behandeln. Das Prinzip wurde auf Block 1 wie auch auf Block 2 angewendet. Artikel 24 FiG wurde ja auch in der grünliberalen Fraktion besonders sorgfältig diskutiert, und zwar im Zusammenhang mit der Sorge, dass hier ein Präzedenzfall für neuartige regulatorische Eingriffe in privatwirtschaftliche Angebote geschaffen werde. Die Fraktionsmehrheit kam zum Schluss, dass hier jedoch auf völlig neu gestaltete Realitäten mit globaler Marktdominanz durch wenige Akteure reagiert wird. Die vorgeschlagene, im internationalen Vergleich moderate Regulierung ist lediglich im Sinne des "levelling of the playing field", also eines Abbaus von massiven, aktuell bestehenden Wettbewerbshürden für schweizerisches Filmschaffen, zu verstehen. Zentral für eine pragmatische Umsetzung scheint uns hier aber der Antrag der Kommissionsmehrheit zu sein, der die Möglichkeit ergänzt, dass die Beträge nicht jährlich, sondern über den Zeitraum von vier Jahren betrachtet werden.
Diskussionen gab es auch zu Artikel 18 KFG, "Beitrag für die Stadt Bern". Die grosse Mehrheit der Fraktion ist der Meinung, dass das Verhältnis der Bundesversammlung, der Regierung und der Verwaltung zu ihrer Bundesstadt nicht mit Kulturfördergeldern geregelt werden sollte. Als Stadtbernerin und Copräsidentin einer betroffenen Institution erlaube ich mir hierzu noch ein paar Bemerkungen: Erst vor einigen Jahren hat dieser Artikel in das Kulturförderungsgesetz Eingang gefunden. Sie, das Parlament, kamen zum Schluss, dass so vermieden werden könnte, ein separates Bundesstadtgesetz zu legiferieren. Der Bundesrat hat das offenbar vergessen und den Artikel trotz Kontinuitätsprämisse nach nur zwei Beitragsperioden bereits wieder rausgeschmissen.
Das spezielle Verhältnis des Bundes und des Parlamentes zu seiner Bundesstadt müsste man wohl tatsächlich einmal thematisieren. Ich habe Verständnis dafür, wenn man das nicht so ernst nimmt und findet, dass wir das dann mal an einem anderen Ort diskutieren sollten. Aber ich möchte Sie auf Folgendes aufmerksam machen: Die sogenannte Bundesmillion wurde der Stadt Bern nicht bedingungslos für den freien Einsatz im städtischen kulturellen Angebot gesprochen, sondern der Bund hat selbst eine Auswahl von Institutionen getroffen, die er fördern möchte, nämlich das Stadttheater, also Konzert Theater Bern, das Historische Museum, die Kunsthalle und die Dampfzentrale. Dieser gestrichene Beitrag wird bei den genannten Institutionen zu Programmkürzungen führen. Es ist bezeichnend für die verletzliche Rolle der Kulturschaffenden, dass dieser rein politische Entscheid zu direkten Einkommenseinbussen bei den Kulturschaffenden selbst führen wird.
Berset Alain · BR-M · Conseil fédéral · Fribourg
Je vous demande de la compréhension, car je ne pourrai ni ne voudrai parler de chaque minorité, parce qu'elles sont vraiment très nombreuses. Je crois que le débat d'entrée en matière a montré à quel point elles sont importantes, mais aussi à quel point elles sont diversifiées. Je vais concentrer mon intervention sur quelques éléments qui me paraissent devoir encore faire l'objet d'un approfondissement.
Tout d'abord, j'aimerais apporter une clarification au sujet de la minorité Wasserfallen Christian, à l'article 10 de la loi sur le cinéma. Celui-ci indique que nous aurions fait une lex Locarno contre le festival du film de Zurich. Je crois qu'il faut le dire ici clairement: c'est l'exact contraire. Nous avons, après la consultation, suivi une proposition du Conseil d'Etat de Zurich, justement pour tenir compte de la réalité particulière du festival du film de Zurich. Donc, je vous invite ici à suivre la majorité, ce qui permet de régler ce problème, et à ne pas suivre la minorité.
L'autre élément qui donne évidemment lieu a beaucoup de débats concerne la loi sur le cinéma. Je crois que l'on doit voir la réalité dans laquelle nous nous trouvons et peut-être aussi souligner le fait que ce message a été préparé et mis en consultation par le Conseil fédéral l'été dernier, donc en 2019, et que vous en discutez en automne 2020. Ce qui s'est passé entre-temps montre à quel point la question de la neutralité technologique, du point de vue de la Confédération, et de l'égalité de traitement pour les acteurs du secteur, a gagné encore en pertinence et en importance durant l'année qui vient de s'écouler. Et tout cela parce que nous avons constaté de manière on ne peut plus évidente, ces derniers mois, que les modes de consommation de contenus et de films ont complètement changé entre le XXe siècle et aujourd'hui. Aujourd'hui, nous avons un nombre de plus en plus important de personnes qui regardent des films sur toutes sortes de supports et d'écrans, des films qui sont diffusés non plus forcément par des télévisions, comme cela se faisait auparavant, mais par des plateformes en ligne.
Nous souhaitons donc répondre à cette évolution. Je crois que c'est le rôle d'un Etat et d'une organisation de l'Etat de répondre, dans le fond, aux défis qui se posent avec l'évolution de la société. Notre objectif n'est pas d'accélérer ce changement ni de le freiner. Notre objectif est de poser des règles claires, valables dans la même mesure pour tout le monde, alors que nous avons connu ici une évolution extrêmement importante.
Un deuxième aspect qu'il ne faut pas perdre de vue est que ces éléments proposés par le Conseil fédéral ont aussi un contenu de politique européenne. Il s'agit de ne pas, inutilement, sans que l'on comprenne exactement pourquoi, augmenter les différences avec nos voisins directs, parce que nous souhaitons également, encore et toujours, mener la discussion sur la coordination, la connexion et le travail avec l'Union européenne, dans le cadre du programme-cadre "Europe créative".
Deux questions se posent donc aujourd'hui. La première concerne le quota de films. Afin de garantir que le quota actuel d'environ 50 pour cent de films américains, dans l'offre en ligne, n'augmente pas encore, le Conseil fédéral propose que les diffuseurs de films en ligne réservent au moins 30 pour cent de leur catalogue aux films européens. Cela doit permettre de garantir une certaine diversité. Cela doit permettre de contrecarrer le danger ou le risque d'une monoculture, ce qui est naturellement d'autant plus sensible dans un pays comme la Suisse. Nous avons quatre langues nationales. Nous avons des langues qui appartiennent à des sphères linguistiques très importantes de pays qui nous entourent. Ne serait-ce que pour défendre ces spécificités suisses, ce quota se justifie. Cela ne se fait pas tout seul: on voit bien que, même pour l'Europe elle-même, avec des entités beaucoup plus grandes, cela reste un enjeu qui a également dû être réglé. Donc nous devons régler cela aussi. C'est pour cela que nous souhaitons que ces 30 pour cent soient inscrits dans la loi.
L'autre élément concerne l'investissement dans la création cinématographique suisse, qui existe déjà pour les chaînes de télévision nationales. Je crois que cela existe, dans notre législation, depuis 2007 - sauf erreur de ma part -, pour les télévisions nationales, ce qui a donné d'ailleurs des résultats intéressants. Entre 2007 et aujourd'hui, la consommation de films en ligne s'est beaucoup développée. Il n'y a pas besoin de vous parler de cette année pour montrer ce que cela peut signifier en termes de changement. Nous avons donc une différence qui n'a fait que croître entre ce à quoi sont tenues les télévisions et ce à quoi ne sont justement pas tenus les services en ligne. Nous souhaitons régler cela, encore une fois avec l'objectif de neutralité technologique de la législation fédérale. Je crois que c'est notre but et notre rôle aussi de garantir cette neutralité technologique, mais aussi, évidemment, de garantir des conditions d'accès au marché qui soient identiques pour les différents acteurs.
Ce que les télévisions peuvent faire sans difficulté depuis treize ans maintenant, on ne voit pas pourquoi les services en ligne ne pourraient pas le faire. Ce d'autant moins qu'ils le réalisent déjà dans les pays qui nous entourent et ailleurs à l'étranger.
C'est l'autre élément que je voulais porter à votre réflexion: si nous ne faisons rien ici ou si nous adoptons une législation trop faible, alors à quoi serviront les recettes déjà assez importantes qui sont réalisées en Suisse par les services en ligne? A remplir les exigences d'investissement dans la production régionale et locale dans d'autres pays. Est-ce vraiment ce que nous voulons? Voulons-nous laisser la liberté aux entreprises qui vendent des services en ligne de ne pas investir dans la production cinématographique suisse de manière à pouvoir investir les gains réalisés ici pour remplir les exigences légales des pays qui nous entourent? Ayons le courage de dire que nous souhaitons aussi soutenir notre propre création cinématographique, ce d'autant plus que ces 4 pour cent restent relativement proches de ce qui est fixé dans d'autres pays, et qu'ils ne posent pas de problèmes particuliers, à notre sens - d'autant moins, et vous l'aurez vu, qu'il existe toute une série de clarifications et d'exemptions possibles. Il a été prévu de définir cela de manière beaucoup plus précise, ce qui est logique, pour tenir compte des souhaits et des voeux de votre commission, dont nous vous invitons à suivre la majorité.
Avec cela, je crois avoir passé en revue l'essentiel. Je laisse le reste en vous invitant, dans cette affaire, à suivre la majorité de votre commission, ce qui aura pour conséquence de mettre la Suisse dans une bonne situation pour les prochaines années, sans en faire trop, mais surtout sans en faire trop peu. En effet, ce trop peu pourrait avoir des conséquences négatives pour notre propre pays et créer non seulement une distorsion - je l'ai dit - entre les fournisseurs en ligne et les télévisions, qui serait injuste, mais aussi une non-neutralité technologique qui pose problème, et également une différence entre les pays qui nous entourent et la Suisse, ce que nous ne souhaitons pas. Nous sommes ici aussi pour défendre notre propre production, et nous devons nous aligner sur les réflexions qui sont menées dans d'autres pays et qui ont donné jusqu'ici de bons résultats.
J'aimerais donc vous inviter, avec cette argumentation, à suivre sur toute la ligne la majorité de votre commission, et à rejeter les propositions de minorité ainsi que les propositions individuelles.
Fluri Kurt · Mit-M · Conseil national · Soleure · Groupe libéral-radical
Herr Bundesrat, ich habe eine Frage zum Filmgesetz. Der Bundesrat hat sich ja bei anderer Gelegenheit positiv zum Modell der Einführung von Succès Festival Suisse geäussert. Braucht dieses Modell nicht auch eine gesetzliche Verankerung im Filmgesetz?
Berset Alain · BR-M · Conseil fédéral · Fribourg
A notre avis, il n'y a pas besoin d'ancrer dans la loi une base pour garantir ce que vous souhaitez, Monsieur Fluri.
Aebischer Matthias · Mit-M · Conseil national · Berne · Groupe socialiste
Sie haben es gehört, wir stimmen in den nächsten Minuten über 16 Minderheits- und 4 Einzelanträge ab.
In Entwurf 1 gibt es die Minderheit Locher Benguerel. Sie fordert, die Bundesmillion, welche seit 2012 über das Kulturförderungsgesetz läuft, noch so lange im Gesetz zu belassen, bis eine neue Lösung auf dem Tisch liegt. Mit ihrem Einzelantrag, den Sie erhalten haben, hat Frau Locher Benguerel die jährliche 1 Million Franken für die Hauptstadt im entsprechenden Zahlungsrahmen von 1 Million Franken auf 4 Millionen Franken korrigiert; es geht also um 1 Million Franken pro Jahr. Mit 15 zu 8 Stimmen bei 2 Enthaltungen will die Mehrheit der WBK die Bundesmillion nicht mehr weiterführen.
Beim Filmgesetz haben wir über Eintreten und Rückweisung bereits abgestimmt; wir sind eingetreten. Nun geht es bei den meisten Minderheits- und Einzelanträgen noch um die Modalitäten bei der Investitionspflicht. Minderheiten, welche zwischen 1 und 5 Prozent verlangen, stehen in Artikel 24b dem bundesrätlichen Entwurf von 4 Prozent gegenüber. All diese Anträge unterlagen der bundesrätlichen 4-Prozent-Variante in unserer Kommission, fast alle mit einer Dreifünftelmehrheit zugunsten des bundesrätlichen Entwurfes. Auch mehrere Anträge zu einer Änderung der Anrechenbarkeit hatten keine Chance. Einzig die sogenannte Glättung auf vier Jahre wurde einstimmig genehmigt; das bedeutet, dass ein Anbieter durchschnittlich 4 Prozent investieren muss - in einem Jahr vielleicht 6 Prozent, im nächsten Jahr nur 2 Prozent.
Dann haben Sie die zwei Einzelanträge Nantermod und Silberschmidt erhalten. Sie sind identisch und zur Hälfte auch identisch mit dem Antrag der Minderheit Wasserfallen Christian auf Nichteintreten: Sie wollen die Investitionspflicht streichen. Über die Minderheit Wasserfallen Christian haben wir schon abgestimmt.
Es gibt keine konsolidierte Haltung der Kommission, aber ich habe Ihnen erklärt, um was es geht.
Ebenfalls keine konsolidierte Haltung der Kommission gibt es zum Einzelantrag Studer. Frau Studer schlägt mit ihrem Einzelantrag vor, die Möglichkeit zu schaffen, Werbeleistungen eben doch anzurechnen, wie das die regionalen bzw. nationalen TV-Stationen heute schon tun können. Das möchte der Antrag der Minderheit Wasserfallen Christian ebenfalls, aber zu 100 Prozent. Kollegin Studer schlägt nun einen Kompromiss mit 5 Prozent vor. Doch darüber haben wir nicht abgestimmt. Sie hat vorgeschlagen, dass man das als Vorlage für den Ständerat machen könnte.
Artikel 10 hat der Bundesrat nach der Vernehmlassung so angepasst, dass auch das Zurich FilmFestival (ZFF) vom Bund Gelder erhalten kann. Ich weiss nicht, ob das ein Missverständnis ist; der Bundesrat hat Kollege Wasserfallen bereits darauf aufmerksam gemacht. Das ZFF hat sich neu ausgerichtet und ist heute eine nicht gewinnorientierte AG. Die Minderheit Wasserfallen Christian will den neuen Artikel 10 Absatz 2 aber trotzdem gestrichen haben. Das lehnt die Kommission mit 14 zu 11 Stimmen ab.
Ebenso lehnt die Kommission die Minderheiten I und III (Gutjahr) zu Artikel 24a ab. Die Forderung, den Anteil europäischer Filme nicht bei 30 Prozent, sondern bei 20 Prozent zu definieren, würde eine künftige Beteiligung am europäischen Programm "Creative Europe" verunmöglichen. Auch die Festlegung eines Mindestumsatzes im Gesetz erhielt in unserer Kommission keine Mehrheit.
Summa summarum: In der WBK-N haben wir sehr viel über die Investitionspflicht und auch über den Anteil europäischer Filme diskutiert. Am Schluss fanden wir jedoch, dass die bundesrätliche Vorlage eine gute ist.
Roth Pasquier Marie-France · Mit-F · Conseil national · Fribourg · Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.
Nous traitons dans ce bloc les projets 1 à 5. Dans le projet 1, une seule modification est proposée à l'article 18: la minorité Locher Benguerel souhaite maintenir le droit en vigueur, à savoir l'aide financière d'un million de francs par an que la Confédération octroie à la ville de Berne.
Le rapport publié l'année dernière par le Contrôle fédéral des finances a montré que la valeur ajoutée pour la ville de Berne, en tant que capitale de la Suisse, est largement plus importante que les coûts que cela induit. C'est pourquoi la commission vous propose de rejeter cette minorité, de même que la proposition Locher Benguerel qui a été déposée entre-temps.
Je passe maintenant au projet 2, qui concerne la loi fédérale sur la culture et la production cinématographiques. A l'article 10, la minorité Wasserfallen Christian propose de biffer l'exclusion du soutien aux entreprises à but lucratif. La commission suit le Conseil fédéral et vous demande de rejeter cette proposition. L'argent dédié à la culture par le biais de mandats de prestations couvrant les frais d'exploitation doit rester dans le fonctionnement de l'entreprise et ne pas servir à améliorer son rendement.
Nous entrons maintenant dans le vif du sujet: les autres propositions de minorité touchent aux éléments essentiels de la loi, à savoir la diversité de l'offre culturelle à l'article 24a et l'obligation d'investir à l'article 24b.
La minorité I (Gutjahr) propose, à l'article 24a, de diminuer le pourcentage de films européens diffusés. La majorité de la commission estime important de maintenir le pourcentage de 30 pour cent proposé par le Conseil fédéral, premièrement pour assurer la diversité de l'offre culturelle dans nos régions linguistiques et, deuxièmement, parce que c'est une condition minimale pour entrer dans le programme européen "Europe créative".
Toujours à l'article 24a, la minorité III (Gutjahr) demande d'augmenter et de fixer dans la loi le chiffre d'affaires minimal à atteindre pour devoir investir. La commission vous propose de suivre le Conseil fédéral, qui ne souhaite pas inscrire de montant dans la loi, mais prévoit de l'inscrire dans l'ordonnance afin d'être plus flexibles, notamment vers le haut, si cela s'avère nécessaire. Cela concerne aussi les articles 24e et 24i.
La minorité II (Wasserfallen Christian) propose de biffer l'article 24a et d'en rester à la situation actuelle. Pour les raisons que je viens d'évoquer, nous vous proposons de refuser cette proposition.
A l'article 24b, de nombreuses minorités proposent des taux différents, de 1 à 5 pour cent, pour l'obligation d'investir dans la création cinématographique suisse indépendante. La majorité de la commission vous demande de soutenir le taux de 4 pour cent proposé par le Conseil fédéral, mais en lissant la taxe de remplacement sur quatre ans, ceci afin de rétablir l'égalité de traitement avec les diffuseurs de télévisions nationaux et régionaux qui affectent déjà 4 pour cent de leurs recettes brutes à la création cinématographique suisse, et d'appliquer le principe de neutralité technologique de la réglementation étatique. Ceci permettrait enfin d'éviter la fuite des productions à l'étranger.
La minorité Kutter propose encore à l'alinéa 3 d'exclure les télévisions régionales et les entreprises qui exploitent les réseaux. La majorité de la commission vous demande de refuser cette minorité, les télévisions régionales connaissant aujourd'hui déjà cette obligation pour un chiffre d'affaires supérieur à 1 million de francs. Dans la mesure où ce chiffre sera revu à la hausse, à 2,5 millions de francs, elles bénéficieront d'un allègement des conditions.
Plusieurs minorités ont pour objectif de revoir le calcul des dépenses imputables et des recettes brutes aux articles 24c et 24d. La majorité de la commission vous demande de soutenir la version du Conseil fédéral, en y ajoutant cependant une petite correction à l'article 24c; c'est une version équilibrée et qui tient compte des expériences.
Pour terminer ce premier bloc, des propositions individuelles ont été déposées, notamment les propositions Nantermod et Silberschmidt qui visent à biffer les articles 24b, 24c, 24d, 24e et 24f. La commission n'a pas pu se prononcer sur ces propositions qui n'ont pas été déposées sous cette forme, et je ne peux pas vous faire de recommandation formelle. Mais votre commission a débattu longuement le principe de l'obligation d'investissement. Sa majorité a rejeté toutes les autres propositions qui vont dans le même sens, étant d'avis que l'obligation d'investir est l'élément central de la révision proposée, qu'elle permet à la Suisse d'offrir aux cinéastes des conditions-cadres identiques à celles présentes dans les autres pays européens, et qu'elle met sur un pied d'égalité les télévisions et les plateformes, permettant une convergence du paysage audiovisuel.
Concernant la proposition Locher Benguerel, je viens d'en parler. Le montant de 1 million de francs a été corrigé et remplacé par 4 millions répartis sur les quatre ans. Comme je l'ai dit tout à l'heure, nous vous proposons de refuser cette proposition, mais nous n'en avons pas parlé formellement en commission.
A propos de la proposition Heimgartner qui est une sorte de déclaration d'intention pour le Conseil fédéral envers les Yéniches et les Manouches, nous n'en avons pas non plus discuté en commission et vous laissons la liberté de vote.
J'en viens à la proposition Studer, à l'article 24d alinéa 2 lettre d. Le Conseil fédéral, dans son projet, ne prévoit pas que la publicité fasse partie des dépenses imputables tandis qu'une minorité Wasserfallen Christian souhaite qu'elles soient imputables à 100 pour cent. La proposition Studer vise à ce que 5 pour cent au maximum des dépenses de publicité soient imputables. Cette proposition n'a pas non plus été débattue au sein de la commission mais c'est une idée qui peut être discutée.
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
1. Bundesgesetz über die Kulturförderung
1. Loi fédérale sur l'encouragement de la culture
Detailberatung - Discussion par article
Titel und Ingress; Ziff. I Einleitung; Art. 1 Bst. a Ziff. 1
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule; ch. I introduction; art. 1 let. a ch. 1
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Art. 12 Abs. 4
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Art. 12 al. 4
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Vote
Ausgabenbremse - Frein aux dépenses
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Ausgabe ... 136 Stimmen
Dagegen ... 54 Stimmen
(0 Enthaltungen)
Das qualifizierte Mehr ist erreicht
La majorité qualifiée est acquise
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
Art. 17
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag Heimgartner
Der Bund kann Massnahmen treffen, um die Kultur der Schweizer Jenischen und der Schweizer Sinti zu fördern und deren nomadische Lebensweise zu ermöglichen.
Schriftliche Begründung
Der Minderheitenschutz hat in der Schweiz eine lange Tradition und wird bis heute in allen Bereichen gelebt. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass man sich im Sinne einer Präzisierung dabei besonders auf die Förderung und den Schutz traditioneller Schweizer Minderheiten konzentriert.
Art. 17
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition Heimgartner
La Confédération peut prendre des mesures pour promouvoir les cultures yéniche et manouche suisses et pour rendre possible leur mode de vie itinérant.
Vote
Abstimmung - Vote
Für den Antrag FK-N/WBK-N ... 135 Stimmen
Für den Antrag Heimgartner ... 54 Stimmen
(1 Enthaltung)
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
Art. 18
Antrag FK-N/Mehrheit WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Minderheit WBK-N
(Locher Benguerel, Aebischer Matthias, Atici, Fivaz Fabien, Piller Carrard, Prezioso Batou, Python, Reynard)
Unverändert
Art. 18
Proposition CdF-N/majorité CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la minorité CSEC-N
(Locher Benguerel, Aebischer Matthias, Atici, Fivaz Fabien, Piller Carrard, Prezioso Batou, Python, Reynard)
Inchangé
Vote
Abstimmung - Vote
Für den Antrag FK-N/Mehrheit WBK-N ... 112 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit WBK-N ... 75 Stimmen
(2 Enthaltungen)
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
Ziff. II
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Ch. II
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Vote
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Entwurfes ... 137 Stimmen
Dagegen ... 54 Stimmen
(0 Enthaltungen)
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
2. Bundesgesetz über Filmproduktion und Filmkultur
2. Loi fédérale sur la culture et la production cinématographiques
Detailberatung - Discussion par article
Titel und Ingress; Ziff. I Einleitung; Ersatz von Ausdrücken; Art. 8 Titel, Abs. 1
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule; ch. I introduction; remplacement d'expressions; art. 8 titre, al. 1
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Art. 10 Abs. 2
Antrag FK-N/Mehrheit WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Minderheit WBK-N
(Wasserfallen Christian, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Kutter, Umbricht Pieren)
Streichen
Art. 10 al. 2
Proposition CdF-N/majorité CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la minorité CSEC-N
(Wasserfallen Christian, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Kutter, Umbricht Pieren)
Biffer
Vote
Abstimmung - Vote
Für den Antrag FK-N/Mehrheit WBK-N ... 97 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit WBK-N ... 92 Stimmen
(1 Enthaltung)
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
Art. 15 Abs. 2; 19a; Gliederungstitel nach Art. 24
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Art. 15 al. 2; 19a; titre suivant l'art. 24
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Art. 24 Abs. 1, 3bis, 5
Antrag FK-N/Mehrheit WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Minderheit II WBK-N
(Wasserfallen Christian, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Kutter, Umbricht Pieren)
Streichen
Art. 24 al. 1, 3bis, 5
Proposition CdF-N/majorité CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la minorité II CSEC-N
(Wasserfallen Christian, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Kutter, Umbricht Pieren)
Biffer
La présidente (Moret Isabelle, présidente): Nous voterons sur les propositions de la minorité II (Wasserfallen Christian) à l'article 24a.
Art. 24a
Antrag FK-N/Mehrheit WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Minderheit I WBK-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Kutter, Umbricht Pieren, Wasserfallen Christian)
Abs. 1
... mindestens 20 Prozent der Filme ...
Antrag der Minderheit III WBK-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren, Wasserfallen Christian)
Abs. 3 Bst. a
a. ... Mindestumsatz von 2 500 000 Franken ...
Antrag der Minderheit II WBK-N
(Wasserfallen Christian, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Kutter, Umbricht Pieren)
Streichen
Art. 24a
Proposition CdF-N/majorité CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la minorité I CSEC-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Kutter, Umbricht Pieren, Wasserfallen Christian)
Al. 1
... qu'au moins 20 pour cent des films ...
Proposition de la minorité III CSEC-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren, Wasserfallen Christian)
Al. 3 let. a
a. ... d'affaires de 2 500 000 francs;
Proposition de la minorité II CSEC-N
(Wasserfallen Christian, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Kutter, Umbricht Pieren)
Biffer
Vote
Abs. 1 - Al. 1
Abstimmung - Vote
Für den Antrag FK-N/Mehrheit WBK-N ... 121 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit I WBK-N ... 68 Stimmen
(1 Enthaltung)
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
Abs. 3 Bst. a - Al. 3 let. a
La présidente (Moret Isabelle, présidente): Le vote sur la proposition de la minorité III (Gutjahr) de la CSEC-N vaut également pour les articles 24e alinéa 2 lettre a et 24i alinéa 1.
Vote
Abstimmung - Vote
Für den Antrag FK-N/Mehrheit WBK-N ... 128 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit III WBK-N ... 62 Stimmen
(1 Enthaltung)
Übrige Bestimmungen angenommen
Les autres dispositions sont adoptées
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
Art. 24a
La présidente (Moret Isabelle, présidente): Le vote sur la proposition de la minorité II (Wasserfallen Christian) de la CSEC-N vaut également pour les articles 24 alinéas 3bis et 5, 24h alinéas 1 lettre a et 2, 24i, 27 alinéa 1 et 28 alinéa 1.
Vote
Abstimmung - Vote
Für den Antrag FK-N/Mehrheit WBK-N ... 102 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit II WBK-N ... 87 Stimmen
(2 Enthaltungen)
Art. 24
Angenommen gemäss Antrag FK-N/Mehrheit WBK-N
Adopté selon la proposition CdF-N/majorité CSEC-N
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
Art. 24b
Antrag FK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Mehrheit WBK-N
Abs. 1
... oder eine entsprechende Ersatzabgabe bezahlen. Eine Ersatzabgabe wird fällig, wenn die Investitionspflicht im Mittel über einen Zeitraum von vier Jahren nicht erreicht wird.
Abs. 2, 3
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Minderheit I WBK-N
(Locher Benguerel, Aebischer Matthias, Atici, Fivaz Fabien, Piller Carrard, Prezioso, Python, Reynard, Wettstein)
Abs. 1
... müssen jährlich mindestens 5 Prozent ...
Antrag der Minderheit II WBK-N
(Studer, Roth Pasquier, Stadler)
Abs. 1
... müssen jährlich mindestens 3 Prozent ... oder eine Ersatzabgabe von 4 Prozent bezahlen. Eine Ersatzabgabe ...
Antrag der Minderheit III WBK-N
(Kutter, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren, Wasserfallen Christian)
Abs. 1
... müssen jährlich höchstens 1 Prozent ...
Antrag der Minderheit WBK-N
(Kutter, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren, Wasserfallen Christian)
Abs. 3
... (SRG SSR) sowie auf regionale Fernsehveranstalter mit oder ohne Konzession anwendbar.
Abs. 4
Von der Pflicht nach Absatz 1 ausgenommen sind Unternehmen, welche Netze betreiben und in Netze investieren, über welche Endkunden den Zugang zu den in Sachen von Absatz 1 verbreiteten Filmen erhalten.
Antrag Nantermod
Streichen
Antrag Silberschmidt
Streichen
Schriftliche Begründung
Seit dem Aufkommen des Internets ist in der Filmindustrie die Piraterie ein Thema. Während man eine massive Schwächung des Angebots befürchtete, kam die Lösung durch Innovation, namentlich Streaming-Plattformen: qualitativ hochwertige, bezahlbare, aber preisgünstige Angebote, die dem illegalen Herunterladen entgegenwirken. Von einer Situation weit verbreiteten Diebstahls sind wir zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell übergegangen, das die Geburt neuer Produktionsfirmen mit sich brachte. Aber das Angebot ist nicht schweizerisch. Nicht einmal europäisch. Es ist hauptsächlich amerikanisch. Leider sind wir aufgrund des Antiamerikanismus, der in bestimmten Kulturkreisen en vogue ist, oft schneller dabei, die schlechten Ideen unserer Nachbarn zu übernehmen, als gute amerikanische Ideen zu kopieren. Diese Wertschätzung zeigt sich in der Überarbeitung des Filmgesetzes. Anstatt europäische Filmemacher dazu zu drängen, ihre Inhalte auf hochleistungsfähigen Streaming-Plattformen anzubieten oder sie zumindest zu imitieren, besteht die "Innovation" europäischen Stils eher darin, aufzuzwingen, einzuschränken und zu kontrollieren, was funktioniert. Der Gesetzentwurf sieht die Einführung einer vierprozentigen Steuer vor, die alle Online-Streaming-Plattformen treffen soll, d. h. Netflix, Prime Video, HBO, Disney, Apple TV. Die Einnahmen dieser Steuer werden zur Finanzierung der nationalen Kultur verwendet, d. h. der Kultur, die sie verdient. Wie alle Bürgerinnen und Bürger zahlen diejenigen, die diese Plattformen abonnieren, Steuern und Lizenzgebühren, von denen ein erheblicher Teil bereits die nationale Produktion finanziert. Es gibt keinen triftigen Grund, Bürgern, die diese Plattformen abonnieren, mehr zu berechnen als anderen, welche diese nicht abonnieren. Niemand ist schuldig, Netflix gegenüber RTS, Apple TV gegenüber Kinos vorzuziehen. Diese Verbraucher müssen die nationalen kulturellen Bemühungen nicht mehr unterstützen. Aus diesen Gründen muss der Abschnitt 2 des Gesetzes gestrichen werden, damit jeder nach den gleichen Grundsätzen und in den gleichen Massstäben zur nationalen Kultur beiträgt.
Art. 24b
Proposition CdF-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la majorité CSEC-N
Al. 1
... de remplacement correspondante. Une taxe de remplacement est exigible si la part des recettes devant être investie annuellement n'est pas atteinte en moyenne sur une période de quatre ans.
Al. 2, 3
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la minorité I CSEC-N
(Locher Benguerel, Aebischer Matthias, Atici, Fivaz Fabien, Piller Carrard, Prezioso, Python, Reynard, Wettstein)
Al. 1
... annuellement 5 pour cent au moins ...
Proposition de la minorité II CSEC-N
(Studer, Roth Pasquier, Stadler)
Al. 1
... annuellement 3 pour cent au moins ... ou payer une taxe de remplacement de 4 pour cent. Une taxe de remplacement ...
Proposition de la minorité III CSEC-N
(Kutter, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren, Wasserfallen Christian)
Al. 1
... annuellement 1 pour cent au maximum de leur recettes brutes ...
Proposition de la minorité CSEC-N
(Kutter, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren, Wasserfallen Christian)
Al. 3
... (SRG SSR) ni aux diffuseurs de programmes de télévision régionaux titulaires ou non d'une concession.
Al. 4
Les entreprises qui exploitent des réseaux et investissent dans des réseaux par l'intermédiaire desquels les clients finaux ont accès aux films visés à l'alinéa 1 sont exemptées de l'obligation prévue à l'alinéa 1.
Proposition Nantermod
Biffer
Développement par écrit
Depuis qu'Internet est Internet, l'industrie cinématographique souffre du piratage. Des studios entiers ont disparu sous les assauts d'un fléau qui s'est longtemps expliqué par un manque de compréhension des attentes du public. Alors que l'on pouvait craindre un affaiblissement massif de l'offre, la solution est venue de l'innovation: les plateformes de streaming. Des offres de qualité, payantes mais à un prix raisonnable, qui contrent le téléchargement illicite. D'une situation de vol généralisé, nous sommes passés à un modèle commercial à succès qui a vu naître de nouvelles maisons de production. Seulement voilà, l'offre n'est pas suisse. Ni même européenne. Elle est principalement américaine. Malheureusement, en raison de l'anti-américanisme en vogue dans certains milieux culturels, nous sommes souvent plus prompts à adopter les mauvaises idées de nos voisins qu'à copier les bonnes idées américaines. Cette appréciation est manifeste à la lecture de la révision de la LCin. Plutôt que de pousser les cinéastes européens à offrir leur contenu sur des plateformes de streaming performantes, ou du moins à les imiter, "l'innovation" à l'européenne consiste à imposer, limiter, contrôler ce qui a du succès, ce qui fonctionne. Le projet de loi vise à introduire une taxe de 4 pour cent qui frappera toutes les plateformes de streaming en ligne, c'est-à-dire Netflix, Prime Video, HBO, Disney, Apple TV. Le produit de cette taxe servira à financer la culture nationale, sous-entendu celle qui le mérite. Comme tous les citoyens, ceux qui sont abonnés à ces plateformes s'acquittent des impôts et de la redevance, dont une part non négligeable finance déjà la production nationale. Il n'y a aucune raison valable pour faire payer une deuxième fois les citoyens qui s'abonnent à ces plateformes plutôt que les autres. Personne n'est coupable de préférer Netflix à la RTS, Apple TV aux cinémas. Ces consommateurs n'ont pas à supporter davantage l'effort culturel national. Pour ces raisons, il s'impose de biffer la section 2 de la loi pour que chacun contribue selon les mêmes principes et les mêmes barèmes à la culture nationale.
Proposition Silberschmidt
Biffer
La présidente (Moret Isabelle, présidente): Aux articles 24b à 24f il y a des propositions individuelles Nantermod et Silberschmidt. Ces propositions sont identiques et visent à biffer les articles 24b à 24f. Je vous propose de mettre d'abord au net ces articles et de voter ensuite sur la proposition de les biffer.
Vote
Abs. 1 - Al. 1
Erste Abstimmung - Premier vote
Für den Antrag der Mehrheit WBK-N ... 125 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit I WBK-N ... 65 Stimmen
(0 Enthaltungen)
Vote
Zweite Abstimmung - Deuxième vote
Für den Antrag der Mehrheit WBK-N ... 100 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit II WBK-N ... 89 Stimmen
(2 Enthaltungen)
Vote
Dritte Abstimmung - Troisième vote
Für den Antrag der Minderheit III WBK-N ... 97 Stimmen
Für den Antrag der Mehrheit WBK-N ... 91 Stimmen
(3 Enthaltungen)
Vote
Abs. 3 - Al. 3
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Minderheit WBK-N ... 102 Stimmen
Für den Antrag FK-N/Mehrheit WBK-N ... 85 Stimmen
(3 Enthaltungen)
Vote
Abs. 4 - Al. 4
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Minderheit WBK-N ... 99 Stimmen
Dagegen ... 88 Stimmen
(4 Enthaltungen)
Übrige Bestimmungen angenommen
Les autres dispositions sont adoptées
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
Art. 24c
Antrag FK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Mehrheit WBK-N
Abs. 1
... die an vom Auftraggeber unabhängige Dritte mit Sitz oder Wohnsitz in der Schweiz fliessen.
Abs. 2
...
b. ... Auftragsfilmen durch vom Auftraggeber unabhängige Schweizer Produktionsfirmen;
c. ... mit einer vom Auftraggeber unabhängigen Schweizer Produktionsfirma.
Abs. 3
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Minderheit WBK-N
(Kutter, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren, Wasserfallen Christian)
Abs. 1
Anrechenbar sind Aufwendungen für den Ankauf, die Produktion oder Coproduktion von Schweizer Filmen und anerkannten schweizerisch-ausländischen Coproduktionen.
Abs. 2 Bst. b
b. die Herstellung von Auftragsfilmen durch Schweizer Produktionsfirmen;
Abs. 2 Bst. c
c. ... mit einer Schweizer Produktionsfirma.
Antrag der Minderheit WBK-N
(Wasserfallen Christian, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Kutter, Umbricht Pieren)
Abs. 2 Bst. d
d. Werbeleistungen für Schweizer Filmproduktionen.
Antrag Studer
Abs. 2 Bst. d
d. bis 5 Prozent an Werbeleistungen für Schweizer Filmproduktionen.
Schriftliche Begründung
Der Bundesrat schlägt im Gesetzentwurf keine Anrechenbarkeit der Werbeleistung vor. Dies soll mit diesem Antrag in der Absolutheit auch nicht gewährt werden, da insbesondere die Investitionen in die Produktion neuer Filme getätigt werden sollen. Ohne Werbung geschieht die Vermarktung eines Filmes aber nicht. Dies kostet auch. Dieser Antrag beschränkt die Anrechenbarkeit auf 5 Prozent, erlaubt diese Anrechenbarkeit somit für einen kleineren Anteil.
Antrag Nantermod
Streichen
Antrag Silberschmidt
Streichen
Art. 24c
Proposition CdF-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la majorité CSEC-N
Al. 1
... à des tiers indépendants du mandant ayant leur siège ou leur domicile en Suisse.
Al. 2
...
b. ... indépendantes du mandant;
c. ... indépendante du mandant.
Al. 3
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la minorité CSEC-N
(Kutter, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren, Wasserfallen Christian)
Al. 1
Sont imputables les dépenses consenties pour l'acquisition, la production ou la coproduction de films suisses et de coproductions reconnues entre la Suisse et l'étranger.
Al. 2 let. b
b. la production de films de commande par des sociétés de production suisses;
Al. 2 let. c
c. la coproduction de films dans le cadre d'un accord de coproduction avec une société de production suisse.
Proposition de la minorité CSEC-N
(Wasserfallen Christian, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Kutter, Umbricht Pieren)
Al. 2 let. d
d. la publicité faite pour des films suisses.
Proposition Studer
Al. 2 let. d
d. 5 pour cent au maximum de la publicité faite pour des films suisses.
Proposition Nantermod
Biffer
Proposition Silberschmidt
Biffer
Vote
Abs. 1 - Al. 1
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Minderheit WBK-N ... 100 Stimmen
Für den Antrag der Mehrheit WBK-N ... 88 Stimmen
(3 Enthaltungen)
Vote
Abs. 2 Bst. b - Al. 2 let. b
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Minderheit WBK-N ... 100 Stimmen
Für den Antrag der Mehrheit WBK-N ... 87 Stimmen
(4 Enthaltungen)
Vote
Abs. 2 Bst. c - Al. 2 let. c
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Minderheit WBK-N ... 100 Stimmen
Für den Antrag der Mehrheit WBK-N ... 87 Stimmen
(4 Enthaltungen)
Vote
Abs. 2 Bst. d - Al. 2 let. d
Erste Abstimmung - Premier vote
Für den Antrag Studer ... 98 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit WBK-N ... 92 Stimmen
(2 Enthaltungen)
Vote
Zweite Abstimmung - Deuxième vote
Für den Antrag Studer ... 38 Stimmen
Dagegen ... 148 Stimmen
(5 Enthaltungen)
Übrige Bestimmungen angenommen
Les autres dispositions sont adoptées
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
Art. 24d
Antrag FK-N/Mehrheit WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Minderheit WBK-N
(Kutter, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren, Wasserfallen Christian)
Abs. 1 Einleitung
... im Zusammenhang mit seinem Angebot von Filmen zufliessen, namentlich:
Antrag der Minderheit WBK-N
(Wasserfallen Christian, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Abs. 1 Bst. b
Streichen
Antrag Nantermod
Streichen
Antrag Silberschmidt
Streichen
Art. 24d
Proposition CdF-N/majorité CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la minorité CSEC-N
(Kutter, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren, Wasserfallen Christian)
Al. 1 introduction
... en relation avec son offre de films, notamment:
Proposition de la minorité CSEC-N
(Wasserfallen Christian, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Al. 1 let. b
Biffer
Proposition Nantermod
Biffer
Proposition Silberschmidt
Biffer
Vote
Abs. 1 Einleitung - Al. 1 introduction
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Minderheit WBK-N ... 101 Stimmen
Für den Antrag FK-N/Mehrheit WBK-N ... 88 Stimmen
(3 Enthaltungen)
Vote
Abs. 1 Bst. b - Al. 1 let. b
Abstimmung - Vote
Für den Antrag FK-N/Mehrheit WBK-N ... 105 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit WBK-N ... 87 Stimmen
(0 Enthaltungen)
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
Art. 24e
Antrag FK-N/Mehrheit WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Minderheit III WBK-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren, Wasserfallen Christian)
Abs. 2 Bst. a
a. sie einen Mindestumsatz von 2 500 000 Franken ...
Antrag Nantermod
Streichen
Antrag Silberschmidt
Streichen
Art. 24e
Proposition CdF-N/majorité CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la minorité III CSEC-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren, Wasserfallen Christian)
Al. 2 let. a
a. ... d'affaires de 2 500 000 francs;
Proposition Nantermod
Biffer
Proposition Silberschmidt
Biffer
La présidente (Moret Isabelle, présidente): Nous nous sommes déjà prononcés sur la proposition de la minorité III à l'article 24a.
Angenommen gemäss Antrag FK-N/Mehrheit WBK-N
Adopté selon la proposition CdF-N/majorité CSEC-N
Art. 24f
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag Nantermod
Streichen
Antrag Silberschmidt
Streichen
Art. 24f
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition Nantermod
Biffer
Proposition Silberschmidt
Biffer
Angenommen gemäss Antrag FK-N/WBK-N
Adopté selon la proposition CdF-N/CSEC-N
Art. 24b-24f
La présidente (Moret Isabelle, présidente): Ayant mis au net les articles 24b à 24f, nous pouvons désormais opposer le résultat obtenu à la proposition Nantermod et Silberschmidt de biffer ces articles.
Vote
Abstimmung - Vote
Für den Antrag Nantermod/Silberschmidt ... 65 Stimmen
Dagegen ... 125 Stimmen
(1 Enthaltung)
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
Art. 24g
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Art. 24g
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Art. 24h
Antrag FK-N/Mehrheit WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Minderheit II WBK-N
(Wasserfallen Christian, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Kutter, Umbricht Pieren)
Abs. 1 Bst. a
Streichen
Abs. 2
Streichen
Art. 24h
Proposition CdF-N/majorité CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la minorité II CSEC-N
(Wasserfallen Christian, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Kutter, Umbricht Pieren)
Al. 1 let. a
Biffer
Al. 2
Biffer
La présidente (Moret Isabelle, présidente): Nous nous sommes déjà prononcés sur la proposition de la minorité II à l'article 24a.
Angenommen gemäss Antrag FK-N/Mehrheit WBK-N
Adopté selon la proposition CdF-N/majorité CSEC-N
Art. 24i
Antrag FK-N/Mehrheit WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Minderheit II WBK-N
(Wasserfallen Christian, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Kutter, Umbricht Pieren)
Streichen
Antrag der Minderheit III WBK-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren, Wasserfallen Christian)
Abs. 1
... die Anzahl Abrufe pro Filmtitel melden, ausser sie erreichen einen Mindestumsatz von 2,5 Millionen Schweizerfranken nicht.
Art. 24i
Proposition CdF-N/majorité CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la minorité II CSEC-N
(Wasserfallen Christian, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Kutter, Umbricht Pieren)
Biffer
Proposition de la minorité III CSEC-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren, Wasserfallen Christian)
Al. 1
le nombre de visionnements par titre de film, à moins qu'elles n'atteignent pas un chiffre d'affaires minimal de 2,5 millions de francs.
La présidente (Moret Isabelle, présidente): Nous nous sommes déjà prononcés sur la proposition des minorités II et III à l'article 24a.
Angenommen gemäss Antrag FK-N/Mehrheit WBK-N
Adopté selon la proposition CdF-N/majorité CSEC-N
Art. 27 Abs. 1
Antrag FK-N/Mehrheit WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Minderheit II WBK-N
(Wasserfallen Christian, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Kutter, Umbricht Pieren)
Unverändert
Art. 27 al. 1
Proposition CdF-N/majorité CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la minorité II CSEC-N
(Wasserfallen Christian, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Kutter, Umbricht Pieren)
Inchangé
Angenommen gemäss Antrag FK-N/Mehrheit WBK-N
Adopté selon la proposition CdF-N/majorité CSEC-N
Art. 28 Abs. 1
Antrag FK-N/Mehrheit WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Minderheit II WBK-N
(Wasserfallen Christian, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Kutter, Umbricht Pieren)
Unverändert
Art. 28 al. 1
Proposition CdF-N/majorité CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la minorité II CSEC-N
(Wasserfallen Christian, de Montmollin, Eymann, Gafner, Gutjahr, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Kutter, Umbricht Pieren)
Inchangé
Angenommen gemäss Antrag FK-N/Mehrheit WBK-N
Adopté selon la proposition CdF-N/majorité CSEC-N
Art. 33 Bst. f; Ziff. II; III
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Art. 33 let. f; ch. II; III
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Vote
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Entwurfes ... 128 Stimmen
Dagegen ... 60 Stimmen
(4 Enthaltungen)
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
3. Bundesgesetz über den internationalen Kulturgütertransfer
3. Loi fédérale sur le transfert international des biens culturels
Detailberatung - Discussion par article
Titel und Ingress, Ziff. I, II
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule, ch. I, II
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Vote
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Entwurfes ... 138 Stimmen
Dagegen ... 53 Stimmen
(0 Enthaltungen)
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
4. Bundesgesetz über die Schweizerische Nationalbibliothek
4. Loi fédérale sur la Bibliothèque nationale suisse
Detailberatung - Discussion par article
Titel und Ingress, Ziff. I, II
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule, ch. I, II
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Vote
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Entwurfes ... 188 Stimmen
Dagegen ... 1 Stimme
(0 Enthaltungen)
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
5. Bundesgesetz über die Landessprachen und die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften
5. Loi fédérale sur les langues nationales et la compréhension entre les communautés linguistiques
Detailberatung - Discussion par article
Titel und Ingress, Ziff. I, II
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule, ch. I, II
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Vote
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Entwurfes ... 189 Stimmen
Dagegen ... 2 Stimmen
(1 Enthaltung)
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
Block 2 - Bloc 2
Entwürfe 6-13 - Projets 6-13
Guggisberg Lars · Mit-M · Conseil national · Berne · Groupe de l'Union démocratique du Centre
Der vorliegende Minderheitsantrag aus der Finanzkommission verlangt, dass bei der Kulturförderung auf ein reales Ausgabenwachstum verzichtet und als Ausgangswert der Voranschlagskredit 2020 des Bundesrates verwendet wird. Es sind lediglich Erhöhungen zum Ausgleich der effektiven Teuerung vorzunehmen. Der Antrag betrifft die Bundesbeschlüsse 6 bis 13, bei denen es um den Zahlungsrahmen in den einzelnen Bereichen geht. Summa summarum geht es lediglich um eine marginale Kürzung von gut 10 Millionen Franken pro Jahr, um eine Plafonierung der Ausgaben auf dem Stand des Budgets 2020, selbstverständlich ohne Berücksichtigung der Nachtragskredite.
In den letzten dreissig Jahren haben sich die Bundesausgaben etwa verzweieinhalbfacht - von 30 auf 75 Milliarden Franken pro Jahr. Die Ausgaben für den Bereich Kultur und Freizeit sind in den letzten zehn Jahren um 50 Prozent angewachsen - von 395 auf 595 Millionen Franken pro Jahr; dies, obwohl der Bund unbestrittenermassen nur eine subsidiäre Kompetenz im Bereich der Kultur hat. Für die Finanzierung der Kultur sind in erster Linie Gemeinden, Kantone und Regionen zuständig. Wenn wir den Bundeshaushalt wieder in den Griff bekommen wollen, müssen wir schleunigst damit aufhören, ständig mehr auszugeben. Das Bruttoinlandprodukt nimmt im laufenden Jahr um über 8 Prozent ab, das erwartete Defizit beläuft sich auf über 20 Milliarden Franken, und im nächsten Jahr dürfte es nicht viel besser aussehen. Wenn wir nicht jetzt zu einer einigermassen akzeptablen Ausgabendisziplin übergehen wollen, wann dann?
Die Vernehmlassung zur vorliegenden Kulturstrategie war am 20. September 2019 abgeschlossen. Damals wusste noch niemand, dass diese Krise unser Land massiv treffen würde und zusätzliche Bundesbeiträge an die Kultur in der Höhe von rund 300 Millionen Franken, der Grossteil davon à fonds perdu, gesprochen würden. Wir können nicht einfach zur Tagesordnung übergehen und so tun, als hätte die Krise keine Auswirkungen auf die finanzpolitische Lage unseres Landes. Derart einschneidende Veränderungen der finanzpolitischen Rahmenbedingungen, die sich über Jahre hinziehen werden, können nicht einfach unberücksichtigt bleiben.
Wir stellen uns nicht grundsätzlich gegen die Kulturförderung und anerkennen die Branche als wichtigen Wirtschaftszweig in der Wertschöpfungskette. Wir verlangen aber, dass zumindest auf eine reale Erhöhung der Ausgaben verzichtet wird. Es bleiben weiterhin rund 900 Millionen Franken für vier Jahre. Es ist weder angezeigt noch sachgerecht, diese Ausgaben noch weiter ansteigen zu lassen.
Besten Dank für die Unterstützung unserer Minderheit.
Locher Benguerel Sandra · Mit-F · Conseil national · Grisons · Groupe socialiste
Ich äussere mich nachfolgend nur zu zwei Minderheiten. Die eine Minderheit, auch der Einzelantrag, war ein Eventualantrag, falls der Antrag zu Artikel 18 in Entwurf 1 obsiegen sollte. Das war nicht der Fall, weshalb sich hier der Antrag für die 4 Millionen für die Bundeshauptstadt erübrigt.
Ich äussere mich nun zur Vorlage 10. Dort beantrage ich eine Erhöhung des Zahlungsrahmens für die Verständigungsmassnahmen um 10 Millionen Franken. Es ist sehr erfreulich, dass für den Zahlungsrahmen "Sprachen und Verständigung" mehr Mittel in der Höhe von jährlich durchschnittlich 2,5 Millionen Franken beantragt werden. Es sind jedoch insgesamt 20 Millionen Franken nötig, dies aus folgenden Gründen:
1. Sprachgrenzen aufweichen: Der Austausch von Schülerinnen und Schülern und von Lehrpersonen trägt wesentlich zur Förderung des Unterrichts in den Landessprachen bei. Zudem spielen Austauschaktivitäten eine zentrale Rolle, um kulturelle Aspekte der anderen Sprachregion aufzunehmen und so zu einem gegenseitigen Verständnis beizutragen.
2. Umsetzung der Vision: In der 2017 vom Bund und von den Kantonen gemeinsam verabschiedeten Strategie für Austausch und Mobilität wurde die Vision formuliert, wonach jede Schülerin, jeder Schüler während der Bildungslaufbahn an mindestens einer nationalen Austauschaktivität teilnimmt. Auch wenn wir auf gutem Weg sind, sind wir davon noch weit entfernt; derzeit liegt die Rate bei 3 Prozent.
3. Ausbau Sekundarstufe II, berufliche Grundbildung: Insbesondere auf der Sekundarstufe II und namentlich in der Berufsbildung sollen deutlich mehr Einzelaustausche ermöglicht werden, denn diese sind bis heute noch zu wenig berücksichtigt.
4. Gemeinsame Aufgabe von Bund und Kantonen: Im Sinne der Strategie sowie der neu formulierten gemeinsamen bildungspolitischen Ziele 2019 ist die Förderung von Austausch und Mobilität eine gemeinsame Aufgabe von Bund und Kantonen. Die Kantone leisten bereits heute einen grossen Beitrag, indem sie Austauschaktivitäten fördern und das Ganze koordinieren. Deshalb beantragt auch die EDK eine Verdoppelung der Mittel in diesem Bereich. Durch die Verdoppelung der Mittel für die Sprachaustauschaktivitäten leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur angewandten Förderung der Sprachkompetenzen unserer Kinder und Jugendlichen und zur Stärkung der viersprachigen Schweiz.
Nun komme ich zum zweiten Minderheitsantrag: Sie sehen ganz am Schluss der Fahne, dass eine starke Kommissionsminderheit die Nichtabschreibung des Postulates 19.3725 beantragt. Zur Ausgangslage: Im Juni 2019 reichte die damalige Nationalrätin Quadranti das Postulat ein. Der Bundesrat beantragte die Annahme, und der Nationalrat nahm das Postulat vor einem Jahr an. Im Rahmen der Kulturbotschaft 2021-2024 nimmt der Bundesrat Stellung dazu und beantragt, dieses Postulat abzuschreiben.
Folgende Gründe sprechen gegen eine Abschreibung:
1. Es werden keine Massnahmen aufgezeigt. Vergeblich habe ich einen Bericht zum Postulat gesucht. Stattdessen fand ich die Stellungnahme zum Postulat auf einer knappen A4-Seite in der Kulturbotschaft. Dort hält der Bundesrat fest, dass das Postulat Quadranti eine Darstellung der möglichen Zusammenarbeit zwischen dem BAK und dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation verlange. Das ist nur teilweise korrekt. Das Postulat verlangt vielmehr, dass der Bundesrat aufzeigt, mit welchen konkreten Massnahmen die beiden Ämter Aufgaben, die sowohl kultureller wie auch edukativer Natur sind, gemeinsam lösen. In der kurzen Stellungnahme des Bundesrates ist von solchen Massnahmen nichts zu finden.
2. Das Postulat greift ein echtes Problem auf. Als Beispiel nenne ich die Umsetzung von Artikel 67a der Bundesverfassung zur musikalischen Bildung. Diese wurde dem BAK zugeteilt, welches bereits enorm viel unternommen hat. Es stehen die kulturpolitischen Aspekte in der musikalischen Bildung im Vordergrund. Doch auch die bildungspolitischen Aspekte spielen eine wichtige Rolle. Es muss deshalb die Möglichkeit geschaffen werden, dass Themenbereiche im Sinne eines Sowohl-als-auch zwei Ämtern und Departementen zugeteilt werden können.
Ich danke Ihnen im Namen der starken Kommissionsminderheit, wenn Sie die Nichtabschreibung unterstützen.
Fivaz Fabien · Mit-M · Conseil national · Neuchâtel · Groupe des VERT-E-S
Le secteur du livre est largement sous-financé en comparaison d'autres domaines culturels. Minoritaires dans les trois langues nationales par rapport à la France, à l'Allemagne ou l'Italie, les éditeurs suisses apportent pourtant une contribution essentielle à la culture suisse, principalement en permettant la publication des oeuvres d'autrices et d'auteurs suisses ou la diffusion du savoir acquis chez nous.
Il y a environ 90 maisons d'édition actives en Suisse. Les oeuvres qu'elles publient représentent environ 20 pour cent des parts de marché du livre en Suisse. Cela représente un chiffre d'affaires d'environ 1 milliard de francs. Ecartés des mesures de soutien pour parer à la crise du Covid-19, les éditeurs traversent actuellement des moments très difficiles. S'il n'existe pas de bases légales permettant de soutenir les librairies, les maisons d'édition sont aujourd'hui soutenues, mais très faiblement, grâce aux crédits alloués à la culture. Lors de l'adoption du précédent programme, la promesse avait été faite d'augmenter ce soutien à 2 millions de francs par année. Malheureusement, au gré des choix du Parlement, cette augmentation a été limitée à 1,6 million de francs par année entre 2016 et 2020.
Nous proposons d'augmenter modestement le crédit pour le soutien structurel aux maisons d'édition, à savoir de l'augmenter de 700 000 francs par année, soit de 2,8 millions de francs pour la période allant de 2021 à 2024. C'est une somme qui est raisonnable pour la Confédération, mais cela représente un soutien important pour des dizaines d'éditeurs.
Je vous remercie donc de suivre notre minorité.
Piller Carrard Valérie · Mit-F · Conseil national · Fribourg · Groupe socialiste
Durant la période couverte par le message culture 2016-2020, la Collection suisse de la danse et la Collection suisse du théâtre ont fusionné, sur demande de l'Office fédéral de la culture, pour donner naissance à la Fondation SAPA. La Suisse dispose désormais d'une institution performante pour un champ englobant l'ensemble des arts de la scène. La fondation est devenue à la fois un centre de compétences pour un domaine essentiel de l'héritage culturel suisse, un dépôt de collections précieuses et l'animatrice d'un réseau. Il convient d'assurer l'avenir de cette nouvelle entité, un avenir qui n'est pas garanti par ses ressources actuelles. C'est pourquoi je demande une augmentation du budget annuel de la fondation de 500 000 francs.
En ce qui concerne le projet 12 relatif à Pro Helvetia, ma proposition vise une augmentation du plafond de dépenses de 6 millions de francs en faveur du jeu vidéo. Le programme "culture et économie" visait le développement de la nouvelle stratégie de Pro Helvetia pour l'encouragement au design et aux métiers interactifs. La fondation s'était engagée durant la période 2016-2020, dans la limite de ses ressources, à renforcer la collaboration entre les créateurs et créatrices de jeux vidéo, l'économie et l'innovation. L'analyse de ce point a été reconnue dans le présent message culture 2021-2024. Elle a démontré qu'un potentiel existe, que le travail fait par Pro Helvetia apporte une grande satisfaction et permet à ce domaine culturel et économique d'améliorer ses compétences, notamment dans le démarchage auprès d'instances internationales.
Le potentiel du jeu vidéo en Suisse est reconnu, notamment par sa proximité avec les formations en art et en design et les formations techniques. Il faudrait donc que ce potentiel soit pleinement exploité à travers une véritable politique d'encouragement visant à combler les lacunes existantes, et que cette politique d'encouragement soit reconnue dans le cadre du message du Conseil fédéral, notamment sur la base du postulat de notre ancienne collègue Jacqueline Fehr. Il était clairement indiqué dans ce postulat qu'une des faiblesses reconnues du secteur est la difficulté pour les créateurs et les créatrices, de vivre des revenus des jeux vidéo et donc la nécessité qu'ils ont de tirer leurs revenus principaux d'activités annexes. Il s'agit de faciliter pour les développeurs suisses l'accès aux marchés internationaux, ce qui passe par l'amélioration de leurs compétences entrepreneuriales et le resserrement des liens avec les personnes et organisations qui attestent de ces compétences.
L'augmentation de 1,5 million de francs visée par la proposition est d'autant plus justifié que la Suisse ne fait plus partie du programme "Europe créative", ce qui met les développeurs dans une situation délicate puisqu'ils ne peuvent plus toucher d'aides européennes. C'est ainsi tout un pan de l'économie culturelle qui est pénalisé.
Le marché du jeu vidéo, aujourd'hui, est plus important que ceux du cinéma et de la musique réunis. On parle de plus de 100 milliards de dollars que générerait cette industrie, une industrie dans laquelle la Suisse a les moyens de tirer son épingle du jeu.
Vu tous ces éléments, je vous invite à soutenir ces propositions de minorité.
Python Valentine · Mit-F · Conseil national · Vaud · Groupe des VERT-E-S
Je commence par la défense de ma proposition de minorité II à l'article 1 de l'arrêté fédéral allouant un plafond de dépenses à la fondation Pro Helvetia pour la période 2021 à 2024.
Lors de la consultation sur le message culture 2021-2024, il est apparu qu'il n'est fait nulle part mention de la dimension environnementale et des enjeux liés à la durabilité. Pourtant, la définition de la culture au sens large retenue par l'Unesco est la suivante: "La culture, dans son sens le plus large, est considérée comme l'ensemble des traits distinctifs, spirituels et matériels, intellectuels et affectifs, qui caractérisent une société ou un groupe social. Elle englobe, outre les arts et les lettres, les modes de vie, les droits fondamentaux de l'être humain, les systèmes de valeurs, les traditions et les croyances." On comprend bien, dès lors, que le domaine culturel peut et doit jouer un rôle central en matière d'évolution durable de nos sociétés.
Premièrement, si la culture est bien représentative des caractéristiques de la société à laquelle elle appartient, il est indéniable que désormais l'une d'elles est justement la prise de conscience écologique. Notre population n'est pas indifférente aux enjeux environnementaux, au contraire. L'urgence climatique, la pollution des eaux souterraines et les risques qu'elle fait peser sur notre santé, l'effondrement des populations d'insectes et d'oiseaux, la disparition des espaces naturels et les atteintes au paysage, pour n'en citer qu'une partie, sont des réalités qui font peser sur nous l'obligation d'agir, de nous interroger sur les causes de ces phénomènes, de rechercher des modes de vie alternatifs.
Les nombreuses atteintes à l'environnement qui caractérisent nos sociétés suscitent un bouleversement de fond d'ordre spirituel et philosophique au sein de la population, qui redécouvre les liens affectifs qui nous unissent à la nature, à l'ensemble du monde vivant auquel nous appartenons. L'expression et la sensibilité artistiques, sous toutes leurs formes, peuvent rendre compte de ces bouleversements et susciter ainsi les prises de conscience et accélérer les changements de comportements nécessaires à la sauvegarde de notre environnement.
Deuxièmement, la question de la durabilité et de la compatibilité écologique est devenue de plus en plus importante dans le domaine de la culture ces dernières années, en particulier dans le secteur culturel international. En effet, le marché mondial de la culture et de l'art se distingue par un mauvais équilibre écologique et climatique, bien que la scène culturelle soit de plus en plus consciente de ces questions et que l'on puisse observer des initiatives intéressantes.
Dans ce contexte, et dans le cadre du débat qu'il suscite à l'échelle nationale et internationale, le rôle des organisations gouvernementales dans la définition de stratégies ciblées place Pro Helvetia dans l'obligation d'agir de manière proactive. La fondation se trouve dans une position idéale pour aborder le sujet de manière exhaustive et en profondeur, puisqu'elle soutient chaque année plus de 5000 projets culturels et favorise leur diffusion dans le monde entier. Elle peut élaborer une stratégie et des mesures concrètes qui intègrent les questions de durabilité et d'écologie dans ses activités. Les domaines qui sont compris dans le mandat légal de la fondation comportent tous des enjeux importants de durabilité. Il est donc essentiel que ces considérations soient intégrées dans le travail et les activités au quotidien de la fondation. Il pourra par exemple être possible d'introduire en toute cohérence des critères tels que celui de l'évaluation du bilan carbone au sein des divers projets culturels innovants et créatifs que la Confédération entend soutenir. La prise en considération de ces objectifs, la mise sur pied et le suivi d'un projet permettant de les réaliser au sein de la fondation dans son travail et ses activités au quotidien, nécessite un soutien financier spécifique que les 750 000 francs sollicités pourraient déjà couvrir.
Le groupe des Verts vous encourage vivement à soutenir cette modeste demande. Bien sûr, l'édiction d'un mandat concret au sein de la politique culturelle de la Confédération, afin de prendre en considération les mesures de durabilité et d'écologie, est une tâche qui reste à accomplir dans le cadre du prochain message culture.
Je dis encore quelques mots pour défendre la deuxième proposition de minorité, qui concerne le soutien à la fondation "Assurer l'avenir des gens du voyage suisses" et vise à augmenter le nombre de passages et de places de parking pour les Yéniches, les Sintés et les Roms. Ces derniers sont officiellement des minorités nationales depuis que la Suisse a ratifié la Convention-cadre pour la protection des minorités nationales, le 21 octobre 1998.
Le quatrième rapport du comité consultatif de cette convention concernant la Suisse précise les actions concrètes que la Confédération doit réaliser pour atteindre cet objectif: soutenir financièrement, par des procédures accessibles, impartiales et transparentes, des projets qui préservent et promeuvent l'identité et la culture des personnes ayant un mode de vie itinérant; doter la fondation "Assurer l'avenir des gens du voyage suisses" de ressources financières et humaines suffisantes pour lui permettre de remplir sa mission et d'atteindre les communautés concernées. En plus, l'article 17 de la loi sur l'encouragement de la culture stipule clairement la volonté de la Confédération de favoriser la mise en place de mesures concrètes afin de promouvoir les cultures yéniche et manouche et de rendre possible un mode de vie itinérant.
Cependant, dans de nombreux cantons, il n'est pas possible pour ces communautés de trouver des lieux d'établissement spécifiques qui leur permettent de vivre en accord avec leur culture et dans des conditions favorables à cela. Dans certains cas, les espaces où ils se trouvent contraints d'établir leur campement sont même indignes, par exemple directement au bord d'une autoroute, comme j'ai pu l'observer dans le Chablais vaudois.
C'est pourquoi je vous encourage vivement à soutenir cette minorité.
Gutjahr Diana · Mit-F · Conseil national · Thurgovie · Groupe de l'Union démocratique du Centre
Ich spreche zuerst zu meinem Konzeptantrag, welcher die Entwürfe 6 bis 13 betrifft. Man hat in den vergangenen Monaten mehrere hundert Millionen Franken für die Kultur zur Verfügung gestellt. In der aktuellen Situation ist es deshalb nicht gerechtfertigt, eine jährliche Erhöhung von rund 2,9 Prozent bzw. 35,4 Millionen Franken gegenüber der Periode 2016-2020 zu bestätigen. Wir erwarten deshalb eine Plafonierung der Zahlungsrahmen gemäss der laufenden Kulturbotschaft mit Ausnahme der Teuerung. Weiter verlangen wir auch, dass die Finanzhilfen, die A-Fonds-perdu-Beiträge, die im Rahmen der Covid-19-Pandemie ausbezahlt wurden, mit den einzelnen Positionen der Zahlungsrahmen in den Entwürfen 6 bis 13 verrechnet werden. Die zinslosen Darlehen sind davon jedoch auszunehmen. Dies ist angesichts dessen zu befürworten, dass man im Kulturbereich grosszügige A-Fonds-perdu-Beiträge gesprochen hat. Das ist gegenüber der Wirtschaft und dem Steuerzahler nur gerecht.
Zu Entwurf 6, in dem es um die Jenischen, Sinti und Roma geht: Ich beantrage Ihnen hier eine Kürzung des Zahlungsrahmens um rund 5,4 Millionen Franken. Wir möchten von der Förderung einzelner Minderheiten wie der eben genannten Jenischen und Sinti, aber auch anderer Menschen mit nomadischen Lebensweisen absehen.
Man will jetzt im Sinne eines Aktionsplans finanzielle Mittel bereitstellen und damit stärkere Anstrengungen der Kantone durch entsprechende Anreize des Bundes fördern. Aus meiner Optik ist das der völlig falsche Ansatz; dies soll in der finanziellen Verantwortung, aber auch in der Kompetenz der Kantone entschieden werden.
Zu Entwurf 7: Hier beantrage ich Ihnen eine Kürzung der Finanzierung des Filmschaffens. Ich beantrage Ihnen die Halbierung des Zahlungsrahmens für die Filmförderung. Es ist richtig und wichtig, dass eine gewisse Förderung durch den Bund vollzogen wird, dies aber immer mit Augenmass. Der Schweizer Filmmarkt ist aufgrund der sprachkulturellen Aufteilung zu klein, um rein marktwirtschaftlich zu handeln. Aufgrund der vorliegenden Botschaft ist ersichtlich, dass man intensiv versucht, diese Bereiche zu stützen und am Leben zu erhalten. Unter anderem brachte auch die Einführung der Filmstandortförderung ab Mitte 2016 keinen Erfolg, da es weiterhin nur wenige Schweizer Filme gibt, die es über die Landesgrenze schaffen. Mehr Geld bedeutet nämlich nicht einfach bessere oder erfolgreichere Schweizer Filme. Das zeigte die staatliche Filmförderung der letzten Jahre. Jetzt versucht man zusätzlich, die Online-Dienste in die Filmförderpflicht zu nehmen. Ich glaube, gute Filme werden es in Zukunft auch ohne Beiträge über unsere Landesgrenzen schaffen. Deshalb müssen wir jetzt unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit, aber auch der Herausforderungen in der Zukunft zurückbuchstabieren und die Zahlungen, wie es auch in Unternehmen gemacht wird, reduzieren.
Zu Entwurf 10, wo es um die Motion 20.3918 der WBK-N geht: Grundsätzlich tönt das sehr gut. Ich kann Ihnen aber aus eigener Erfahrung sagen, dass es in unserem Grenzkanton bereits eine solche Plattform für den Austausch der Lernenden über die Landesgrenzen hinweg gibt. Ich kann Ihnen sagen: Die Resonanz darauf ist gleich null. Die Dauer der Ausbildung stellt bereits sehr grosse Herausforderungen an die Lernenden, aber auch an die Schulen. Zudem gibt es bereits auf privater Basis Austauschprojekte, die innerhalb der Schweiz sehr gut funktionieren. Deshalb braucht es aus unserer Sicht keine staatlichen Interventionen.
Ich bitte Sie, meinen Minderheitsanträgen zuzustimmen.
Schneider Schüttel Ursula · Mit-F · Conseil national · Fribourg · Groupe socialiste
Je défends la proposition de la minorité II (Dandrès) de la Commission des finances. Je vous propose une augmentation du plafond de dépenses de 10 millions de francs.
Depuis plusieurs mois, le Conseil fédéral et la majorité du Parlement n'ont de cesse de prétendre que le soutien dans le domaine culturel doit demeurer limité parce que la compétence de la Confédération serait subsidiaire. Cette approche réductrice ne correspond pas à la réalité d'un territoire imbriqué, dont la population est confrontée, avec la crise du coronavirus, à des difficultés qui dépassent les frontières cantonales.
Le financement de la culture est majoritairement le fait des cantons et des communes, mais la défaillance de ces dernières, prises à la gorge par la crise et par des années de concurrence fiscale intercantonale, ne peut laisser la Confédération indifférente. Si le Musée Jenisch se trouvait dans l'impossibilité d'exposer l'ensemble de ses collections, voire s'il devait fermer, faute de soutien financier de la ville de Vevey, ce ne serait pas uniquement la population veveysanne qui en pâtirait. Je prends cet exemple non seulement parce que ce musée abrite des oeuvres exceptionnelles, mais aussi parce qu'il ne fait pas partie des musées soutenus par la Confédération.
Cette approche formaliste du Conseil fédéral vaut encore moins lorsqu'il est question des langues. La Constitution fédérale et la loi lui donnent pour mission d'agir pour promouvoir le plurilinguisme et les échanges linguistiques. C'est non seulement une richesse de la Suisse, mais aussi - et surtout - un aspect fondamental de la cohésion nationale.
Le plurilinguisme en Suisse est à la fois un fait sociologique et le résultat d'une construction historique, mais surtout, il émane d'une volonté politique, au fondement de l'Etat fédéral. L'apprentissage des langues nationales est donc non seulement une nécessité économique, mais aussi un acte politique fort. Il doit se traduire par des mesures concrètes comme des échanges dans le cadre scolaire. La création de l'agence Movetia constitue une avancée significative qui suscite un très fort engouement. Il faut pouvoir y répondre et permettre à chaque enfant en âge de scolarité d'effectuer l'expérience d'un échange linguistique.
L'enquête fédérale auprès de la jeunesse - un rapport a été publié en 2015 - montre les lacunes de connaissance du français par les Alémaniques et de l'allemand par les Romands. Les compétences sont dans la plupart des cas meilleures en anglais que dans les autres langues nationales. Les séjours linguistiques, l'apprentissage en immersion et l'usage de la langue dans le cadre des loisirs sont décisifs pour la maîtrise d'une langue.
Pour cela, la minorité II (Dandrès) propose d'allouer 10 millions de francs supplémentaires pour la législature, ce qui reste une modeste prestation en faveur des familles ayant des enfants en âge de scolarité. Ce montant permettrait de répondre à la demande des élèves.
Gutjahr Diana · Mit-F · Conseil national · Thurgovie · Groupe de l'Union démocratique du Centre
Wie bei der Eintretensdebatte bereits erwähnt, dürfen wir angesichts der aktuellen Situation und auch als Signal an die Wirtschaft keine Erhöhungen sprechen oder einen Ausbau ins Auge fassen. Die SVP-Fraktion bittet Sie deshalb, der Minderheit I (Guggisberg) der Finanzkommission bzw. der Minderheit IV (Gutjahr) zu folgen und von einer Erhöhung von rund 3 Prozent gegenüber der vorangegangenen Botschaft abzusehen und lediglich die Teuerung zu berücksichtigen.
Zu den einzelnen Minderheiten: Die Minderheit II (Fivaz Fabien) verlangt, dass die Abgeltung an die Verlagshäuser um 2,8 Millionen auf 147,9 Millionen Franken aufgestockt wird.
Die Minderheit III (Piller Carrard) verlangt, dass die Abgeltung an die Stiftung Schweizer Archiv der Darstellenden Künste um 2 Millionen auf 147 Millionen Franken aufgestockt wird.
Aus der Botschaft ist ersichtlich, dass der Bund die bis anhin geförderten Netzwerke weiterhin unterstützt, aber ab 2021 weitere Unterstützungen ins Auge fasst. Man kann deshalb im gleichen Atemzug nicht einfach die Mittel erhöhen, sondern muss sich Gedanken machen, wie die bestehenden Finanzen optimal eingesetzt werden können. Weitere Erhöhungen lehnen wir deshalb explizit ab.
Bei Entwurf 10 geht es um die Minderheit I (Locher Benguerel). Wir lehnen ihren Antrag auf Erhöhung der Mittel um 10 Millionen Franken ab, da mit den bestehenden Optionen bereits Möglichkeiten für Austausch und Mobilität vorhanden sind. Weitere Ausführungen habe ich bereits vorhin bei der Begründung meines Minderheitsantrags gemacht.
Zu Entwurf 12: Die Minderheit I (Piller Carrard) verlangt, dass der Bereich Kultur und Wirtschaft um 6 Millionen aufgestockt wird, dass also ein Zahlungsrahmen von 186,4 Millionen Franken bewilligt wird. Die Minderheit II (Python) verlangt, dass die Projektfinanzierungen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit um 0,75 Millionen Franken aufgestockt werden.
Beide Anträge sind abzulehnen. Es ist den Minderheitsanträgen Gutjahr zu folgen, da der Zahlungsrahmen für Pro Helvetia bereits erhöht wurde und nun über 180 Millionen Franken beträgt. Es sind damit also genügend finanzielle Mittel vorhanden. Weiter ist der Botschaft auch zu entnehmen, dass die Zusatzmittel heute schon für manche Bereiche nicht benötigt werden. In Anbetracht der wirtschaftlichen Situation sollte die Basis beibehalten und sollten diese Anträge daher abgelehnt werden.
Sollten Sie diesen Mehrausgaben zustimmen, wären das weitere 22,4 Millionen Franken. Die Ausgaben würden sich auf 956,9 Millionen Franken erhöhen. Die SVP-Fraktion wird je nach Ausgang der einzelnen Abstimmungen diverse Entwürfe annehmen oder ablehnen.
Reynard Mathias · Mit-M · Conseil national · Valais · Groupe socialiste
Dans le bloc 2, le groupe socialiste vous propose tout d'abord de rejeter toutes les propositions défendues par ma préopinante, Mme Gutjahr, qui propose de couper dans les crédits destinés à la culture. Alors que tous les montants inscrits dans ces projets consacrés à la culture représentent, je le rappelle, 0,3 pour cent des dépenses de la Confédération et que la situation est tout simplement intenable pour les milieux culturels, depuis des mois et certainement pour des mois encore, il est absurde de vouloir encore diminuer ces crédits et ces investissements dans le domaine culturel.
J'en viens aux divers projets. Au projet 6, concernant les aides financières allouées à l'Office fédéral de la culture, le groupe socialiste soutient la proposition de hausse de 1,2 million de francs par an en faveur de Memoriav, le centre de compétences en matière de patrimoine audiovisuel analogique et numérique.
Nous soutiendrons également la minorité Fivaz Fabien en faveur des maisons d'édition. Alors que les librairies sont - une nouvelle fois! - les oubliées du présent message culture, cette proposition permettrait au moins d'assurer un soutien raisonnable aux éditeurs, qui ont été injustement écartés des mesures de soutien Covid-19. La minorité Fivaz Fabien propose une modeste augmentation - on parle de 700 000 francs par année -, qui apporterait pourtant une bouffée d'oxygène aux éditeurs, aux maisons d'édition de notre pays, qui sont plusieurs dizaines et qui jouent un rôle central pour la diffusion, la promotion, la publication des textes des écrivaines et écrivains de notre pays.
Nous vous recommandons donc vivement de soutenir cette proposition très modérée, mais qui apporterait une aide pertinente.
Le groupe socialiste vous recommande également d'apporter votre soutien à la minorité Piller Carrard en faveur de la fondation SAPA. Mme Piller Carrard propose une augmentation, là aussi très modeste, de 500 000 francs par année en faveur de cette institution qui est en fait née de la fusion, à la demande de l'Office fédéral de la culture, de la Collection suisse de la danse et de la Collection suisse de théâtre. Cela a été fait durant la période en cours du message culture. Les moyens prévus dans le message culture 2021-2024 remettent réellement en cause le bon fonctionnement de cette fondation qui joue un rôle à la fois de centre de compétence, d'animatrice de réseaux et de dépôt de collections d'une grande valeur.
Sur la question des places d'arrêt destinées aux Yéniches, Sinti et Roms, nous soutenons la proposition de la minorité IV (Python) et nous nous opposons à celle de la minorité V (Gutjahr).
Quant au projet 9 allouant un crédit-cadre au domaine de la culture du bâti, je serai bref en vous disant que le groupe socialiste soutiendra la proposition de la majorité de la commission, qui sera encore présentée par les rapporteurs, d'augmenter de 20 millions de francs les moyens alloués à la culture du bâti, thème qui nous semble central pour les prochaines années dans le domaine culturel.
Le projet 10 concerne le domaine des langues. Le groupe socialiste soutient évidemment la proposition de la majorité de la commission d'une augmentation de 1,2 million de francs en faveur de l'encouragement du romanche. Nous soutenons également la proposition de la minorité Locher Benguerel qui vise une hausse de 10 millions de francs en faveur de la mobilité des échanges. Mme Locher Benguerel a exposé les raisons pour lesquelles nous vous recommandons de soutenir cette proposition en faveur des échanges linguistiques. Cette proposition est d'ailleurs soutenue par la Conférence suisse des directeurs cantonaux de l'instruction publique - la CDIP, ou EDK en allemand.
Seul un engagement un peu plus sérieux de la part de la Confédération permettra d'obtenir des résultats. La Suisse a un énorme potentiel en termes d'échanges linguistiques. Malheureusement, à l'heure actuelle, seuls environ 3 pour cent des écoliers et étudiants réalisent un échange linguistique. Nous avons dans notre pays un grand potentiel qui est peu utilisé, et la Confédération doit évidemment promouvoir, encourager et coordonner ce qui est mis en place dans les différents cantons.
A défaut d'une augmentation de ce budget, nous soutenons au minimum la motion de commission qui charge le Conseil fédéral de renforcer de façon significative les moyens alloués aux programmes d'échanges linguistiques, spécifiquement dans le cadre de la formation professionnelle initiale. Nous avons la responsabilité de faire en sorte que ces apprenties et apprentis puissent eux aussi réaliser un échange linguistique durant leur formation. C'est malheureusement encore trop rarement le cas aujourd'hui. La Confédération pourrait notamment mettre en place une plateforme numérique afin de coordonner, à l'échelon national, non seulement les efforts des cantons mais également ceux des organisations professionnelles.
J'en viens au dernier point, au projet 12, relatif à Pro Helvetia. Dans ce projet, le groupe socialiste soutient les minorités II (Python), sur la durabilité, et I (Piller Carrard), sur la culture et l'économie. Pour cette dernière proposition, l'enjeu est d'augmenter les moyens en faveur de la stratégie de Pro Helvetia pour les jeux vidéo. Le potentiel de ce secteur en Suisse est énorme, mais les moyens manquent et les développeurs ne peuvent généralement pas vivre de leurs revenus dans ce domaine.
Je vous remercie d'avance du soutien à ces propositions qui visent plutôt un renforcement du message culture.
Studer Lilian · Mit-F · Conseil national · Argovie · Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.
Wie schon im Eintretensvotum erwähnt, gewichtet die Mitte-Fraktion CVP-EVP-BDP die Mehrheitsanträge unterschiedlich. Sie lehnt aber Kürzungsanträge, die in diesem Block auch gestellt werden, entschieden ab. In der Fraktion wurde nicht über jeden Aufstockungsantrag separat diskutiert, darum erwähne ich nur deren zwei.
Zuerst zur Baukultur: Die nationalrätliche, aber auch schon die ständerätliche WBK haben den moderaten Antrag Roth Pasquier unterstützt, die Finanzhilfen im Bereich der Baukultur um 20 Millionen Franken zu erhöhen. Dies bedeutet 5 Millionen Franken pro Jahr. Somit könnten wichtige Projekte von Kantonen, die noch auf Ressourcen des Bundes warten, angegangen werden. Eine weitere Begründung war auch, dass Bauleute in dieser schwierigen Zeit froh um solche Aufträge sind. Grundsätzlich gibt es in diesem Bereich ein Defizit von über 100 Millionen Franken pro Jahr, wenn unser Erbe erhalten werden soll. Die Fraktion ist gespalten zwischen denjenigen, die finden, dass diese 5 Millionen pro Jahr der Baukultur sehr dienlich seien, und denen, welche diese Summe lieber sparen würden.
Zu Memoriav: Eine klare Mehrheit der Fraktion unterstützt die Aufstockung des Betrags an Memoriav nicht. Deren Arbeit ist unbestritten wichtig. Doch die Kürzung des Betrags um 300 000 Franken entspricht dem Wegfallen des Aufgabenbereichs der SRG SSR, die nun selber für die Erhaltung ihrer Programme verantwortlich ist. Somit scheint die Kürzung logisch. Allerdings scheint es doch eine Diskrepanz zwischen den Aussagen von Memoriav und jenen des Bundes zu geben; Antworten haben uns in der Kommission gefehlt. Darum habe ich versprochen, dass ich mich noch einmal erkundige. Folgende Antworten habe ich von der Präsidentin von Memoriav erhalten - ich möchte diese kurz darlegen -: Die direkten Aufträge der SRG für die 300 000 Franken sind aufgrund des neuen RTVG vor zwei Jahren weggefallen. Das stimmt, hat sie gesagt. Memoriav konnte seither aber mit diesem Geld einerseits den Ausbau der Memobase mitfinanzieren, andererseits wurden damit Videoprojekte gefördert, die wegen der grossen Beanspruchung der Mittel für die SRG liegengeblieben waren.
Der qualitative und quantitative Ausbau der Memobase durch Memoriav ist in der Leistungsvereinbarung mit dem Bundesamt für Kultur festgehalten. Aber der Verein hat in den letzten acht Jahren nie eine Erhöhung des Bundesbeitrages erhalten. Memoriav sieht die Memobase, die auf einem Bundesbeschluss von 2009 gründet, als Auftrag und Chance, die audiovisuellen Kulturgüter der Schweiz zu erfassen und der Wissenschaft, aber auch dem breiten Publikum zugänglich zu machen. Damit sind sie gut unterwegs. Insofern bedeutet eine Streichung von 300 000 Franken jährlich für sie eben doch eine Kürzung.
Eine Minderheit der Fraktion hat sich schon vor dieser Antwort für die Unterstützung mit zusätzlichen 300 000 Franken aufgrund dieser wichtigen Funktion ausgesprochen. Mich hat diese Antwort überzeugt. Ich werde dem Betrag zustimmen. Vielleicht werden es doch noch einige andere von unserer Fraktion auch tun.
Fivaz Fabien · Mit-M · Conseil national · Neuchâtel · Groupe des VERT-E-S
Je vous donne la position du groupe des Verts. Nous refuserons toutes les propositions de coupes dans la culture. Il est aujourd'hui inadmissible de faire payer les actrices et acteurs de ce domaine pour les problèmes que pose la crise du coronavirus. Ils ne sont en effet pas responsables de la situation, encore moins des fermetures et restrictions qui ont été imposées par la Confédération pour des raisons sanitaires.
Le Conseil fédéral l'a dit: la culture est un des secteurs les plus touchés par la pandémie. C'est dans ce domaine aussi que les problèmes vont se poser le plus longtemps et le plus durement. Accessoirement, ce seront sans aucun doute d'autres sources de financement qui vont diminuer. Les villes et les cantons vont peut-être devoir mettre sur pied des programmes d'austérité, et les loteries vont clairement devoir le faire, puisque cette année tout porte à croire que les bénéfices des loteries vont diminuer de même que les subventions pour les acteurs culturels.
Couper aujourd'hui dans les crédits à la culture, ce n'est ni le bon endroit, ni le bon moment, parce que la Confédération, même si elle intervient à titre subsidiaire, a un rôle extrêmement important. Et le poids culturel dans le budget de la Confédération est extrêmement faible, donc ne coupons pas.
Au contraire, le groupe des Verts suivra les minorités Piller Carrard et Locher Benguerel qui visent à soutenir, d'une part, l'industrie du jeu vidéo et, d'autre part, la fondation SAPA ou encore les échanges et la mobilité. Nous refuserons clairement les propositions de la Commission des finances, qui visent à ne pas augmenter les crédits et à s'en tenir simplement aux montants des années précédentes. Nous soutiendrons évidemment les propositions défendues par Mme Python sur les places d'arrêt pour Yéniches, Sinti et Roms et sur les questions de durabilité. Comme je l'ai dit auparavant, je vous prie de soutenir ma proposition relative aux maisons d'édition.
Nous suivrons finalement la majorité de la commission concernant Memoriav et la culture du bâti ou encore concernant la promotion du romanche.
de Montmollin Simone · Mit-F · Conseil national · Genève · Groupe libéral-radical
L'enveloppe budgétaire totale demandée s'élève à 934,5 millions de francs. Elle a été ajustée en fonction des prévisions du Conseil fédéral qu'il a opérées ce printemps et qui ont conduit à une réduction du cadre financier global par rapport au projet mis en consultation. Cette enveloppe présente néanmoins une croissance réelle d'un peu moins de 35 millions de francs pour l'ensemble de la période 2021-2024, soit une croissance annuelle de 2,6 pour cent, y compris le renchérissement. Cela représente un volume moyen de 233,6 millions de francs par année, ce qui correspond à 0,3 pour cent des dépenses de la Confédération. Cette enveloppe, pour la majorité du groupe libéral-radical, paraît finançable, bien que l'incertitude demeure s'agissant des conséquences sur les finances de la pandémie de Covid-19, et sachant que ces plafonds de dépenses, tout comme les crédits-cadres, ne pourront être octroyés dans leur totalité que si le budget de la Confédération le permet.
Néanmoins, sur le plan financier, la majorité du groupe libéral-radical estime que cette enveloppe doit être maintenue et que le fait de renoncer à la croissance réelle reviendrait à réduire de 35 millions de francs l'enveloppe, ce qui prétériterait la mise en oeuvre de nombreux projets déjà en cours de réalisation et, à terme, pourrait s'avérer finalement plus coûteux que les économies espérées. Cela affecterait aussi les décisions dans des domaines où précisément des améliorations sont souhaitées, notamment dans le domaine de la formation musicale, du patrimoine bâti, des échanges scolaires, du design, des médias numériques ou de l'histoire suisse.
De la même manière, nous refuserons la proposition de minorité qui vise à compenser, dans le cadre du plafond des dépenses, les crédits à fonds perdus versés dans le secteur de la culture en vertu de l'ordonnance Covid-19, et nous renoncerons aussi à suivre la minorité de la Commission des finances qui veut limiter l'enveloppe au budget 2020, ce qui conduit à une réduction d'environ 49 millions de francs.
Par cohérence, et dans le but de tenir compte de la situation particulière que nous vivons, le groupe libéral-radical n'accordera son soutien qu'à deux propositions d'augmentation. La première concerne Memoriav, ce centre d'excellence pour les questions relatives aux patrimoines analogique et numérique, afin qu'il puisse finaliser les projets déjà initiés - notamment le Memobase et l'inventaire du patrimoine audiovisuel dans les cantons. La deuxième proposition concerne 1,2 million de francs en faveur du rhéto-romanche. Le groupe libéral-radical ne soutiendra pas, en revanche, d'autres propositions d'augmentation.
Concernant les librairies, s'il s'agit d'une thématique à laquelle est sensible un certain nombre - en tout cas - de membres du groupe libéral-radical, il a été bien clairement décidé, dans le cadre de la Commission de la science, de l'éducation et de la culture de notre conseil, de remettre ce point à l'ordre du jour. Nous renoncerons donc à donner plus de moyens dans ce cadre, mais nous souhaitons pouvoir reprendre les débats ultérieurement.
Le groupe libéral-radical soutiendra finalement aussi la motion 20.3918, qui vise à encourager les efforts en faveur des échanges linguistiques des apprentis. Il est clair que ces derniers sont les grands oubliés du dernier message. Il s'agit de consentir maintenant à un double effort, pour pouvoir favoriser les échanges linguistiques des apprentis. On sait à quel point il est important pour l'employabilité de maîtriser une deuxième langue nationale. C'est particulièrement vrai aujourd'hui, alors que le pays connaît une récession évidente.
Le dernier point concerne le postulat Quadranti 19.3725, qui fait état d'une préoccupation qui allait dans le même sens que la motion, à savoir la manière de mettre en oeuvre un certain nombre de tâches dans le domaine de la culture par l'Office fédéral de la culture et par les autres départements. L'auteure du postulat demandait une clarification des rôles. Il nous paraît important d'avoir une clarification des rôles, notamment pour le financement, par exemple, des échanges linguistiques. Nous ne trouvons pas ces explications dans le message. C'est la raison pour laquelle nous rejetterons la proposition de classer le postulat.
Aebi Andreas · 1VP-M · Conseil national · Berne · Groupe de l'Union démocratique du Centre
Präsident (Aebi Andreas, erster Vizepräsident): Die grünliberale Fraktion verzichtet auf ein Votum.
Berset Alain · BR-M · Conseil fédéral · Fribourg
Dans ce bloc aussi, il est difficile de passer en revue l'ensemble des propositions. Je voudrais vous rappeler le cadre général: 934,5 millions de francs; une augmentation réelle - je le souligne - de 35 millions de francs, donc presque 9 millions de francs par année pour l'ensemble du domaine de la culture. Et ce parce que toute une série de projets ont besoin d'un peu plus de moyens, parce que ce sont des piliers de la politique culturelle. Il s'agit du programme "Jeunesse et musique", qui prend une partie de ces 35 millions de francs. Il s'agit notamment des échanges scolaires entre les régions linguistiques - c'est un deuxième élément très important. Un troisième que je peux citer est le soutien accru au Musée national suisse.
Donc ce montant qui vous est soumis nous est vraiment nécessaire pour permettre à la politique culturelle de continuer de se développer. Nous vous redisons que nous avons fait une analyse très serrée pour définir ce qui est absolument nécessaire, ce qui est souhaitable et ce à quoi nous avons dû renoncer.
Je commence par la proposition de la minorité VII (Gutjahr) de réduction totale de 230 millions de francs. Ecoutez, il s'agit d'un quart du budget total de la culture. L'argumentation consiste à dire qu'il faut enlever de ce projet ce que le Conseil fédéral a proposé d'y mettre pour soutenir la culture, en raison du coronavirus. Imaginez une seconde, si, dans tous les domaines dans lesquels des projets vous sont soumis, vous souhaitiez biffer ce que le Conseil fédéral a mis pour compenser les effets de la crise du coronavirus: c'est une question qu'il faut vraiment se poser.
J'aimerais vous dire que cela aurait des conséquences absolument massives. Ce serait la fin de tous ces programmes loués et soutenus depuis des années. Je pense ici précisément à ce que les cantons reçoivent pour les échanges scolaires, évidemment à "Jeunesse et musique", évidemment au domaine des monuments historiques et des biens culturels. Ce serait également la fin du soutien aux institutions de tiers. Donc les conséquences seraient absolument massives, et ce sans justification puisque ce n'est pas la même chose de préparer un message culture avec des plafonds de dépenses sur quatre ans et, à côté de cela, de devoir parer aux conséquences d'une crise comme celle que nous connaissons.
Il y a un deuxième élément que j'aimerais également mentionner ici. Il concerne la minorité I (Guggisberg) et la minorité VI (Gutjahr), soit une proposition de réduction de 34,7 millions de francs. En fait il s'agit de la suppression de l'augmentation des montants prévus pour les quatre prochaines années. Ces 35 millions de francs, ce sont environ 9 millions de francs par année.
Cela signifie concrètement que nous serions confrontés à des situations relativement difficiles. D'une part il ne serait plus possible de continuer à développer le programme "Jeunesse et musique", alors que c'est un succès et que cela répond à une attente d'un très grand nombre de sociétés musicales dans le pays. D'autre part, il ne serait surtout plus possible de garantir le fonctionnement du Musée national suisse. Je dois vous rappeler que, après quinze ans de travaux - avec les délais et les budgets tenus -, nous avons réussi l'agrandissement du Musée national suisse; il y a 6500 mètres carrés de plus disponibles pour les expositions. Il nous faut dès lors évidemment quelques moyens supplémentaires - ils figuraient d'ailleurs dans les messages précédents - pour garantir l'exploitation. Sinon, c'est vraiment de l'argent jeté par les fenêtres; il ne serait pas possible de garantir une exploitation correcte.
J'aimerais vous demander de constater que, effectivement, ce que le Conseil fédéral a proposé avec le montant de 935,4 millions de francs est le fruit d'une longue réflexion; nous nous concentrons sur ce qui est absolument nécessaire, sans aller au-delà. Et je ne vous parle même pas des montants pour les échanges scolaires, alors que le Parlement nous demande depuis longtemps de les augmenter.
Pour le reste, un élément sur lequel je souhaiterais encore m'arrêter brièvement concerne le projet 6 et la proposition de la minorité V (Gutjahr) qui vise à réduire le plafond de dépenses de 5,4 millions de francs et à renoncer à l'intégralité du montant prévu dans le message culture pour le soutien des Yéniches, des Sinti et des Roms. Je dois vous dire qu'on devrait, si cette proposition était adoptée, supprimer l'intégralité du soutien à ces minorités nationales. On se délierait même de notre responsabilité envers ces minorités nationales qui méritent non seulement du respect, mais aussi un certain soutien dans la situation qu'elles connaissent.
Nous octroyons actuellement à leurs organisations des soutiens qui sont relativement modestes. Etant donné que nous désirons soutenir les efforts des cantons, nous souhaitons légèrement renforcer l'engagement vis-à-vis des cantons, notamment ces prochaines années, parce que nous sommes convaincus que la création d'aires d'accueil est la seule manière de résoudre les difficultés liées au stationnement sauvage. C'est un engagement supplémentaire qui, naturellement, est salué d'abord par les cantons, lesquels ont aussi intérêt à ce que la Confédération réponde présent dans ce domaine.
En ce qui concerne l'arrêté fédéral allouant un plafond de dépenses au domaine du cinéma pour la période 2021 à 2024, le projet 7, j'ai été heureux d'entendre Mme Gutjahr au sujet de sa proposition de minorité II. En commission, on ne savait pas pourquoi on souhaitait réduire de 65 millions de francs le crédit pour la promotion du cinéma. Il n'y a ni explication ni argumentation à ce sujet. Maintenant, on a une argumentation et, si j'ai bien compris, la raison est l'échec de la promotion de l'investissement dans la cinématographie en Suisse, un programme qui a été créé il y a quatre ans et qui reçoit environ 6 millions de francs par année, soit 24 et non 65 millions de francs sur la période prévue. Si c'est cela l'argument, alors la proposition manque sa cible, si on regarde le chiffre cité.
Par ailleurs, j'aimerais vous dire que ce programme n'est pas un échec mais une réussite! C'est une réussite, car cela a permis de faire revenir en Suisse des tournages de films qui jusqu'alors étaient réalisés à l'étranger, parce que c'était moins cher et aussi parce qu'à l'étranger il existait des soutiens spécifiques pour le tournage. Je dois quand même vous dire que le tournage de films, pour une économie régionale ou locale, est quelque chose d'important. J'ai cité cet exemple en commission: j'ai eu l'occasion de me rendre sur le tournage de "Schellen-Ursli" à Guarda, dans les Grisons. Pendant deux mois, une équipe de tournage et des dizaines de personnes ont oeuvré dans la région, tous les artisans locaux ont travaillé sur les décors, les hôteliers locaux ont hébergé les équipes et, donc, ce tournage a eu un effet multiplicateur extrêmement important pour l'économie locale.
C'est donc un succès de pouvoir réimporter des réalisations qui, sinon, pourraient se faire à l'étranger. On a d'ailleurs des exemples, j'allais dire presque choquants, de villes suisses ou de rues suisses qui ont été reconstituées dans d'autres pays en Europe pour y jouer des scènes censées se dérouler en Suisse, parce que les conditions de tournage étaient nettement meilleures là-bas que chez nous. Je crois donc que ce programme est un grand succès et qu'il ne justifie en aucun cas une coupe dans le domaine de l'aide au cinéma. Voilà ce que je souhaitais vous dire sur ces éléments.
Le Conseil fédéral s'oppose également - mais je ne vais pas tout détailler, parce que ce serait long - à toutes les augmentations de budget, souvent pour des montants relativement modestes. Je crois que la ligne proposée par le Conseil fédéral a été bien réfléchie, elle a été soumise en consultation, et a été soutenue en consultation. Oui, c'est vrai, beaucoup d'acteurs lors de la consultation ont demandé beaucoup plus, mais on ne peut pas tout faire. L'augmentation des moyens proposée dans le message se situe au même niveau que les augmentations proposées dans d'autres messages.
On a bien expliqué aussi pour quels projets il est important de donner aujourd'hui un peu plus de moyens. Vous avez souhaité, il y a quatre ans, le lancement de certains projets importants, comme par exemple le programme "Jeunesse et musique". Il serait un peu curieux, quatre ans plus tard, de couper les ailes à ce projet au moment où il prend son envol, pour ne donner que cet exemple. En ce qui concerne le Musée national, j'ai déjà eu l'occasion d'expliquer plus tôt pour quelle raison c'est un élément important.
J'aimerais vous demander, sur ces sujets, de soutenir intégralement l'avis du Conseil fédéral.
Porchet Léonore · Mit-F · Conseil national · Vaud · Groupe des VERT-E-S
Monsieur le conseiller fédéral, vous avez signalé que les propositions de ce message culture se fondaient sur les piliers de la politique culturelle. A mon sens, le livre est aussi un pilier de la politique culturelle en Suisse. C'est une passerelle entre les langues et les cultures, ceci particulièrement dans un pays où la traduction est indispensable. C'est aussi le secteur qui comprend la bande dessinée, un art qui a été inventé en Suisse. Je m'étonne donc que vous vous opposiez à la proposition de minorité Fivaz Fabien, qui a pour objectif une augmentation du soutien à l'édition. Ce secteur a été particulièrement touché par la crise du Covid-19, mais a, de manière générale, besoin de plus de soutien. Comment aider davantage le livre dans notre pays si ce n'est par le biais du message culture?
Berset Alain · BR-M · Conseil fédéral · Fribourg
C'est une question très importante. Nous sommes très attachés au livre et à toute la chaîne qui le concerne, depuis l'écriture, jusqu'à la production, la vente et l'atteinte du lectorat. Nous connaissons l'importance et la fragilité de cette chaîne en Suisse, alors que nous avons une production nationale extrêmement intéressante, sur laquelle nous nous penchons chaque année, par exemple avec les prix suisses de littérature. Nous avons également des travaux significatifs en matière de traduction, afin de garantir l'accès à des oeuvres importantes de part et d'autre des régions linguistiques. Aujourd'hui, beaucoup de choses se font. Vous avez mentionné la crise du coronavirus. Evidemment, le domaine du livre, et les maisons d'édition notamment, a aussi été touché. Le Conseil fédéral a mis en place une série d'outils pour essayer de répondre aux besoins, entre autres la possibilité d'avoir accès au chômage partiel, ou à ce type d'aides, durant la phase où tout était ralenti. Il nous semble cependant que les choses peuvent aujourd'hui reprendre. C'est le cas pour les librairies, qui avaient été contraintes de fermer.
Dans ce domaine, il importe de considérer, encore et toujours, le travail entre les cantons, les villes, les communes et la Confédération. Il est vrai que la Confédération ne peut pas satisfaire tous les souhaits existants, mais il paraît très important que nous soyons présents pour souligner l'importance de ces domaines et de ces branches. Nous sommes également présents dans le domaine du livre. Pour la bande dessinée, que vous avez mentionnée, je considère, à titre personnel, que c'est un art très important - ceux qui me connaissent le savent. La bande dessinée est mentionnée dans le dernier message déjà. Vous me direz: "Oui, mais il faut que cela se traduise aussi en espèces sonnantes et trébuchantes." Encore une fois, nous ne pouvons pas tout faire à la fois. Nous avons été très durs dans nos décisions de priorisations. Avec les moyens financiers à disposition, qui n'étaient pas très importants, nous avons dû privilégier le développement de programmes qui avaient déjà été lancés, comme "Jeunesse et musique" ou les échanges linguistiques. A cela s'ajoute la question du Musée national suisse, qui doit fonctionner avec davantage de moyens. Cela n'enlève toutefois rien à la pertinence et à l'importance des domaines que vous avez mentionnés.
Fischer Roland · Mit-M · Conseil national · Lucerne · Groupe vert'libéral
Ihre Finanzkommission hat sich an ihrer Sitzung vom 14. Mai 2020 mit der Kulturbotschaft befasst. Die Finanzkommission hat sich jedoch bei der Diskussion der Vorlagen auf die Zahlungsrahmen und den Rahmenkredit beschränkt und eine finanzpolitische Beurteilung dieser Vorlagen vorgenommen. Eintreten war in der Finanzkommission unbestritten. Die Mehrheit der Finanzkommission beantragt Ihnen zudem, allen Bundesbeschlüssen zu den Zahlungsrahmen und zum Rahmenkredit gemäss der Vorlage des Bundesrates zuzustimmen.
Gerne nehme ich kurz Stellung zu den Minderheitsanträgen, welche von Mitgliedern der Finanzkommission vorliegen; in diesem Rahmen kann ich dann auch gleich die finanzpolitische Beurteilung vornehmen.
Zuerst zur Minderheit I (Guggisberg): Die Minderheit I beantragt bei allen Zahlungsrahmen und beim Rahmenkredit für die Baukultur ein Realwachstum von null. Das heisst, dass letztendlich die jährliche Veränderung des jeweiligen Maximalbetrags sich auf die Teuerung beschränkt. Das Hauptargument der Minderheit ist die aus ihrer Sicht zu starke Belastung der Bundesfinanzen: Es sei aufgrund der finanzpolitischen Lage des Bundes als Folge der Pandemie nicht eine Kontinuität der Ausgaben angebracht, sondern der Finanzrahmen müsse an die neue Situation angepasst werden. Die Finanzkommission lehnte diesen Antrag jedoch mit 14 zu 11 Stimmen ab.
Ja, es stimmt: Wir werden gemäss dem Entwurf des Bundesrates zum Voranschlag und zum Finanzplan in den nächsten Jahren auch im ordentlichen Haushalt Defizite schreiben, aber die Schuldenbremse lässt dies zu. Die Schuldenbremse hat zum Ziel, die Ausgaben unabhängig von der konjunkturellen Situation zu verstetigen. Dadurch wirkt sie antizyklisch, das heisst, sie trägt zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage bei, sei es in der Hochkonjunktur oder, wie aktuell, in der Krise. Die Kontinuität der Ausgaben im Kulturbereich, das heisst ein moderates Wachstum, welches in etwa dem Trendwachstum des Bruttoinlandprodukts entspricht, folgt somit dem Grundgedanken der Schuldenbremse. Ich denke, das ist auch ein wichtiges Argument für die Finanzkommission, die in ihrer Beurteilung zum Schluss kommt, dass das moderate Wachstum zulässig ist und verkraftet werden kann, dass man aber auch nicht überborden sollte.
Es besteht deshalb aus finanzpolitischer Sicht keine Notwendigkeit, vom Entwurf des Bundesrates abzuweichen. Ich bitte Sie deshalb im Namen der Kommission, hier bei diesem Minderheitsantrag dem Bundesrat zu folgen.
Die Minderheit II (Dandrès) bezieht sich auf den Bundesbeschluss über den Zahlungsrahmen im Bereich "Sprachen und Verständigung", also auf die Vorlage 10. Die Minderheit beantragt hier eine Aufstockung des Zahlungsrahmens um 10 Millionen Franken. Es geht hier um den gesetzlichen Auftrag des Bundes, die Mehrsprachigkeit zu fördern. Die Minderheit argumentiert, dass die bestehenden Programme sehr erfolgreich seien und deshalb mit mehr Geld ausgestattet werden sollten, damit alle Kinder an einem Sprachaustausch teilnehmen können.
Die Finanzkommission lehnte auch diesen Antrag, der nun als Minderheitsantrag II (Dandrès) vorliegt, ab, und zwar mit 14 zu 9 Stimmen bei 2 Enthaltungen. Die Kommission anerkennt die Wichtigkeit und die verbindende Rolle des Sprachaustauschs. Die Mittel wurden jedoch mit dieser Botschaft im Vergleich zur letzten Periode bereits erhöht, und sie ermöglichen bereits eine Ausweitung der Programme. Die Agentur Movetia leistet sehr gute und effiziente Arbeit, und es ist deshalb davon auszugehen, dass die Mittel genügen. Wie bereits erwähnt, sollten wir hier auch nicht überborden, indem wir in einem einzelnen Bereich ein überdurchschnittlich hohes Wachstum der Ausgaben zulassen.
Ich bitte Sie deshalb im Namen der Finanzkommission, auch hier dem Bundesrat zu folgen.
Dandrès Christian · Mit-M · Conseil national · Genève · Groupe socialiste
Vous excuserez tout d'abord quelques redites en cette fin de débat, mais je me dois de rapporter de manière fidèle et complète les travaux de la commission.
La Commission des finances a fait un travail conséquent, tout d'abord par l'entremise de sa sous-commission 3, puis en séance plénière le 14 mai 2020. Dans ce cadre-là, les commissaires ont pu bénéficier des explications et du soutien des services de l'administration, en particulier de Mme Chassot que je tiens à remercier.
Sur le fond, cela a été dit, le message définit une stratégie d'ensemble pour toutes les activités culturelles de la Confédération et couvre non seulement les activités de l'Office fédéral de la culture, mais aussi celles de la fondation Pro Helvetia et du Musée national suisse. Il fixe les objectifs, les priorités et les crédits alloués à ces activités pour une période de quatre ans soit, cela a été rappelé également par M. le conseiller fédéral Berset, une année de moins que le précédent message.
Le message prévoit une augmentation de crédits de 2,6 pour cent par rapport à la dernière législature, ceci afin de pouvoir répondre à une demande accrue. La hausse repose en effet sur le constat du succès des mesures qui ont été financées dans le cadre du message portant sur la période 2016-2020 et d'une augmentation du nombre de participants. Elle répond donc à un besoin. Cette augmentation de 2,6 pour cent inclut la compensation du renchérissement estimé à 0,4 pour cent en 2019 mais qui pourrait varier pendant la période couverte par le message. Hormis cet aspect, le message s'inscrit dans la continuité des choix opérés précédemment et repose sur les mêmes axes stratégiques.
Il me semble important de rappeler que le soutien de la Confédération intervient de manière subsidiaire par rapport aux cantons et aux communes. Je résume grosso modo la clé de répartition du soutien public au secteur culturel: 40 pour cent est le fait des cantons, 50 pour cent provient du budget des communes et 10 à 11 pour cent est issu du financement de la Confédération, qui n'intervient que lorsqu'un projet est jugé d'intérêt national.
Nous sont soumis aujourd'hui huit crédits, sept plafonds de dépenses et un crédit-cadre pour les monuments historiques. Chacun de ces crédits fait l'objet d'une loi. Je rappelle que ces crédits sont des planifications qui sont faites pour toute la durée de la législature et qu'ils devront être inscrits au budget de chacune des années visées par la période couverte.
Vous me permettrez de ne pas revenir sur la ventilation des 35 millions de francs supplémentaires, M. le conseiller fédéral Berset l'a détaillée tout à l'heure, pour me concentrer en quelques mots sur les travaux de la commission à proprement parler. Au sein de cette dernière s'est dégagé un consensus, une majorité pour accepter les crédits sans ajouts ni coupes. La majorité de la commission a été d'avis qu'en cette période de grande incertitude sur le devenir du secteur de la culture, il n'était pas opportun de procéder à des adaptations qui pourraient intervenir une fois la situation stabilisée. En quelque sorte, les débats budgétaires à venir pourront être le lieu d'arbitrage. Quatre propositions ont toutefois été débattues. Elles ont d'ores et déjà été présentées, je serai donc bref.
Tout d'abord une minorité socialiste demande le doublement du montant prévu par le Conseil fédéral pour le soutien des échanges linguistiques en Suisse dans le cadre scolaire. Les auteurs de cette proposition ont rappelé que la promotion du plurilinguisme était une tâche constitutionnelle, qui se base également sur la loi sur les langues. L'objectif de la proposition était de favoriser la cohésion nationale, de renforcer les échanges interculturels dans un pays où la question des langues est absolument fondamentale. Le Conseil fédéral s'y est opposé, M. le conseiller fédéral Berset l'a rappelé tout à l'heure, tout en partageant la préoccupation des auteurs de cette proposition. Il estime avoir concrétisé cette dernière en sollicitant des crédits en hausse pour cette question et en ayant mis en place l'agence Movetia. Par 14 voix contre 9, la Commission des finances a refusé cette proposition.
Le groupe socialiste a également fait une deuxième proposition. Elle visait à allouer 1,5 million de francs au soutien aux librairies. Il a été rappelé que les librairies sont des lieux de rencontre, de débat et d'instruction. Elles servent donc à l'élévation culturelle et à l'intégration sociale de la population, mais cette fonction importante est menacée par la vente sur Internet, qui diminue la rentabilité des librairies et menace leur existence, tandis que le rôle de médiation culturelle demeure, voire prend une place de plus en plus importante.
Le Conseil fédéral a invité la Commission des finances à rejeter cette proposition, au motif que le soutien aux librairies relevait principalement des communes. La Commission des finances a suivi ce préavis, par 16 voix contre 9. Il n'y pas eu de minorité déposée pour cette proposition, dans la mesure où elle n'était pas exclusivement de nature financière, et où elle relevait principalement de la compétence de la commission thématique.
La minorité Guggisberg propose de ramener les montants alloués à ceux accordés en 2020, soit à 221 millions de francs. L'augmentation des crédits devrait se limiter à la seule compensation du renchérissement. L'auteur de la proposition, M. Guggisberg, a relevé que le message avait été élaboré avant la crise du Covid-19 et que, dès lors, le financement devait être revu à la baisse eu égard aux difficultés budgétaires que la Confédération allait devoir affronter. Je me permets une petite remarque: l'UDC avait déjà exprimé des critiques dans le cadre de la consultation, en 2019 déjà, alors que la crise du Covid-19 n'avait pas encore débuté. Soutenir cette proposition aurait fait passer le message de 934 à 900 millions de francs.
La deuxième proposition faite par M. Guggisberg visait à imputer sur les montants prévus dans le message un tiers des fonds alloués au secteur de la culture dans le cadre de l'actualisation des effets des mesures sanitaires. Cette proposition a également été rejetée par la majorité. La commission a relevé qu'il était loisible de pouvoir y revenir dans le cadre des débats budgétaires annuels si la situation des recettes de la Confédération le justifiait.
Aebischer Matthias · Mit-M · Conseil national · Berne · Groupe socialiste
Beim Block 2 geht es nur noch ums Geld. Wir stimmen über die Entwürfe 6 bis 13 ab. Um zu später Stunde nicht langfädig zu werden, erlaube ich mir, nach all den Ausführungen der Minderheiten, des Bundesrates und auch der Finanzkommission ein bisschen abzukürzen.
Die Mehrheit der WBK-N unterstützt beim Entwurf 6 den Zahlungsrahmen für die audiovisuelle Archivierung durch Memoriav, alle anderen Anträge erhielten keine Mehrheit. Die zusätzlichen 20 Millionen Franken für die Baukultur im Entwurf 9 habe ich bereits beim Eintreten erwähnt, ebenso auch die 1,2 Millionen Franken für das Rätoromanische im Entwurf 10. Beides erhielt in der WBK-N eine Mehrheit.
Zu guter Letzt stimmen wir dann noch über die Kommissionsmotion 20.3918, "Förderung der Mobilität und der Sprachaufenthalte der Lernenden", ab. Die WBK-N will damit die Möglichkeit in diesem Bereich auf die Berufslehre ausdehnen und fordert vom Bundesrat eine Plattform sowie die nötigen Mittel dazu. Für diese Mittel gibt es Minderheitsanträge im Entwurf 10, und zwar von der Finanzkommission des Nationalrates - die Minderheit II (Dandrès) - sowie von der WBK-N, das ist die Minderheit I (Locher Benguerel). Diese beiden Minderheiten sind identisch.
Roth Pasquier Marie-France · Mit-F · Conseil national · Fribourg · Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.
Nous abordons dans ce bloc les projets 6 à 13 relatifs aux arrêtés fédéraux allouant les plafonds de dépenses.
La proposition de la minorité VI (Gutjahr) vise à maintenir les montants du précédent message en prenant en compte uniquement le renchérissement. Elle s'applique à l'ensemble des arrêtés fédéraux. La minorité VII (Gutjahr) veut, elle, déduire du message culture les aides d'urgence Covid-19 en faveur de la culture. Elle s'applique également à tous les arrêtés fédéraux. La majorité de la commission vous propose de refuser ces propositions et de séparer les aides d'urgence, qui doivent permettre de sauvegarder des institutions et de soutenir les acteurs culturels, du soutien prévu dans le message culture pour les différents domaines pendant quatre ans.
Dans le projet 6, plusieurs minorités visent à augmenter le plafond de dépenses dans divers domaines, et une minorité vise à le diminuer. La majorité de la commission vous propose d'accepter l'augmentation de 1,2 million de francs pour Memoriav, à savoir la sauvegarde des archives audiovisuelles, ce qui porte le plafond de dépenses à 146,3 millions de francs.
Dans le projet 7, consacré au cinéma, la minorité II (Gutjahr) veut réduire le financement pour le cinéma. La majorité de la commission vous demande de rejeter cette proposition.
Dans le projet 9, qui concerne la culture du bâti, la majorité de la commission vous propose d'augmenter le crédit-cadre de 5 millions de francs par an pour porter le total à 123,9 millions de francs, car elle reconnaît qu'il existe un besoin supplémentaire d'entretenir notre patrimoine.
Dans le projet 10, qui concerne le domaine des langues et de la compréhension, la majorité de la commission vous propose d'augmenter le plafond de dépenses de 1,2 million de francs en faveur de la promotion du romanche. La minorité I (Locher Benguerel) souhaite augmenter ce plafond de 10 millions de francs, pour soutenir les efforts dans le domaine de la mobilité et des échanges. Pour respecter le cadre financier, la majorité de la commission vous propose de rejeter la proposition défendue par la minorité I.
Dans le projet 12, consacré à Pro Helvetia, la majorité de la commission vous demande de rejeter les propositions défendues par les minorités I (Piller Carrard) et II (Python), qui ont pour objectif d'augmenter les montants, et par la minorité III (Gutjahr), qui vise à les diminuer.
Par ailleurs, la majorité de la commission vous propose d'accepter la motion de commission 20.3918, visant à renforcer la mobilité et les échanges linguistiques des apprentis. La minorité Gutjahr appelle à rejeter cette motion.
Enfin, la majorité de la commission vous propose de classer le postulat Quadranti 19.3725, car elle estime que les informations données dans le message culture sont suffisantes et qu'il n'y a pas lieu de charger davantage l'administration avec ce postulat.
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
6. Bundesbeschluss über einen Zahlungsrahmen für Finanzhilfen des Bundesamtes für Kultur gestützt auf das Kulturförderungsgesetz in den Jahren 2021-2024
6. Arrêté fédéral allouant un plafond de dépenses pour les aides financières de l'Office fédéral de la culture au titre de la loi sur l'encouragement de la culture pour la période 2021-2024
Detailberatung - Discussion par article
Titel und Ingress
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Art. 1
Antrag der Mehrheit FK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Minderheit I FK-N
(Guggisberg, Bourgeois, Cottier, Farinelli, Feller, Grin, Keller Peter, Nicolet, Schwander, Sollberger, Strupler)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 138 304 584 Franken bewilligt.
Antrag der Mehrheit WBK-N
Abs. 1
... ein Zahlungsrahmen von 146 300 000 Franken bewilligt.
Abs. 2
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Minderheit I WBK-N
(Locher Benguerel, Aebischer Matthias, Atici, Fivaz Fabien, Piller Carrard, Prezioso, Python, Reynard)
Abs. 1
... ein Zahlungsrahmen von 146 100 000 Franken bewilligt.
Antrag der Minderheit II WBK-N
(Fivaz Fabien, Aebischer Matthias, Atici, Locher Benguerel, Piller Carrard, Prezioso, Python, Reynard, Wettstein)
Abs. 1
... ein Zahlungsrahmen von 147 900 000 Franken bewilligt.
Antrag der Minderheit III WBK-N
(Piller Carrard, Aebischer Matthias, Atici, Fivaz Fabien, Locher Benguerel, Python, Wettstein)
Abs. 1
... ein Zahlungsrahmen von 147 100 000 Franken bewilligt.
Antrag der Minderheit IV WBK-N
(Python, Aebischer Matthias, Atici, Fivaz Fabien, Locher Benguerel, Piller Carrard, Prezioso, Reynard, Wettstein)
Abs. 1
... ein Zahlungsrahmen von 147 100 000 Franken bewilligt.
Antrag der Minderheit V WBK-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Abs. 1
... ein Zahlungsrahmen von 139 700 000 Franken bewilligt.
Antrag der Minderheit VI WBK-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Abs. 1
... ein Zahlungsrahmen von 138 304 584 Franken bewilligt.
Antrag der Minderheit VII WBK-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Abs. 1
... ein Zahlungsrahmen von 109 400 000 Franken bewilligt.
Antrag Locher Benguerel
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 149 100 000 Franken bewilligt.
Schriftliche Begründung
Folgende Punkte sprechen für die Beibehaltung der finanziellen Unterstützung durch den Bund (Artikel 18 KFG) für das Kulturangebot im Schweizerischen Politzentrum:
Die Stadt Bern bietet als Politzentrum der Politik, der Verwaltung und der internationalen Gemeinschaft vielfältige Unterstützung und Plattformen. Zum politischen und gesellschaftlichen Leben gehören aber auch kulturelle Angebote. Das Kulturangebot des Politzentrums soll dazu beitragen, dass die Bundesstadt ihre Funktion angemessen wahrnehmen kann. Die Unterstützung des Bundes leistet dazu mit etwa 2 Prozent zwar nur einen kleinen, aber wichtigen Beitrag.
Zur Geschichte des Beitrags: Seit den Sechzigerjahren erhält die Stadt Bern eine Abgeltung. Seit dem Jahr 2011 ist Artikel 18 des KFG in Kraft als rechtliche Grundlage für diese Abgeltung. Darauf basierend erhielt die Stadt Bern in den letzten Jahren eine Leistungsvereinbarung. Diese gesetzliche Grundlage wurde nun zweimal umgesetzt und es ist nicht nachvollziehbar, weshalb der Bundesrat nun vorschlägt, ohne Alternative diese Rechtsgrundlage ersatzlos zu streichen, denn die Ausgangslage ist noch immer dieselbe. Es ist die einzige Abgeltung für die Stadt Bern als Bundeshauptstadt.
Von einer Hauptstadt wird ein besonderes Engagement für das ganze Land erwartet. Dies gilt insbesondere für die Bereiche Kultur, Denkmalschutz und Denkmalpflege. Falls der Bundesrat der Meinung ist, dass eine Abgeltung künftig ausserhalb des Kulturförderungsgesetzes abgegolten werden soll, dann sollte der Beitrag gemäss geltender Gesetzgebung nochmals für vier Jahre gesprochen werden. In dieser Zeit könnte dann eine neue Lösung gefunden werden.
Art. 1
Proposition de la majorité CdF-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la minorité I CdF-N
(Guggisberg, Bourgeois, Cottier, Farinelli, Feller, Grin, Keller Peter, Nicolet, Schwander, Sollberger, Strupler)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 138 304 584 francs ...
Proposition de la majorité CSEC-N
Al. 1
Un plafond de dépenses de 146 300 000 francs ...
Al. 2
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la minorité I CSEC-N
(Locher Benguerel, Aebischer Matthias, Atici, Fivaz Fabien, Piller Carrard, Prezioso, Python, Reynard)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 146 100 000 francs ...
Proposition de la minorité II CSEC-N
(Fivaz Fabien, Aebischer Matthias, Atici, Locher Benguerel, Piller Carrard, Prezioso, Python, Reynard, Wettstein)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 147 900 000 francs ...
Proposition de la minorité III CSEC-N
(Piller Carrard, Aebischer Matthias, Atici, Fivaz Fabien, Locher Benguerel, Python, Wettstein)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 147 100 000 francs ...
Proposition de la minorité IV CSEC-N
(Python, Aebischer Matthias, Atici, Fivaz Fabien, Locher Benguerel, Piller Carrard, Prezioso, Reynard, Wettstein)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 147 100 000 francs ...
Proposition de la minorité V CSEC-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 139 700 000 francs ...
Proposition de la minorité VI CSEC-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 138 304 584 francs
Proposition de la minorité VII CSEC-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 109 400 000 francs
Proposition Locher Benguerel
Al. 1
Un plafond de dépenses de 149 100 000 francs ...
La présidente (Moret Isabelle, présidente): A l'alinéa 1, il y plusieurs propositions de minorité de la CdF-N et de la CSEC-N. La proposition individuelle Locher Benguerel et la proposition de la minorité I (Locher Benguerel) de la CSEC-N sont devenues caduques en raison du vote à l'article 18 du projet 1. La minorité VI (Gutjahr) de la CSEC-N, qui correspond à la minorité I (Guggisberg) de la CdF-N, ainsi que la minorité VII (Gutjahr) de la CSEC-N concernent le cadre de paiement pour les arrêtés fédéraux 6 à 13. Etant considérées comme des concepts, ces propositions de minorités seront traitées dans un premier temps. Une indication concernant ce cadre de paiement: dans les arrêtés fédéraux 7 et 12, il y a encore une autre proposition de minorité Gutjahr visant à réduire le cadre de paiement. En conséquence, le montant définitif des cadres de paiement dans les arrêtés fédéraux 7 et 12 sera déterminé lors des votes dans ces deux arrêtés fédéraux.
Une fois le cadre de paiement déterminé, nous voterons sur les propositions des minorités I à V et de la majorité de la CSEC-N.
Les deux premiers votes valent également pour les arrêtés fédéraux 7 à 13.
Vote
Erste Abstimmung - Premier vote
Für den Antrag der Minderheit I FK-N/VI WBK-N ... 138 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit VII WBK-N ... 53 Stimmen
(0 Enthaltungen)
Vote
Zweite Abstimmung - Deuxième vote
Für den Antrag der Mehrheit FK-N ... 129 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit I FK-N/VI WBK-N ... 63 Stimmen
(0 Enthaltungen)
Vote
Dritte Abstimmung - Troisième vote
Für den Antrag der Mehrheit WBK-N ... 126 Stimmen
Für den Antrag der Mehrheit FK-N ... 63 Stimmen
(2 Enthaltungen)
Vote
Vierte Abstimmung - Quatrième vote
Für den Antrag der Mehrheit WBK-N ... 123 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit II WBK-N ... 67 Stimmen
(1 Enthaltung)
Vote
Fünfte Abstimmung - Cinquième vote
Für den Antrag der Mehrheit WBK-N ... 125 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit III WBK-N ... 67 Stimmen
(1 Enthaltung)
Vote
Sechste Abstimmung - Sixième vote
Für den Antrag der Minderheit V WBK-N ... 101 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit IV WBK-N ... 86 Stimmen
(6 Enthaltungen)
Vote
Siebte Abstimmung - Septième vote
Für den Antrag der Mehrheit WBK-N ... 135 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit V WBK-N ... 57 Stimmen
(1 Enthaltung)
Vote
Ausgabenbremse - Frein aux dépenses
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Ausgabe ... 139 Stimmen
Dagegen ... 54 Stimmen
(1 Enthaltung)
Das qualifizierte Mehr ist erreicht
La majorité qualifiée est acquise
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
Art. 2
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Vote
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Entwurfes ... 139 Stimmen
Dagegen ... 53 Stimmen
(0 Enthaltungen)
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
7. Bundesbeschluss über einen Zahlungsrahmen im Bereich Film in den Jahren 2021-2024
7. Arrêté fédéral allouant un plafond de dépenses au domaine du cinéma pour la période 2021-2024
Detailberatung - Discussion par article
Titel und Ingress
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Art. 1
Antrag der Mehrheit FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Minderheit I FK-N
(Guggisberg, Bourgeois, Cottier, Farinelli, Feller, Grin, Keller Peter, Nicolet, Schwander, Sollberger, Strupler)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 209 245 691 Franken bewilligt.
Antrag der Minderheit II WBK-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 144 100 000 Franken bewilligt.
Antrag der Minderheit VI WBK-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 209 245 691 Franken bewilligt.
Antrag der Minderheit VII WBK-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 157 700 000 Franken bewilligt.
Art. 1
Proposition de la majorité CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la minorité I CdF-N
(Guggisberg, Bourgeois, Cottier, Farinelli, Feller, Grin, Keller Peter, Nicolet, Schwander, Sollberger, Strupler)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 209 245 691 francs ...
Proposition de la minorité II CSEC-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 144 100 000 francs ...
Proposition de la minorité VI CSEC-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 209 245 691 francs ...
Proposition de la minorité VII CSEC-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 157 700 000 francs ...
La présidente (Moret Isabelle, présidente): Nous nous sommes déjà prononcés sur la proposition de la minorité I de la CdF-N et les propositions des minorités VI et VII de la CSEC-N à l'arrêté fédéral 6.
Vote
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Mehrheit FK-N/WBK-N ... 138 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit II WBK-N ... 54 Stimmen
(0 Enthaltungen)
Vote
Ausgabenbremse - Frein aux dépenses
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Ausgabe ... 140 Stimmen
Dagegen ... 54 Stimmen
(0 Enthaltungen)
Das qualifizierte Mehr ist erreicht
La majorité qualifiée est acquise
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
Art. 2
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Vote
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Entwurfes ... 139 Stimmen
Dagegen ... 54 Stimmen
(0 Enthaltungen)
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
8. Bundesbeschluss über einen Zahlungsrahmen im Bereich Kulturgütertransfer in den Jahren 2021-2024
8. Arrêté fédéral allouant un plafond de dépenses au domaine du transfert des biens culturels pour la période 2021-2024
Detailberatung - Discussion par article
Titel und Ingress
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Art. 1
Antrag der Mehrheit FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Minderheit I FK-N
(Guggisberg, Bourgeois, Cottier, Farinelli, Feller, Grin, Keller Peter, Nicolet, Schwander, Sollberger, Strupler)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 3 069 673 Franken bewilligt.
Antrag der Minderheit VI WBK-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 3 069 673 Franken bewilligt.
Antrag der Minderheit VII WBK-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 2 300 000 Franken bewilligt.
Art. 1
Proposition de la majorité CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la minorité I CdF-N
(Guggisberg, Bourgeois, Cottier, Farinelli, Feller, Grin, Keller Peter, Nicolet, Schwander, Sollberger, Strupler)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 3 069 673 francs ...
Proposition de la minorité VI CSEC-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 3 069 673 francs ...
Proposition de la minorité VII CSEC-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 2 300 000 francs ...
La présidente (Moret Isabelle, présidente): Nous nous sommes déjà prononcés sur les propositions des minorités I, VI et VII à l'article 1 de l'arrêté fédéral 6.
Angenommen gemäss Antrag der Mehrheit FK-N/WBK-N
Adopté selon la proposition de la majorité CdF-N/CSEC-N
Vote
Ausgabenbremse - Frein aux dépenses
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Ausgabe ... 140 Stimmen
Dagegen ... 54 Stimmen
(0 Enthaltungen)
Das qualifizierte Mehr ist erreicht
La majorité qualifiée est acquise
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
Art. 2
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Vote
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Entwurfes ... 139 Stimmen
Dagegen ... 53 Stimmen
(0 Enthaltungen)
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
9. Bundesbeschluss über einen Rahmenkredit im Bereich Baukultur in den Jahren 2021-2024
9. Arrêté fédéral allouant un crédit-cadre au domaine de la culture du bâti pour la période 2021-2024
Detailberatung - Discussion par article
Titel und Ingress
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Art. 1
Antrag der Mehrheit FK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Minderheit I FK-N
(Guggisberg, Bourgeois, Cottier, Farinelli, Feller, Grin, Keller Peter, Nicolet, Schwander, Sollberger, Strupler)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 101 207 429 Franken bewilligt.
Antrag der Mehrheit WBK-N
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 123 900 000 Franken bewilligt.
Abs. 2
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Minderheit VI WBK-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 101 207 429 Franken bewilligt.
Antrag der Minderheit VII WBK-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 78 300 000 Franken bewilligt.
Art. 1
Proposition de la majorité CdF-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la minorité I CdF-N
(Guggisberg, Bourgeois, Cottier, Farinelli, Feller, Grin, Keller Peter, Nicolet, Schwander, Sollberger, Strupler)
Al. 1
Un crédit-cadre de 101 207 429 francs ...
Proposition de la majorité CSEC-N
Al. 1
Un crédit-cadre de 123 900 000 francs ...
Al. 2
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la minorité VI CSEC-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Al. 1
Un crédit-cadre de 101 207 429 francs ...
Proposition de la minorité VII CSEC-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Al. 1
Un crédit-cadre de 78 300 000 francs ...
La présidente (Moret Isabelle, présidente): Nous nous sommes déjà prononcés sur les proposition des minorités I, VI et VII à l'article 1 de l'arrêté fédéral 6.
Vote
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Mehrheit WBK-N ... 106 Stimmen
Für den Antrag der Mehrheit FK-N ... 84 Stimmen
(2 Enthaltungen)
Vote
Ausgabenbremse - Frein aux dépenses
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Ausgabe ... 135 Stimmen
Dagegen ... 59 Stimmen
(0 Enthaltungen)
Das qualifizierte Mehr ist erreicht
La majorité qualifiée est acquise
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
Art. 2
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Vote
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Entwurfes ... 129 Stimmen
Dagegen ... 61 Stimmen
(1 Enthaltung)
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
10. Bundesbeschluss über einen Zahlungsrahmen im Bereich Sprachen und Verständigung in den Jahren 2021-2024
10. Arrêté fédéral allouant un plafond de dépenses au domaine des langues et de la compréhension pour la période 2021-2024
Detailberatung - Discussion par article
Titel und Ingress
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Art. 1
Antrag der Mehrheit FK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Minderheit I FK-N
(Guggisberg, Bourgeois, Cottier, Farinelli, Feller, Grin, Keller Peter, Nicolet, Schwander, Sollberger, Strupler)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 58 947 864 Franken bewilligt.
Antrag der Minderheit II FK-N
(Dandrès, Andrey, Badertscher, Bendahan, Brélaz, Friedl Claudia, Schneider Schüttel, Wettstein, Widmer Céline)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 78 800 000 Franken bewilligt.
Antrag der Mehrheit WBK-N
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 70 000 000 Franken bewilligt.
Abs. 2
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Minderheit I WBK-N
(Locher Benguerel, Aebischer Matthias, Atici, Fivaz Fabien, Piller Carrard, Prezioso, Python, Reynard, Wettstein)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 78 800 000 Franken bewilligt.
Antrag der Minderheit VI WBK-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 58 947 864 Franken bewilligt.
Antrag der Minderheit VII WBK-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 51 900 000 Franken bewilligt.
Art. 1
Proposition de la majorité CdF-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la minorité I CdF-N
(Guggisberg, Bourgeois, Cottier, Farinelli, Feller, Grin, Keller Peter, Nicolet, Schwander, Sollberger, Strupler)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 58 947 864 francs ...
Proposition de la minorité II CdF-N
(Dandrès, Andrey, Badertscher, Bendahan, Brélaz, Friedl Claudia, Schneider Schüttel, Wettstein, Widmer Céline)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 78 800 000 francs ...
Proposition de la majorité CSEC-N
Al. 1
Un plafond de dépenses de 70 000 000 francs ...
Al. 2
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la minorité I CSEC-N
(Locher Benguerel, Aebischer Matthias, Atici, Fivaz Fabien, Piller Carrard, Prezioso, Python, Reynard, Wettstein)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 78 800 000 francs ...
Proposition de la minorité VI CSEC-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 58 947 864 francs ...
Proposition de la minorité VII CSEC-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 51 900 000 francs ...
La présidente (Moret Isabelle, présidente): Nous nous sommes déjà prononcés sur les propositions des minorités I, VI et VII à l'article 1 de l'arrêté fédéral 6. Les propositions des minorités Dandrès et Locher Benguerel sont identiques.
Vote
Erste Abstimmung - Premier vote
Für den Antrag der Mehrheit WBK-N ... 136 Stimmen
Für den Antrag der Mehrheit FK-N ... 56 Stimmen
(1 Enthaltung)
Vote
Zweite Abstimmung - Deuxième vote
Für den Antrag der Mehrheit WBK-N ... 111 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit II FK-N/I WBK-N ... 80 Stimmen
(0 Enthaltungen)
Vote
Ausgabenbremse - Frein aux dépenses
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Ausgabe ... 140 Stimmen
Dagegen ... 54 Stimmen
(0 Enthaltungen)
Das qualifizierte Mehr ist erreicht
La majorité qualifiée est acquise
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
Art. 2
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Vote
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Entwurfes ... 137 Stimmen
Dagegen ... 54 Stimmen
(0 Enthaltungen)
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
11. Bundesbeschluss über einen Zahlungsrahmen im Bereich Schweizerschulen im Ausland in den Jahren 2021-2024
11. Arrêté fédéral allouant un plafond de dépenses au domaine des écoles suisses à l'étranger pour la période 2021-2024
Detailberatung - Discussion par article
Titel und Ingress
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Art. 1
Antrag der Mehrheit FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Minderheit I FK-N
(Guggisberg, Bourgeois, Cottier, Farinelli, Feller, Grin, Keller Peter, Nicolet, Schwander, Sollberger, Strupler)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 86 730 025 Franken bewilligt.
Antrag der Minderheit VI WBK-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 86 730 025 Franken bewilligt.
Antrag der Minderheit VII WBK-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 67 500 000 Franken bewilligt.
Art. 1
Proposition de la majorité CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la minorité I CdF-N
(Guggisberg, Bourgeois, Cottier, Farinelli, Feller, Grin, Keller Peter, Nicolet, Schwander, Sollberger, Strupler)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 86 730 025 francs ...
Proposition de la minorité VI CSEC-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 86 730 025 francs ...
Proposition de la minorité VII CSEC-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 67 500 000 francs ...
La présidente (Moret Isabelle, présidente): Nous nous sommes déjà prononcés sur les minorités I, VI et VII à l'article 1 de l'arrêté fédéral 6.
Angenommen gemäss Antrag der Mehrheit FK-N/WBK-N
Adopté selon la proposition de la majorité CdF-N/CSEC-N
Vote
Ausgabenbremse - Frein aux dépenses
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Ausgabe ... 140 Stimmen
Dagegen ... 53 Stimmen
(1 Enthaltung)
Das qualifizierte Mehr ist erreicht
La majorité qualifiée est acquise
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
Art. 2
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Vote
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Entwurfes ... 138 Stimmen
Dagegen ... 55 Stimmen
(0 Enthaltungen)
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
12. Bundesbeschluss über einen Zahlungsrahmen für Pro Helvetia in den Jahren 2021-2024
12. Arrêté fédéral allouant un plafond de dépenses à la fondation Pro Helvetia pour la période 2021-2024
Detailberatung - Discussion par article
Titel und Ingress
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Art. 1
Antrag der Mehrheit FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Minderheit I FK-N
(Guggisberg, Bourgeois, Cottier, Farinelli, Feller, Grin, Keller Peter, Nicolet, Schwander, Sollberger, Strupler)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 172 779 930 Franken bewilligt.
Antrag der Minderheit I WBK-N
(Piller Carrard, Aebischer Matthias, Atici, Fivaz Fabien, Locher Benguerel, Prezioso, Python, Wettstein)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 186 400 000 Franken bewilligt.
Antrag der Minderheit II WBK-N
(Python, Aebischer Matthias, Atici, Fivaz Fabien, Locher Benguerel, Piller Carrard, Prezioso, Reynard, Wettstein)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 181 150 000 Franken bewilligt.
Antrag der Minderheit III WBK-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren, Wasserfallen Christian)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 172 974 000 Franken bewilligt
Antrag der Minderheit VI WBK-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 172 779 930 Franken bewilligt.
Antrag der Minderheit VII WBK-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 136 000 000 Franken bewilligt.
Art. 1
Proposition de la majorité CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la minorité I CdF-N
(Guggisberg, Bourgeois, Cottier, Farinelli, Feller, Grin, Keller Peter, Nicolet, Schwander, Sollberger, Strupler)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 172 779 930 francs...
Proposition de la minorité I CSEC-N
(Piller Carrard, Aebischer Matthias, Atici, Fivaz Fabien, Locher Benguerel, Prezioso, Python, Wettstein)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 186 400 000 francs ...
Proposition de la minorité II CSEC-N
(Python, Aebischer Matthias, Atici, Fivaz Fabien, Locher Benguerel, Piller Carrard, Prezioso, Reynard, Wettstein)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 181 150 000 francs ...
Proposition de la minorité III CSEC-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren, Wasserfallen Christian)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 172 974 000 francs ...
Proposition de la minorité VI CSEC-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 172 779 930 francs ...
Proposition de la minorité VII CSEC-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 136 000 000 francs ...
La présidente (Moret Isabelle, présidente): Nous nous sommes déjà prononcés sur les propositions des minorités I, VI et VII à l'article 1 de l'arrêté fédéral 6.
Vote
Erste Abstimmung - Premier vote
Für den Antrag der Mehrheit FK-N/WBK-N ... 136 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit II WBK-N ... 56 Stimmen
(0 Enthaltungen)
Vote
Zweite Abstimmung - Deuxième vote
Für den Antrag der Mehrheit FK-N/WBK-N ... 124 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit I WBK-N ... 67 Stimmen
(0 Enthaltungen)
Vote
Dritte Abstimmung - Troisième vote
Für den Antrag der Mehrheit FK-N/WBK-N ... 126 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit II WBK-N ... 67 Stimmen
(0 Enthaltungen)
Vote
Ausgabenbremse - Frein aux dépenses
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Ausgabe ... 140 Stimmen
Dagegen ... 53 Stimmen
(0 Enthaltungen)
Das qualifizierte Mehr ist erreicht
La majorité qualifiée est acquise
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
Art. 2
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Vote
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Entwurfes ... 137 Stimmen
Dagegen ... 53 Stimmen
(1 Enthaltung)
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
13. Bundesbeschluss über einen Zahlungsrahmen für das Schweizerische Nationalmuseum in den Jahren 2021-2024
13. Arrêté fédéral allouant un plafond de dépenses au Musée national suisse pour la période 2021-2024
Detailberatung - Discussion par article
Titel und Ingress
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Art. 1
Antrag der Mehrheit FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Minderheit I FK-N
(Guggisberg, Bourgeois, Cottier, Farinelli, Feller, Grin, Keller Peter, Nicolet, Schwander, Sollberger, Strupler)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 128 720 790 Franken bewilligt.
Antrag der Minderheit VI WBK-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 128 720 790 Franken bewilligt.
Antrag der Minderheit VII WBK-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Abs. 1
... wird ein Zahlungsrahmen von 101 400 000 Franken bewilligt.
Art. 1
Proposition de la majorité CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la minorité I CdF-N
(Guggisberg, Bourgeois, Cottier, Farinelli, Feller, Grin, Keller Peter, Nicolet, Schwander, Sollberger, Strupler)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 128 720 790 francs ...
Proposition de la minorité VI CSEC-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 128 720 790 francs ...
Proposition de la minorité VII CSEC-N
(Gutjahr, Gafner, Haab, Herzog Verena, Huber, Keller Peter, Umbricht Pieren)
Al. 1
Un plafond de dépenses de 101 400 000 francs ...
La présidente (Moret Isabelle, présidente): Nous nous sommes déjà prononcés sur les propositions des minorités I, VI et VII à l'article 1 de l'arrêté fédéral 6.
Angenommen gemäss Antrag der Mehrheit FK-N/WBK-N
Adopté selon la proposition de la majorité CdF-N/CSEC-N
Vote
Ausgabenbremse - Frein aux dépenses
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Ausgabe ... 139 Stimmen
Dagegen ... 54 Stimmen
(0 Enthaltungen)
Das qualifizierte Mehr ist erreicht
La majorité qualifiée est acquise
Moret Isabelle · P-F · Conseil national · Vaud · Groupe libéral-radical
Art. 2
Antrag FK-N/WBK-N
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Proposition CdF-N/CSEC-N
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Vote
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Entwurfes ... 138 Stimmen
Dagegen ... 53 Stimmen
(0 Enthaltungen)
Intervention de procédure
Abschreibung - Classement
Antrag der Mehrheit
Abschreiben der parlamentarischen Vorstösse 15.4117, 17.4308 und 19.3725 gemäss Antrag des Bundesrates
Antrag der Minderheit
(Locher Benguerel, Aebischer Matthias, Atici, de Montmollin, Eymann, Fivaz Fabien, Piller Carrard, Prezioso, Python, Reynard, Wettstein)
Das Postulat 19.3725 nicht abschreiben
Proposition de la majorité
Classer les interventions parlementaires 15.4117, 17.4308 et 19.3725 selon la proposition du Conseil fédéral
Proposition de la minorité
(Locher Benguerel, Aebischer Matthias, Atici, de Montmollin, Eymann, Fivaz Fabien, Piller Carrard, Prezioso, Python, Reynard, Wettstein)
Ne pas classer le postulat 19.3725
Vote
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Mehrheit ... 118 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit ... 72 Stimmen
(1 Enthaltung)