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Baukultur an der Park Avenue, NYC
Maurer Ueli · BR-M · Bundesrat · Zürich
Beim Bauvorhaben an der Park Avenue in New York handelt es sich um Sanierungsarbeiten in der Residenz - Wohnung und repräsentative Arbeitsräume - des Generalkonsuls. Diese Instandsetzungsmassnahmen beinhalten hauptsächlich die Erneuerung der haustechnischen Anlagen, der Brandschutzinstallationen, einen Ersatz der Fenster sowie weitere aufgelaufene Unterhaltsarbeiten. Durch das Versetzen weniger Trennwände wird auch der Grundriss an die neuen Flächenstandards für Vertretungen im Ausland angepasst. Das für die Bauarbeiten zuständige Bundesamt für Bauten und Logistik setzt sich seit Jahren für die Baukultur und qualitativ hochwertige Beschaffungsverfahren wie Wettbewerbe und Studienaufträge ein.
Die Bestimmung des richtigen und verhältnismässigen Beschaffungsverfahrens richtet sich nach einem standardisierten Prozess und berücksichtigt Kriterien wie zum Beispiel Neu- oder Umbau, Grösse und Innovationspotenzial, Anteil Gestaltung zu Baumanagement und auch die mit dem gewählten Beschaffungsverfahren verbundenen Kosten. Beim vorliegenden Bauvorhaben stehen die Leistungsanteile für die Koordination mit den lokalen Behörden, der Verwaltung, der Stockwerkeigentümergemeinschaft, den Unternehmern und Spezialisten sowie das Bauprojektmanagement und die technischen Herausforderungen im Vordergrund. Dies hat dazu geführt, dass sich das BBL für das adäquate Beschaffungsverfahren "Leistungsofferte mit Qualitätskriterien und Referenzen" entschieden hat.
Flach Beat · Mit-M · Nationalrat · Aargau · Grünliberale Fraktion
Herr Bundesrat, Sie haben gesagt, dass das BBL bewusst Wettbewerbe ausloben wolle. Die Residenz an der Park Avenue, an dieser Adresse, ist nun aber etwas derartig Einmaliges, auch für die Schweiz, und für die Baukultur wahrscheinlich wirklich etwas Wichtiges.
Glauben Sie nicht, es wäre besser gewesen, auch dort quasi eine Offenheit gegenüber einem Wettbewerb zu haben, um nur schon dem Standort gerecht zu werden und entsprechend auch Möglichkeiten für Architekturbüros zu schaffen, dort eben diese Gestaltung dann vielleicht auch, ich sage jetzt einmal, für die Schweiz ein bisschen als Leuchtturm zu machen?
Maurer Ueli · BR-M · Bundesrat · Zürich
Ich kann das nicht wirklich beurteilen, weil meine Baufachleute dieses Verfahren gewählt haben, gehe aber davon aus, dass sie das richtig gemacht haben. Allerdings kann ich mir durchaus vorstellen, dass es auch andere Varianten gegeben hätte.