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Immobilienbotschaft EFD 2022
Farinelli Alex · Mit-M · Nationalrat · Tessin · FDP-Liberale Fraktion
Con il messaggio sugli immobili del DFF, il Consiglio federale chiede al Parlamento cinque crediti d'impegno dell'ordine di 296,1 milioni di franchi. La vostra commissione delle finanze vi invita unanimemente ad approvarlo.
I progetti di costruzione più importanti sono il risanamento e la ristrutturazione di un complesso amministrativo a Ittigen, la costruzione di un nuovo edificio per l'ambasciata ad Addis-Abeba e la costruzione di un centro federale d'asilo a Rümlang.
Il progetto che ha creato maggiori discussioni nel messaggio sugli immobili è il risanamento e la ristrutturazione di un complesso amministrativo alla Mühlestrasse 2 a Ittigen. A tale scopo sono stati chiesti 55,4 milioni di franchi. Diverse componenti di questo edificio sono al termine del loro ciclo di vita di vent'anni e necessitano di un risanamento completo. Inoltre viene colta l'occasione per eliminare diverse carenze strutturali e adattare l'edificio all'introduzione di forme di lavoro flessibili e postazioni condivise.
Ciò consente di concentrare in questa sede l'intero Ufficio federale dell'ambiente e abbandonare un oggetto in locazione, il che comporta dei risparmi.
Nei suoi lavori, la commissione ha approfondito la questione di questo stabile in quanto sostenere che dopo vent'anni si sia di fronte ad un edificio a fine vita è quanto meno sorprendente. Le giustificazioni in merito al fatto che ci si trovi di fronte a una costruzione innovativa sono comprensibili solo fino ad un certo punto. Infatti, l'impiego efficiente delle risorse pubbliche richiede che si possa sicuramente essere innovativi ma senza arrivare a situazioni in cui il contribuente è chiamato a farsi carico di costose sperimentazioni - un'esperienza da tenere presente per il futuro.
Per gli altri oggetti di una certa importanza ci sono, appunto, l'edificio dell'ambasciata e il centro federale dell'asilo. Gli edifici dell'ambasciata svizzera a Addis-Abeba sono giunti alla fine del loro ciclo di vita e non possono più soddisfare le esigenze attuali. Per questo verranno sostituiti con un nuovo edificio di due piani per la Cancelleria e la residenza. Nell'edificio saranno integrate anche 40 postazioni di lavoro moderne e flessibili nonché sale di riunione e sale di rappresentanza.
Il relativo credito d'impegno ammonta a 23,7 milioni di franchi.
17 sono invece i milioni destinati al centro federale dell'asilo con 150 posti letto a Rümlang nel canton Zurigo che verrà costruito sulla parcella finora utilizzata dal VBS per scopi militari. A marzo 2017 è stato firmato il relativo accordo tra Confederazione, canton Zurigo e comune di Rümlang.
In merito a questo progetto si sono piuttosto approfondite le questioni inerenti al fatto che il terreno risulta da risanare a causa del suo precedente utilizzo. Ci è stato assicurato che per questo motivo non ci saranno particolari problemi riguardo ai costi.
Per quanto concerne il pacchetto clima e gli altri progetti immobiliari è stato chiesto un credito d'impegno di 50 milioni di franchi per il risanamento dell'edificio, la produzione di energia elettrica e termica e le stazioni di ricarica nonché per l'installazione di impianti fotovoltaici per aumentare l'autonomia energetica negli stabili della Confederazione.
L'Ufficio federale delle costruzioni e della logistica impiegherà un ulteriore credito di 150 milioni di franchi per diversi progetti non specificati inferiori ai 10 milioni di franchi.
Vista la situazione particolare si sono anche approfonditi gli aspetti inerenti alle catene di approvvigionamento di materiali, che non sembrerebbero causare ritardi significativi, e i rincari che ci potrebbero essere in merito a progetti già in corso e in costruzione. L'ammontare dei rincari tuttavia non è al momento quantificabile, essendo la situazione attualmente estremamente volatile.
Da ultimo, a nome della Commissione delle finanze, nel quadro di questo messagio, ringrazio L'Ufficio federale delle costruzioni e della logistica per la collaborazione e il lavoro svolto, così come ringrazio il consigliere federale Maurer del lavoro e dell'impegno profusi in questi anni a favore del nostro paese.
Andrey Gerhard · Mit-M · Nationalrat · Freiburg · Grüne Fraktion
Wir kommen zum alljährlichen Ritual der Behandlung der Immobilienbotschaft des Bundes.
Mit der Botschaft 2022 beantragt uns der Bundesrat einen Kredit von 296,1 Millionen Franken, der fünf Verpflichtungskredite umfasst: 23,7 Millionen Franken für den Bau der neuen Kanzlei und der Residenz in Addis Abeba; 55,4 Millionen Franken für die Renovierung und den Umbau des Verwaltungsgebäudes Mühlestrasse 2 in Ittigen; 17 Millionen Franken für den Bau eines neuen Bundesasylzentrums in Rümlang; 50 Millionen Franken für die Umsetzung des Klimapakets sowie der Motionen Français 19.3750 und Jauslin 19.3784; 150 Millionen Franken für weitere Immobilienprojekte im Jahr 2022. Die Mittel in Höhe von 150 Millionen Franken sind für nicht näher spezifizierte Projekte bestimmt. Sie sollen insbesondere für Bau- und Renovierungsarbeiten verwendet werden.
Bei den Einzelvorhaben hat insbesondere das Projekt der Renovierung und des Umbaus des Verwaltungsgebäudes in Ittigen, des Campus des UVEK, in der Kommission zu einer längeren Diskussion geführt. Die Kapazität soll von 640 auf 840 Arbeitsplätze erhöht werden. Daneben ist auch eine substanzielle Sanierung nötig. Gerade weil der Bau beim Bezug vor erst 16 Jahren als besonders innovativ und nachhaltig galt und dafür ausgezeichnet wurde, irritiert die Notwendigkeit dieser Intervention. Schliesslich rechnet der Bund mit einer Lebensdauer von 40 Jahren. Aus Sicht der Kommission dürfen sich solche Fälle nicht wiederholen. Deshalb werden die zu Beginn der Baute vergebenen Labels und Auszeichnungen künftig von der Kommission wohl etwas weniger enthusiastisch beurteilt.
Hingegen hat die Kommission mit Wohlwollen das auf den UNO-Nachhaltigkeitszielen basierende Reporting des Amtes zur Kenntnis genommen. Ebenfalls hat das Amt begonnen, auf Wunsch der Kommission und gemäss der bundesrätlichen Strategie auch mehr Daten offenzulegen. So stellt das BBL neuerdings ein Open-Data-Portal zur Fotovoltaik-Stromproduktion zur Verfügung.
Speziell an der diesjährigen Botschaft sind vor allem die äusseren Umstände, welche die Bauvorhaben stark beeinflussen können. Die Verschlechterung der Weltwirtschaftslage, bedingt durch die Nachwirkungen der Covid-19-Restriktionen, durch die Energiekrise und insbesondere durch den Angriffskrieg in der Ukraine, führen zu gestörten Lieferketten und Inflation. Dazu gesellt sich der allgemein herrschende Fachkräftemangel. All dies könnte dazu führen, dass die geplanten Arbeiten preislich und zeitlich tangiert werden. In den beantragten Krediten sind jedoch Reserven vorhanden, welche zur Absorption der Schwierigkeiten herhalten können und müssen.
Allenfalls wird der Bundesrat dennoch Zusatzkredite beantragen, wenn der teuerungsbedingte Mehrbedarf durch diese eingebauten Reserven nicht gedeckt werden kann. Dies wird jedoch nur geschehen, wenn nachgewiesen wird, dass die Mittel des Projekts nicht ausreichen, um die Arbeiten abzuschliessen. Das zuständige Bundesamt hat uns in der Kommission insgesamt aber beruhigt, indem es dargelegt hat, dass die Projekte trotz angespannter Lage derzeit nur vereinzelt betroffen seien und dank fixer Vertragsbestimmungen die Volatilität der äusseren Faktoren auch durch die Unternehmen mitgestemmt werde.
Die Kommission empfiehlt Ihnen deshalb einstimmig Zustimmung zur Immobilienbotschaft 2022.
An dieser Stelle möchte ich mich im Namen der zuständigen Subkommission der Finanzkommission insbesondere beim BBL für die transparente und immer äusserst konstruktive Zusammenarbeit bedanken. Zu guter Letzt und weil es die letzte aller Gelegenheiten ist, möchte ich im Namen der Finanzkommission Ihnen, Herr Bundesrat Maurer, unseren Dank für Ihr Engagement und Herzblut für die Erzielung von nach Ihren Vorstellungen gesunden Bundesfinanzen aussprechen. Wir wünschen Ihnen für den nächsten Lebensabschnitt alles Beste!
Maurer Ueli · BR-M · Bundesrat · Zürich
Sie haben das Wesentliche der diesjährigen Immobilienbotschaft bereits gehört. Vielleicht kann man vorab einmal feststellen, dass mit dem neuen Beschaffungsrecht, dem Sie ja zugestimmt haben, die Ziele der Nachhaltigkeit effizient erreicht werden können. Es geht insbesondere um die Beschaffung regionaler Güter und qualitativ hochstehender Materialien. Das führt dazu, dass dieses neue Beschaffungsrecht jetzt auf allen Stufen - nicht nur beim Bund, sondern auch bei den Kantonen, den Städten und den Gemeinden - Wirkung zeigt.
Zu den Beschaffungsobjekten, vorab den Bauprojekten: Sie haben es gehört, in Addis Abeba ist der Neubau der Kanzlei vorgesehen. Addis Abeba ist ein bedeutender Standort in Afrika. Dort befinden sich 115 Botschaften. Es sind also eigentlich alle in Addis Abeba stationiert, die in Afrika präsent sind. Das sind beispielsweise 30 Botschaften mehr, als wir in Bern haben. In der Schweizer Botschaft sind auch die Büros der DEZA untergebracht, und die Bauten, die aus den 1950er-Jahren stammen und teilweise immer noch Provisorien sind, stehen auf bundeseigenem Gelände. Die Residenz befindet sich auf demselben Grundstück. Mit dem zweigeschossigen Neubau entstehen 40 zeitgemässe Arbeitsplätze, Sitzungszimmer und entsprechende Räumlichkeiten.
Äthiopien ist bevölkerungsmässig das zweitgrösste Land in Afrika. Es ist auch ein Hub für weitere Länder. Daher haben wir hier eine Botschaft geplant, die diesen Ansprüchen auch längerfristig genügen kann. Ein besonderes Augenmerk wird auch hier auf die Nachhaltigkeit gelegt. Dabei geht es um das Recycling von Rückbaumaterialien, die Erhaltung der bestehenden Vegetation, die Regenwassergewinnung, die lokale Herstellung von Ziegelsteinen sowie um den Bau einer Fotovoltaikanlage, einer Wärmepumpe und einer thermisch hochwertigen Fassade, dank der auf eine Klimaanlage verzichtet werden kann. Im Verpflichtungskredit von 23,7 Millionen Franken sind auch 4,2 Millionen Franken für die Inflation bzw. die Wechselkursschwankungen enthalten. Das entspricht der Entwicklung der letzten zehn Jahre, die wir hier berücksichtigen.
Dann geht es um die Sanierung des Verwaltungsgebäudes in Ittigen im Umfang von 55,4 Millionen Franken. Hier sind Baumängel aufgetaucht, Sie haben es gehört. Das sind Mängel, die nicht in der Garantiezeit festgestellt werden konnten. Es sind aber auch Mängel, die sich aus der damals neuen Konstruktion ergeben haben und die jetzt saniert werden sollen. Diese 55,4 Millionen Franken werden aber nicht nur für Sanierungsarbeiten gebraucht. Bei dieser Gelegenheit wird auch die Zahl der Arbeitsplätze von 640 auf 840 erhöht. Dies ermöglicht es dann dem BAFU, alle Arbeitsplätze dort unterzubringen. Es geht also auch hier um eine Sanierung hinsichtlich der aufgetretenen Mängel, um eine energetische Sanierung und um eine Erweiterung des Gebäudes.
Für das Neubauzentrum in Rümlang schliesslich sind 17 Millionen Franken eingestellt. Hier werden gemäss Standortkonzept weitere Schlaf- und Arbeitsplätze, nämlich 150 Schlaf- und 4 Arbeitsplätze, geschaffen. Damit kommen wir dem Ziel von 5120 Schlafplätzen gemäss dem in der damaligen Abstimmung angenommenen Gesetz entsprechend näher. Bei der Untersuchung des Baugrundstückes, das vorher der Armee gehört hatte, wurden Schadstoffe und Altlasten gefunden. Diese müssen noch beseitigt werden. Das ist in den Kosten eingerechnet.
Dann haben wir die Umsetzung eines Klimapaketes. Da setzen wir die Motionen um, die Sie in beiden Räten angenommen haben. Hier sind energetische Sanierungen an den Gebäuden vorgesehen. Diese 50 Millionen Franken möchten wir gezielt für diesen Bereich einsetzen.
Schliesslich geht es noch um einen Sammelkredit von 150 Millionen Franken für Sanierung und Reparaturen von Gebäuden des Bundes durch Projekte, die weniger als 10 Millionen Franken kosten. Sie sehen das jeweils aus der Rechnungslegung. Zur Erinnerung: Der Bund verfügt über 2995 Immobilienobjekte mit einem Anschaffungswert von rund 7,7 Milliarden Franken. Der Betrag von 150 Millionen Franken entspricht in etwa dem, was auch die Privatwirtschaft für den Unterhalt und die Sanierung von Gebäuden einrechnet.
Ich bitte Sie also ebenfalls, auf die Vorlage einzutreten und den Krediten zuzustimmen.
Candinas Martin · P-M · Nationalrat · Graubünden · Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen
L'entrée en matière est décidée sans opposition
Bundesbeschluss über die Immobilien des Eidgenössischen Finanzdepartements für das Jahr 2022
Arrêté fédéral concernant les immeubles du Département fédéral des finances pour 2022
Detailberatung - Discussion par article
Titel und Ingress, Art. 1-4
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Titre et préambule, art. 1-4
Proposition de la commission
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Abstimmung
Art. 1
Ausgabenbremse - Frein aux dépenses
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Ausgabe ... 178 Stimmen
(Einstimmigkeit)
(0 Enthaltungen)
Das qualifizierte Mehr ist erreicht
La majorité qualifiée est acquise
Abstimmung
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Entwurfes ... 175 Stimmen
Dagegen ... 1 Stimme
(0 Enthaltungen)
Candinas Martin · P-M · Nationalrat · Graubünden · Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP.
Präsident (Candinas Martin, Präsident): Es gibt übereinstimmende Beschlüsse der beiden Räte. Das Geschäft ist somit definitiv angenommen.